Das sehe ich auch so.
Besser wäre es vermutlich viele kleinere Demos anzumelden.
z. B. die in Dortmund hatte eine positives Echo.
Kleinere Demos sind überschaubarer und können nicht von Reichsbürger-Darstellern so schnell unterwandert werden.
Außerdem sollte man die Demos strategisch planen, hatte ich ja auch schon mal geschrieben.
Sonst greifen die Berichterstatter das Chaos auf und instrumentalisieren es wie ein gefundenes Fressen. (wie in Berlin)
Ich rate daher jetzt eher davon ab, vorschnell in Berlin eine (große) neue Demo anzumelden.
Genau das will ja die Bundesregierung: Das keine neue Großdemo angemeldet wird.
Weshalb ihr also den Gefallen tun?
Ob es nun der konstruierte Fake-Sturm auf die Treppe vom Reichstag ist oder der Versuch mit der Einkesselung der Demo Gewalt seitens der Demonstranten hervorzurufen.
Bei genauerer Betrachtung hat nichts davon die gewünschte Wirkung gebracht. Der Innensenator steht in der Schusslinie, selbst die MM werden wegen dem Polizeiversagen am Reichstag hellhörig und es hagelt fundierte Strafanzeigen gegen die Polizeiführung, aber auch viele einzelne Polizisten.
Man darf nicht vergessen, das man es bei den Querdenken Demos mit einer völlig neuen Dimension an Organisation zu tun hat. Bei der Kundgebung am 29. August waren 38(!) mobile Anwälte im Demozug dabei, die "backoffice" von einem weiteren Team von Fachanwälten unterstützt wurden, die auf "Zuruf" z.B. Eilanträge an das Bundesverfassungsgericht geschrieben haben.
Natürlich stellt sich die Frage, wie die diesen unfassbaren Aufwand für Personal und Ausrüstung bezahlen?
Ok, die Anwälte arbeiten freiwillig, aber worher kommen die Unsummen um die ganze Technik aufzubauen? Es hat alleine eine ungefähr 3,5km lange Strecke mit durchgehenden Hochleistungslautsprechern gegeben, die zudem regelmäßig mit Großscreens bestückt waren. Alleine das schaffen normal nur kommerzielle Veranstalter.
Woher kommt also das ganze Geld?
Nur alles aus Spenden refinanziert?
Ich gehe wie viele andere Personen inzwischen davon aus, das es sich um eine gesteuerte Opposition handelt.
Trotzdem ist die Sache damit nicht uninteressant, weil es um Massendemonstrationen geht, die weder im Voraus kontrollierbar, noch grundsätzlich von der Ausrichtung berechenbar sind.
Will heißen, so eine Bewegung kann auch wieder vollständig zurückerobert werden.