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Niedergeschlagen wegen Abitur

  • Starter*in Starter*in LemonFreak22
  • Datum Start Datum Start
Weil es nicht diese eine Prüfung ist, die über deinen restlichen Lebensweg entscheidet.
Tatsächlich doch
Der Abschnitt ist ein Faktor bei der Berufswahl, aber nicht der einzige.
Aber eben der einzige, wenn es um die Vergabe von Studienplätzen geht
Wichtig ist, dass du an dich glaubst, damit Aussagen wie diese nicht zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden
genau deswegen wende ich mich hier hin, denn wenn es so weiter geht, wird genau das passieren. Ich blockiere mich ja jetzt schon massiv
Angenommen, du würdest unbedingt Lehrer werden wollen. Nun verfehlst du den dazu nötigen Abischnitt so stark, dass du selbst mit den beiden Wartesemestern nicht rein kommst.

Also informierst du dich über das Quereinsteigerprogramm eines Bundeslands für den Lehrerberuf und siehst zu, dass du diese Anforderungen erfüllen kannst..
danke
Aber sowas ist immer schwierig
Klar, mit einem Abischnitt schlechter als 2,0 kann man höchstens noch Klofrau werden.
die müssen nicht studieren ^^
Kleiner Tipp für's spätere Leben:

Arbeite schonmal an deinem Mindset. Anstatt dich zu ärgern, dass deine Vorleistungen nicht einfließen, könntest du dich auch freuen und dir sagen: JETZT reiße ich richtig in den Prüfungen ab und schaffe einen noch besseren Schnitt.
danke, ich weiß 🙂
Aber selbst wenn nicht: man kann jedes Fach in Deutschland auch mit einem 2er Schnitt studieren.
Aber es ist wesentlich schwieriger
Da du doch ohnehin ein FSJ machst, ist das noch weniger problematisch: du fängst ja ohnehin erst später an dann kannst du auch noch Wartesemester in der Zeit sammeln.
Ja genau, 2 Wartesemester habe ich sicher
Unabhängig davon, was dir persönlich vorschwebt (dazu hast du dich leider noch nicht geäußert):
doch , habe ich und ich habe gesagt dass ich es noch nicht weiß . Ich kann nicht einfach irgendwas hier behaupten , was ich studieren möchte.
Da muss ich dir jetzt einfach mal sachlich widersprechen.
Genau sowas ist u.a gewünscht, also haut raus 😀
Nun kommst du mit deiner These (woher nimmst du die?), dass man mit deinem Durchschnitt nichts mehr werden könne.....
natürlich kann man „was“ werden. Meine These ist nicht, dass man mit meinem Schnitt nichts mehr werden kann, sondern dass man es mit meinem Schnitt in Zulassungsbeschränkten Studiengängen wesentlich schwerer hat, weil man Konkurrenz von vielen anderen mit 1er Schnitt hat!
Das ist teilweise Recherche und teilweise einfache Logik. Denn jemand der die Bewerbungen anschaut nimmt natürlich erst die 1er vor den 2er Kandidaten!
Krass und eine sehr traurige Einstellung.
nein, das ist einfach nur realistisch.
Also der Abischnitt ist nicht gleich der NC, oder weißt Du das schon und ih habe das überlesen?
Ich glaube ich hab die Frage nicht verstanden
das mit den Wartesemestern ist mittlerweile in weiten Bereichen abgeschafft worden. Was zählt sind soziales Engagement, eben z.B. FSJ oder FÖJ, Pflegerausbildung,
oft gibt es auch unabhängig vom NC auch Aufnahmetests der betreffenden Fakultäten.
Naja FSJ zählt auch als wartesemester.
Problematisch sind eigentlich nur Medizin und Psychologie
Die für mich nicht in frage kommen
Bei allen anderen Studiengängen ist es so, dass sie oft eher einen pseudo-NC haben. Heißt, es gibt ein Zulassungsverfahren, aber der NC ist so niedrig, dass häufig jeder genommen wird, der sich bewirbt. Ist bei den meisten Technik-Fächern so, so man nicht unbedingt an besonders beliebte Unis will. Oder man muss eben räumlich flexibel sein. Jura z.B. hat zwar sehr oft einen NC, aber es gibt auch Unis, wo es komplett zulassungsfrei ist. Oder es gibt ohnehin einen Aufnahmetest, bei dem womöglich der 3,x Abiturient den 1,x Abiturienten ausschlägt, weil er in genau dem Bereich mehr Fachwissen hat.
danke für den Tipp, das ist wirklich gut zu wissen!
Seit ich mein Bachelorzeugnis in den Händen halte, kräht jedenfalls kein Hahn mehr nach dem Abizeugnis.
Ich weiß, das ist auch sehr beruhigend, aber es geht mir erstmal darum, ins Studium zu kommen. Dass die abinote danach nicht mehr zählt, ist mir klar. Aber dafür halt schon
Woher kommt dieser Gedanke?
Wieso denkst Du das?
Was tust Du, um Dich zu informieren, statt irgendetwas zu denken?
Wie gesagt : Recherche und Logik. Wenn sich für einen Zulassungsbeschränkten Zugang Abiturienten bewerben, dann ist es egal wie niedrig dieser NC ist. Die größeren Chancen haben immer die, mit der 1 davor! Das ist einfach so, warum sollte wohl klar sein. Bessere Note = bessere Chance
Das ist die selbe Frage, daher kommt die selbe Antwort : Recherche und Logik
Recherchieren : Im Internet, Unis, bei Menschen die bereits studieren/studiert haben und sich mit der Thematik auskennen

- Wieso?
Da kommen wir der Sache doch näher.
wir waren der Sache die ganze Zeit nah.
Und Du hast gelernt, Dich auch nur nach Leistung zu beurteilen.
ja, das stimmt - und?
Das denkst, behauptest Du.
Ohne konkretes Wissen dazu.
Was, das man damit Nachteile hat? Das denke ich nicht, das weiß ich, weil es so ist. Wie gesagt - natürlich wird eine 1 vor einer 2 bevorzugt.
Was bringt Dir das, welchen Vorteil ziehst Du daraus?
Ich glaube die Antwort zu kennen die Frage ist: gestehst Du sie Dir ein?
ich versteh die Frage nicht wirklich, also kann ich sie dir nicht beantworten
Auch hier kommen wir einem weiteren Thema näher.
Ja. Du magst es, offensichtliches offensichtlich zu machen, damit es so wirkt als hättest du eine krasse Entdeckung gemacht, oder? Sorry aber das kommt extrem so rüber
ALLE um Dich herum haben es so viel besser, nur Du steckst in der armen Opferrolle...
Nein. Du willst Dich darin aber verstecken.
Nein. Ich verstecke mich nirgendwo. Und es haben nicht alle um mich herum besser. Sicher nicht. Meine Mitschüler, die das gleiche Schicksal teilen, die Menschen im Krieg, LGBTQ+ Jugendliche, die in strengen Familien leben und sich nicht outen können, unheilbar kranke… Es gibt SO VIELE Menschen denen es schlechter geht - aber das ist kein Wettbewerb hier. Jedes Problem, welches eine Person stark belastet, ist Valide. Ich bin in keiner opferrolle. Aber es ist auch ein Fakt, dass es andere Abiturienten um mich rum leichter haben. Es gibt ja auch kein bundeseinheitliches Abi.
Seit wann ist das so?
Seit ich diesen Schnitt ausgerechnet habe, also Montag
Woeso hast Du nicht früher Hilfe gesucht?
weil ich davor kein Problem hatte?
was ist mit Deinen Eltern, gibt es da keine Unterstützung, Tipps?
Doch, aber so gut es halt geht, da die beiden kein Abi haben
Klingt möglicherweise (!) nach Überforderung und depressiver Phase, mal den Hausarzt angesprochen?
Immer diese Interpretationen… ich bin/war in Psychologischer Beratung und wir haben darüber gesprochen, aber die geschulte Fachkraft (!) dort hat gesagt , dass sich meine Probleme und die Art und Weise wie ich davon betroffen noch in einem Rahmen bewegen , der nicht sonderlich bedenklich ist oder gefährlich werden könnte.
Deswegen Frage ich auch hier! Weil das etwas ist, bei dem mir auch Laien helfen können mit Tipps.
Ist das so?
Wirklich?
Ja und ja
Und wer ist alle?
Alle in meinem
Umfeld eben. Freunde, Familie, Mitschüler, Lehrer
Was ist wichtiger? Die Erwartung von "allen" zu erfüllen oder dass es Dir gut geht und Du Dich auf Deine jetzige Aufgabe konzentrierst und IM RAHMEN DEINER MÖGLICHKEITEN das Beste gibst, für Dich? Ohne darüber dermaßen Druck aufzubauen, dass es sich negativ auf Dich, Dein derzeitiges Leben, Deine Gesundheit auswirkt?
Es ist natürlich wichtiger, das beste zu geben. Aber es ist einfach schwierig, dass meine Leistung nicht die ist, die sie mal war und von diesen Prüfungen abhängt, weil alles was ich gebracht habe umsonst war.
Und selbst wenn - willst du mir sagen, dass alles leid weggeht, wenn ich nicht mehr daran denke, was andere von mir halten? Vielleicht ein Teil, aber viel wird das letztendlich nicht ändern. Und irgendwo ist es doch wichtig, was andere von einem halten. Zumindest die Leute, die einem etwas bedeuten. Vor allem die Eltern, die man ja nicht enttäuschen will. Und es ist ja auch wichtig, dass man sich selbst nicht enttäuscht und das tue ich.
 
Eine Figur aus einem Roman, den ich gerne mag, hat die Einstellung:

'Alles ist ein Test'.

Sie meint damit nicht nur offensichtliche Tests (wie Abi), sondern das gesamte Leben.

Diese Einstellung kann manchmal hilfreich sein.

Versuche, deine Situation als Test zu sehen:

Du stehst unter großem Druck.

Wirst du in Panik geraten und aufgeben?

Oder wirst du lernen, auch unter diesem Druck durchzuhalten, zu funktionieren, zu arbeiten und dein möglichstes zu tun, gute Leistung abzuliefern?

Stell dir den für dich schlimmstmöglichen Ausgang vor: du hast einen Schnitt, mit dem du tatsächlich nichts studieren kannst, was dich interessiert.

Wirst du dann fähig sein, dein Leben trotzdem gelungen zu gestalten?

Entweder, indem du einen Umweg zu deinem Traumberuf findest oder es schaffst, neue Interessen zu finden, vielleicht neue Prioritäten für dich zu setzen?

Oder wirst du dann den Rest deines Lebens in Trübsal verbringen und dem 'hätte und wäre' hinterher weinen?

Du schreibst richtigerweise: falls du den gewünschten Abischnitt nicht erreichst, dann wird der Weg zu deinem Traumberuf schwieriger.

Schwieriger. Nicht unmöglich.

Schwierigkeiten begegnen jedem Menschen früher oder später.

Die Frage, auf die es hier ankommt, der Test, den das Leben dir hier stellt, ist:

Wie gehst du dann mit diesen Schwierigkeiten um?
 
Genau, alles ist ein Test. Die einen bestehen ihn, die anderen scheitern.
TE, studiere etwas, für das du geeignet bist. Es gibt Menschen, die studieren Medizin und haben eine Empathie und pflegen einen menschlichen Umgang wie ein Primat...

Du wirst deinen Weg machen. Glaub an dich! Es gibt so viele Menschen, die auch über kleine Umwege an ihren Wunschberuf gelangt sind.
 
Mache dir doch wegen dem Notendurchschnitt nicht solch einen Stress.

Auch wenn deine Noten nicht sehr gut sind...kannst du noch zahlreiche Fächer studieren...auch Medizin.

Es gibt viele verschiedene Wege an ein begehrtes Studienfach heran zu kommen, nicht nur über Noten.
 
Genau, alles ist ein Test. Die einen bestehen ihn, die anderen scheitern.

Ah. Nein, es ist mehr so gemeint:

Wenn alles ein Test ist, dann ist jede Situation von Bedeutung.

In jedem Augenblick gibt es eine Entscheidung zu treffen. Im Moment habe ich mich z. B. entschieden, hier zu schreiben und du, das Geschriebene zu lesen.

Ob das nun eine gute - die 'richtige' Entscheidung war, wer weiß?

Wenn man versucht, das Leben als Test zu sehen, macht man sich automatisch Gedanken darüber, was in einer gegebenen Situation das Verhalten ist, das man zeigen will, welches Verhalten das ist, das zu einem passt.

Wie man sein will und was tun, für sich und andere.

In einem anderen Buch habe ich diesen Gedanken gelesen als: überlege dir jeden Augenblick, was deine Situation dich lehren kann bzw was du daraus lernen willst.

Ob andere, insbesondere die TE etwas mit diesem Gedanken anfangen können, weiß ich natürlich nicht...
 
NC ist ungleich Abi-Schnitt.
Hä?
alle Panikmache im Vorfeld nutzt Dir genau gar nichts.
Ja aber wirkliche Tipps gegen die Panikmache außer „lass es“ kamen ja noch nicht… zumindest nicht viele
Das hilft mir alles wenig weiter
Ich habe auch extern Abitur gemacht
Ich habe kein externes Abitur
da kann ALLES passieren. Von Themaverfehlung bis Glanzleistung
Ja und genau DAS macht mir Panik
 
Du machst extern Abitur an einer staatlichen Schule bzw. vor staatlichen Lehrern, eine Waldorf-Schule darf keine Abitur-Prüfung abnehmen, da sie nicht staatlich anerkannt ist. "extern" heißt es im Ministeriums-Deutsch. Jedes Jahr werden die staatlichen Schulen ausgesucht, die noch die "Externen" mit betreuen müssen, dafür bekommen sie auch ein bisschen Aufwandsentschädigung für die Korrekturarbeit (Deine Lehrer korrigieren nicht, zumindest nicht offiziell, ob sich die Lehrer untereinander einigen, ist denen ihre Abmachung, offiziell ist es verboten).
Das ist damit gemeint.


Und gegen die Angst...
was hilft ist sich zu erklären, dass die körperlichen Symptome von Angst mit denen von "ich gehe in Bereitschaft" gleich zu setzen sind. Also erhöhter Blutdruck, angespannte Muskeln...
genau das gleiche, wie bevor ich schnell laufen muss, um z.B. ein Tier zu jagen (also Leistung bringen) ....
bei der Prüfung muss man auch Leistung bringen, der Körper weiß das und deswegen verwechselt man das früh mit Angst und assoziiert dann die Vorbereitung des Körpers auf "Leistung" mit Angst.
Manche nehmen auch ACE-Hemmer oder Betablocker.
Meiner Ansicht nach ist es effizienter, ein passendes Repertoire an Definitionen für die Fächer zu haben, auf denen man aufbauen kann und nicht rumzulabern.
Also wirklich lernen, was z.B. eine Erosion oder eine Sozialisation ist und nicht denken:
weiß ich schon.

Der echte NC setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, der Abi-Schnitt ist nur einer davon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und genau DAS macht mir Panik
das ist halt das Ding mit den externen KandidatInnen, eben z.B. Waldorf oder auch Montessori.
Alles oder nichts. Würde ich generell nie empfehlen, so etwas, aber dafür ist es nun zu spät....

dr.superman meinte:
das mit den Wartesemestern ist mittlerweile in weiten Bereichen abgeschafft worden. Was zählt sind soziales Engagement, eben z.B. FSJ oder FÖJ, Pflegerausbildung,
oft gibt es auch unabhängig vom NC auch Aufnahmetests der betreffenden Fakultäten.
Naja FSJ zählt auch als wartesemester.

sag´ ich ja.
 
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