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Mal ehrlich spinnen alle bei den Preisen?

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Vielleicht möchte die Bäckerei(fach)verkäuferin auch von ihrer Arbeit leben können🤔und nicht für Lau arbeiten.
Mehr als den Mindestlohn wird sie eh kaum bekommen…
Wird ihr der von euch gnädigerweise noch zugestanden?
Auch eine ungelernte Böckereiverkäuferin hat ihre Zeit nicht zu verschenken.
Das ist klar und habe absolut nichts dagegen! 🙂
Personal verursacht abhängig vom Unternehmen die höchsten Kosten in einem Unternehmen...
Nur für mich persönlich, schafft eine Bäckereifackverkäuferin wenig Mehrwert, wenn man den folgenden Vergleich betrachtet. Eine 450€ Kraft kann den Job einer Bäckereiverkaufskraft übernehmen. Bei einem Friseur sieht es schon anders aus. Den Job kann man nicht durch eine ungelernte Kraft ersetzen. Sollte die Bäckerverkaufskraft mehr verdienen als ein Friseur, würde ich gerne die Logik dahinter verstehen.

Mir ist klar, dass eine Bäckereiverkaufskraft auch Kunden berät. Aber kommt es wirklich 50x am Tag vor?

Mindestlohn ist so eine Sache. . Grundsätzlich finde ich es unverschämt und eine Schande für die "Industrienation" Deutschland, wenn eine gelernte Fachkraft wenig verdient. Dagegen finde ich es absolut okay, wenn eine ungelernte Kraft (kein Abschluss etc.) wenig verdient. Ein Mindestlohn von 12€ für Ungelernte finde ich somit total unfair. Wenn der Lohn für Gelernte wiederrum steigt, um bewusst einen Gehaltsunterschied zu Ungelernten zu schaffen, finde ich es gut. Denn ist es gerecht, wenn ein gelernter Fachlagerist 15€/h bekommt und eine ungelernte Kraft 12€/h? Für mich ganz klar: Nein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier gibt es im Bereich "Liebe" einen Thread, der nennt sich karibischer Traum und dreht sich um eine Frau auf Kuba. Ich war auch schon öfter auf Cuba und liebe dieses Land. Ich habe so viel gelernt, obwohl ich dachte, ich weiß schon so viel.
Ich hätte manches Mitglied hier im Forum gerne nach Cuba "geschickt", einfach nur, um einmal zu zeigen und zu verstehen, was man im Grunde genommen braucht und vor allem, was man sich selbst erarbeiten kann und wie man selbst weiterkommen kann. Das wäre ein Boot-Camp für manche.
Auf der einen Seite finde ich es gar nicht so schlecht, wenn einem jetzt die Zinsen vom Stamme Nimm auf die Füße fallen, weil man sich immer auf andere verlassen hat, die das irgendwie finanzieren.
 
Für Junjor Beim Bäcker was zum vesper geholt weil Brot alle war. 1 belegtes Brötchen und 2 Vanilleschnecken 7€. Klar muss der Bäcker auch leben, aber umgerechnet auf die alte DM. 14DM hätten für die ganze Woche Vesper gegeben. Ich finde es nur noch überteuert überall....
Lieber Holzfuss,
ganz alleine für Dich:
Wenn Dir die Preise nicht passen, besonders bei den Bäckern, bedanke Dich bei der Regierung,
So eine Bäckerei fängt je nach Volumen zwischen 23 und 2 Uhr an. Manche auch erst um drei oder vier.
Je nachdem, was gebacken werden muß und wieviel davon.
Wenn Du Dich mal auf den Weg zum Bäcker machst, ist derjenige, der den Teig angerührt hat und die Schnecken gedreht, wahrscheinlich schon auf den Weg ins Bett oder liegt schon lange drin.
Wer das herstellt, der arbeitet zu unmenschlichen Zeiten, oder nicht? Da steht ihm doch mindestens der Mindestlohn samt Nachtzuschlag zu, niemand soll ausgenutzt werden.
Dann rechne doch mal: Der Arbeitgeber zahlt nicht nur den Nettolohn, er hat auch noch Lohnnebenkosten. Wenn sich der AN krankschreiben lässt, zahlt der Depp auch noch sechs Wochen lang weiter. Ist er auch noch so "dämlich", ungelernte Frauen einzustellen, die dann recht kurzfristig schwanger werden etc., hat er den ganzen Rotz auch noch an der Backe. Jetzt möchte aber der Trottel, der die Bäckerei hat, auch noch leben. Weil er selbständig ist, muß er sich selbst versichern samt der Familie, ist auch selbständig für seine Altersvorsorge. Das Geld will verdient werden.
Selbständige Arbeitgeber, die weniger verdienen als ihre Angestellten, die soll es tatsächlich geben.
Da muß man ja wirklich spinnen, oder nicht?
Ich finde das auch, und falls es soweit kommen sollte, dann ist es Zeit, aufzuhören.

Ein Brötchen zu schmieren und zwei Gebäckstücke rüber zu reichen...das kann man fast einem dressierten Affen beibringen. Man braucht dazu nur Einarbeitung, aber mit Sicherheit keine Ausbildung.
Trotzdem wollen die bezahlt werden, als hätten sie eine.

Und genau deshalb bezahlst Du diese 7 Euro.
Und wenn Du es wirtschaftlich durchrechnest, dann sagst Du "Hätten auch fast acht sein können".
 
[...] bedanke Dich bei der Regierung, [..]
Ich hätte manches Mitglied hier im Forum gerne nach Cuba "geschickt", einfach nur, um einmal zu zeigen und zu verstehen, was man im Grunde genommen braucht und vor allem, was man sich selbst erarbeiten kann und wie man selbst weiterkommen kann. Das wäre ein Boot-Camp für manche.
Auf der einen Seite finde ich es gar nicht so schlecht, wenn einem jetzt die Zinsen vom Stamme Nimm auf die Füße fallen, weil man sich immer auf andere verlassen hat, die das irgendwie finanzieren.

Ich finde es erstaunlich wie du dir aufgrund deiner "Welterfahrung" ("bei uns im Dorf..." , oh yea, und natürlich Kuba) erlaubst Menschen in diesem Forum als vom "Stamme Nimm" zu klassifizieren, statt ein potentiell (welt-)gesellschaftspolitisches Dilemma z.B. zu sehen. Soweit ich mitbekommen habe geht es im Thread um Brötchen und um die, aus meiner Sicht durchaus streitbare Frage, was ein solches - unter verschiedenen diskutablen Aspekten (wie gezeigt) betrachtet- kosten darf? Darüber darf man hier, thx god, geteilter Meinung sein und muss sich nicht "Arbeitgebern" (hallo? ist das ein besonderer unantastbarer Adel, weil jemand der Arbeit vergibt? Tolle Leistung! chapeau...), die "[...] ungelernte Frauen einzustellen, die dann recht kurzfristig schwanger werden [..]" oder dir anbiedern deswegen. In China sieht das bestimmt anders aus 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber Holzfuss,
ganz alleine für Dich:
Wenn Dir die Preise nicht passen, besonders bei den Bäckern, bedanke Dich bei der Regierung,
So eine Bäckerei fängt je nach Volumen zwischen 23 und 2 Uhr an. Manche auch erst um drei oder vier.
Je nachdem, was gebacken werden muß und wieviel davon.
Wenn Du Dich mal auf den Weg zum Bäcker machst, ist derjenige, der den Teig angerührt hat und die Schnecken gedreht, wahrscheinlich schon auf den Weg ins Bett oder liegt schon lange drin.
Wer das herstellt, der arbeitet zu unmenschlichen Zeiten, oder nicht? Da steht ihm doch mindestens der Mindestlohn samt Nachtzuschlag zu, niemand soll ausgenutzt werden.
Dann rechne doch mal: Der Arbeitgeber zahlt nicht nur den Nettolohn, er hat auch noch Lohnnebenkosten. Wenn sich der AN krankschreiben lässt, zahlt der Depp auch noch sechs Wochen lang weiter. Ist er auch noch so "dämlich", ungelernte Frauen einzustellen, die dann recht kurzfristig schwanger werden etc., hat er den ganzen Rotz auch noch an der Backe. Jetzt möchte aber der Trottel, der die Bäckerei hat, auch noch leben. Weil er selbständig ist, muß er sich selbst versichern samt der Familie, ist auch selbständig für seine Altersvorsorge. Das Geld will verdient werden.
Selbständige Arbeitgeber, die weniger verdienen als ihre Angestellten, die soll es tatsächlich geben.
Da muß man ja wirklich spinnen, oder nicht?
Ich finde das auch, und falls es soweit kommen sollte, dann ist es Zeit, aufzuhören.

Ein Brötchen zu schmieren und zwei Gebäckstücke rüber zu reichen...das kann man fast einem dressierten Affen beibringen. Man braucht dazu nur Einarbeitung, aber mit Sicherheit keine Ausbildung.
Trotzdem wollen die bezahlt werden, als hätten sie eine.

Und genau deshalb bezahlst Du diese 7 Euro.
Und wenn Du es wirtschaftlich durchrechnest, dann sagst Du "Hätten auch fast acht sein können".
Hallo, ja genau ich kreide das der Regierung an!
Der Rest versucht nur irgendwie zu überleben! Aber das ist dann eine Schraube ohne Ende fängt bei einem Brötchen an und Endet wo? In unserm ganzen da sein.... Ich finde das 7€ ne Menge Geld ist für ein belegtes Brötchen und zwei Vanille Schnecken. Wobei der Bäcker aus einem Teig ja nicht nur eins raus bekommt ;-).
 
Inflation hin oder her, ich kaufe seit mindestens 5 Jahren nichts mehr beim Bäcker, sondern nur noch beim Discounter, mein Einkommen hat sich in den letzten 20 Jahren auch nicht mehr als verdoppelt.
Gerade beim Bäcker finde ich ist seit langem ein Preisniveau erreicht, das ich nicht mehr bereit bin zu zahlen. Irgendwann bist einfach Ende Gelände, gerade die Plunderteile und Croissants werden immer kleiner und geschmacklich sind gerade die vom Profi tw. schlechter als die Ware vom Discounter, bzw. kommen wahrscheinlich eh aus der selben Fabrik.
Von Kuchen, ( nicht Torten ) will ich gar nicht reden, für hochgerechnet den Preis kann ich tw. fast ein Dutzend selber backen und das billiger, was ich auch mittlerweile mache.
Mir ist schon klar, das die Rohstoffe teurer werden, ebenso wie Löhne, Energiekosten, Mieten..., aber gerade bei Bäckereien ist echt ein Preislimit längst überschritten, als das ich das noch zu unterstützen bereit bin.
Sollen die alle doch echt in 5 Jahren zu machen, man kann den Hals auch nicht voll genug bekommen.
Und irgendwann hat's vielleicht auch der letzte Kunde kapiert, das das Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht mehr passt und gehen dann halt zum Discounter, oder machen ihre Backwaren mal wieder selber.
Als eh fast nur Backmischungen vorgesetzt zu bekommen, klar backen ist körperlich schweres Handwerk, und (zu) viele gehen halt den einfachsten Weg.
Frag doch Mal deinen Bäcker, was A von ihm selbst gemacht und B was aus selbst angesetztem Sauerteig gemacht ist, du wirst Schnappatmung bekommen.
Und deswegen gehe ich schon lange zum Aldi & Co, bzw. mach's gleich selber und besser.
Hallo, leider haben wir im Ort keinen Discounter, wo man mal kurz vorbei kann. Selber backen mach ich sonst auch, ich hab mir extra dafür auch mal einen Brotbackautomaten zugelegt. Jedoch gibt es halt auch mal Tage wo man es nicht schafft und Kind nicht hungrig zur Schule lassen möchte;-). Du hast recht was ist noch Selbstgemacht bei dem Bäcker wenn er mehr als 3 Sorten ha,t kannst davon ausgehen das alles nur noch auf gebackt wird.
 
Kaufkraft-Vergleich: Früher war mitnichten alles billiger – finanzwertig.de


Arbeitszeit früher und heute für ausgewählte Produkte
Produkt
Einheit
Arbeitszeit 1950
(in Std.)
Arbeitszeit 2009
(in Std.)
Mischbrot
1 kg​
0:27​
0: 11​
Eier
10 Stück​
2:01​
0:08​
Vollmilch
1 l​
0: 19​
0:03​
Bohnenkaffee
500 g​
26:22​
0: 19​
Schweinekotelett
1 kg​
3:54​
0:32​
Herrenanzug
1 Stück​
108:38​
17:00​
Kleiderschrank
1 Stück​
146:59​
38:24​
Fernseher (Wert für 1960)
1 Stück​
351:38​
35:31​
Braunkohlenbriketts
50 kg​
2:20​
1:08​
Herrenschuhe besohlen
1 Paar​
7:09​
1:36​

Verstehe diese Aufstellung nicht hinsichtlich der These das früher mitnichten alles teurer gewesen sei.
Wenn es länger dauerte um einen Kleiderschrank herzustellen, hätte der Preis doch auch um das x fache höher sein müssen. Stattdessen ist er heute höher.
 
Früher war alles im Vergleich teurer, weil insgesamt nicht so viel Geld im Umlauf war. Wenn man längere Zeit, ins Mittelalter zurückdenkt, damals hatten sehr viele Menschen den größten Teil des Jahres überhaupt kein Geld in der Tasche, weil die Knechte, Mägde, Lehrlinge, Dienstboten unter dem Jahr allein mit Naturalien (Essen, Unterkunft und hin und wieder ein abgelegtes Kleidungsstück der Herrschaft) entlohnt wurden, und nur einmal im Jahr zu dem Stichtag, an dem traditionell Löhne ausgezahlt und Arbeitgeber gewechselt wurden, bekamen sie tatsächlich Bargeld auf die Hand. (Der von den Männern nicht selten sofort im nächsten Wirtshaus für Wein und Glücksspiel ausgegeben wurde, und dann mußten sie wieder ein Jahr lang malochen.)

Bei Technik schlägt vor allem der technische Fortschritt zu Buche, wenn dank Mikrochips und anderer Neuerfindungen Elektronik deutlich billiger und mit weniger Rohstoffverbrauch herzustellen ist als in den 50ern. Denkt an die alten schweren Röhrenfernseher, im Unterschied zu den heutigen Flachbildschirmen, und mit den ersten Handys hätte man jemanden totschlagen können, die waren im Backstein-Format. Bei Computern werden die "Generationen" mit "besser + billiger" im 3-Jahres-Zyklus gerechnet.
Bei Import-Lebensmitteln wie Kaffee machen es die verbesserten und beschleunigten Transportwege aus, in Verbindung mit mehr Anbau in den Herstellungsländern, wodurch auch dort durch die Konkurrenz die Preise niedrig bleiben.
 
Endlich mal einer der Ahnung hat! Die Preise müssen in Kaufkraft gerechnet werden relativ zum Durchschnittslohn. Dann sieht man: Es ist fast alles viel billiger als früher!

Wenn man nur vom Durchschnitt ausgeht macht man schon 100 Prozent Fehler. Beispiel... Nimm mal 9 Menschen die 2000 Euro Netto verdienen, dann hast Du einen Durchschnitt von 2000 Euro, aber nimm mal einen dazu der 16.000 verdient, dann hast Du 3.400 Euro Durchschnitt. Wofür diese Durchschnittseinkommen Sinn machen würden, wenn man die Extreme weglassen würde, denn die heben sich nicht ansatzweise auf, eben genau weil wir in Deutschland eine Grundversorgung haben, die ja von anderen mitgetragen werden.

Das Einzigste was Sinn machen würde um solche Vergleiche aufzustellen, wenn man einen Durchschnitt von einer spezifischen Gruppe, zum Beispiel Maurer vergleichen würde und dann trennt in Singles, Paaren mit Anzahl der Kinder. Und dann weiter nur unter bestimmten Bedingungen diese Maurer auswählen würde, denn jemand der ein Spielhallen Problem hat zum Beispiel würde die Daten verzerren.

Hätte man dann solche passenden Probanden, könnte man genau schauen ob die gekauften Lebensmittel, was allerdings über einen Zeitraum dokumentiert werden müsste, wirklich teurer wären zu gewissen Zeiten.

Das könnte man allerdings nur berechnen, wenn alle anderen Ausgaben qualitativ mit einander abgeglichen würden. Das heißt zum Beispiel, wäre ein Proband im Zeit team A, der ein sehr billiges gebrauchtes Auto fuhr, bräuchte es ebenfalls so eine Konstellation im Vergleich Zeit team B.

Mit anderen Worten, wenn euch da Vergleiche in Dokumentationen gebracht werden, besteht keine Chance einer auch nur annähernd trefflichen Vergleichsweise, es sei denn man würde ganz spezifisch und höchst aufwendig eine langzeitstudie machen mit öffentlichen Einsehmöglichkeiten aller Details, damit Fehler ausgeschlossen werden können.
 
Verstehe diese Aufstellung nicht hinsichtlich der These das früher mitnichten alles teurer gewesen sei.
Wenn es länger dauerte um einen Kleiderschrank herzustellen, hätte der Preis doch auch um das x fache höher sein müssen. Stattdessen ist er heute höher.

Es geht auch nicht um die Herstellungszeit eines Produktes, sondern darum, wie viel man arbeiten muss(te), um sich das Produkt kaufen zu können.
 
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