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Corona - zweite Welle

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Man sieht zwar Hautfarben aller Art in der Demo, aber das auch nicht übermäßig. Wenn wir ehrlich sind, treten Migranten aber auch nicht sonderlich oft für ihre Rechte ein. Das mag in ihrem Bildungsniveau begründet sein oder in einem allgemeinen Desinteresse,
Na also dass ein hohes Bildungsniveau zur Teilnahme solcher Demos beflügelt, halte ich für eine sehr gewagte These...
Ja woran mags wohl liegen, dass Migranten eher selten auf Demos gehen die von Rechtsradikalen und Reichsbürgern beworben werden? 🤔🤔 hm... kann ich mir auch nicht erklären...
Die haben halt offenbar nich das hohe Bildungsniveau eines Hildmann oder eines Naidoo...
 
Migranten interessieren sich mehr für die Geschehnisse im eigenen Land und haben daher kaum Interesse an der deutschen Politik. Das geht auch vielen so, die hier geboren sind.
 
Mir entstellt sich vollkommen der Sinn dieser "tollen Demonstrationen". Nicht, dass ich das Recht dafür abspreche, aber wofür oder wogegen wurde da überhaupt demonstriert/protestiert? Gegen Corona-Maßnahmen?

Weiß ja ja nicht, wie es bei euch jeweils so aussieht, aber aus meiner Sicht sind die Corona-Maßnahmen hier in Berlin minimal. Das bisschen Schutzmaske und "sozialer Abstand", weiß nicht, ob man spezifisch dagegen demonstrieren muss. Und was sollte überhaupt das Resultat sein? Kein sozialer Abstand und keine Schutzmasken? Von mir aus kann man das alles machen, aber ich wäre mich nicht so sicher darüber, dass das manche nicht bereuen würden.
 
Im Übrigen glaube ich, dass das "Tracking & Tracing" in Deutschland nicht besonders gut ist, wie auch in vielen anderen Ländern, was vermutlich auch an den Datenschutzbestimmungen liegt. Ich meine, in anderen Ländern schauen Leute auf so eine Art "Google Maps", und sehen, wo sich überhaupt Infizierte bzw. Infektionsherde befinden.
 
Mir entstellt sich vollkommen der Sinn dieser "tollen Demonstrationen". Nicht, dass ich das Recht dafür abspreche, aber wofür oder wogegen wurde da überhaupt demonstriert/protestiert? Gegen Corona-Maßnahmen?
@_Tsunami_ so wirklich hast du dich damit wohl nicht beschäftigt. Es geht um unterschiedlichste Dinge, die eben bei einer großen Menschenansammlung zusammenkommen. Ich denke, wo sich die Demonstranten einig sind, dass es einen Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen braucht, dass heißt, dass die Rechte des Einzelnen wiederhergestellt werden (Recht auf freie Entfaltung, ...). Heute trat z. B. Robert F. Kennedy Jr. auf, der mit dem Wunsch auf die Bühne kam, dass die Pharma wieder mehr für den Menschen arbeitet anstatt für Profit, gefolgt von einigen Hypothesen, die ich jetzt nicht so unterschreiben würde. Einigen geht es um einen Friedenvertrag für Deutschland. Anderen ging es auf vergangenen Veranstaltungen um die Umverteilung von Arm nach Reich durch die Corona-Maßnahmen. So setzt sich das alles fort.

Weiß ja ja nicht, wie es bei euch jeweils so aussieht, aber aus meiner Sicht sind die Corona-Maßnahmen hier in Berlin minimal. Das bisschen Schutzmaske und "sozialer Abstand", weiß nicht, ob man spezifisch dagegen demonstrieren muss. Und was sollte überhaupt das Resultat sein? Kein sozialer Abstand und keine Schutzmasken? Von mir aus kann man das alles machen, aber ich wäre mich nicht so sicher darüber, dass das manche nicht bereuen würden.
Das weiß mein leider nicht. Zumindest scheint Schweden zu zeigen, dass es vermutlich nicht in einer Vollkatastrophe enden würde.
 
Einerseits war es heute erschreckend für mich, wie viele "Mitmenschen" (Faschisten) dazu aufgerufen haben Gewalt gegenüber den Demonstranten anzuwenden. Dann wäre die Lage heute womöglich eskaliert. Am Ende konnte ich jetzt im Livestream verfolgen, dass die Polizisten nach einigen gewaltsamen Einsätzen am Ende dann ihre Helme abgenommen haben und eine Versammlung "begleitet" hat - ganz ohne Gewalt.

Eine Demokratie muss Diskurs ertragen können, so lange er sich im rechtlichen Rahmen bewegt und friedlich abläuft. Sonst kann man sie gleich abschaffen.
 
"Demonstranten gegen die Corona-Politik der Bundesregierung haben am Samstagabend eine Absperrung am Reichstagsgebäude in Berlin durchbrochen und sind auf die Reichstagstreppe gestürmt. Viele von ihnen schwenkten Reichsflaggen. In das Gebäude seien die Menschen aber nicht gelangt, teilte die Polizei mit. Die Beamten vor Ort hätten die Demonstranten abgedrängt und dabei auch Pfefferspray eingesetzt, sagte eine Polizeisprecherin. "

@Teslon so viel zu Deiner Aussage, die die Gewalt betrifft, so etwas mach mich sprachlos und wer sich von solchen Dingen nicht distanziert, ist mitschuldig.
 
Ich habe zu keinem Zeitpunkt gesagt, das irgendein politisches System Freude an Corona hat.
Ich habe gesagt das man Corona dazu benutzt, um in einer Begleiterscheinung der Bekämpfung die Grundrechte zu entziehen.
Ist das so schwer zu verstehen?
Glaubst Du ich und diese unzähligen Leute heute auf der Demo sind alles Vollidioten, die unter kompletter Einbildung leiden?
Zeig mir mal eine, nicht vom Staat unterstützte Demonstration in den letzten Jahrzehnten, die derart viele Demonstranten angezogen hat.

Eben, das ist ja die falsche Prämisse. Es wird unterstellt, dass Corona nicht beseitigt, sondern benutzt werden soll, um Menschen zu unterdrücken. Aus dieser unsinnigen Grundannahme wird dann abgeleitet, dass alle Schutzmaßnahmen gar nicht der Eindämmung der Pandemie dienen, sondern der Unterdrückung des Volkes.

Die Argumente der Coronaleugner lassen sich leicht zerpflücken. In solchen Diskussionen tritt dann der wahre Hintergrund zutage. Ein allgemeine Unzufriedenheit über Ungerechtigkeiten, über Bürokratie, Gängelung, usw.

Aber dann soll man auch gegen die wirklichen Probleme kämpfen. Und nicht eine einfache, aber sehr effektive Maßnahme wie Schutzmasken verteufeln und die Ausbreitung der Pandemie forcieren.
Wenn Schutzmasken ein Verstoß gegen Demokratie und Grundrechte darstellen, dann müssten Schwestern, Ärzte, Laboranten, Bauarbeiter u.a. seit 75 Jahren dagegen auf die Straße gegen.
 
Eben, das ist ja die falsche Prämisse. Es wird unterstellt, dass Corona nicht beseitigt, sondern benutzt werden soll, um Menschen zu unterdrücken. Aus dieser unsinnigen Grundannahme wird dann abgeleitet, dass alle Schutzmaßnahmen gar nicht der Eindämmung der Pandemie dienen, sondern der Unterdrückung des Volkes.

Die Argumente der Coronaleugner lassen sich leicht zerpflücken. In solchen Diskussionen tritt dann der wahre Hintergrund zutage. Ein allgemeine Unzufriedenheit über Ungerechtigkeiten, über Bürokratie, Gängelung, usw.

Aber dann soll man auch gegen die wirklichen Probleme kämpfen. Und nicht eine einfache, aber sehr effektive Maßnahme wie Schutzmasken verteufeln und die Ausbreitung der Pandemie forcieren.
Wenn Schutzmasken ein Verstoß gegen Demokratie und Grundrechte darstellen, dann müssten Schwestern, Ärzte, Laboranten, Bauarbeiter u.a. seit 75 Jahren dagegen auf die Straße gegen.
Sehe ich auch so.
Möchte noch hinzufügen, dass das Demonstrieren vielleicht auch nicht allzu inflationär gebraucht werden sollte: Da verliert es auch seine Glaubwürdigkeit. ich meine: Hier wird gegen etwas wie eine Maske demonstriert und "nebenan" in Weißrussland steppt der Bär und die Leute dort kämpfen wirklich um ihre Freiheit ,weil sie es MÜSSEN.
Vor diesem Hintergrund sollten wir uns doch eigentlich schämen, dass wir nicht besseres zu tun haben. Wenn man seine Demokratie, seine WErte schützen möchte, dann kann man etwas anderes tun, als auf Demos zu gehen, die von Rechtsradikalen und Demokratiefeinden veranstaltet werden. Wir sind zum Glück NICHT in der miesen lage, wie die Menschen in Weißrussland.

Wir haben in unserem Land auch Probleme und die sollten auch dringend gelöst werden, aber warum nicht konstruktiv? Niemand nimmt einen so uneinigen haufen Kravallmacher ernst, aber wenn es einem wirklich um was geht und man was in seinem Land bewegen möchte, gibt es sachliche und zivilisierte Wege, auf denen man auch ernst genommen wird und was erreichen kann.
ich sehe zB auch das Problem in unserem Land, dass jahrelang Politik für Konzerne und nicht für Menschen gemacht wurde: Die Folge: Die Scheere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auseinander und bringt immense Unzufriedenheit hervor, die letztlich ja der Grund ist, dass wie diesen "Pool" an Wutbürgern erst haben. Also ja: Ganz klar ist das ein politisches Versagen auf breiter Linie.
Aber ist unsere Antwort wirklich, dass wir wegen einer Maske auf die Straße rennen? Wäre es nicht sinnvoller, die Probleme da anzugehen wo sie WIRKLICH liegen?
Also warum solidarisieren sich all die Wutentbrannten nicht zB mit dem Pflegepersonal und gehen für bessere Bezahlung der Pflegekräfte so hartnäckig auf die Straße: DANN könnte man auch was bewegen und solch ein Protest zeigt auch irgendwann Wirkung.
Aber statt sich zusammenzutun und gemeinsam für eine gute Sache einzustehen und das mit vernünfitgen Mitteln, scheinen diese Brüder ja nicht zu wollen: Da geht es halt um nichts konstruktives sondern nur um Frust ablassen.

Und dass man damit nichts positives erreicht ist klar.
 
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