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Mal ehrlich spinnen alle bei den Preisen?

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ck noch nen ordentlichen Familienbäcker gibt. Der backt alles selbst ohne diverse Backmischungen. Sieht man den Waren auch an, die Brötchen gehen durch die fehlenden Enzyme und Backtriebmittel nicht gleichmäßig a
hier hat eine Familienbäckerei zugemacht und eine Kette ist rein,
im Bezug auf Qualität Gott sei Dank..
der Familienbäcker hatte wohl keine Zeit/keine Kapazitäten mehr, so früh aufzustehen und hat anscheinend in der Früh die Sachen vom Vortag aufgebacken oder zu sehr auf Vorrat angerichtet,
keinen Plan...
wenn die mal ein paar Stunden alt waren, waren die staubtrocken, man konnte da e cht nichts mehr kaufen....
ein Freund hat sogar mal eine Tüte Semmeln wieder zurück gebracht..
Die Kette mit mehr Leuten und Kapazitäten war/ist deutlich frischer,
was natürlich für den Bäcker nicht so toll war... er konnte wohl nicht mehr mithalten.
 
Den meisten bleibt gar nichts anderes übrig als beim Discounter einzukaufen, sind sogar auf die Tafel angewiesen und können nicht mal von irgendwelchen Chicki-Micki-Läden träumen. Haben überhaupt nicht den Luxus sich nach irgendwelchen Inhaltsstoffen zu richten, sondern müssen zusehen dass sie überhaupt täglich ihre Familie satt bekommen.
....
bedeutet für den Faden hier?
arm und reich gab es doch schon immer.
 
Und nun flippen die Leute aus, weil der Mindestlohn auf 12 Euro geht.
Aber erst ab Oktober. Zahltag für die Meisten ist dann erst im November.
Die hohen Preise haben wir aber schon heute.
Bis dahin steigen sie weiter an.
Verstehe nicht wie das die meisten schaffen das zu überbrücken.
 
In der Pflege seit September 21, ich denke aber nicht das dies irgendein Kaufverhalten ändern wird
Natürlich verändert sich das Kaufverhalten.
Sieht man doch jetzt schon. Viele schrecken doch schon an der Tanke zurück und lassen das Auto lieber stehen. Mein Kaufverhalten hat sich auch schon verändert, ich gehe z.B. erst kurz vor Ladenschluss einkaufen um heruntergesetzte Ware zu ergattern, was auch immer schwieriger wird, weil es einfach immer mehr Leute tun.
Hat halt nicht jeder eine prall gefüllte Brieftasche.
 
Ich meinte damit eine Mindestlohnerhöhung wird es nicht verändern, das Auto habe ich auch schon vor 25 Jahren stehen gelassen wenn ich es nicht unbedingt brauchte, das sollte eher mit Geld nichts zu tun haben
 
Ist das nicht schon lange ein Problem? Sozialhilfeempfänger und Niedriglohnern bleibt doch schon nur noch der Griff zur Billigware, auch bei Lebensmitteln. Und das sind ja nun nicht wenige Menschen.
Also ich wäre wirklich der letzte, der jemanden, der arm ist dafür verurteilen würde, dass er bei Lebensmitteln auch zu billgen Produkten greift, aber es gibt ja nicht nur arme Menschen.
Die meisten Menschen können sich durchaus qualität leisten und sollten das dann meiner Meinung nach auch tun: Allein schon, um das Handwerk nicht sterben zu lassen und um gegen die Abwärtsspirale zu arbeiten, dass Lebensmittel immer und immer billiger und schrottiger werden. Es wäre doch auch traurig, wenn es irgendwann keine Bäcker, metzger usw geben würde sondern alles nur noch im Supermarkt.
ich meine: Vergleicht uns doch mal mit Österreich: Dort ist die Qualität die man im einfachen Supermarkt bekommt um WELTEN besser.
Einfach weil man in Österreich generell bei Lebensmitteln mehr auf Qualität achtet: Da bestimmt der Markt halt schon auch mit.
Dort gibt es ja auch arme Leute, aber die generelle Einstellung der Käufer führt halt schon dazu, dass letztlich die Qualität für ALLE steigt.
Und man darf auch den Nachhaltigkeitsaspekt nicht vergessen: ich habe zB meinen Bäcker vor einiger Zeit gefragt, was er mit den übriggebliebenen Sachen am Abend macht und er meinte, bei ihm bleibt so gut wie NICHTS übrig: Wenn Semmeln übrig bleiben, macht er daraus Semmelbrösel, die er für andere Backwaren wieder braucht. Brot wird am Tag darauf zum halben Preis verkauft (und ist dann immernoch wie neu). wenn doch mal was übrig bleibt, das man nicht mehr weiter verwerten kann, dann essen die das selber oder verschenken es (bzw geben es den Angestellten mit nachhause).
Eine größere Kette oder gar ein Diskounter KANN das ja garnicht machen und vermutlich dürfen die das auch nicht.
 
Brot vom Vortag kann einem bei unserem Bäcker nicht passieren. Der ist so lecker, dass wir Kunden ihm am Vorabend fast keins übrig lassen. Wobei er tatsächlich tendenziell zu wenig backt. Wer zu spät kommt (das kann Samstags auch schon um 10 Uhr sein), hat dann nicht mehr die volle Auswahl. Aber lieber so als wenn man die weggeworfene Ware querfinanzieren müsste.

Rein vom Umweltaspekt her finde ich es ohnehin nicht ganz richtig, dass wir so viel wegwerfen, nur weil ich auch 10 Minuten vor Ladenschluss noch die volle Auswahl haben will. Ich meine, in anderen Ländern können sich die Leute kein Getreide mehr leisten weil wir alles wegkaufen und dann werfen wir so viele Getreideprodukte einfach weg. Dann kriege ich um 3 Uhr Mittags eben keine Brezel mehr, sondern nur noch normale Brötchen, verhungern muss ich deshalb bei unserem Bäcker trotzdem nicht.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Violetta: nichts gegen Leute, die wirklich sparen müssen, weil sie nicht viel haben. Da sehe ich die Verantwortung tatsächlich bei uns Besserverdienern (mich eingeschlossen). Wenn wir unser Geld mehr beim lokalen Handwerk und Händler lassen, unterstützen wir dadurch auch unsere hiesigen guten Arbeitsplätze.

Damit meine ich jetzt nicht, dass man schlechte Qualität unterstützen muss. Wenn der Bäcker tatsächlich Brot vom Vortag verkauft (ohne dies so zu kennzeichnen), ist es vollkommen ok, diesen zu meiden. Aber wenn man einen guten Bäcker in der Nähe hat und will, dass dies auch weiterhin der Fall ist, dann muss man da auch kaufen.
Aus demselben Grund kaufe ich bei besagtem Bäcker auch viele andere Lebensmittel (sie verkaufen neben Backwaren noch ein paar andere Grundnahrungsmittel). Die sind zwar teurer als im normalen Supermarkt, aber ich finde es unheimlich praktisch, da kurz rüberlaufen zu können, wenn in der Mittagspause der Magen knurrt und der Kühlschrank (oder die Süßigkeitenschale) unerfreulich leer ist. Bei den aktuellen Spritpreisen spare ich damit wahrscheinlich sogar noch Geld. Aber wenn niemand die sonstigen Lebensmittel kauft (weil im Aldi billiger), dann nimmt er sie aus dem Sortiment und dann stehe ich eben da, wenn ich wegen ner Packung Nudeln oder Klopapier extra in die Stadt muss.
 
Ist das nicht schon lange ein Problem? Sozialhilfeempfänger und Niedriglohnern bleibt doch schon nur noch der Griff zur Billigware, auch bei Lebensmitteln. Und das sind ja nun nicht wenige Menschen.

das ist halt Globalisierung.
heutzutage gibt es handys, Klamotten und eben auch Bäckerware in allen Preisklassen,
Billiglohnländer etc.. sei Dank. Es geht nicht darum, ob man was hat oder nicht hat sondern darum, in welcher Ausführung - Semmel vom Bäcker oder Semmel vom Discounter aus Massenproduktion,
Klamotten aus einheimischen Betrieben oder bei Kick für 2.- aus Übersee....
Die "Armen" der Länder produzieren für die "Armen" der anderen Länder/Märkte.
 
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