Erst einmal, es ist nicht mein Studium. Ich habe hier nur nachgefragt, was durchaus mein Recht ist.
Und wenn man mit einer Ausbildung genauso viel verdient, wie mit einem Studium ist die Frage, ob es nicht lieber eine Ausbildung sein soll, durchaus berechtigt.
Dann lohnt sich aber Soziale Arbeit auch wieder mehr als Kindheitspädagogik. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie einen Kindheitspädagogen im Jugendamt oder in der Suchthilfe nehmen.
Hast du denn Soziale Arbeit studiert?
Ich habe jahrelang in der Berufsberatung gearbeitet und es geht nicht darum was sie bei Berufseinstieg verdient, sondern was sie potentiell verdienen könnte und vor allem was ihr liegt.
Ihr seid da im Moment noch viel zu eng unterwegs. Du kannst dir nicht vorstellen ...
Mit einem Studium dieser Art von Fachrichtung kann sie überall und nirgends arbeiten.
Wenn sie am Ende der Oberstufe keine Lust mehr auf schulähnliche Strukturen hat und gerne praktisch mit Kindern arbeiten möchte, gut, dann eben die Ausbildung. Danach kann sie immer noch berufsspezifisch studieren, was aber ehrlich gesagt oft ein Umweg ist.
Wenn sie eine gute Schülerin ist und eher im akademischen Bereich arbeiten möchte, dann geht es Richtung Studium.
Wie alt ist sie denn überhaupt? Sie soll mal ein Praktikum in der KiTa machen und sich mal Vorlesungen der Pädagogik anhören. Artverwandte Sachen gibt es ja auch zur Genüge. Vielleicht landet sie irgendwann bei Grundschullehramt. Psychologie mit Schwerpunkt Kindheit, es ist alles offen.
Ab der zweiten Hälfte der 12 würde ich dann erst eine Entscheidung forcieren und mich dann ggf auf Ausbildungsstellen, Studiengänge bewerben.
Und dazu müsst ihr euch zuerst einmal Gedanken machen.
Der Fehler ist: es geht hier nicht um Geld, was bringt mehr etc.
Da gewinnt eigtl. immer das Studium, und wenn es nur um die eigene Entwicklung geht.