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Laienhilfe wirklich hilfreich?

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Das ist für mich einer der wichtigsten Aussagen in diesen Thread. Wenn man merkt, dass man den TE nicht erreicht, dann soll man es einfach lassen.

Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. Man kann eine Erkenntnis auch nicht in den anderen "reinprügeln".
Und doch sehe ich immer wieder, dass genau das in diesem Forum versucht wird. Im Endeffekt entsteht nur Streit und böses Blut.

Ja, ich denke das ist mitunter ein wichtiger Punkt.

Andererseits hat auch die Gruppendynamik und damit verbunden die allgemeine Meinung der Gruppe etwas mit dem Verlauf eines Threads zu tun.

Eine Beobachtung von vielen, die ich in Foren wie diesen gemacht habe:
Da schilderte jemand sein Anliegen und erwähnte die Diagnose Borderline.

Gleich zu Beginn waren die ersten Antworten mehr persönliche Angriffe und auch Anschuldigungen. Basierend auf Negativerfahrungen der Antwortenden.

Der Themenersteller handelte nur noch von einer Rechtfertigung zur anderen. Und im Endeffekt, das Ganze Szenario war weder empathisch dem Themenersteller und dessen Anliegen gegenüber, noch hilfreich.
Man könnte es eher als Beispiel für Stigmatisierung heranziehen.

Solche Dynamiken lassen sich immer wieder beobachten. Und nein, als hilfreich hinsichtlich jemandem mit einer psychischen Erkrankung ist so eine Erfahrung sicher nicht.
Man weiß da auch nicht wie sensibel derjenige ist oder ob das Szenario nicht vielleicht so manchen Mechanismus triggert.
 
Jessica, vielleicht bin ich schwer von Begriff, aber würdest du kurz dein Anliegen beschreiben? Den Sinn dieses Fadens?
Wie kann man dir helfen? Einfach mal über Psychologie sprechen? Oder die Qualität von Ratschlägen als "Fachfrau" beurteilen? Oder was genau? Ich verstehe es immer noch nicht.
 
Andererseits hat auch die Gruppendynamik und damit verbunden die allgemeine Meinung der Gruppe etwas mit dem Verlauf eines Threads zu tun.

Eine Beobachtung von vielen, die ich in Foren wie diesen gemacht habe:
Da schilderte jemand sein Anliegen und erwähnte die Diagnose Borderline.

Gleich zu Beginn waren die ersten Antworten mehr persönliche Angriffe und auch Anschuldigungen. Basierend auf Negativerfahrungen der Antwortenden.

Der Themenersteller handelte nur noch von einer Rechtfertigung zur anderen. Und im Endeffekt, das Ganze Szenario war weder empathisch dem Themenersteller und dessen Anliegen gegenüber, noch hilfreich.
Man könnte es eher als Beispiel für Stigmatisierung heranziehen.

Solche Dynamiken lassen sich immer wieder beobachten. Und nein, als hilfreich hinsichtlich jemandem mit einer psychischen Erkrankung ist so eine Erfahrung sicher nicht.
Man weiß da auch nicht wie sensibel derjenige ist oder ob das Szenario nicht vielleicht so manchen Mechanismus triggert.

Ich kann hier keine Gruppenbildung erkennen. Wir hatten gestern hier einen Thread, in dem im Eingangsbeitrag hanbüchene Aussagen zu einem bestimmten Berufszweig geschrieben wurden. Der Hilferuf war auch nicht klar erkennbar. Aber die Aussagen waren einfach total ignorant und beleidigend.

Ist es da nicht logisch, dass User, die zufällig diesem Berufszweig angehören, sich dazu äussern? Und ist es nicht logisch, dass aufgrund der ignoranten, beleidigenden Aussagen im Eingangsbeitrag die Aussagen der Antworten ziemlich gleich war? Das hat nichts mit Gruppenbildung zu tun.

Was ich hier extrem nervig finde, ist die inflationäre Verwendung von nicht gesichterten Laien-Diagnosen, die gerne von den TEs gebracht werden: "Meine Mutter ist Narzisstin." "Mein Freundin hat bestimmt Borderline". Da geht es nie um eigenes Handeln, es geht immer nur ums Ausko...en.

Es gibt hier im Forum durchaus psychisch kranke Menschen, bei denen gut gemeinte Hilfe einfach nicht ankommt. Denn sie sehen zwar gewisse Symptome selber, aber die Lösung wollen sie nicht sehen.

Ich denke, dieser Thread bringt für die Forumskultur nichts, deine Anschuldigungen den helfenden Usern aus der Sicht der angehenden Psychologin bringen uns nicht weiter. Das ist mir viel zu sehr von oben herab.
 
Genau so ist es. Es geht mitunter auch darum allgemeine Wirkmechanismen zu erklären, die in einem jeden von uns verankert

Ja, deshalb fällt es vielen von uns ja auch mitunter schwer Kritik als Anreiz zur Verbesserung zu sehen, sondern betrachten es als persönlichen Angriff oder Schmälerung unserer Person. Weil es in dem Moment den eigenen Selbstwert ins Wanken bringt.

Richtig. Schließt du dich in die "vielen" denn mit ein?
 
Ja, ich denke das ist mitunter ein wichtiger Punkt.

Andererseits hat auch die Gruppendynamik und damit verbunden die allgemeine Meinung der Gruppe etwas mit dem Verlauf eines Threads zu tun.

Eine Beobachtung von vielen, die ich in Foren wie diesen gemacht habe:
Da schilderte jemand sein Anliegen und erwähnte die Diagnose Borderline.

Gleich zu Beginn waren die ersten Antworten mehr persönliche Angriffe und auch Anschuldigungen. Basierend auf Negativerfahrungen der Antwortenden.

Der Themenersteller handelte nur noch von einer Rechtfertigung zur anderen. Und im Endeffekt, das Ganze Szenario war weder empathisch dem Themenersteller und dessen Anliegen gegenüber, noch hilfreich.
Man könnte es eher als Beispiel für Stigmatisierung heranziehen.

Solche Dynamiken lassen sich immer wieder beobachten. Und nein, als hilfreich hinsichtlich jemandem mit einer psychischen Erkrankung ist so eine Erfahrung sicher nicht.
Man weiß da auch nicht wie sensibel derjenige ist oder ob das Szenario nicht vielleicht so manchen Mechanismus triggert.

Borderline hat auch ein gewisses Stigma. Man denkt oft an den "streitsüchtigen Bekloppten, der allen das Leben schwer macht und sich nicht ändern will"

Vor allem weil heutzutage es äußerst beliebt erscheint dem doofen Expartner eine Borderlinestörung anzurichten... Am besten noch eine NPS hinterherschieben, egal ob entsprechendes Fachpersonal je dem diagnostiziert hat 😉
 
Ich kann hier keine Gruppenbildung erkennen. Wir hatten gestern hier einen Thread, in dem im Eingangsbeitrag hanbüchene Aussagen zu einem bestimmten Berufszweig geschrieben wurden. Der Hilferuf war auch nicht klar erkennbar. Aber die Aussagen waren einfach total ignorant und beleidigend.

Ist es da nicht logisch, dass User, die zufällig diesem Berufszweig angehören, sich dazu äussern? Und ist es nicht logisch, dass aufgrund der ignoranten, beleidigenden Aussagen im Eingangsbeitrag die Aussagen der Antworten ziemlich gleich war? Das hat nichts mit Gruppenbildung zu tun.

Was ich hier extrem nervig finde, ist die inflationäre Verwendung von nicht gesichterten Laien-Diagnosen, die gerne von den TEs gebracht werden: "Meine Mutter ist Narzisstin." "Mein Freundin hat bestimmt Borderline". Da geht es nie um eigenes Handeln, es geht immer nur ums Ausko...en.

Es gibt hier im Forum durchaus psychisch kranke Menschen, bei denen gut gemeinte Hilfe einfach nicht ankommt. Denn sie sehen zwar gewisse Symptome selber, aber die Lösung wollen sie nicht sehen.

Ich denke, dieser Thread bringt für die Forumskultur nichts, deine Anschuldigungen den helfenden Usern aus der Sicht der angehenden Psychologin bringen uns nicht weiter. Das ist mir viel zu sehr von oben herab.

In meinem Beispiel ging es um einen Borderline Betroffenen, der speziell in einem Forum wo es um Therapieformen und psychische Erkrankungen geht schrieb.
Wenn in solch einem Forum, das sich vorrangig mit solchen Themen, psychischen Themen, befasst die Laienhilfe so stattfindet, dass Hilfesuchende dann Stigmatisierung ausgesetzt sind, nein, diese Laienhilfe betrachte ich als Beobachter nicht als hilfreich.
Und ja, das auch unter professionellen Aspekten.

Da geht es dann mehr darum seinen persönlichen Frust an einem Menschen auszulassen, der nichts damit zu tun hat oder dafür kann. Im schlichten Zusammenschluss der Gruppe.

Insofern ist mein Beispiel ein anderes als das von dir benannte.

Ja, damit wird gerne mal um sich geworfen. Aber so funktioniert Diagnostik nicht. Dasselbe gilt für die Abdichtung von Hochsensibilität. Das ist ja heutzutage auch so ein Trend geworden.
Man kann Vermutungen anstellen, sollte es als Laie aber dann auch dabei belassen.

Wenn du von Anschuldigungensprichst, dann nenne doch ein konkretes Beispiel.
 
Borderline hat auch ein gewisses Stigma. Man denkt oft an den "streitsüchtigen Bekloppten, der allen das Leben schwer macht und sich nicht ändern will"

Vor allem weil heutzutage es äußerst beliebt erscheint dem doofen Expartner eine Borderlinestörung anzurichten... Am besten noch eine NPS hinterherschieben, egal ob entsprechendes Fachpersonal je dem diagnostiziert hat 😉

Ja das geht damit oft einher.
Doch es gibt viele verschiedene Formen von Borderline sowie Ausprägungen. Zum Beispiel auch Stille Borderliner oder auch quiet Borderline usw.

Und Stigmatisierungen gehen ja mit vielen Krankheitsbildern einher.
Depressive strengen sich nur nicht genug an.
Borderliner machen dir das Leben zur Hölle usw.

Ja, heutzutage wird schnell mal mit Diagnosen um sich geworfen, weil man es durch Google Recherche als passend empfindet. Doch so funktioniert Diagnostik nicht.
 
In meinem Beispiel ging es um einen Borderline Betroffenen, der speziell in einem Forum wo es um Therapieformen und psychische Erkrankungen geht schrieb.
Wenn in solch einem Forum, das sich vorrangig mit solchen Themen, psychischen Themen, befasst die Laienhilfe so stattfindet, dass Hilfesuchende dann Stigmatisierung ausgesetzt sind, nein, diese Laienhilfe betrachte ich als Beobachter nicht als hilfreich.
Und ja, das auch unter professionellen Aspekten.

Da geht es dann mehr darum seinen persönlichen Frust an einem Menschen auszulassen, der nichts damit zu tun hat oder dafür kann. Im schlichten Zusammenschluss der Gruppe.

Insofern ist mein Beispiel ein anderes als das von dir benannte.

Ja, damit wird gerne mal um sich geworfen. Aber so funktioniert Diagnostik nicht. Dasselbe gilt für die Abdichtung von Hochsensibilität. Das ist ja heutzutage auch so ein Trend geworden.
Man kann Vermutungen anstellen, sollte es als Laie aber dann auch dabei belassen.

Wenn du von Anschuldigungensprichst, dann nenne doch ein konkretes Beispiel.

Ich klinke mich aus dem Thread aus, weil ich hier die Diskussionskultur nicht so berauschend finde. Wenn man von Gruppenbildung schreibt in einem Forum, muss man doch davon ausgehen, dass du dich auf dieses beziehst. Deine anderen Ausführungen werde ich nicht kommentieren. Du schreibst mir zu besserwisserisch.
 
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