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Sozialamt will uns Haus wegnehmen

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Du hast ja geschrieben, ihr seid die Enkel, was ist denn mit den Kindern der Großeltern, also euren Eltern?, oder ist da wir du und dein Vater/Mutter?
Ich finde es erschreckend das sich niemals einer von euch Gedanken über die beiden gemacht hat, was im Alter mit den beiden passiert.
Du schreibst ja von euch, ihr habt jahrzehntelang keine Miete gezahlt, wo ist denn all das gesparte Geld geblieben?
Ihr habt viele zehntausende € eingespart.
Ich finde das mit dem Hausverkauf auch hart, aber andererseits, wenn halt gar nichts gemacht wurde für die Altersvorsorge, warum sollte die Allgemeinheit euch jetzt das Haus bzw
die Pflege finanzieren?
Geht am besten zu einem Anwalt und lasst euch beraten ich wünsche euch viel Glück.
 
Ja, das wäre interessant zu wissen ob man trotz des Wissens nun die Wohnung schnell an irgendwen vermieten könnte.
Natürlich, wenn Du die Vollmacht vom Opa hast bzw. Deine Mutter, könnt ihr vermieten.
Wer soll es Euch denn verwehren?
Und solange ihr dann das Geld für die Pflege zusammenbekommt, will auch das Sozialamt nichts mehr davon wissen.
Da Deine Mutter keine Geschwister hat , erbt sie das Haus dann ja später sowieso.
Mit Miete und eigenem Geld ginge das vermutlich.
 
Auf der anderen Seite ist das Sozialamt kein Geldesel. Die interessiert nur, daß ihr die Sache unter Euch klärt, ohne, daß der Staat für Leute mit Vermögen aufkommt. Die fragen sich natürlich auch, was ihr mit der Miete gemacht habt, Ihr könnt natürlich auch Eure Ersparnisse aufwenden, damit ihr das Haus erbt und behaltet.
 
Wir haben keine Ersparnisse, wir haben auch nicht auf großem Fuß gelebt. Es musste Nebenkosten für das Haus bezahlt werden sowie einige größere Reperaturen in den letzten Jahren. Der Rest der Ersparnisse ist schon in die Pflegeheime geflossen
 
Bei Teilzeit mit gesundheitlichen Problemen war der Verdienst wahrscheinlich die ganzen Jahre nicht hoch, die Rente der Mutter wird auch nicht berauschend hoch sein und in Ballungszentren sind nicht nur die Mieten immens, sondern auch alle anderen Lebenshaltungskosten, selbst wenn man sparsam und mietfrei lebt. Und hin und wieder muß man doch die eine oder andere Reparatur am Haus finanzieren. Wundert mich daher nicht, daß keine Rücklagen vorhanden sind.
Gibt es ein Gutachten oder Schätzwerte (verkaufte gleichwertige Nachbargrundstücke, sowas kann man über Immobilienportale ermitteln), was das Haus ungefähr wert ist? Denn wenn ein Gegenwert in deutlich höherem Wert da ist, kann man mit einer Bank über eine Hypothek reden.
Was sagen die Ärzte, wie lange (voraussichtlich) die Pflege noch dauern wird? Ich weiß, das klingt nach lauerndem Aasgeier und Erbschleicher, aber man muß ungefähr einen Schätzrahmen haben, bevor man entscheiden kann. Ärzte können das ungefähr abschätzen, ob jemand mit Demenz oder anderen Erkrankungen noch maximal 2 oder 20 Jahre haben wird.
 
Ich habe die Beiträge alle hier gelesen.
Mein Gefühl ist, dass sich niemand hier in dieser Materie auskennt.
Hier ist eine fundierte Rechtsberatung erforderlich, die kann in diesem Forum nicht erbracht werden.
TE, geht schnellstmöglich zum Fachanwalt.
Damit die Probleme nicht größer werden, ihr Klarheit bekommt und somit Handlungsfähigkeit.
 
Ohne Anwalt geht nichts, aber über zahlreiche Fragen kann man sich schon im Voraus informieren (Grundstückswert, voraussichtliche Pflegedauer etc.), denn wenn der Anwalt das alles erst klären muß, kostet es entsprechend viel Gebühren bei ihm. Besser ist, ihm einen Stapel bereits geklärter Fragen auf den Tisch legen zu können.
 
Ruf doch mal bei der Stadtverwaltung an, ob es da für so einen Fall eine Beratungsstelle gibt.
Ich würde aber auf jeden Fall erstmal Widerspruch einlegen. Das heißt, ihr habt das ja anscheinend noch nicht mal schriftlich vom Sozialamt, oder?
Vielleicht ist das nicht mal rechtmäßig was diese Frau da am Telefon erzählt hat.
Sobald ihr irgendwas schriftliches habt, legt dagegen Widerspruch ein. Schreibt dass ihr Mieter in dem Haus seid, und dass ihr euch eine andere Wohnung nicht leisten könnt. Und dann wie gesagt lasst euch erstmal beraten. Der Widerspruch ist wichtig den den müssen sie auch erst mal bearbeiten. Aber solange ihr vom Sozialamt nicht schriftlich dazu aufgefordert wurdet das Haus zu räumen und zu verkaufen hat das ja noch gar keine Gültigkeit.
Vielleicht gäbe es auch die Möglichkeit das eine 24 Stunden Pflegekraft die Großeltern im eigenen Haus pflegen könnte. Allerdings weiß ich nicht, ob eine Pflegekraft zwei Personen pflegen kann.
Bei meiner Mutter war das so, dass in den letzten eineinhalb Jahren verschiedene Pflegekräfte, aus Polen und aus Kroatien bei ihr gewohnt und sie versorgt haben. Das lief über verschiedene Pflegedienste.
Natürlich kostet das auch einiges. Ihr braucht ganz dringend eine Beratungsstelle. Ruft also unbedingt bei der Stadtverwaltung an ob die euch weiterhelfen können und euch an eine entsprechende Beratungsstelle verweisen können. Vielleicht kann euch auch die Krankenkasse eine Adresse sagen. Das wäre dann aber mehr für den Fall, wenn eine Pflegekraft die Großeltern zu Hause pflegen würde. Ich weiß nicht ob deine Großeltern noch so viel Erspartes haben dass sie sich das leisten könnten? Das wäre natürlich um einiges günstiger als ein Pflegeheim.

Vielleicht findest du hier auch einen Ansprechpartner
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe dashier gerade gefunden!!! Es ist nicht exakt das gleiche aber dennoch relevant genug dass ihr daraus schlüsse ziehen könntet
sucht euch auf jeden fall einen anwalt!! ich drücke euch ganz doll!! Ihr schafft das schon!!
 
Vielen Dank für die Hilfe. Ich befürchte das wir meine Großeltern bald vor der Tür stehen haben. Da wir sie nicht pflegen können und wollen, wären die beiden sich selbst überlassen. Beide sind auf 24 h Stunden Pflege angewiesen, platz für so eine pflegekraft haben wir nicht und auch da ist wieder das Problem mit Kosten
Uns fehlen auch wichtige Vollmachten um überhaupt ein Haus beleihen oder verkaufen zu können.
 
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