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Frau will nicht Stillen nach der Geburt unseres Babys

  • Starter*in Starter*in Luke Skywalker
  • Datum Start Datum Start
Ganz ehrlich, sehr angenehm kann ich mir das Stand heute (21. SSW) selbst noch nicht vorstellen.
Immer wieder Schmerzen in der gesamten Brust, inzwischen empfindliche Brustwarzen, die nach Berührung oder dem morgendlichen Waschvorgang erstmal ewig brennen, etc. ...
Aber Männer können sich wirklich schwer ein Bild davon machen, da sie einfach komplett Außenstehende sind bei den körperlichen Veränderungen.
Meiner versteht das wenigstens dennoch.
 
@TE
Mit der Geburt des Kindes kann sich das noch ändern, ich würde da jetzt nicht allzuviele Gedanken darüber verlieren, das erzeugt nur unnötig viel Stress, vor allem bei ihr.
Fall sie aber tatsächlich auch dann noch keine mütterlichen Gefühle haben sollte, kannst Du da wohl nichts tun und musst es so akzeptieren.
 
Warum muss alles abgeurteilt und bewertet werden ?

Der TE hat um Rat gefragt.

Natürlich kann nicht jede Frau voll Entwickelt sein und "harmonisch und natürlich Kinder" bekommen.
Und dennoch versucht doch jede/r das Beste draus zu machen.
Jeder Weg ist doch immer eine persönliche Entwicklung die auch Zeit braucht ,..so wie sich alle Einstellungen/Erfahrungen auch wieder verändern können.
Oder nicht ?
Manche Antworten erschrecken mich hier.
 
Naja wieder Medikamente zu nehmen, wenn man die nehmen muss und sein Kind damit nicht belasten will ist eine Sache, einfach zu sagen: "Ne ich stille mein Kind nicht, weil ich meinen Busen straf behalten möchte" ist jawohl ein Unterschied.

Für letzteres hätte ich kein Verständnis. Aber brauch ich ja auch nicht, da es solchen Damen sehr wohl egal ist.

"Solche Damen" sind emanzipierte Frauen, die wissen was sie wollen. Ein Baby - keine entzündeten Brustwarzen und im Anschluss ein Körper, der nur mit OPs wieder hergerichtet werden kann.
Der Mythos, dass nur die eine gute Mutter ist, die sich ganz aufgibt ist ein Relikt der Nazizeit. Heutzutage gibt es glücklicherweise andere Ansichten. Aber ich merke schon, viele sind noch nicht soweit.
 
Frauen subtil zu vermitteln bei ihren was falsch und sie sind schlechte Mütter, wenn sie nicht stillen möchten, halte für echt fatal und gemein.
Interessant, dass sowas wirklich gern von Männern kommt, die von Natur aus fein raus sind und kein bisschen in der Materie drin stecken.
Wenn eine Frau nach den Strapazen der Schwangerschaft und Geburt auch mal ihren Körper wieder für sich allein möchte, verstehe ich das.
Aber sie soll "funktionieren" und dann man besten für den Mann die ehemaligen "Euter" wieder aufhübschen und zum Sexobjekt machen.
So einen Mann könnte ich als Partner gar nicht mehr recht ernst nehmen..
 
Ganz ehrlich, sehr angenehm kann ich mir das Stand heute (21. SSW) selbst noch nicht vorstellen.
Immer wieder Schmerzen in der gesamten Brust, inzwischen empfindliche Brustwarzen, die nach Berührung oder dem morgendlichen Waschvorgang erstmal ewig brennen, etc. ...
Aber Männer können sich wirklich schwer ein Bild davon machen, da sie einfach komplett Außenstehende sind bei den körperlichen Veränderungen.
Meiner versteht das wenigstens dennoch.

Ich wünsche auch euch "dreien" ganz viel Glück.
Glaube und Vertraue.

Lieben Gruß
Schokoschnute*
 
Ich habe jetzt lange nicht alles gelesen, aber ich möchte hier mal ausdrücklich erwähnen, dass ich das total super finde, dass sich ein Mann so viele Gedanken um das Wohl seines ungeborenen Babys macht.

Stillen ist eine völlig natürliche Sache. Ich weiß es zwar nicht, aber seit wann gibt es überhaupt künstliche Babymilch? Konnte zu der Zeit, als es noch keine künstliche Babymilch gab eine Frau nicht stillen (was äußerst selten vorkam), hat eine andere Frau mit gestillt. Aber heute sind alle Frauen Emanzipiert, und entscheiden selber über ihren Körper. Warum nur hat die Natur es so eingerichtet, das Frauen die Milch einschießt?

Ja, ich habe gestillt. Und ja, auch ich hatte eine ganze zeitlang entzündete Brustwarzen. Ich habe trotzdem weiter gestillt, und fand es trotzdem toll, die Milchbar immer dabei zu haben. Ich fand, dass die positiven Dinge die negativen überdeckt haben.
 

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