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Meine Eltern lassen sich nicht helfen

Du musst dich selber mehr abgrenzen und dich schützen...
Mit meiner Mutter habe ich ein ähnliches Problem...
Ich suchte für sie nette Helfer..die sie mochte.

Und ich sagte ihr...wenn sie sich weiterhin weigert Hilfe anzunehmen...schaffe ich sie in ein Heim.
Das half...
 
Ich weiß es ist nicht freundlich ausgedrückt, nur sind deine Eltern einfach zwei faule Dreckss***, die ihr eigenes Kind als kostenlose Altershilfe ausnutzen.

Gebrechen hin oder her, es ist offensichtlich, dass sie sich von ihrer eigenen Tochter von vorne bis hinten bedienen lassen. Vielleicht lehnen sie auch deshalb gewisse Hilfsdienste ab... könnte ja Geld kosten.

Deswegen wäre meine Idee, dass du von deinen Eltern mal ordentlich Kohle von denen verlangst... so Mülldienst 20 Euro die Woche, Wäschedienst 100 Euro pro Monat, Kochen 200 Euro wöchentlich, Putzen 500 Euro im Monat...

Wer weiß, vielleicht werden sie auf wundersameweise plötzlich doch ihre Wäsche eigenständig wechseln so wie den Mülleimer leeren können 😉
 
Ich weiß es ist nicht freundlich ausgedrückt, nur sind deine Eltern einfach zwei faule Dreckss***, die ihr eigenes Kind als kostenlose Altershilfe ausnutzen.

Gebrechen hin oder her, es ist offensichtlich, dass sie sich von ihrer eigenen Tochter von vorne bis hinten bedienen lassen. Vielleicht lehnen sie auch deshalb gewisse Hilfsdienste ab... könnte ja Geld kosten.

Deswegen wäre meine Idee, dass du von deinen Eltern mal ordentlich Kohle von denen verlangst... so Mülldienst 20 Euro die Woche, Wäschedienst 100 Euro pro Monat, Kochen 200 Euro wöchentlich, Putzen 500 Euro im Monat...

Wer weiß, vielleicht werden sie auf wundersameweise plötzlich doch ihre Wäsche eigenständig wechseln so wie den Mülleimer leeren können 😉

Das ist nicht nur unfreundlich, sondern auch sehr kurz von Dir gedacht. Entweder hast Du noch nie mit solchen Menschen zu tun gehabt oder bist einfach so gestrickt. Du kennst doch diese Menschen überhaupt nicht näher, dass Du sowas schreiben kannst. Du kannst hier nicht mit der "Elle der normalen Menschen" messen. Nicht zu glauben, was Du da von Dir gibst.
 
Die Tochter wird als Dienerin benutzt.

Vermutlich sind die Eltern nicht faul, sondern sie haben psychische Probleme (wahrscheinlich wegen ihrer Kindheit/Elternbeziehung) und sie haben viel Misstrauen zu anderen Leuten.

Sie können nicht gut für sich selber gut sorgen, werden depressiv, selbstzerstörerisch, hilflos sein und sie haben ein schwieriges Sozialverhalten.
 
Mal ein anderer Denkansatz:
Die alten Eltern sind keine faulen, stinkenden Unterdrücker, sondern schämen sich. Sie schämen sich vor Fremden, wollen nicht gewaschen werden, scheuen leute im Haus, die sie nicht kennen.
Sie brauchen Möglichkeiten, um diese Dinge alleine oder mit gegenseitiger Unterstützung zu berwerkstelligen.
Es ist grausam, ihnen mit dem Heim zu drohen, wenn sie nicht "brav" sind.
Das hat man früher pubertären Kindern angetan - heute wird es im Umgang mit alten Eltern empfohlen...
Liebe TE, wenn deine Eltern dich so anekeln und du sie nicht im Haus willst, dann lade sie aus.
Dränge nicht mehr auf Bankvollmachten. Es hat in den Ohren deines Vaters ein Geschmäckle. Empfehle ihnen Dinge zur Selbstversorgung.
Aber hör auf damit, sie wie debile Kleinkinder zu behandeln.
Sie haben höllische Angst. Das letzte, was sie da gebrauchen können, ist Druck.
 
Also Dichterin, die Einzige die zum Aufräumen und sauber machen legitimiert wäre bist du. Du kannst da hingehen und Budenschwung machen egal was die sagen. Alle anderen können und wollen das nicht gegen den Willen der Betroffenen tun.
Pflege und alles andere kann man nicht regeln. Aber die Grenzübertretung zwecks Reinigung und Wäsche fände ich legitim. Wenn du als Tochter das einfach machst. Und natürlich kannst du sie nicht erziehen oder so.
 
Kenne ich leider nur allzu gut. Meine Eltern sind auch in so einer ähnlichen Lage. Nur das mein Vater sehr sehr sehr anstrengend ist, weil er will, das ihm alle nur zuhören wie schwer er das mit der Welt, den Leuten so hat und dann will er, das ihm alle zustimmen und spielt dabei kräftig die Familie und andere Leute gegeneinander aus, auch Mutter macht er schlecht und wenn man ihm das sagt, dann ist alles falsch. Er spielt sich als Opfer auf und redet anderen nach dem Mund. Weiß aber komischerweise immer alles besser und wenn jemand anderer Meinung ist, will er, das die Person verbaut verhaut wird, damit "zur Besinnung kommt". Er ist auch schon älter und auch er wird vom Pflegedienst versorgt, hat auch eine Pflegestufe. Mutter ist überfordert und in der Familie ist bei uns mittlerweile alles zerstritten und bei mir schrillen die Alarmglocken jedes Mal. Keiner gönnt dem anderen das schwarze unterm Fingernagel, jeder pocht auf seinem Standpunkt herum und meint, alle anderen hätten mehr Vorteile, als man selbst, was auch nicht stimmt. Aber MITEINANDER reden wollen sie auch nicht. Die haben alle Angst die Hängematte zu verlassen. Ich würde gerne das alles mal geklärt wird, aber wie denn, wenn man immer nur zum Feind gemacht wird?
 
Also Dichterin, die Einzige die zum Aufräumen und sauber machen legitimiert wäre bist du. Du kannst da hingehen und Budenschwung machen egal was die sagen. Alle anderen können und wollen das nicht gegen den Willen der Betroffenen tun.
Pflege und alles andere kann man nicht regeln. Aber die Grenzübertretung zwecks Reinigung und Wäsche fände ich legitim. Wenn du als Tochter das einfach machst. Und natürlich kannst du sie nicht erziehen oder so.
Ja, genauso mache ich es auch. Neulich habe ich Weihnachts Deko mitgebracht und habe erst mal schnell aufgeräumt und darunter Staub gewischt, dass "die Deko Platz hat". Das hat meiner Mutter gefallen. Beim Wegräumen nach Weihnachten dann das gleiche Spiel. Wenn ich komme und die Toilette wieder schlimm aussieht, kippe ich WC Reiniger rein. Nach einer Viertelstunde gehe ich dann "auf Toilette" und putze final. Sonst wären meine Eltern beleidigt, und ich glaube, sie sehen den Dreck auch nicht mehr. Neulich ging das Brillengestell meiner Mutter zu Bruch und ich dachte, super, endlich eine angepasste neue Brille, und dann haben meine Eltern ganz stolz ein Gestell herausgesucht, in das die uralten blinden Gläser gepasst haben... So läuft das halt. Manche Dinge funktionieren wie ein Wunder (zwei Hörgerät für die Mutter werden getragen, yeah), manches aber nicht wie die erwähnte Katzenwäsche, Kleiderwechsel, Einkaufservice, mal um den Block mit dem Rollator und der Pflegekraft gehen... Ich glaube, ich muss einen gelassener inneren Standpunkt dazu bekommen. Was geht, ist gut, was nicht geht, geht vielleicht in einem Jahr... Und man kann nichts erzwingen, denn dann gibt es nur Streit. Mit dem Heim drohen will ich nicht, habe ich nur 1x im Zusammenhang, als meine Mutter viel in der Wohnung gestürzt war, auch ins KH musste. Und trotzdem sich geweigert hatte, mit der Pflehekraft draußen zu laufen. Es war ihr zu kalt, zu heiß, zu nass oder zu windig. Da ist mir mal der Hut geplatzt und ich habe das Heim ins Spiel gebracht. Ich habe gesagt, wenn Du nur auf deinem Sessel sitzt, Dich nicht bewegst, nicht läufst, verkümmern deine Beinmuskel und du stürzt eben häufiger. Das kann auch mal schlimm ausgehen mit einem Bruch z. B. und dann müsste sie in ein Pflegeheim, weil sie in der Wohnung dann nicht bleiben kann. Das war ihr egal, aber als ihr Hausarzt dasselbe zu ihr gesagt hat, dass sie laufen muss, dass das ihr Job wäre, um fit und unabhängig in ihrer Wohnung zu bleiben, ist sie öfters ohne Murren mit spazieren gegangen (15 Minuten, aber immerhin). So hatte sich ein Thema, was anfangs gar nicht lief, dann irgendwann gebessert. Aber es kostet verdammt viel Kraft und Zeit... Ich habe quasi vier Kinder gerade, 2 eigene Kinder und 2 alterspubertierende Eltern :-(
 
Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Ansatz von Schroti schon verstehen kann - ggf. schämen sie sich und möchten keine Fremden im Haus. Das Problem ist: so kann es aber nicht weiter gehen.

Im Alter muss man irgendwann einsehen, dass man Hilfe benötigt. Diese Verwahrlosung ist ja meist nur der erste Schritt ins Chaos.

Persönlich würde ich nun erst Weihnachten ansprechen - bitte erscheint gewaschen und sauber bei mir. Das kann man erwarten, auch von den eigenen Eltern. Besonders auch wenn die Kinder da sind. Eine gewisse Hygiene muss man irgendwo voraussetzen können.

Dann würde ich 2 Ansätze versuchen: entweder du verlangst Geld von ihnen. Oder du packst die harten Bandagen aus - eine dauerhafte Pflegekraft zB. die ungefragt und ohne Anweisungen entgegen zu nehmen, die Wäsche macht, einkauft, putzt und so weiter.
Meine Arbeitskollegin hat hier sogar eine 24h-Aushilfe bei ihren Eltern einquartiert. Mit den gleichen Pflegestufen, kostet sie selbst nicht mal so viel dazu. Und es ist eben immer jemand da, der alles im Auge hat. Denn das kann ganz schnell schief gehen.

Sind wir ehrlich: in kürzester Zeit hast du da Ungeziefer, einen sich weigernden Pflegedienst, ggf. offene Wunden, Infektionen, schwere Stürze usw usf, das muss man nicht weiter ausführen. Es ist schade, dass sie keine Hilfe möchten. Und du musst dir da auch kein schlechtes Gewissen einreden - denn du tust dein möglichstes.
 
Hallo D.,

ich kenne das zwar so nicht, aber habe dafür andere Probleme mit den Eltern.
Ich habe schon oft bemerkt, dass wenn man die Probleme direkt anspricht und die Eltern zur Rede stellt, dass man damit meist noch öfter die Fronten verhärtet und die Eltern dann noch mehr auf Stur stellen.
Es ist psychisch eine ganz schmale Gratwanderung damit umzugehen. Man darf sie bei Anspielungen nicht kränken und muss die Situationen nutzen, wie sie fallen. Sie versuchen etwas aufzuziehen oder sie lächerlich machen. Sie sich vielleicht peinlich fühlen lassen ohne sie zu verletzen. Ihnen sagen, was gut wäre ohne dass sie das Gefühl haben sich ändern zu müssen. Man muss das Gefühl haben, dass man als Person richtig ist und dennoch nicht alles richtig ist. Man muss manchmal die Probleme auch sein lassen und ganz normale Gespräche haben und vielleicht auch ab und zu den Humor teilen können.
Was auch gut wäre ist, wenn du Probleme im Umgang mit dir und deinen Eltern sehen könntest, wo etwas besser zwischen euch laufen würde. Wo du Defizite im Umgang mit dir siehst, weil dich deine Eltern nicht so gut behandeln. Das würde die Probleme auf etwas anderes lenken. Weil manchmal stochert man zu viel in der selben Wunde. Und es nutzt immer etwas das allgemeine Sozialverständnis zu verbessern. Das Problem ist halt immer, dass man nicht wirklich darüber diskutieren kann. Und die Probleme zerreden nutzt bei Menschen ohne Verständnis dafür auch nicht so viel. Aber was ein bisschen hilft ist, wenn man einmal ganz klipp und klar sagt, was Sache ist. Einmal so richtig durchgreift und eine Ansage macht. Und dann den Ball wieder Ruhen lässt. Sich in normale Gespräche verwickelt und keine Probleme macht. Einfach zeigt, dass man da ist und vielleicht auch in Gesprächen mit den Eltern spielen kann.
So kannst du vielleicht mit der Zeit kleine Erfolge verbuchen. Es ist oft sehr hilfreich, wenn sich normale Gefühle bei den Eltern entwickeln können, aus normaleren sozialen Zeiten. Dann hat man zwar unbewusst, aber doch ein wenig mehr die Motivation und Inspiration anders sein zu können, wie es bisher der Fall war.
So würde ich meine Erfahrung auf dein Problem übertragen, wenn du es wahrscheinlich für dich noch in dein Verständnis übersetzten musst.
Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und geeignete Situationen und deinen Eltern gute Besserung.
lg t
 

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