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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Hilfen gibt es doch reichlich. Wozu gibt es denn Jobcenter, Sozialamt und alles? Solidar heißt nicht, daß die Leute ihre eigenen Hintern nicht mehr bewegen müssen, wenn sie Hilfe brauchen. Solidar heißt, daß jeder erst mal nach eigenem Vermögen seinen Teil leistet, um die anderen nicht unnötig zu belasten.
 
Wenn ich jemand altruistisch helfe, dann erwarte ich keine Gegenleistung. Sonst ist es ein Tauschgeschäft. Das Wort Gemeinschaft ist mir zu schwammig. Nur weil jemand eine Erwerbsarbeit nachgehe, dann tue er nicht zwingend etwas für die Gemeinschaft. Ich tue es um mein eigenen Unterhalt zu verdienen. Solidarisch wäre es wenn ich ehrenamtlich z.B. im Tierheim helfe. Solidarisch wird es erst, wenn ich etwas aus freien Stücken mache ohne etwas zu verlangen. Es gibt keine solidarische Gemeinschaft, sondern Individuen die sich gegenseitig unterstützen.
Auch hier gilt der Hinweis: Erst sich über das Wort "solidarisch" informieren, dann schreiben.
Es ist genau so, wer einer Erwerbstätigkeit nachgeht und seine Steuern und Sozialabgaben leistet, ist solidarisch. Schon im Wort "Sozialabgaben" steckt das Wort "sozial".
Das Gegenteil von unsolidarisch. Das sind Personen, die nicht einer Erwerbsarbeit nachgehen, es aber konnten und von der Gemeinschaft finanzielle Sonderleistungen erwarten/erhalten.

Ich frage mich bei deinen Beiträgen, was dein Umfeld (Eltern, Geschwister, andere Familienmitglieder, Freunde) ist?
Wie du aufgewachsen bist?
Was deine Vorbilder sind?
An wen du dich orientierst?
etc.

Also ich habe in meinem Umfeld auch ein paar besondere Typen, aber du bist ein ganz besonderes Kaliber. Das muss ehrlich sagen.
 
Selbst wenn, soll ich ihn deswegen weiterhin bestrafen?
Ne, aber missbilligen schon. Diese Menschen sitzen der Gemeinschaft auf der Tasche und tragen nichts dazu aber. Und das darf und muss man kritisieren. Das unsoziales Verhalten, wo die Ursachen oft schon länger zurückliegen. Eine Gesellschaft darf und muss nicht alles kritiklos hinnehmen.

Aber viel stärker darüber nachdenken oder entsprechend den eigenen Möglichkeiten dagegen tun, dass Menschen erst gar nicht in diese Lage hineinschlittern. BGE ist da natürlich kein Lösungsansatz.
 
Ich denke, wer wirklich arbeiten will, der findet auch was. Qualifizierung natürlich vorausgesetzt, aber da liegt ja oft der Knackpunkt, als Jugendlicher hat man vielleicht Schule und Ausbildung leichtsinnig schleifen lassen, und später beißt einen das in den Hintern.
Mit BGE würde das natürlich nicht so häufig passieren.
Ironie Ende
 
Ja du denkst sehr viel. Denken allein schützt aber nicht allein vor Fehleinschätzungen.
Es wird mit BGE viel mehr Schwarzarbeit geben, weil
- die Steuern und Abgaben höher werden, BGE muss doch finanziert werden, und somit der Abstand zwischen Netto zu Brutto viel größer werden,
- jetzt sind wir in sozialversicherungspflichtigen/steuerpflichtigen Vollzeitstelle tätig und wissen auch nach Feierabend die Freizeit zu schätzen; mit BGE ist man nur noch "etwas" tätig, mehr Zeit für irreguläre Erwerbstätigkeit, eine Sozialversicherung (Tätigkeit) ist nicht erforderlich, erfüllt ja das BGE, also werden reguläre Beschäftigungen mit entsprechenden Steuerabgaben werden gemieden.

Ich stelle bei dir fest, das du grundsätzliche Zusammenhänge und menschliche Verhaltensmuster nicht erkennst oder nicht erkennen willst.

Nur weil man keine klassische Erwerbsarbeit nachgeht, arbeitet man nicht schwarz. Es kann auch Ehrenamt, Weiterbildung und Pflege Angehöriger sein. Ausserdem werden noch andere normale Erwerbsarbeit ausüben.
 
Ich frage mich bei deinen Beiträgen, dein Umfeld (Eltern, Geschwister, andere Familienmitglieder, Freunde) ist?
Wie du aufgewachsen bist?
"Der Realist, post: 3330462"]
Auch hier gilt der Hinweis: Erst sich über das Wort "solidarisch" informieren, dann schreiben.
Es ist genau so, wer einer Erwerbstätigkeit nachgeht und seine Steuern und Sozialabgaben leistet, ist solidarisch. Schon im Wort "Sozialabgaben" steckt das Wort "sozial".
Das Gegenteil von unsolidarisch. Das sind Personen, die nicht einer Erwerbsarbeit nachgehen, es aber konnten und von der Gemeinschaft finanzielle Sonderleistungen erwarten/erhalten.

Ich frage mich bei deinen Beiträgen, was dein Umfeld (Eltern, Geschwister, andere Familienmitglieder, Freunde) ist?
Wie du aufgewachsen bist?
Was deine Vorbilder sind?
An wen du dich orientierst?
etc.

Also ich habe in meinem Umfeld auch ein paar besondere Typen, aber du bist ein ganz besonderes Kaliber. Das muss ehrlich sagen.

Solidarität heisst für mich jemanden zu helfen der in Not ist. Für mich ist dein Beispiel nicht unsolidarisch. Da ich nicht sehe dass er irgendjemand damit.

Mein Umfeld ist größtenteils Berufstätig.

Vorbilder habe ich nicht direkt, aber Richard David Precht finde ich ganz gut.
 
Ne, aber missbilligen schon. Diese Menschen sitzen der Gemeinschaft auf der Tasche und tragen nichts dazu aber. Und das darf und muss man kritisieren. Das unsoziales Verhalten, wo die Ursachen oft schon länger zurückliegen. Eine Gesellschaft darf und muss nicht alles kritiklos hinnehmen.

Aber viel stärker darüber nachdenken oder entsprechend den eigenen Möglichkeiten dagegen tun, dass Menschen erst gar nicht in diese Lage hineinschlittern. BGE ist da natürlich kein Lösungsansatz.

Für mich ist es nicht unsozial. Nicht jeder ist dazu geboren.
 
Das ist ja nicht das Motiv der Erwerbsarbeit. Wenn jemand sich schämen muss, um sich Hilfe zu holen. Was ist daran solidar?
Das Motiv der Erwerbstätigkeit ist, der Gemeinschaft nicht zur Last zu fallen. Und das ist im höchsten Maße solidarisches Verhalten.
Ja, es dürfen sich die schämen, die sich nicht ausreichend bemüht haben (s. Schulbildung, Berufsausbildung, Studium etc., Gesundheit (keine Drogen)), sich auf die Erwerbsarbeit vorzubereiten bzw. die Erwerbsarbeit beizubehalten (Gesundheit (keine Drogen), guter Arbeitswille/Leistungswille). Und auch bei der Partnerwahl den Verstand nicht eingeschaltet haben, damit man nicht später als Alleinerziehender dasteht und der Andere keinen Unterhalt zahlt, weil es an Ausbildung und Berufschancen mangelt. Da habe ich auch zwei Fälle kennengelernt, da waren die Probleme schon für einen Blinden erkennbar.
Ja, es ist auch unsozial, Kinder zu zeugen, wenn die familiäre und finanzielle Basis nicht gegeben ist. Das ist sogar doppelt unsozial, zum einen für die zahlende Gesellschaft und für die Kinder.

Die alle die Punkte im Leben beachtet haben, aber dann trotzdem auf Hilfe der solidarischen Gemeinschaft angewiesen sind, die brauchen sich nicht zu schämen.
 
Nur weil man keine klassische Erwerbsarbeit nachgeht, arbeitet man nicht schwarz. Es kann auch Ehrenamt, Weiterbildung und Pflege Angehöriger sein. Ausserdem werden noch andere normale Erwerbsarbeit ausüben.
"Nur weil man keine klassische Erwerbsarbeit nachgeht, arbeitet man nicht schwarz." das hat niemand geschrieben.
Natürlich ist Ehrenamt, Weiterbildung und Pflege Angehöriger. Das ist sogar sehr wichtig.
Pflege Angehöriger ist natürlich nochmal eine besondere Punkt. Aber auch da müssen die Folgen einem Bewusst sein, wenn dafür die Erwerbstätigkeit zurückgefahren werden.
Ehrenamt wichtig, die meisten ehrenamtlich Tätigen gehen einer Erwerbstätigkeit nach oder sind Schüler oder Rentner. H4-Empfänger sind da nicht besonders aktiv. Kenne da eine entfernte Bekannte, ist Rentnerin, arbeitet für die Tafel. Haben aktuell Probleme Mitarbeiter zu finden, wegen Corona und viele ältere Ehrenamtliche. Sie steckte mir, dass sie ganz schön wütend ist, dass die H4-Empfänger nicht ihren A**** hochbekommen um in der Tafel mit anzupacken.

" Ausserdem werden noch andere normale Erwerbsarbeit ausüben."
Den Satz verstehe ich so, dass es noch genug Idioten gibt, die den Laden finanziell am Laufen halten.
Eins ist sicher mit BGE werden diese "Idioten" weniger.
 
Mal ein paar Infos rund um ein BGE:


Für ein BGE stimmen:

2016 in der Schweiz 22 % - zu viele Unklarheiten

Bei Umfragen:

Hier 51 %


Hier 42,9 bei Parteien


Am Differenziertesten erscheint mir diese Umfrage:





Es gibt diverse angedachte Modelle für ein BGE, hier eine Übersicht (ohne Garantie der Vollständigkeit):

[/URL]


Hier die 3 meistdiskutierten Varianten:

 
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