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Mich kotzt alles an! (Schwangerschaft)

  • Starter*in Starter*in Elfenbeinchen
  • Datum Start Datum Start
Mit deinem klugen lebenserfahrenen Schreibstil könntest du Schriftstellerin werden.
Solche Texte wie du, Elfenbein, können nur sehr wenige Menschen schreiben, auch nicht mit 60 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitarbeiter des Jugendamtes haben oft eine zweijährige Ausbildung und juristisches Halbwissen. Wie kommst Du darauf, dass Du die Anerkenntnung machst mußtest und was die Rechtsfolgen waren?
Vielleicht solltest du nochmal meinen Beitrag lesen ich war zum Zeitpunkt von meiner ersten Schwangerschaft unverheiratet.
Mein damaliger Verlobter und ich haben nach der schwangerschaft geheiratet aber ich wollte damals schon das unserer Sohn seinen Nachnamen annehmen sollte.
Und deswegen sind wir damals zum Jugendamt gegangen und haben die Vaterschaftsanerkennung gemacht.
Die Mitarbeiterin hat uns belehrt und gesagt das er automatisch nach der Geburt die Hälfte des Sorgerecht bekommt und das zu unterhalt verpflichtet ist wenn es zur Trennung kommt.
 
Auf mich wirkst du ebenfalls gut sortiert, reflektiert und ziemlich eloquent.
Deine Denkweise finde ich situativ angepasst- wozu sollst du Stress machen, der am Ende niemanden etwas bringt?
Auch deinen Fokus auf die Vater-Tochter-Beziehung finde ich gut und nachvollziehbar.
Falls der Kindsvater sich überraschenderweise doch quer stellen sollte, kannst du immer noch die Vaterschaft anerkennen lassen und Unterhalt einfordern, hier werden leider viele veraltete Gesetze herangezogen.

Allerdings zeigen manche Beiträge auch, womit du im wahren Leben konfrontiert werden könntest: mit Neid, Missgunst, Unverständnis, Ignoranz. Nur zeigt es sich hier offensichtlich, im wahren Leben dann eher hintenrum, leider.
Schau auf jeden Fall gut hin, bevor du deine Lebenssituation darlegst.

Die Menschen vergessen hier leider schnell, dass am anderen Ende des Bildschirms auch ein Mensch mit Wert, Würde, Gefühlen und einem traurigen Schicksal sitzt.
Viele fühlen sich von deinem Beitrag vermutlich auch getriggert, manche wurden selbst betrogen, in schwieriger Situation ungeplant schwanger oder sind alleinerziehend, dass hinterlässt Spuren.

Ich finde es einen schönen Gedanken, dass du keine Entscheidung zwischen dem Bezahlen der Miete oder von Lebensmitteln treffen musst. Für dich gibt es jetzt tolle Chancen und so wie du dich hier gibst, kann das auch gut klappen!
 
Viele Jug Mitarbeiter sind Sozialpädagogen.
Sie haben ca. 4 Jahre lang Sozialpädagogik studiert.
Es gibt auch Bundesländern in welchen JUG Mitarbeiter im Jugendamt ohne Ausbildung (oder mit einer anderen Ausbildung ) arbeiten dürfen.
 
Vielleicht solltest du nochmal meinen Beitrag lesen ich war zum Zeitpunkt von meiner ersten Schwangerschaft unverheiratet.
Mein damaliger Verlobter und ich haben nach der schwangerschaft geheiratet aber ich wollte damals schon das unserer Sohn seinen Nachnamen annehmen sollte.
Und deswegen sind wir damals zum Jugendamt gegangen und haben die Vaterschaftsanerkennung gemacht.
Die Mitarbeiterin hat uns belehrt und gesagt das er automatisch nach der Geburt die Hälfte des Sorgerecht bekommt und das zu unterhalt verpflichtet ist wenn es zur Trennung kommt.

Da hat sie schon Unwahrheiten erzählt. Das Sorgerecht hat mit der Verpflichtung, Unterhalt zu zahlen, überhaupt nichts zu tun. Wäre ja sonst super für alle Väter, die kein Sorgerecht haben.
 
Viele Jug Mitarbeiter sind Sozialpädagogen.
Sie haben ca. 4 Jahre lang Sozialpädagogik studiert.
Es gibt auch Bundesländern in welchen JUG Mitarbeiter im Jugendamt ohne Ausbildung (oder mit einer anderen Ausbildung ) arbeiten dürfen.
Genau so ist es. Die Bescheide des Jugendamtes fliegen denen regelmäig vor Gericht um die Ohren, dazu sind einige Mitarbeiter oft destruktiv und geben Ratschläge, die zu großem Streit zwischen den Eltern führen. Natürlich gibt es auch tolle engagierte MA, aber in meinem JA war ca. ein Drittel völlig unfähig und die wurden auch nicht entlassen oder versetzt. Das fand ich schlimm.
 
Ist es nicht du hast keine Ahnung also informier dich richtig darüber bevor du falsche Infos hier schreibst.
Ich brauche mich nicht informieren, ich kenne die Regelungen sehr gut.

Es gibt aber immerhin Menschen, die genau das fordern, was Du bereits für geltendes Recht hältst:

Hier wird es nochmal einigermaßen erklärt:

Auch bei Abgabe des Sorgerechts muss Unterhalt gezahlt werden
Die Abgabe des Sorgerechts bedeutet nicht, dass der abgebende Elternteil dann gar keine Verpflichtungen mehr hat oder überhaupt nicht mehr für sein Kind da sein darf. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Abgabe des Sorgerechts entbindet nicht von der Unterhaltspflicht. Wer leibliche Kinder hat, die nicht bei ihm leben, muss – im Rahmen der gesetzlichen Regelungen – Unterhalt für sie zahlen.

 
Für die TE spielt das aber alles keine Rolle, weil der Kindsvater kein Sorgerecht hat und sie sicherlich auch keines einräumt, außer er bietet einen extrem gut abgesicherten Unterhalt. Ich würde ihr jedenfalls dringend raten, keines einzuräumen, weil an das Sorgerecht auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht geknüpft ist und die Mutter dann bei einem Umzug sehr unflexibel ist.
 

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