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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Mich wundert, warum so viele ein Entweder-Oder im Kopf haben.
Ausprobieren kann man sich ja, Energie und eine Idee vorausgesetzt, nach Feierabend. Oder man reduziert das Arbeitspensum etwas, wenn man sich das leisten kann.
Aber dann haben viele nur ihren Job im Kopf, oder ihren Traum - nur keinen Kompromiss.

So "vernünftig" denken die meisten nicht. Was glaubst du warum in Castingshows genau die Leute auftreten, denen man die Stimmbänder an Ort und Stelle rausreißen möchte, aber sich für die tollsten Sänger halten?
 
Hi,

ich muss meinem Vorredner Xylo zumindest teilweise Recht geben.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1200 (!) Euro ist eine Schnappsidee vorbei an jeder Realität. Das Geld verkörpert einen Gegenwert, welcher in Form einer physischen oder intelektuellen Leistung zu erbringen ist. Eine Gesellschaft funktioniert durch Geben und Nehmen.

Die Leistungsträger dieses Landes, welche durch ihre Steuerabgaben unser bestehendes Sozialsystem samt Zuwanderung, die Rettung südeuropäischer Staaten, großer Banken und den Schuldenabbau finanzieren sind bereits jetzt mehr als genug belastet.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird zur weiteren Erhöhung der Zahl Leistungsschwacher und niedig qualifizierter Zuwanderer führen. Die gut Qualifizierten werden mittelfristig abwandern, da früher oder später kein Einsehen mehr dafür da ist, gut mehr als die Hälfte des selbst erarbeiteten Lohns dem links-grünen Umverteilungswunsch zu opfern.

Darüber hinaus wird der Wert des Geldes sehr schnell erodieren. Vor allem alltägliche sehr wichtige Arbeiten, die aber eher unangenehm sind (Pflege, Müll, Kanalreinigung) wird keiner mehr machen wollen und wenn dann nur noch zu horrenden Preisen, weit jenseits von 1200 Euro.

Ein soziales Netz ist wichtig. Es gehört zu einer Gemeinschaft dazu, sich auch den Schwachen anzunehmen und sie zu unterstützen bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen können.

Eine dauerhafte Hängematte zu schaffen, sorry, so dämlich waren nicht einmal die Kommunisten, die es sehr wohl verstanden Arbeitsunwillige zu "motivieren". Es ist eine Form von Dekadenz, an ein bedingungsloses Einkommen zu glauben, für das dann andere zu schuften haben...

Die Kunst Lebenspläne und Träume zu verwirklichen besteht darin, dies neben der allgemeinen Lebenserhaltung zu tun und nicht diese einfach anderen durch Umverteilung zu überlassen.

Just my 2 Cents...

Ich hoffe, dass diese Idee möglichst bald wieder verschwindet...
Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
Ich vermute, nur von den 1200 € wird keiner wirklich leben können, denn das wird Brutto sein, bzw. dann wäre das Netto in etwas der Hartz 4 Satz für einen Single.
Erzähl dass mal den jungen Menschen (Schüler, Kinder, Jugendliche).
Dern Motivation für Schulbildung, Ausbildung und Einstieg in das Berufsleben wird mit BGE ungemein gefördert. Ironie Ende.
Die jungen Menschen haben doch Augen im Kopf.
Die jungen Menschen sollen weiterhin der Schulpflicht nachgehen und die im arbeitsfähigem Alter machen sich einen schönen Lenz.
Wer an BGE glaubt, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
 
Darum geht es doch überhaupt nicht.
Warum immer alles derart ins Extreme gezogen werden muss, bleibt mir für immer verborgen.
Sobald eine Million Bewerber zusammen sind, startet ein Auslosungsprozess. 120 Teilnehmer sollen 3 Jahren lang monatlich 1200 € bekommen.
Finanziert wird das Projekt mit Spenden.
Es soll herausgefunden werden, wie sich der Alltag durch das Geld verändert.
Speziell das Arbeitsleben, die Finanzen, Familienleben, soziale Kontakte, oder psychische Veränderungen,.
Schön und was bringt der Gesellschaft diese Erkenntnisse daraus, wenn BGE niemals kommen wird?
OK ist nur so eine Studie.
Das ist richtig.
Ich beruhige mich wieder, da es keine Mehrheiten für BGE in der Bevölkerung und in der Regierung geben wird.
Es gibt noch niemals eine Mehrheit für BGE in irgendeiner Partei, auch nicht bei der Linke, den Grünen oder in der SPD.
Ich finde das sehr beruhigend.
Also macht die Studie und dann ist wieder Ruhe.
 
Da würde mich jetzt brennend interessieren wie sie es genutzt hat?
Also einfach zusätzlich verbraten, oder in irgend einer Form nachaltig?
Warum konzentrierst du dich nur auf den möglichen Nutzen, den ein BGE haben könnte?
Der immense Schaden des BGE überdeckt alles.
Der Schaden des BGE wird in der Studie überhaupt nicht betrachtet.
Somit ist die Studie eigentlich wertlos oder es gibt eine Studie die die negativen Folgen eines BGE genauer beleuchtet.
 
So "vernünftig" denken die meisten nicht. Was glaubst du warum in Castingshows genau die Leute auftreten, denen man die Stimmbänder an Ort und Stelle rausreißen möchte, aber sich für die tollsten Sänger halten?
Da lädt man natürlich u.a. gerne die ein, die nicht viel können, sich aber überschätzen. Damit die Zielgruppe vor'm Schirm was zum feixen hat. Es ist ja nicht so, dass die Macher der Sendung überrascht werden würden, wenn da jemand betont wenig Talent zeigt. 😉 Ist wohlwie Wrestling - schon alles geplant.^^
Sicher, sich für den großen Zampano zu halten, wird immer mehr Mode. Aber so krass wie die Kandidaten in einer Casting-Show ist die Gesellschaft m.E. dann doch nicht drauf.
 
Auch das finde ich nicht uninteressant.
Und auch hier wieder.
Man muß ja nicht alles sofort, für alle und bis in alle Ewigkeit umsetzten.
Aber über so etwas mal nachzudenken sehe ich als wichtig an.
Wenn die Linke etwas fordert, hier die 4-Tage-Woche mit vollem Lohnausgleich, dann ist das selbstverständlich richtig. Nachdenken ist da völlig fehl am Platze. Das Nachdenken überlassen wir dieser Partei.
Das war so schon in der DDR.
Ich finde das hat dort doch gut geklappt.
 
Ich hatte ja bereits die jüngere Generation genannt, aber unsere "Alten" würde das auch betreffen. Wer würde sich denn beruflich mit Mitte /Ende 50 noch verrückt machen? Die ersten Wehwechen sind längst da, die Hütte vielleicht kurz vor der Abzahlung. Da krabbelt doch keiner mehr auf dem Dach rum und lässt sich vom Chef stressen. Sehr viele Handwerker würden frühzeitig die Segel streichen.
Also das ganze Konzept könnte nur nach hinten losgehen.
 
Hmm,

ich bezweifle, dass sich derartige (Fehl-)Entscheidungen rückgängig machen lassen. Beispiele sind hierfür die zu schnelle Abschaltung und dauerhafter Rückbau aller Kernkraftwerke und die massenhafte Migration von bildungsfernen Menschen ab 2015. Nichts davon ist mehr zu revidieren. Man kann bestenfalls daraus lernen und für die Zukunft die richtigen Maßnahmen ableiten, welche gleiche Fehler verhindern.

Den Menschen eine eingeführte 4-Tage Woche oder ein BGE wieder wegzunehmen, würde massive Unruhen nach sich ziehen. Keine Partei hätte den Mumm, sowas zu entscheiden, weil sie die nächsten Wahlen zwangsläufig verlieren würde. Dagegen war der Widerstand bei der Einführung von Hartz4 harmlos. Und wir alle wissen was mit der SPD, einer damals eigentlich soliden bürgerlichen Partei mit Wurzeln in der Arbeiterschaft, danach passiert ist. Obwohl die Agenda 2010 ein durchaus logischer und notwendiger Schritt war, weil es anders einfach nicht mehr ging.

Einfach etwas zurückdrehen... wäre schön, wenn es so einfach wäre...
Ich bin mit deinen Ausführungen ganz bei dir.
Du verstehst etwas von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.
 
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