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Laienhilfe wirklich hilfreich?

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Ich denke es kommt immer wieder auch auf die Community an. Und hier habe ich ehrlich gesagt nicht das Gefühl einer positiven und bestärkenden Community.
Weniger Hilfreich hingegen finde ich persönliche Projektionen in Sachen ob professionelle Hilfe hilfreich ist. Oder auch Einwände wie man sei bessereisserisch obwohl man sachlich antwortet.
Das verbuche ich eher als Anteil des anderen.
Eine Meinung von vielen die sich unverstanden fühlen.
Will ich meine Meinung betätigt haben, frage ich hier nicht nach Antworten, dann tue ich einfach was ich da will.
Trage ja auch selbst die Verantwortung wenn`s schiefgeht:
Konsequenzen:
Die Konsequenzen meines Handelns muss ich tragen, die Konsequenzen deines Handelns ertragen.
 
Ist das hier ein Forum wo ich zwangsverpflichtet bin, das zu ertragen was mir nicht passt?
Nein:
Wer seine Schlüsse zieht und sich zurück zieht, hat seine Konsequenzen gezogen.
 
Bei Hilfe geht es nicht um Recht haben, die richtige Ansicht.
Sondern um eigene Erfahrungen mit dem was da gefragt wurde.
Was der Trader daraus macht , für sich als Hilfe empfindet ist ja eh bei jedem was andres.
Und auch nur ein Teil der Lebensbewältigung einer Aufgabe der wir täglich gegenüber stehen.
Was da passt, ist eh erst hinterher ersichtlich.
Teilweise doch. Wenn deine Hinweise dazu führen, dass der andere seine Sichtweise überdenken und sich dabei deiner Sichtweise annähert oder diese teilt, ja, dann kann das was du gesagt hast nicht falsch gewesen sein sondern war hilfreich.
 
Ist das hier ein Forum wo ich zwangsverpflichtet bin, das zu ertragen was mir nicht passt?
Nein:
Wer seine Schlüsse zieht und sich zurück zieht, hat seine Konsequenzen gezogen.
Genau so ist es.
Man muss sich so manches nicht antun, wenn man nicht will.
Und oftmals ist die Folge des Aufsuchens solcher Hilfe in solchen Foren eben, dass man angegangen oder beleidigt wird. Und nicht, dass da Menschen sind die sich ernsthaft Mühe geben einen verstehen zu wollen. Vor allem bei sensiblen Themen.
So zumindest meine Erfahrung.
 
Hier wurde anfangs mal erwähnt, dass es hier User gibt die gereizter reagieren, wenn die Hilfestellungen partout nicht angenommen werden. Dazu einfach mal interessanter Background:

Das Burnout-Phänomen wurde ursprünglich zunächst in Pflege/Gesundbeitsberufen beobachtet und untersucht. Top Auslöser fürs "ausbrennen" ist in diesem Berufszweig die Verweigerung von Hilfe/Therapie/Medikamenten seitens der Patienten. Dies kann für die Pflegekräfte/Ärzte ziemlich frustrierend sein (vor allem wenn es dem Patienten dadurch immer schlechter geht)

Und genau dieses Phänomen lässt sich hier ähnlich erkennen und ich muss mich auch schuldig sprechen: Es ist so furchtbar frustrierend wenn über 10 Seiten super Ratschläge und Hilfestellungen kommen, der/die TE aber NICHTS davon annimmt. Wirklich eine Meisterkunst, darauf nicht gereizt zu reagieren. An diesem Punkt scheint es dann das beste zu sein, einfach nichts mehr zu schreiben bevor man zickig wird
Wir wissen doch alle, das Menschen mit gravierenden Problemen oft nur noch einen sehr eingeschränkten Blick für Problemlösungen haben und unverschuldet für komplexere Hilfen nicht mehr aufgeschlossen sind. Ich kann zwar verstehen, das User die über mehrere Seiten versuchen gute Lösungen zu unterbreiten, dann enttäuscht oder demoralisiert sind, wenn der TS nicht auf die Angebote eingeht oder sie ablehnt - aber man davon gereizt wird oder vielleicht sogar aggressiv? Bedenklich^^

Die normale Reaktion wäre doch eigentlich: Enttäuschung, Trauer, Demoralisierung.
Gereiztheit oder gar Aggression hat seine eigentliche Quelle (in meinen Augen) nicht in dem Dialog mit dem Hilfesuchenden. Sowas könnte ich mir nur vorstellen, wenn ganz viel Emotionen im Spiel sind und die beiden Personen sich lieben, nahe Verwandte sind oder ähnliches.
Aber bei einer fremden Person im Internet, von der ich nicht mal das Aussehen und die Stimme kenne?
 
Scheint dir aber doch ganz gut zu gefallen, oder warum schreibst du sonst hier?

Jeder darf frei seine Meinung äußern.
Und meine Meinung ist eben, dass ich Laienhilfe wie diese nicht hilfreich finde.
Ich habe noch nie in einem Forum geschrieben als Te und dachte mir nach dem Austausch, das tat mir jetzt gut. Ich fühle mich verstanden.
Der Hauptantril bestand eher darin, dass immer irgendjemand kommt und einen Anfeindungen, persönlich beleidigt und diese Kommentare dan gemeldet werden müssen. Oder dass man sich in einer Rechtfertigungsspirale wieder findet usw.
Kein Thread war je ein konstruktiver Austausch.
Hier und da Einzelne.
Zwei von 20 in Relation.
Oder aber mnche wollen Sachverhalte dann persönlich per PC klären. Ja, klar gerne.
Nur sieht es dann so aus, dass man mit Vorwürfen bombardiert wird. Und wenn man dann seine Sicht der Dinge schildert kommt nur Ach, mir ist das zu doof ich schalt auf ignore.
Ja, wenn man Gespräche so angeht, dann sind sie von Anfang an sinnlos.
Da gibt es wirklich andere Communities, die positiv sind. Wo man wirklich das Gefühl hat, wenn es einem nicht gut geht, man erhält aufbauenden Zuspruch, weil sich jeder bemüht.
Hier, genauso wie im Psychotherapieforum sehe ich das ehrlich gesagt nicht.
Und das wäre etwas was ausbaufähig wäre, wenn man von positiver sozialer Unterstützung spricht. Auch im Laiensektor.
Denn hier soll es ja primär darum gehen anderen zu helfen und auch selbst solche zu erfahren. Man ist also nicht auf der Kommentarfunktion von Youtube, wo jeder rumtrollt wie er gerne möchte.
 
Pflegekräfte lieben ihre Patienten ja auch nicht und es kommt trotzdem zu solchen Reaktionen. Ich denke mal hier im Internet ist es einfach eine mildere Form. Ich glaube "ausgebrannt" ist hier noch niemand nur weil Hilfe nicht angenommen wurde.

Es kann ja auch keine Kausalität unterstellt werden. Aber die Ergebnisse solcher Studien waren statistisch signifikant, d.h. die Wahrscheinlichkeit für eine solche Reaktion ist hoch. Personen wo das nicht so ist gibt es natürlich auch

Ja, in der Pflege spricht man nicht unbedingt davon, dass man seine Patienten liebt. Man kann aber dennoch mit ihnen mitfühlen.

Besonders im Sektor der Altenpflege findet oftmals eine mehrjährige Betreuung statt. Man sieht also wie die Patienten mit der Zeit abbauen, wie sich die Gesundheit verschlechtert usw.
Weil manche gewisse Maßnahmen nicht einhalten wollen, wichtige Herzmedikamente verweigern.
Man sieht auch wie Menschen sich das Leben nehmen wollen, wie sie Suizidgedanken oder Absichten äußern.

Man ist heutzutage mit dem gesamten Spektrum verschiedener Krankheitsbilder, körperlich sowie psychisch, konfrontiert.
Egal ob Neuro, Gerontopsychiatrie oder Altenheim, wo ich bislang tätig war.
Von ALS-Patienten, die für eine Tracheostomie kamen, um dauerhaft bestmet zu werden, weil sie es selbst nicht mehr können aufgrund des Krankheitsvrrkaufs, sprich nach diesem Eingriff in absehbarer Zeit sterben werden und sich nur noch mittels Blinzeln mit den Augen verständigen können. Bis hin zu Schizophrenie, Depressiven Episoden, psychotische Zustände, die häufig mit Demenz einhergehen, oder auch körperliche Erkrankungen wie MS und daraus resultierende Wesensveränderungen, oder Hemiplegie in Folge eines Apoplex usw.

Viele sagen zu mir immer, dass sie meinen Job in der Pflege nicht machen könnten. Eben wegen der psychischen Belastung.

Es erfordert oftmals viel Geduld, ein gesteigertes Einfühlungsvermögen, sehr viel Rücksichtnahme und entsprechende Professionalität.
Gerade jetzt zur aktuellen Situation arbeiten viele von uns am Maximum.

Man möchte Hilfestellung geben, einem sind jedoch fachlich die Hände gebunden, wenn der Patient mangelnde Mitarbeit zeigt.
Dazu häufiges Einspringen, ein gesteigerter Stresspegrl usw.

Insofern ja, es kann einen runterziehen, wenn man sieht, dass man sein Bestes gibt, es aber nicht in einer Verbesserung mündet.
Zudem noch der Fachkräftemangel usw.

Persönlich kann ich diese Erkenntnisse nur bestätigen. Da kann es dann manchen durchaus ähnlich gehen, dass manches vielleicht das Fass einfach dann zum Überlaufen bringt. Dass es bereits vorherrschende Emotionen triggert und damit vielleicht die eine oder andere überreizte Reaktion auslöst.
 
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