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Gelöscht 115612
Gast
Hier ein Beitrag aus den ZDF-Nachrichten:
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Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Hallo Gelöscht 115612,
schau mal hier: Corona - zweite Welle. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich komme da im Wesentlichen auch nur auf zwei Möglichkeiten:Wer sich einer Demo anschließt wirft sich selber in einen Topf. Wenn man sich Nazis und Reichsbürgern anschließt und mit ihnen mitläuft, dann stellt man seine Präsenz deren Idealen zur Verfügung und stützt damit deren Gedankengut. Egal ob man es kapiert hat oder nicht, was da los ist. Genau das ist ja das Problem.
Das ist falsch, weil die Rangeleien mit der Polizei völlig woanders stattfanden, als die eigentliche Hauptdemo.Die zunächst friedlichen Corona-Proteste sind im Schlussakkord doch noch entgleist. Wir haben Bilder gesehen, die wir nie wieder sehen wollten. Dazu fünf Anmerkungen.
Zunächst einmal: Die ca. 100 Personen, die die Treppenstufen des Reichstags erstürmt haben, haben weder zur Orga der Demo gegen die Corona-Maßnahmen, noch zu der Demo selbst und auch nicht zu der Abschlusskundgebung am großen Stern gehört. Sie haben völlig andere Forderungen gehabt, die sich nicht mit den Inhalten der Hauptdemo gedeckt haben.Erstens: Der versuchte Sturm auf das Reichstagsgebäude und die Tatsache, dass vor dem Heiligtum des deutschen Parlamentarismus die schwarz-weiß-rote Fahne des deutschen Kaiserreichs geschwenkt wurde, muss jeden Demokraten verstören. Der Rechtsstaat wirkte wie weggetaucht. Da, wo drei tapfere Polizisten vor der Eingangspforte die Stellung hielten, hätten 300 hingehört. Den wehrhaften Staat stellt man sich anders vor.

Warum muss man sich ständig von vermeintlich Rechtsradikalen distanzieren, die weder in die Organisation der Demo, noch in die Demo selbst eingebunden sind und zumal noch völlig andere Zielsetzungen haben?Zweitens: Auch die Demonstranten dürfen diese Ereignisse nicht verharmlosen. Es ist ihr Rand, der da auf einmal nicht mehr bunt, sondern bräunlich schimmerte. Besser als Heribert Prantl, der kluge Kopf der „Süddeutschen Zeitung“, kann man die Verantwortung der Mitmarschierer nicht beschreiben: »Es darf den Rechtsextremisten nicht gelingen, die Proteste, und sei es nur optisch, zu dominieren. Die Demonstranten müssen alles Erdenkliche tun, um sich von den Extremisten und Neonazis, von antisemitischen und fremdenfeindlichen Gruppen abzugrenzen. Das ist Demonstrantenpflicht. «
Hier stimme ich Dir zu.Drittens: Die Hässlichkeit der Fernsehbilder sollte allerdings nicht die Erkenntnis verstellen, dass hier mehrheitlich Menschen sich artikulieren, die unmittelbar und teils hart betroffen sind. Weil ihr Kulturbetrieb geschlossen bleibt. Weil ihr Einzelhandelsgeschäft nicht mehr die Umsätze erwirtschaftet, die es zur Refinanzierung von Wareneinkauf und Miete braucht. Weil sie die Milliardenhilfen für große Wirtschaftsunternehmen als ungerecht empfinden. Weil sie nicht von den Virologen des Robert Koch-Instituts und ihrer medizinischen Weltsicht regiert werden wollen, sondern von Politikern mit der Fähigkeit zum Interessenausgleich.
Gut geschrieben.Viertens: Viele Journalisten wollen die Komplexität und Widersprüchlichkeit dieser neuen Protestbewegung nicht verstehen. Sie haben Neugier durch Haltung ersetzt. Der Maßstab ihrer Berichterstattung ist nicht das, was sie sehen und hören, sondern ist der Abstand der Demonstranten zu den eigenen Positionen. Wir erleben diese Verschiebung der Koordinaten jetzt schon seit einiger Zeit: Wer sich im geistigen Ideenraum eines Journalisten befindet, darf mit öffentlicher Belobigung rechnen. Wer sich außerhalb dieser selbst gezimmerten Kathedrale aufhält, dem versucht man mit den Methoden des Exorzismus beizukommen. Der Teufel ist immer der andere.

Fünftens: Wer durch die Gesichter und Fahnen hindurchsieht und damit das Offensichtliche hintergeht, erkennt im Kern vom Kern der Demonstranten-Mehrheit einen demokratischen Urtrieb; den nämlich, von den im Grundgesetz verbrieften Rechten auch tatsächlich Gebrauch zu machen. Und sei es nur, um festzustellen, ob sie noch da sind.
Oh, sehr gut geschrieben.Fazit: Das, was wir am Wochenende erlebt haben, war in Summe nicht der Angriff auf die Demokratie, sondern ihre Inanspruchnahme. Die gute Nachricht inmitten all der schlechten: Das Buch „Der Untertan“ von Heinrich Mann könnte über die heutigen Deutschen nicht mehr geschrieben werden.
Leute die sagen dass es keinen Virus gibt weil Sie das Virus nicht sehen brauche ich nicht kennen. Musst Du diese kennenlernen um festzustellen dass die Aussage nicht gerade schlau war?
Und welche sollten es konkret denn sein um die Pandemie zu beenden?Es ging und geht immer nur um den Umgang mit dem Virus und welche Maßnahmen angebracht sind und welche nicht?
Natürlich, warum sollte es nicht so sein?Hab es noch mal rausgeholt um die Frage im Raum zu stellen ob angesichts der sinkenden Kurve überhaupt noch von einer Pandemie gesprochen werden kann `?
Die Großdemo am 29. August hat schon die ersten schlimmen Auswirkungen gezeigt: Infiziertenzahl laut RKI um 690 Personen gesunken. Wo soll das noch hinführen?Hab es noch mal rausgeholt um die Frage im Raum zu stellen ob angesichts der sinkenden Kurve überhaupt noch von einer Pandemie gesprochen werden kann `?
Auf welchen verschwörungstheoretischen Seiten liest Du so einen Unsinn?
Es gibt weder auf der Demo noch in deren Umfeld irgendwelche Behauptungen, das das Corona-Virus nicht existiere.
Es ging und geht immer nur um den Umgang mit dem Virus und welche Maßnahmen angebracht sind und welche nicht?
Hast Du diesen Mist den Du behauptest, auf einer Seite von einer Weltuntergangssekte gelesen?
Bist Du in so einer Sekte Mitglied?
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