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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Deshalb immer mein Einwand, was genau stellt man sich als Ergebnis vor?
Ich hatte auch die Tage nochmal über das finnische BGE nachgelesen. Es gibt einfach keine Hinweise darauf, das diejenigen Arbeitslose die gerade in BGE Bezug waren DESHALB eine Arbeit fanden, WEIL sie in BGE Bezug standen. Diese Verknüpfung konnte keiner beweisen.
 
Aber ja, viele Deutsche leben in überschaubaren Städten. Die kommen aber oft gar nicht auf die Idee, den ÖPNV zu nutzen. Vor allem, weil er nicht gut ausgebaut ist.
Oh ich habe diesen Satz nicht richtig gelesen. Bin auch nicht perfekt und nehme den letzten Absatz meines vorherigen Kommentars zurück.
 
Deshalb immer mein Einwand, was genau stellt man sich als Ergebnis vor?
Ich hatte auch die Tage nochmal über das finnische BGE nachgelesen. Es gibt einfach keine Hinweise darauf, das diejenigen Arbeitslose die gerade in BGE Bezug waren DESHALB eine Arbeit fanden, WEIL sie in BGE Bezug standen. Diese Verknüpfung konnte keiner beweisen.

Mit einem BGE würde ich auch nicht automatisch Arbeit finden. Keine Ahnung woher die Schnappsidee kommt, dass wegen Helikoptergeld der Chef einen automatisch einstellt.
 
Weil Psychologen behaupten das MEHR Geld durch BGE dazu führe, dass die Bezieher sich wieder besser am gesellschaftlichen Leben beteiligen könnten, glücklicher werden und ihrer Lethargie entfliehen.
 
Und die hohe Konkurrenz auf dem Gemüsemarkt samt Dumpinglöhnen für die Apfelpflücker oder Spargelstecher kommt einfach vom (saisonalen) Überangebot. Zu viele Produzenten, die alle verdienen wollen, machen sich gegenseitig die Preise kaputt. Spargel z. B. gibt es nur kurz, aber dann intensiv, wenn das Frühjahr gut zu den Pflanzen war. Erdbeeren, Äpfel und alles andere dito. Deswegen sind die Lebensmittelpreise in Deutschland so niedrig - Überangebot.
Überangebot und Dumpingpreise in D bei Selbstversorgungsgrad um die 30%, OK, du hasst den Durchblick.
Saisonal, größeres Angebot von Obst und Gemüse: Spargel soll nicht nur im Frühjahr angeboten werden. Erdbeeren und Äpfel sollen auch zu verschieden Jahreszeiten geerntet werden.
Ich Frage mich wirklich wie man zu solchen Gedanken und Lösungen kommt. Las mich raten, du hast noch nie einen Garten gehabt und lebst fast ausschließlich in einem städtischen Umfeld. Anders kann ich mir so einen Blödsinn nicht erklären. Kopfschütteln reicht da nicht, echt unglaublich, das ist Satire pur.

Wenn ich so was lese, dann ist mir auch klar, warum es immer noch unbelehrbare BGE-Befürworter gibt. Mit Verstand und Nachdenken ist da auch nichts.
 
Weil Psychologen behaupten das MEHR Geld durch BGE dazu führe, dass die Bezieher sich wieder besser am gesellschaftlichen Leben beteiligen könnten, glücklicher werden und ihrer Lethargie entfliehen.
Aber bei zu vielen Menschen die Motivation gemindert wird, auch intensiver am beruflichen Leben teilzunehmen.
 
Weil Psychologen behaupten das MEHR Geld durch BGE dazu führe, dass die Bezieher sich wieder besser am gesellschaftlichen Leben beteiligen könnten, glücklicher werden und ihrer Lethargie entfliehen.

Du meinst eher linksverstrahlte Psychologen, die mehr eher einer Ideologie als der Wissenschaft folgen 😉

Sich an gesellschaftlichen Leben zu beteiligen hängt von vielen Faktoren ab. Es gibt genug arbeitende Menschen, die sich einsam fühlen. Leute mit großen Freundeskreis können ebenfalls eine gewisse Leere verspüren, weil die Quantität zu sehr überwiegt usw.

Durch BGE glücklicher werden? Das entlarvt wieder die Heuchelei all jener, die zu weniger Konsum ermahnen, aber selbst gerne mehr Geld fürs Konsumieren haben wollen... 😉

Lethargie ist auch nicht durch Geld zu lösen, denn die ist bedingt durch Erziehung, persönlicher Wille, charakterlicher Faulheit und eventueller psychischer Vorerkrankung. Meinen diese Schwachköpfe ernsthaft, dass wenn ich ein BGE bekomme, ich plötzlich anfange zu denken "Oh, JETZT bin ich viel motivierter in Vorstellungsgesprächen und finde alles nicht mehr zum kotzen!"?
 
Ich denke das auch. Bin ich Teilnehmer dieser Studio und erst seit kurzem oder Übergangsweise arbeitslos, suche ich ohnehin und bin im Bewerbungsflow drin. Bin ich Langzeitarbeitslos werden andere Stellschrauben benötigt um da raus zu finden. Gerade Langzeitarbeitslos hätte ich mit BGE noch weniger Antrieb wieder zu arbeiten. Ich würde mein fernbleiben von Arbeit als legitimiert sehen. So als würde ich von Hartz IV aufgrund des Alters zum Rentner werden.
 
Eine wirklich gute Studie wäre es, wenn es auch eine Testgruppe von Zahlern gibt.

Aber das wird nicht ohne Grund wie die Pest gemieden, denn sonst würde nach nicht mal 2 Wochen zeigen, dass sich eine Unmut der Zahler einstellt, die dann schnell zu reinen Nehmergruppe übergehen. Spätestens da würde das Konzept in sich zsm brachen. Doch ein BGE Befürworter will sich nicht solch unangenehmen Fragen stellen, stattdessen wird nur an den Glauben an das Gute in Menschen und an Superrrobotern, die von Regenfürzen der Einhörnern angetrieben werden. appelliert 😉
 
Folgende Anmerkungen zu deinem Posting:
Tierhaltung kennst du nur aus einer Begebenheit in Südostasien. Wir leben in Westeuropa. Die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsherstellung sind auch nicht ohne dort, also kaufst du nur Kleidung welches in D hergestellt wurde?

Dir ist Umweltschutz und insbesondere Klimaschutz wichtig. Aber du warst in Südostasien und hast sicherlich schon andere Reisen gemacht. Also ein Bewohner dieser Erde mit einer miesen Klimabilanz. Und bedenke Reisen ist nicht lebensnotwendig, Essen dagegen schon. Ich halte Klimaschutz für sehr wichtig, für mich hast du aber durch deine Reisen stark an Glaubwürdigkeit verloren. Ich habe es ja schon geschrieben, die jungen Leute meinen, sie retten die Welt, wenn sie weniger Fleisch essen, aber machen viele Reisen. Für mich ist das mehr als ein Widerspruch, das ist Selbsttäuschung.

Bzgl. Auto: Auch da fällt mir sofort wieder auf, dass immer von Mobilität in der Stadt die Rede ist. Es leben in D nur 30% in einer Großstadt, 70% leben nicht in einer Großstadt. Es wird immer von Lösungen im großstädtischen Umfeld geschrieben, sprich von einer Minderheit in D.
Die Vereinigten Arabischen Emirate als Innovativ bzgl. Klimaschutz zu erwähnen ist mehr als irritierend.


Also hier muss kurz einhacken:

1. Ich kenne Tierhaltung nicht aus einer Begebenheit, sondern habe schon relativ viel zur Ernährung und Veganismus gelesen. Ich habe ja vorher betont, dass es oft schwierig ist zu wissen, welchen Quellen man genau vertrauen sollte. Viele Apologeten des Veganismus machen die Massentierhaltung für unfassbar viele Probleme verantwortlich. Dass es Probleme gibt, sollte klar sein. Und der Besuch eines Schlachthofes ist ja nicht die einzige Möglichkeit sich über Massentierhaltung zu informieren.

2. Ich habe mehrfach erwähnt, dass ich mich persönlich weder zu den Grünen noch zu den FFF zähle. Ich habe nur versucht einfach mal eine Verteidigungsposition in Bezug auf diese Jugendlichen einzunehmen, weil die teilweise in einer Art und Weise attackiert werden, die ich für absurd halte. Ich muss nicht in der Höhle wohnen und einen Heiligenschein tragen um auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen. Mir wäre es lieber über Inhalte zu diskutieren als immer gleich darauf zu achten, ob die Person zu hundert Prozent die eigene Erwartungshaltung erfüllt. Man trennt ja in der Philosophie oder in anderen Bereichen auch zwischen Autor und Werk oder zwischen Kritik und Person. Rousseau hat ein umfangreiches Werk zur Erziehung geschrieben und war ein grauenhafter Familienvater, Marx hat eine Kritik am Kapitalismus verfasst und selber versucht in diesem System Geld zu machen. Das macht, aber doch bestimmte Kritikpunkte der beiden nicht vollkommen illegitim, falls du verstehst worauf ich hinaus will. Würde ich jeden auf hundertprozentige Glaubwürdigkeit überprüfen, könnte ich bald niemanden mehr ernst nehmen. Eine inhaltliche Auseinandersetzungen wäre auch wichtig und es gibt ja Klimaabkommen und aufgelistete Forderungen über die man diskutieren kann. Aber viele diskutieren lieber über Thunbergs oder Neubauers ökologischen Fußabdruck.

3. Mir war das Thema Klimaschutz und Ernährung bis vor kurzem vollkommen egal und das gebe ich ganz offen zu. Ich war vor einigen Jahren mal ein halbes Jahr auf Reisen. Damals war mir das Thema Fleischkonsum und Mobilität tatsächlich nicht wichtig. Aber das heißt ja nicht, dass man sich jetzt auf Lebenszeit als Klimasünder geiseln muss, weil man mal nicht nachhaltig gelebt hat. Und deine Kritikpunkte beweisen ja auch, wie schwierig es ist nachhaltig zu leben. Ich finde einfach nur, dass es einfacher sein sollte so leben zu können. Und ich komme auch aus einer Familie der unteren Mittelschicht, die immer sozialdemokratisch eingestellt war, sprich: Ich will keine politischen Maßnahmen, die die vor allem die Arbeiter- und untere Mittelschicht belasten. Deshalb halte ich viele grüne Forderungen für unsinnig. Aber das macht das Thema Klimawandel, Ernährung und Nachhaltigkeit doch nicht per so unwichtig. Es gibt ja ausreichend Literatur aus den Geo- und Erdwissenschaften, die sich damit befasst.

4. Mein Punkt war nicht die Emirate irgendwie als Vorbild zu präsentieren, sondern nur darauf hinzuweisen, dass es vielleicht keine schlechte Idee wäre mal alternativ zu denken. Ich finde Städteplanung ein interessantes Thema. Und ja, das mit der Mobilität am Land ist auch ein Problem.

Um es kurz zu fassen: Ich würde darum bitten nicht alles immer an der Person zu messen, die etwas äußert. Vor allem, wenn diese Person sich gar nicht als Umweltaktivist identifiziert. Ich kann ja trotzdem Verständnis für die FFF haben.

LG
 
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