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Mal ehrlich spinnen alle bei den Preisen?

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Hallo, ich lebe und arbeite in Australien. Hier ist natuerlich auch nicht alles toll aber die Menschen koennen hier von ihrem Lohn leben. Ich hier nicht politisch werden, usw. aber hier gibt es fast keinen Niedriglohnsektor. Waere meine Frau und ich in Deutschland koennten wir uns eventuell ein kleines Haeuschen, zwei kleine, alte Autos und ab und zu Urlaub leisten.
Eine Krankenschwester z.B verdient hier wirklich gut.
OK, Australien hat natuerlich extrem viele Rohstoffe was natuerlich hilft.
Aber wie gesagt hier ist auch nicht alles Gold was glaenzt aber leben kann man hier besser.
 
Was interessiert mich die Produktivität von 1950, wenn in den letzten 20 Jahren die Preise bei stagnierenden, teils fallenden Reallöhnen um 30% steigen?

Das bedeutet 20 Jahre Wirtschaftswachstum mit negativem Endergebnis. Für die Mehrzahl der Verbraucher. Dass jemand die Zeche für die irre Geldpolitik zahlen muss, war auch völlig logisch.
Sehe ich nicht so. In den 90ern war der benzinpreis in meiner wahrnehmung höher, wenn ich an den durchschnittsverdienst denke.
In guten vertriebsjobs gab es damals 3000 mark, das wsr richtig viel! Und der liter super hat trotzdem 1.30 mark gekostet. Dazu hat mein damaliger 323i gesoffen, wie ein durstiger hafenarbeiter.

Benzin und diesel sind heute viel zu billig und faktisch auf kosten der umwelt subventioniert. Noch schlimmer ist es mur bei flügen, da ist es noch kranker.
 
Sehe ich nicht so. In den 90ern war der benzinpreis in meiner wahrnehmung höher, wenn ich an den durchschnittsverdienst denke.
In guten vertriebsjobs gab es damals 3000 mark, das wsr richtig viel! Und der liter super hat trotzdem 1.30 mark gekostet. Dazu hat mein damaliger 323i gesoffen, wie ein durstiger hafenarbeiter.

Benzin und diesel sind heute viel zu billig und faktisch auf kosten der umwelt subventioniert. Noch schlimmer ist es mur bei flügen, da ist es noch kranker.

Der Benzinpreis an sich ist deutlich gestiegen.

"einfach ausgedrückt der Benzinpreis ist in 45 Jahren 22,32% inflationsbereinigt gestiegen."
.

Richtig ist allerdings, dass der Benzinverbrauch von Autos stark gesunken ist. Daher ist Tanken heute tatsächlich günstiger als früher.

Viele Preise sind real gesunken, alleine aufgrund technologischer Entwicklung. Man hat dadurch aber nicht unbedingt mehr in der Tasche, weil man heute mehr Produkte benötigt als früher. Würde alles noch real so viel kosten wie früher, könnten wir z.B. keine Computer oder Smartphones kaufen, die es ja vor 45 Jahren nicht gab und die deswegen auch nicht zum Warenkorb gehörten.

Insofern ist es relativ schwierig zu berechnen, wie sich die Kaufkraft entwickelt hat. Auch deswegen weil Menschen unterschiedlich konsumieren. Einen Geringverdiener interessieren vorwiegend Lebensmittelpreise, Mieten, Benzin, Strom und Heizung. Das sind seine größten und recht fixen Kosten.
Dabei spielt es aber nicht nur eine Rolle, wie die Preise sich entwickelt haben, sondern auch wie das Verbraucherverhalten ist. Gibt es heute z.B. längere Pendelzeiten als früher, hat der Verbraucher nicht viel vom real sinkenden Benzinpreis.

Teurer geworden sind vor allem Dienstleistungen und alles bei dem Lohnkosten einen großen Anteil spielen. Deswegen ist der Bäcker eben teuer. Deswegen ufert der Niedriglohnsektor aus. Eine weitestgehend automatisierte Fabrik kann Elektronikartikel zum Dumpingpreis herstellen, viel billiger als früher. Sobald aber Menschen bezahlt werden müssen, sind die Preise dann wieder ähnlich hoch wie früher und damit relativ zu vorgenannten Elektronikartikeln schweineteuer.

Wir leben in einer Welt in der Menschen und begrenzte Rohstoffe immer teurer werden und digitale und automatisch produzierte Dinge immer günstiger.

Benzin ist ein schönes Beispiel: Hier kämpfen die steigenden Ölpreise (Rohstoffe) gegen den technischen Fortschritt. Rohstoffe werden teurer, aber der technische Fortschritt kann dies kompensieren.
 
Benzin ist ein schönes Beispiel: Hier kämpfen die steigenden Ölpreise (Rohstoffe) gegen den technischen Fortschritt. Rohstoffe werden teurer, aber der technische Fortschritt kann dies kompensieren.
hast Du schon mal ein E-Auto länger gefahren?
ich hatte neulich mal ein paar Tage vom Händler einen EQC (das ist ein voll elektrischer mini-SUV von mercedes) für eine verlängerte Probefahrt mit Kaufabsicht geholt, als Nachfolger für unseren großen Turbo-Diesel;
habe ihn an einem Nachmittag für 70.- geladen auf 68%, 1kwh kostet 35 ct.
Bin am Abend dann mal kurz in die Stadt und über den Autobahnzubringer nach Hause.
Am nächsten Tag, in der Nacht hatte es Minusgrade,
war das Auto schon in Reserve.
All in all habe ich für 50 km circa 70 Euro bezahlt-
glaube, das können sich dauerhaft noch weniger Leute leisten, als gestiegene Benzinkosten.
 
hast Du schon mal ein E-Auto länger gefahren?
ich hatte neulich mal ein paar Tage vom Händler einen EQC (das ist ein voll elektrischer mini-SUV von mercedes) für eine verlängerte Probefahrt mit Kaufabsicht geholt, als Nachfolger für unseren großen Turbo-Diesel;
habe ihn an einem Nachmittag für 70.- geladen auf 68%, 1kwh kostet 35 ct.
Bin am Abend dann mal kurz in die Stadt und über den Autobahnzubringer nach Hause.
Am nächsten Tag, in der Nacht hatte es Minusgrade,
war das Auto schon in Reserve.
All in all habe ich für 50 km circa 70 Euro bezahlt-
glaube, das können sich dauerhaft noch weniger Leute leisten, als gestiegene Benzinkosten.

Vom E-Auto hab ich garnicht gesprochen. Ich habe mit Fortschritt gemeint, dass Autos immer weniger Benzin verbrauchen und deswegen die Preisanstiege beim Benzin kompensieren.

Ein E-Auto wäre für mich aber durchaus eine Alternative. Natürlich kein dicker Mercedes EQC wie du ihn suchst und der vermutlich jenseits der 60.000 € kostet, sondern eher ein kleiner Opel Corsa-e oder noch kleiner.
Ich denke die Mobilität geht eh in die Richtung, dass man lange Strecken eher mit Zug und Bahn fährt. Und eigentlich braucht auch kaum ein Mensch ein großes teures Fahrzeug wie einen Mercedes.
 
Natürlich kein dicker Mercedes EQC wie du ihn suchst und der vermutlich jenseits der 60.000 € kostet, sondern eher ein kleiner Opel Corsa-e oder noch kleiner.
sag´ lieber jeseits der 80 K und ein EQC ist nicht dick. Es ist ein aufgemotzte C-Klasse und das ist nicht sooo riesig....
es geht doch vor allem um den Motor, nicht die Karosserie... wobei Mercedes beim Motor bestimmt (!) ein gutes Stück umweltbewusster Technik abliefert....
das Auto ist auch wirklich "intelligent" (bissl KI ist glaube ich schon drin) und spart Strom, Verbrauch und Reifenprofil, wo es geht, mit einer Auswahl an Modi, push-Nachrichten auf dem Bildschirm, intelligentem Tempomat etc.., er schafft es sogar, ein Überholmanöver umweltschonend zu gestalten, also wenn man ihn selbst überholen lässt.... (was ein Corsa alles nicht kann...)
und dass man bei Kälte oder mal kurz Autobahn mehr Strom verbrauchen kann als Benzin kosten würde, ist bestimmt nicht mercedes-spezifisch.


.... kann ein Corsa übrigens seinen eigenen Strom erzeugen?
Der EQC konnte das....
 
Zuletzt bearbeitet:
sag´ lieber jeseits der 80 K und ein EQC ist nicht dick. Es ist ein aufgemotzte C-Klasse und das ist nicht sooo riesig....
es geht doch vor allem um den Motor, nicht die Karosserie... wobei Mercedes beim Motor bestimmt (!) ein gutes Stück umweltbewusster Technik abliefert....
das Auto ist auch wirklich "intelligent" (bissl KI ist glaube ich schon drin) und spart Strom, Verbrauch und Reifenprofil, wo es geht, mit einer Auswahl an Modi, push-Nachrichten auf dem Bildschirm, intelligentem Tempomat etc.., er schafft es sogar, ein Überholmanöver umweltschonend zu gestalten, also wenn man ihn selbst überholen lässt.... (was ein Corsa alles nicht kann...)
und dass man bei Kälte oder mal kurz Autobahn mehr Strom verbrauchen kann als Benzin kosten würde, ist bestimmt nicht mercedes-spezifisch.

Aber jetzt mal unter uns: Du willst über 80.000 € für ein Auto ausgeben und machst dir Sorgen über erhöhte Stromkosten wenns mal kalt ist? ^^
Ich glaube du bist generell nicht die Zielgruppe, die wirklich Angst vor Preiserhöhungen haben muss. Das Problem hat doch eher derjenige, der einen 10 Jahre alten Kleinwagen fährt und dem steigenden Preisen kaum ausweichen kann.
 
Ich kenne jemanden, der den Opel E Corsa hat und sehr begeistert davon ist. Aber gut, der hat auch ne wintergeschützte Garage, das macht denke ich schon einen Unterschied.

Problematisch sind die gestiegenen Preise ja auch weniger für uns Besserverdiener, sondern für jene, die eh kaum über die Runden kommen. Für den einen ist es vielleicht ärgerlich, wenn er statt 1000€ nur noch 900€ im Monat auf die Seite legen kann. Für jemanden, der besagte 1000€ im Monat aber nur insgesamt zur Verfügung hat, sind 100€ mehr Energiekosten womöglich eine Katastrophe.
 
ns: Du willst über 80.000 € für ein Auto ausgeben und machst dir Sorgen über erhöhte Stromkosten wenns mal kalt ist? ^^
also sorry, entweder das Auto ist günstig, dann kann es von mir aus auhc mehr verbrauchen etc..,
oder das Auto ist teuer, dafür sind die Unterhaltskosten niedriger, da moderne Motoren etc..
70.- für 50 km??
das kann und will doch keiner stemmen....
 
Ich kenne jemanden, der den Opel E Corsa hat und sehr begeistert davon ist. Aber gut, der hat auch ne wintergeschützte Garage, das macht denke ich schon einen Unterschied.

Problematisch sind die gestiegenen Preise ja auch weniger für uns Besserverdiener, sondern für jene, die eh kaum über die Runden kommen. Für den einen ist es vielleicht ärgerlich, wenn er statt 1000€ nur noch 900€ im Monat auf die Seite legen kann. Für jemanden, der besagte 1000€ im Monat aber nur insgesamt zur Verfügung hat, sind 100€ mehr Energiekosten womöglich eine Katastrophe.

Absolut ja.
Wir überlegen ob das nächste Auto Benziner oder E-Auto ist und andere können sich kaum noch Heizung und Strom leisten. Es trifft alle, aber manche besonders hart.

Ich habe 2020 einen Rohstoff ETC an der Börse gekauft, der 60% im Plus ist. In gewisser Weise kann ich sagen, dass ich mehr an den steigenden Öl- und Gaspreisen verdient habe als ich 2022 bezahlen werde. Aber das ist ja nicht die Lösung. Verbraucherpreise müssen bezahlbar bleiben und das wird schon eng wenn manche nun über 400 € Nebenkosten im Monat haben.

Allerdings selbst für den Normalverdiener heißt es: Man kann weniger sparen, weniger fürs Alter zurücklegen und es ist einfach ärgerlich.
Und wenn die Bundesregierung Morgen Hartz 4 Empfängern und Geringverdiener finanziell hilft, ist das zwar einerseits gut, andererseits heißt das dann malwieder, dass die größten Verlierer die Normalos sind.

Die haben zu wenig, um von den steigenden Sachwerten zu profitieren, aber zu viel um Hilfen zu erhalten. Und irgendwie ist das traurig, dass gefühlt dieser Mittelstand in den letzten 20 Jahren immer der Verlierer war.
 
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