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Freunde melden sich selten von allein, warum? Fühle mich schlecht....!

Die wenigsten Menschen da draussen sind wirklich einsam. Und: einsam fühlen und tatsächlich einsam sein - da gibt es auch nochmal einen Unterschied.

Und wer einsam ist und wer es nicht zu sein hat bestimmt wer genau?
Die Zahlen geben meiner Aussage recht. Die sozialen Phobien und Isolationen nehmen allein schon aus finanziellen Gründen enorm zu und die Schere geht seit Jahren auseinander. Die Psychologen sind gut ausgelastet.

Wer friert, bestimmt derjenige selbst und nicht das Thermometer und aus genau diesem Grund bestimmt den Grad der Einsamkeit jeder selbst. Es gibt Menschen, die sind bestens im Leben integriert - aber nur scheinbar - und doch haben sie niemanden, von dem sie sich verstanden fühlen. Die Quantität und das, was Leute auf Foren und Social Media posten hat mitnichten etwas mit deren Realität zu tun, sondern spiegeln oft nur Wünsche und Sehnsüchte wieder.

Ich sitze in einem Großraumbüro mit 10 Leuten und bin einsamer als ich es in meinem letzten Job war als ich allein in meinem Büro gewesen bin, objektiv betrachtet bin ich bestens integriert und in großer Gesellschaft - aber eben nur objektiv. Und es kommt immer auf die subjektive Empfindung an.

Weshalb sind denn so viele frühere Superstars ganz unten, ergießen ihren Kummer in Drogen und Alkohol, wo sie doch einiges an Gesellschaft haben dürften, die keinerlei Einsamkeit aufkommen lassen sollten.

Gerade Krisen wie Corona haben doch gezeigt, wie einsam und unerfüllt die Menschen sind, wenn sie nach nicht einmal 4 Wochen geschlossener Shopping Malls schon Depressionen bekommen, weil sie da draußen nicht mehr unterwegs sein können.
 
Common Sense und deutliche objektive Anzeichen entscheiden das, wie bspw. das Fehlen von sozialen Kontakten und insbesondere Familienverband. Man kann sich trotzdem einsam fühlen, weil man sich bspw. auf einer emotionalen Ebene vernachlässigt fühlt oder diese emotionale Ebene mit anderen nicht teilen kann. Und das ist auch schlimm - aber es ist nicht tatsächliche Einsamkeit und auch nicht mit Menschen vergleichbar, die über keine sozialen Kontakte und Netzte verfügen.




Unsinn. Man kann an objektiven physiologischen Anzeichen durchaus feststellen, ob jemand friert oder nicht. Gänsehaut, bestimmte unbewusste Gesten (sich die Arme reiben), Zittern, und so weiter. In Extremfällen oder bei langem Frieren sinkt die Körpertemperatur. Man entscheidet nicht selbst, ob man jetzt frieren will oder eben nicht. Kann mir vorstellen, dass das nach jahrelanger Meditation in irgendwelchen tibetischen Tempeln möglich ist. Ich bezweifle aber jetzt mal, dass die Mehrheit der Menschen so etwas durchlaufen hat. Entsprechend kann die Mehrheit der Menschen nicht selbst entscheiden, ob sie gerade frieren möchte oder nicht und wie sie das einordnet. Die Mehrheit der Menschen friert halt, oder eben nicht.




Du und andere dürft das so empfinden. Das steht euch zu. Ich sage ja: "einsam fühlen" und "tatsächlich einsam sein" sind zwei unterschiedliche Aspekte - das kann gemeinsam auftreten, in vielen Fällen tut es das aber nicht. Im Endeffekt bestätigst du mit deiner Erläuterung meine Aussage. Denn sich einsam zu fühlen, ist ja eben genau das, was du beschreibst: die subjektive Empfindung des Einzelnen.

Trotzdem darfst du dich da nicht mit Menschen vergleichen, die gar nicht sozial integriert sind und über keinerlei soziales Netz verfügen. Das muss dir doch einleuchten, dass du mit solchen Fällen definitiv nicht vergleichbar bist. Entsprechend verstehst du ihre Probleme nicht und kannst nicht nachvollziehen, was es für diese Menschen bedeutet, wenn eben bspw. Freunde sich einfach nicht mehr melden.

Ich wäre übrigens vorsichtig damit, den Menschen hier zu unterstellen, was sie posten, würde nicht die Realität wiederspiegeln; insbesondere, wenn es um (Achtung Trigger - Klick zum Anzeigen) jahrelang härtesten Missbrauch und Misshandlungen und damit einhergehenden, abgebrochenen Kontakt mit der Familie geht. Oder wenn es darum geht, wie bei mir, dass man gar keine Familie hat und nie hatte.




Das hat doch nichts mit dem Unterschied zwischen "einsam fühlen" und "tatsächlich einsam sein" zu tun. Auch Superstars können sich einsam fühlen oder sogar tatsächlich einsam sein. Das sind - Überraschung - auch nur Menschen.




Ja - und genau das sollte dir wiederum zeigen, dass es einen signifikanten Unterschied zwischen "einsam fühlen" und "tatsächlich einsam sein" gibt. Wer jetzt erstmals keine anderen mehr treffen kann aufgrund der Corona-Krise und sich deshalb traurig fühlt, merkt zum ersten Mal in seinem Leben (zumindest im Ansatz), was es bedeutet, tatsächlich einsam zu sein. Und zwar wirklich nur im Ansatz: Anrufen kann man die Familie noch. Menschen ohne Familie können niemanden anrufen, wenn die Freunde gerade mal wieder keinen Bock haben.


Sorry aber dein Ansatz ist ein rein schulmedizinischer und der funktioniert eben in der Therapie nicht. Denn du versuchst subjektive Empfindungen an harten schulmedizinischen Fakten fest zu machen, siehe Beispiel Nur wer Gänsehaut hat der friert. Es macht an dieser Stelle dann aufgrund eines grundsätzlichen Ansatzproblems keinen Sinn weiter zu diskutieren, weil sich durch die Schulmedizin die Psychologie eben in vielen Stellen nicht gegenseitig erklären lassen.

Deinem Ansatz nach ist jeder, der soziale Kontakte hat faktisch nicht einsam. Ich habe versucht genau das durch mein Beispiel zu widerlegen. Ein sozialer Kontakt ist auch ein Arbeitskollege. Und ein sozialer Kontakt kann auch ein Freund sein, der im Ansatz nicht versteht, was meine Sorgen sind. Es gibt Theorien, dass Männerfreunde nebeneinander her laufen, Frauenfreundschaften intensiver sind und man sich gegenüber sieht. Männer gehen saufen, Frauen reden mit einander, um es kurz zu machen.

Die Gleichung ist eben nicht so einfach: Der hat soziale Kontakte, der hat nicht einsam zu sein, bums aus. Darüber diskutiere ich nicht, weil es einfach zuviele Gegenbeispiele gibt.
 
Die Psychologie ist eine empirische Humanwissenschaft, genau wie die Medizin. In der Psychiatrie finden die beiden zueinander. Es gibt da insbesondere heutzutage durchaus vermehrte Bestrebungen, psychologische Erkenntnisse mit physiologischen Beobachtungen zu prüfen, zu erweitern und zu ergänzen (z.B. die ganze psychologische Forschung, wo man sich ansieht, welche Gehirnbereiche bei welchen Emotionen wie aktiv sind bei welchen Persönlichkeitsstrukturen). Es geht da nicht um Gutdünken und Glauben, wie sich jemand gerade gerne fühlen möchte, sondern um Fakten. Das ist doch keine Esoterik. Vermutlich kann man das Gefühl der Einsamkeit im Gehirn als solches auch beobachten.

Es kommen aber mit Sichehreit weitere, erschwerende Faktoren hinzu, wenn man zusätzlich noch tatsächlich einsam ist, also über keinerlei soziale Kontakte verfügt. Das kannst du doch nicht ernsthaft leugnen. Und das ist auch wissenschaftlich erwiesen. Es wird in der Einsamkeitsforschung zwischen emotionaler und sozialer Einsamkeit differenziert.

Zum Beispiel: https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/einsamkeitsforschung/3902


Deinem Ansatz nach ist jeder, der soziale Kontakte hat faktisch nicht einsam. Ich habe versucht genau das durch mein Beispiel zu widerlegen. Ein sozialer Kontakt ist auch ein Arbeitskollege. Und ein sozialer Kontakt kann auch ein Freund sein, der im Ansatz nicht versteht, was meine Sorgen sind. Es gibt Theorien, dass Männerfreunde nebeneinander her laufen, Frauenfreundschaften intensiver sind und man sich gegenüber sieht. Männer gehen saufen, Frauen reden mit einander, um es kurz zu machen.

Die Gleichung ist eben nicht so einfach: Der hat soziale Kontakte, der hat nicht einsam zu sein, bums aus. Darüber diskutiere ich nicht, weil es einfach zuviele Gegenbeispiele gibt.

Richtig. Man kann sich trotz sozialer Kontakte einsam fühlen. Aber das heisst nicht, dass man dann tatsächlich auch einsam ist. Du bist ein Narr, wenn du denkst, deine Situation sei ansatzweise vergleichbar mit jemandem, der über keinerlei soziale Kontakte verfügt (aus welchen Gründen auch immer). Und das stützt übrigens auch die Forschung: fehlende soziale Kontakte (eben weil man bspw. NICHT arbeitet und KEINEN Familienverband hat) bringen DAS Krankheitsrisiko (psychisch wie physisch) schlechthin mit. Das ist erwiesen. Du erzählst Unsinn.

Hier geht es letztlich um dein persönliches Geltungsbedürfnis, weil du den Gedanken nicht aushalten kannst, dass du es durchaus schlimmer haben könntest (z.B. indem du gar keine sozialen Kontakte hättest). Dabei siehst du dein Problem relativiert. Kann ich nachvollziehen, aber tatsächlich gibt es immer irgendwen, der es schlimmer hat als man selbst und entsprechend sollte man manchmal auch schätzen, was man eigentlich hat - es hilft auch dabei, das eigene Problem besser einzuordnen. Das mache ich genauso. Letztlich ist dein Problem nicht, dass du keine Kontakte zu anderen Menschen unterhältst und dass es da in deinem Leben keine Menschen gibt, mit denen du täglich sprichst, so wie du es beschreibst, sondern, dass du dich niemandem emotional nah fühlst und dass du es nicht schaffst, diese Nähe zu anderen herzustellen. Erst, wenn man das Problem erkannt hat, kann man es lösen. Jetzt müsstest du halt noch herausfinden, warum du es nicht schaffst, diese Nähe herzustellen.

Das hat aber nichts mit Menschen zu tun, die keine sozialen Kontakte haben. Es ist damit auch nicht vergleichbar. Die Ursachen der Probleme sind andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tonny und @Pingunin:
Was ihr schreibt, spricht mir aus der Seele. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, die ich hier nicht in epischer Breite wiederholen will, zumal ich schon oft darüber in anderen Threads geschrieben habe.

Das einzig Beruhigende an euren Ausführungen ist für mich, dass ich die Schuld wohl nicht ausschließlich bei mir selbst suchen muss. Die meisten Menschen sind eben so. Wem es bis zu einem bestimmten Alter nicht gelungen ist, eine Familie zu gründen oder wenigstens zu heiraten, der ist irgendwann außen vor. Euch wird das schon in den Dreißigern und Vierzigern bewusst. Ich bin bereits 57 und habe mich zu einem gewissen Grad damit abgefunden. Traurig und frustrierend ist es dennoch. Ich bin beruflich sehr gefordert, gerade jetzt wegen Corona und auch aus anderen Gründen. Da wäre es natürlich schön, wenn sich wenigstens am Wochenende auch mal mehr Personen von sich aus per Mail oder Telefonat melden würden, nur um zu fragen, wie es geht. Abgesehen von meinen E-Mail-Kontakten, für die ich natürlich dankbar bin, kommt da aber nichts. Jedenfalls ganz bestimmt nicht von Leuten, die ich von früher persönlich kenne und von denen ich es am ehesten erwartet hätte. Auch nicht von Verwandten. Alles Personen wohlgemerkt, denen gegenüber ich mich lange Zeit anders, nämlich viel aufmerksamer verhalten habe.

Ich finde, gerade die Corona-Situation entlarvt die Verlogenheit:
Aufgrund der Kontaktverbote kann es derzeit ja gar keine gesellschaftlichen Verpflichtungen wie Vereinssitzungen und Großveranstaltungen mehr geben, ebenso wenig wie Partys, Feiern, Urlaubsreisen etc. . Statt dessen arbeiten viele im Homeoffice und sitzen auch in ihrer Freizeit überwiegend zu Hause herum. Wer dann trotzdem nicht mal am Wochenende Zeit hat, zum Hörer zu greifen und einen Freund anzurufen oder diesem wenigstens zu mailen, der braucht mir nicht vorzumachen, dass dieser Mensch irgendeine Bedeutung für ihn hat. Und natürlich schmerzt die Erkenntnis, für andere unbedeutend und unwichtig zu sein. Motto: Ich habe Familie, ich bin auf dich nicht angewiesen. Ich weiß, wie es ist, wenn einem dieses von ehemals warmherzig scheinenden Verwandten oder auch von ehemaligen Schulfreunden oder Kommilitonen - "durch die Blume", versteht sich - signalisiert wird.

Ich denke, das Einzige, was hilft, ist, diese Entwicklungen als normal zu betrachten und zu akzeptieren. Und bloß nicht anderen nachlaufen und sich ausnutzen lassen! Damit demütigt man sich nur. Menschen, die glauben, mehr wert zu sein, weil sie verheiratet sind und eine "eigene" Familie haben, kann man sowieso abhaken. Erst wenn sie ihren Partner oder sonstige Familienmitglieder durch Schicksalsschläge verlieren, sind Geschrei, Gehader mit dem ach so "grausamen" Schicksal und Gejammer groß. Dann ist meine Tür allerdings auch zu - mein Schicksal hat diese Leute vorher ja auch nicht interessiert. Und wenn es mir selber dauerhaft schlecht ginge, würde ich mich eher an einen Psychotherapeuten, einen Geistlichen meines Vertrauens, eine Lebensberatungsstelle oder die Telefonseelsorge werden als an gewisse selbstgefällige Verwandte oder Pseudofreunde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, diese Frage hab ich mir auch schon oft gestellt. Und vor allem, ob es mal wieder an mir liegt (was es ja meistens tut...)
Doch nachdem auch viele andere das gleiche Prob benennen, denke ich, dass es eher eine nicht so schöne Entwicklung unserer Zeit ist nach dem fragwürdigen Motto: >Aus den Augen, aus dem Sinn<....
Mit Freundschaften ist es wie mit der Liebe:
Man gibt ohne was zu fordern.
 
Mit Freundschaften ist es wie mit der Liebe:
Man gibt ohne was zu fordern.

Ja, das ist so ein Narrativ. Aber selbstverständlich gibt es doch in der Liebe, genauso wie in Freundschaften - in der Liebe übrigens ganz besonders - Erwartungen, die man in der Beziehung an den anderen stellt. Wenn es diese nicht gäbe und alle sich mit solchen Narrativen arrangieren würden, gäbe es hier im Forum keine Threads, in denen Menschen ihre Enttäuschungen in der Liebe besprechen wollen.
 
Ja, das ist so ein Narrativ. Aber selbstverständlich gibt es doch in der Liebe, genauso wie in Freundschaften - in der Liebe übrigens ganz besonders - Erwartungen, die man in der Beziehung an den anderen stellt.
Eben. Wenn nur einer gibt und der andere nur nimmt oder gleichgültig reagiert, ist es weder Liebe noch Freundschaft. Unter wirklicher Liebe verstehe ich, dass sie auf Gegenseitigkeit beruht. Bei Freundschaft erst recht. Man kann vielleicht jemanden lieben, der die Gefühle nicht erwidert. Da muss man innerlich früh genug die Reißleine ziehen, was sehr schwer fallen kann. Aber einseitige Freundschaft? Habe ich noch nie gehört. So etwas ist keine Freundschaft. Man muss sich weder in einer Liebes- noch in einer Freundschaftsbeziehung ausnutzen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo an alle,

danke für die zahlreichen Antworten.....
Also ich muss sagen, ich bin verheiratet, aber das ist für mich kein Grund, mich total abzukapseln und nur noch mit meinem Partner was zu unternehmen...

Klar steht der im Vordergrund, aber ich möchte doch auch mal was alleine mit einer Freundin machen oder Bekannten...oder zumindest mal mit jemanden anders reden und mich austauschen....

Klar mit Kindern ist das was anderes und man wird sich andere Leute suchen die ähnliche Themen haben, aber entweder verstehe ich das nicht weil ich keine Kinder habe oder bin ich einfach anders gepolt...ich möchte doch auch mal über was anderes reden als über mein Kind das auf Deutsch gesagt in die Windel gesch...hat....sorry....

Ich will doch auch mal mein Kind einen Abend zu den Großeltern geben oder zu jmd anderen und
mal in ein Cafe oder Restaurant gehen....naja gut, aber wie gesagt, evtl. kann ich das nicht nachvollziehen,
da ich keine Kinder habe...

Naja,, ich kenne auch viele Bekannte die Älter sind also so um die 40 oder Mitte 40.... da ist das mit
Kinder und Haus evtl. schon vorbei....naja...

Was soll ich sagen, erzwingen kann man es nicht...ich denke man muss es akzeptieren...

Ich weiß das man wahre Freunde sehr schwer findet....und sich alles ändert mit der Zeit...ich rufe schon ab und zu an....aber es nervt halt, wenn immer ich anrufe...

Ich muss mir einfach klar machen, es liegt nicht an mir....die Leute sind so und ich muss mich davon lösen, bei mir die Schuld zu suchen und mich schlecht zu fühlen...leider ist das leichter gesagt als getan....grade wenn man sich dann trotz Partner manchmal doch ein bisschen einsam fühlt...

ich würde einfach gerne auch mal mich mit einer anderen Person austauschen oder mal wohin gehen...ich muss nicht ständig meinen Mann dabei haben, das er wie ein Hund an mir hängt...das
ist halt meine Sicht der Dinge.

Wenn ich keinen nachlaufen würde, würde sich wahrscheinlich ein Monat lang 1 oder 2 mal jemand bei mir melden...wenn überhaupt.....

Es ist echt traurig....wie gesagt egal mit was ich beschäftigt bin, ob Partner , Haus oder Kind...ein bisschen Zeit hab ich immer dazwischen....aber gut...es gibt viell. auch Leute die sind in Ihrer Welt und brauchen das nicht....

Ich halt schon, ich brauche Kontakt ab und zu zu anderen Leuten....aber viell. bin ich auch unnormal für diese Welt...wer weiß...im übrigen ist mein Mann genauso....tja passen wir ja zusammen 🙂
 
Leider habe ich jetzt nicht mehr soviele kontakte und irgendwie melden sich die Leute im Allgemeinen echt wenig (klar ist jetzt auch eine kritische Zeit ich weiß) aber es ruft selten mal jemand an und fragt wies geht... oder zum Quatschen einfach mal
so...(mit denen die ich "Bekannte oder "Freunde"nennen kann.
Wie oft genau melden sie sich denn? Vielleicht habt ihr einfach nur unterschiedliche Vorstellungen davon, wieviel Kontakt der Einzelne braucht. Hast du mal mit den betroffenen Personen über das Problem geredet?

Es ist auch schwer neue Freunde oder Bekannte zu finden...
Aber nicht unmöglich.

Ich weiß Leute haben viel zu tun oder haben Familie teilweise...aber trotzdem...immer muss ich anrufen....versteh das nicht
Müssen hat immer was von Zwang. Wieso fühlst du dich gezwungen, dich bei deinen Freunden zu melden? Solche Kontakaufnahmen sollten doch immer freiwillig sein.
Wenn man das Gefühl hat, sich melden zu müssen, stimmt irgendwas mit der Beziehung zueinander nicht. Ich würde dir als erstes empfehlen, das Problem offen bei deinen Freunden anzusprechen. Du kannst natürlich so weiter machen wie bisher und ständig darüber grübeln, warum der andere sich so selten oder gar nicht mehr meldet, aber das löst das Problem nicht. Vielleicht habt ihr tatsächlich nur unterschiedliche Vorstellungen davon, wie eng der Kontakt sein soll. Dann gilt es eben einen Kompromiss zu finden oder man beendet den Kontakt, wenn man merkt, dass es gar nicht mehr passt. Schaffe klare Verhältnisse, dann weißt du, woran du bist.

und es
nervt mich echt irgendwie....es kann doch nicht sein....und ich finde Zeit dafür kann man sich nehmen..
Das mag ja sicher sein, aber dann sprich mit deinen Freunden doch darüber. Wenn du ihnen nicht sagst, wie es dir damit geht, können sie auch nichts ändern. Ihnen ist vielleicht gar nicht bewusst, was sie in dir auslösen, wenn sie sich so selten melden. Ja, vielleicht sind auch welche darunter, die eh keinen Kontakt mehr mit dir wollen, aber das findest du eben auch nur über Gespräche heraus.

Kann das den Leute so egal sein, oder sind die so in Ihrer Welt mit Ihrem Partner oder was geht in den Leuten vor? Irgendwann muss ich doch auch mal das Bedürfnis nach anderen haben..
Sie haben wahrscheinlich auch noch andere Kontakte außer dich. Ist dir das noch nicht in den Sinn gekommen? Außerdem hat jeder ein unterschiedlich stark ausgeprägtes soziales Bedürfnis.

Ich fühle mich auch schlecht, weil ich immer denke es liegt an mir...wenn sich Leute nicht so melden....und mache mich
für ein Verhalten verantwortlich wofür ich evtl. gar nichts dafür kann.
Liegt es an vielleicht an meinem Selbstwertgefühl?
Inwiefern bringt dich Grübeln weiter? Rede! Oder hast du Angst vor Konflikten? Sicher kann es ordentlich krachen, wenn du dich beschwerst, aber nur so schaffst du Klarheit. Mit Grübeleien wirst du immer nur im Dunkeln tappen, dich ärgern, dir Vorwürfe machen... ist dir deine Lebenszeit dafür nicht zu schade?
 

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