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Mit Mitte 30 noch einen brauchbaren Partner finden?

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Hallo Neverleaving,

lass dir von den Meinungen anderer nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Da mich das Thema selbst interessiert habe ich online kurz recherchiert und stelle fest: Du bist schon ziemlich weit bei deiner Partnersuche!

Wikihow gibt 4 Tipps deinen langzeit Lebenspartner zu finden:

1) Sei mit dir selbst zufrieden.

Es hört sich so an, als wärst du das. Nach langer Krankheit und Isolation hast du dir endlich ein Leben aufgebaut, dass dir gefällt. Sport, Religion, Ehrenamt und bald eine Vollzeitanstellung. Respekt! Aus eigener Erfahrung, weiß ich, dass ist nicht einfach. Auch mit deinem Körper bzw. mit deiner Ausstrahlung auf die Männerwelt bist du zufrieden.

Laut Wikihow sind das wichtige Voraussetzungen, weil man ja sonst nur jemanden sucht, der einem gibt, was man nicht hat. Selbstvertrauen o.ä.

2) Wisse, was du willst

Du weißt schon mal, was du nicht willst. Sehr gut. Sei hier vielleicht etwas flexibel. Gib einem Typen mit 41 doch mal eine Chance. Vielleicht findest du ja jemanden, der wie du eine schwere Zeit hinter sich hat und sich gerade von Schulden erholt, oder einen neuen Job anfängt. Gemeinsam da raus zu wachsen wäre doch toll.
Ich persönlich finde es immer schön, zu sehen wie Menschen in einer Beziehung aufblühen. Plötzlich ist da jemand, der dir zuhört, wenn du es brauchst. Jemand, der (oder die) dich mit aufs Stadtfest nimmt, obwohl du lieber zu Hause bleiben willst - und siehe da, es tut dir gut unter Menschen zu kommen.

Was du leider nicht festgelegt hast, ist was du willst. Mach doch eine Liste mit Qualitäten die dir an einem Mann wichtig sind. Das können äußere Eigenschaften wie Größe oder Haarfarbe sein, aber auch so etwas wie Einkommen, oder eben Charaktereigenschaften wie warmherzig, humorvoll etc.

Leider kannst du dir deinen Traummann nicht backen. Und 100% den Mann zu finden, der alle Eigenschaften hat, die du dir wünschst ist unwahrscheinlich. Aber die Kerncharaktersitika sollten stimmen.

3) Suche an den richtigen Orten

- Frag deine Freunde. Sie kennen dich und vielleicht kennen sie jemanden, der genau zu dir passt.

- Guck dich an deinen Arbeitsplatz um. Deine Kollegen und du verbringen viel Zeit miteinander. Ihr lernt euch so schnell kennen. Viele Paare lernen sich am Arbeitsplatz kennen. Pass aber auf, manche Firmen sehen es nicht gerne, wenn am Arbeitsplatz geflirtet wird.

- Online: Ich habe meine Ex und eine meine besten Freundin auch online kennengelernt. 20% aller Paare haben sich auf Datingportalen kennengelernt.

4) Sei dir sicher, bevor du "Ja" sagst

Einen langzeit Partner zu finden, den du in 40 Jahren, oder später immer noch jeden Tag siehst - so einer ist nicht leicht zu finden. Lass dir Zeit, dein Gegenüber erstmal kennen zulernen, bevor du heiratest.

Vielleicht hilft es dir ja auch erstmal ein paar Männer zu daten. Ganz unverfänglich etwas Erfahrung sammeln. Das muss der Typ ja nicht wissen, dass er ein "Test-Date" ist. Bei einem Test darf auch was schief gehen und man geht nicht mit so hohen Erwartungen ran.

Zu deiner eigentlich Frage: Mit Mitte 30 noch einen Partner finden? Klar doch!

Beste Grüße
Donna Julia
 
@Hajoo:
Brauchbar heißt für mich, dass der Mann keine Krankheiten/Behinderungen hat die so einschränkend sind, dass er dadurch nicht arbeiten kann bzw. sein Leben nicht auf die Reihe kriegt.
Ich war ebenfalls nicht wirklich beziehungsfähig als ich so lange krank war und von Sozialhilfe lebte. Ich kenne diese Kombi 1 Partner arbeitet - 1 Partner lebt von Sozialhilfe und das möchte ich nicht mehr, weil ich was Festes suche. Einen Partner den ich heiraten kann, mit dem ich zusammenziehen kann, mit dem ich in Urlaub fahren kann, mit dem ich zusammen Sport machen kann, mit dem ich Sex haben kann. Und nicht einen für den ich Unterhalt zahlen muss.

@Saskia05:
Da finde ich nichts diskriminierend dran. Ich als sportliche 50kg Frau wünsche mir einfach einen sportlichen Partner, damit man zusammen Sport machen kann. Das ist doch ganz normal. Der 130kg Mann wird aber selten sportlich sein.

@Trebor89:
Ich bin durchaus tageslichttauglich, frei von größeren Macken oder Anhang und habe (ab Juli) ein festes Einkommen, sodass ich finanziell unabhängig bin. Kurz: Ich kriege mein Leben auf die Reihe.

@Amory:
Also nur um das mal klar zu stellen: Ich komme auch gut ohne Mann zurecht. Ich bin bei Weitem kein so verzweifelter Single, dass ich deswegen die Gemeinde oder den Sportverein wechseln würde, wo ich ja durchaus gute Sozialkontakte/Freundschaften pflege. Die sind mindestens genauso wichtig wie ein Partner. Ich denke auch nicht, dass man in einer Kirche mehr junge Männer trifft als in einer Gemeinde. Im Gegenteil: Hier gehen eher die Ü80er in die Kirchen. Und wie gesagt: Ich gehe nicht in eine Gemeinde, weil ich einen Mann suche, sondern weil ich einfach das Gemeindeleben mag.
Ich möchte aus meinem Umfeld auch gar nicht rauskommen und mich in den von Insta vorgeschlagenen Kreisen bewegen. Ich lebe nicht auf Sylt, sondern in einer stink normalen deutschen Kleinstadt. Da gehören Langzeitarbeitslose, Kranke, Sozialhilfeempfänger und Co einfach dazu. Und das ist auch gut so. Nur möchte ich so jemanden eben nicht als Partner haben.

@Wand123:
Und wo trifft man diese Männer?

@Bergere.S:
Richtig. Ich hatte bislang nur Männer die eher kränker, arbeitsunfähiger, weniger mobil und ärmer waren als ich und somit ihr Leben noch weniger unter Kontrolle hatten. Ich empfand das als extrem runterziehend und hat mir nicht gerade geholfen selber aus dieser Situation raus zu kommen. Ich hätte jetzt auch keine Kraft mehr um nach einem anstrengenden Arbeitstag noch zu einem kranken Partner zu fahren um den ich mich kümmern muss und ich will auch nicht die nächsten 60 Jahre auf Urlaub verzichten, weil sich der erwerbslose Partner das nicht leisten kann.
 
Nach außen war er das, was viele Leute als eine gute Partie bezeichnen: sehr attraktiv, gebildet, abgeschlossenes Studium, erfolgreich im Beruf, Sohn aus einem angesehenen Elternhaus, sportlich und dazu noch sehr charmant.

Nur dummerweise hatte der Mann so einige narzisstische Charaktereigenschaften an sich, die er mit seinen auf ersten Blick positiven Aspekten nicht ansatzweise ausgleichen konnte. Was meine Freundin mit ihm erlebt hat, wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind.

Solche Anekdoten finde ich immer ein bisschen lächerlich, weil sie implizieren, dass jeder, der als Partner oder Freund besonders gute Qualitäten mitbringen würde, mit grosser Sicherheit irgendeinen riesigen Nachteil an sich haben muss, mit dem der durchschnittliche Mensch definitiv niemals zurechtkommen würde. In den meisten Fällen sind Menschen aber halt durchschnittliche Menschen, ohne Extremausprägungen, die sie zu guten oder schlechten Partnern machen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass da draussen auch jemand herumläuft mit abgeschlossenem Studium, erfolgreichem Beruf, aus gutem Elternhaus, sportlich, charmant und gutaussehend, der keine extreme Persönlichkeitsstörung mitbringt. Und ja: der krebskranke Sozialhilfempfänger verliert objektiv gegen einen solchen Mann in der Rubrik "potentieller Partner" - das braucht man gar nicht schön reden.

Da stellt sich dann eher die Frage, was der/die Suchende in eine Partnerschaft mitbringen kann. Es ist schliesslich ein Geben und Nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kranke, Behinderte, Arme, Arbeitslose usw. werden von dieser Person pauschal als „unbrauchbar“ und „Problemfälle“ deklariert die man sich „nicht antun“ möchte.
Wenn das für Dich keine Beurteilung und Kategorisierung von Menschen nach gesellschaftlichem und sozialen Status ist weiß ich nicht was für Dich darein fallen würde.

Doch, es ist eine Beurteilung und Kategorisierung nach sozialem und gesundheitlichem Status. Aber man muss es nicht gar so übertreiben, wie du es getan hast. Es ist völlig legitim, dass die TE sich nach erfolgreich überstandener Krankheitsgeschichte mit immensen sozialen Einschränkungen jemanden wünscht, mit dem sie jetzt ein gesundes (!) und facettenreiches Leben aufbauen kann. Trotzdem bleibt die Frage bestehen, was sie selbst in eine Beziehung mitbringt und woran es liegen könnte, dass sie noch niemanden kennengelernt hat, der für sie infrage käme.

Besonders unschön fand ich die Aussage, dass ab 30 nurmehr schlechte Männer übrig geblieben wären. Das denke ich nicht.

Ich denke aber auch nicht, dass es der TE für eine gelingende Partnerschaft ausschliesslich um den sozialen und gesundheitlichen Status geht. Das habe ich da nicht rausgelesen - eher erkenne ich ihre Frustration darüber, dass nur solche Männer Interesse zeigen, die für sie aufgrund ihrer sozialen und gesundheitlichen Umstände nicht infrage kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche Männer sind halt am Lautesten. Die haben ja auch nichts zu verlieren und eine geringere Hemmschwelle. Deswegen sollte man als Frau vom dem klassischen "Der Mann muss aber auf mich zukommen" dringend weg
 

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