Verstehe mich bitte nicht falsch, aber als Eltern macht man sich automatisch Gedanken, selbst wenn die Kinder noch klein sind, was wäre, wenn man später als Schwiegerkind einen Martin und keine Martina bekommt
ab und zu braucht es eine Zeit der Akzeptanz
Das braucht es, wenn man selbst ein Problem mit Homosexualität hat, ansonsten nicht.
Da kann man nicht hergehen, das mit der Art einer Dampfwalze durchdrücken und dann erwarten, Eltern schreien juchuuh.
Teenager verhalten sich schon mal provokativ, aber war das bei Dir,
@Tamagochi6, stark ausgeprägt? Die Angst vor dem Vater war glaube ich ziemlich groß.
Bei Dir ist das Alter Deines Freundes obenauf gekommen.
Das ist ein Punkt, den ich schwierig fände. 30 Jahre, das ist ein völlig anderer Lebensabschnitt. Dennoch wäre meine Tür für jeden Partner meines Kindes offen, wenn er mir als Mensch sympathisch wäre.
Ich habe schon mehrfach Kontakt mit meiner Mutter aufgebaut. Beim ersten Mal habe ich ihr Blumen zum muttertag geschenkt, aber sie hat mich nicht reingelassen und mein Vater hat im Hintergrund geschrien. Beim den anderen beiden Malen hat sie auch nicht mit sich reden lassen. Es tut mir leid. Ich weiß, dass sie wegen mir weint. Das will ich nicht. Aber wenn ich versuche mit ihr zu reden und zu erklären wie ich mich fühle interessiert es sie nicht. Sie kommt immer nur damit an, dass ich falsch bin und normal werden soll.
Das tut weh, sehr weh.
Du kannst Menschen aber nicht ändern.
Der kulturelle Hintergrund?
Sie mag meine Persönlichkeit einfach nicht.
Sie kann aufgrund tiefsitzender Glaubenssätze/Überzeugungen ("Homosexualität ist ...", "Ein Mann weint nicht", "Ein Mann muss hart sein"...) nicht mit Dir umgehen, Dich nicht verstehen, Deine Art zu leben, Deine Sexualität nicht akzeptieren, Dich nicht respektieren.
Sie möchte das Kind, das sie sich erträumte.
Ihre Tränen sind auch eine Art Druckmittel, welches sie einsetzt.
Sie steht immer nur auf der Seite meines Vaters. Wenn er mich beleidigt und wirklich böse Dinge sagt, sagt sie zu mir dass ich selber daran schuld bin. Auch als ich früher in der Schule gemobbt wurde hat sie gesagt, dass ich eben anders sein muss und mich nicht wundern muss, dass mich jemand schlägt, wenn ich so verweichlicht bin.
Ihre innere Überzeugung, ihr Gehorsam gegenüber ihrem Mann.
Ich denke auch, Du solltest all das unbedingt in einer Psychotherapie aufarbeiten.
Vielleicht sieht sie mich aber als guten Sohn an, wenn sie
Eine Lernaufgabe. Unabhängig werden davon, wie Deine Mutter Dich sieht.
Du musst Dir keine Anerkennung, Liebe, Wertschätzung, keinen Respekt "erkaufen" durch Leistung.
Du bist gut und richtig, so wie Du bist!