Ist das nicht schon lange ein Problem? Sozialhilfeempfänger und Niedriglohnern bleibt doch schon nur noch der Griff zur Billigware, auch bei Lebensmitteln. Und das sind ja nun nicht wenige Menschen.
Also ich wäre wirklich der letzte, der jemanden, der arm ist dafür verurteilen würde, dass er bei Lebensmitteln auch zu billgen Produkten greift, aber es gibt ja nicht nur arme Menschen.
Die meisten Menschen können sich durchaus qualität leisten und sollten das dann meiner Meinung nach auch tun: Allein schon, um das Handwerk nicht sterben zu lassen und um gegen die Abwärtsspirale zu arbeiten, dass Lebensmittel immer und immer billiger und schrottiger werden. Es wäre doch auch traurig, wenn es irgendwann keine Bäcker, metzger usw geben würde sondern alles nur noch im Supermarkt.
ich meine: Vergleicht uns doch mal mit Österreich: Dort ist die Qualität die man im einfachen Supermarkt bekommt um WELTEN besser.
Einfach weil man in Österreich generell bei Lebensmitteln mehr auf Qualität achtet: Da bestimmt der Markt halt schon auch mit.
Dort gibt es ja auch arme Leute, aber die generelle Einstellung der Käufer führt halt schon dazu, dass letztlich die Qualität für ALLE steigt.
Und man darf auch den Nachhaltigkeitsaspekt nicht vergessen: ich habe zB meinen Bäcker vor einiger Zeit gefragt, was er mit den übriggebliebenen Sachen am Abend macht und er meinte, bei ihm bleibt so gut wie NICHTS übrig: Wenn Semmeln übrig bleiben, macht er daraus Semmelbrösel, die er für andere Backwaren wieder braucht. Brot wird am Tag darauf zum halben Preis verkauft (und ist dann immernoch wie neu). wenn doch mal was übrig bleibt, das man nicht mehr weiter verwerten kann, dann essen die das selber oder verschenken es (bzw geben es den Angestellten mit nachhause).
Eine größere Kette oder gar ein Diskounter KANN das ja garnicht machen und vermutlich dürfen die das auch nicht.