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Wohlstand für Alle!

Andreas, heute ist bei focus online ein Interview mit Beate Sander drin...

Nicht sehr tiefgehend, aber ganz locker mit ein paar Anregungen.

Unter anderem ein ETF zum Thema Wasser und Nachhaltigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Maschmeyer wurde wohlhabend durch das Investment in Unternehmen.

Maschmeyer wurde reich dadurch, dass er eine Art Drückerkolonne führte, die Menschen dubiose Geldanlagen aufschwatzte, mit denen viele viel Geld verloren. Es gibt eine Doku darüber auf Youtube, inklusive Maschi mit Schnurrbart (damals so Mode) und den üblichen lauwarmen Rechtfertigungsversuchen, die solche Verführer immer parat haben.


Aber es geht doch gerade um Menschen, die nicht abgesichert sind. Es geht gerade um Menschen, die wenig Rente kriegen.
Es geht um den Durchschnittsdeutschen, der sein Geld in Kapitallebensversicherungen, Bausparverträgen oder sonstigen Bankprodukten parkt.

Es ist aber nun mal so, dass der, der sowieso schon genug zum Leben hat, eher ein Risiko eingehen kann, als jemand, der es sich nicht leisten kann, Geld zu verlieren. Und wenn man kein Risiko eingehen kann, kann man auch keine hohen Renditen erwarten.

Ich weiss, du vertrittst die Ansicht, dass Aktien ohne Risiko seien. Aber ich glaube das nicht. Warum legen dann nicht alle großen Investoren alles in Aktien an? Warum streut man über verschiedene Anlageklassen?

Selbst wenn irgendein Index wie der DAX nie allzu tief gefallen ist: Hast du dabei beachtet, welche Unternehmen im DAX waren und welche nicht mehr? Vielleicht wären ja grade die rausgefallen, in die man investiert hätte. Wurde das beachtet bei deiner Betrachtung?

Und selbst wenn irgendwas in der Vergangenheit so war, muss es in Zukunft nicht wieder so kommen. Und, wie Violetta schreibt, du kannst auch nicht ausschließen (schwarzer Schwan), dass du dann DOCH zu einem ungünstigen Zeitpunkt an dein Geld musst, d.h. die Aktien mit Verlust verkaufen musst. Jedenfalls kannst du nicht für jeden "Durchschnittsdeutschen" ausschließen, dass er das muss.

Dazu kommt, dass nicht jeder die Zeit oder die Fähigkeiten hat, sich in das Thema Börse und Geldanlage einzuarbeiten. Bestimmt hast du recht, dass die meisten Leute schlauer investieren könnten, aber ein Teil davon würde sich gerade die falschen Aktien und Fonds aufschwatzen lassen, und ein anderer Teil gewinnt zu wenig im Verhältnis zu der Zeit, die sie dafür aufbringen müssten.


Warum werden Menschen nicht wie in Norwegen am Erfolg beteiligt?
(...)
4 - einen Staatsfonds nach norwegischem Vorbild in den jeder einen Teil einzahlen muss (und darüber hinaus einen freiwilligen Teil zahlen kann)

Soweit ich weiss, kommt das Geld im norwegischen Staatsfonds aus den Öleinnahmen. Woher soll das Geld in deinem Modell denn kommen, wenn die Hälfte der Deutschen nix auf der hohen Kante hat? Und wie willst du (rechtlich, politisch) rechtfertigen, den Leuten vorzuschreiben, wie sie ihr Geld anzulegen haben? Ist es Aufgabe des Staates, in Konkurrenz zu privaten Fondsgesellschaften zu treten?

Im Moment haben wir ja ein Umlagesystem: Das Geld, das die Jungen einzahlen, wird an die Alten ausgezahlt. Woher soll denn das zusätzliche Geld kommen, um auch noch am Kapitalmarkt anzulegen? Mit der Riester-Rente ist man ja ein Stückweit in diese Richtung gegangen, die du vorschlägst, nur hat man es halt den Privaten überlassen. Und man hat es, soweit ich es begriffen habe, so gestaltet, dass v.a. die Privaten (Banken, Versicherungen usw.) davon profitieren. Sonst hätten ja auch Riester und Rürup nicht so schöne Posten bekommen hinterher, sondern hätten im Alter darben müssen. Und das wollen wir ja alle nicht, dass die Ex-Mitglieder der Schröder-Regierung im Alter hungern müssen, oder? Und da hast du das Problem: Auch wenn es einen staatlichen Fonds hättest, hättest du keine Garantie, dass dieser nicht der Gier von Politikern ausgesetzt wäre. Es gibt keine Institution oder Person, die über jeden Verdacht erhaben wäre. Deshalb finde ich es immer problematisch, wenn die Menschen gezwungen werden, ihr Geld irgendwo reinzustecken.


Warum werden Menschen nicht wie in Norwegen am Erfolg beteiligt?

Es gibt ein Land, wo die Menschen an dem Erfolg aus der Ölförderung großzügig beteiligt werden: Saudi-Arabien. Haut nur langsam nicht mehr hin, weil die Zahl der hungrigen Münder wächst und der Ölpreis sinkt, weshalb MBS (Mister Bone Saw) die Gesellschaft modernisieren will/muss.
 
Ich kämpfe sogar ganz ausdrücklich gegen diese Konzerne. Wenn es ihnen gut geht, machen sie dicke Gewinne und die Mitarbeiter bekommen trotzdem nur ihren normalen Lohn. Wenn es ihnen schlecht geht, kürzen sie die Löhne und entlassen Mitarbeiter.
(...)
Er erlaubt es, dass Konzerne ihr Risiko auf die Belegschaft abwälzen, während er gleichzeitig verhindert, dass Menschen Anteile am wirtschaftlichen Erfolg erwerben.

Was meinst du mit der Staat erlaubt es, dass Konzerne ihr Risiko auf die Belegschaft abwälzen? Ich meine, Entlassungen gibt es bei schlechter Lage doch in jedem Unternehmen, egal in welchem Land und egal bei welcher Politik, mit Ausnahme von subventionierten Unternehmen im Sozialismus, was aber auf die Dauer nicht funktioniert.
 
Man muß ja sowieso lachen, wenn jemand sowas schreibt: Wohlstand für alle.
Wer ist denn mit "Alle" eigentlich gemeit? Die Bekannten von A.900, seine Landsleute, die Deutschen, die Europäer, alle Afrikaner, die Chinesen, die Amerikaner, und der ganze Rest?
Wahrscheinlich und vermutlich nur die Deutschen, nicht wahr?
Wer ein bißchen nachdenkt, dem ist aber klar, daß sowas nicht für alle Menschen gelten kann. Mehr muß man dazu nicht sagen, sonst wird´s zu böse.....
 
Ich weiss, du vertrittst die Ansicht, dass Aktien ohne Risiko seien. Aber ich glaube das nicht. Warum legen dann nicht alle großen Investoren alles in Aktien an? Warum streut man über verschiedene Anlageklassen?

Selbst wenn irgendein Index wie der DAX nie allzu tief gefallen ist: Hast du dabei beachtet, welche Unternehmen im DAX waren und welche nicht mehr? Vielleicht wären ja grade die rausgefallen, in die man investiert hätte. Wurde das beachtet bei deiner Betrachtung?

Und selbst wenn irgendwas in der Vergangenheit so war, muss es in Zukunft nicht wieder so kommen. Und, wie Violetta schreibt, du kannst auch nicht ausschließen (schwarzer Schwan), dass du dann DOCH zu einem ungünstigen Zeitpunkt an dein Geld musst, d.h. die Aktien mit Verlust verkaufen musst. Jedenfalls kannst du nicht für jeden "Durchschnittsdeutschen" ausschließen, dass er das muss.

Alles richtig was du sagst. Deswegen spreche ich vom Indexing. Also nicht 5 Firmen aus dem DAX kaufen, sondern ein weltweit gestreutes Depot mit hunderten bis tausenden Unternehmen durch passive Fonds aufbauen.

Das einzige verbleibende Risiko ist dann der dauerhafte Niedergang der gesamten Weltwirtschaft. Ein Szenario wo alles im Eimer wäre, auch deine Lebensversicherung und vermutlich ein Weltuntergangsszenario.

Dazu kommt, dass nicht jeder die Zeit oder die Fähigkeiten hat, sich in das Thema Börse und Geldanlage einzuarbeiten. Bestimmt hast du recht, dass die meisten Leute schlauer investieren könnten, aber ein Teil davon würde sich gerade die falschen Aktien und Fonds aufschwatzen lassen, und ein anderer Teil gewinnt zu wenig im Verhältnis zu der Zeit, die sie dafür aufbringen müssten.

Erneut: Deswegen Indexing
Da kaufst du keine falschen Aktien weil du "alle" kaufst.

Soweit ich weiss, kommt das Geld im norwegischen Staatsfonds aus den Öleinnahmen. Woher soll das Geld in deinem Modell denn kommen, wenn die Hälfte der Deutschen nix auf der hohen Kante hat? Und wie willst du (rechtlich, politisch) rechtfertigen, den Leuten vorzuschreiben, wie sie ihr Geld anzulegen haben? Ist es Aufgabe des Staates, in Konkurrenz zu privaten Fondsgesellschaften zu treten?

Norwegen ist in der Luxussituation ein reiches Ölvorkommen zu haben. Aber es ist egal woher die Einnahmen kommen. Egal ob aus Steuermitteln oder aus privaten Rücklagen, jeder kann einen Teil investieren. Tun Menschen ja heute auch. Sie zahlen Geld in Rentenkassen (auch dazu besteht eine Pflicht), sie zahlen in Bausparverträge, Lebensversicherungen und co.
Ich würde mir wünschen, dass der Staat aktiv die Anlage in Aktien fördert und Menschen vorlebt, dass diese bessere Anlagen sind als Kapitallebensversicherungen, Bausparverträge und co.
Das muss der Staat nicht zwingen, wobei es schon sinnvoll wäre z.b. 5% der Renteneinzahlungen gleichsam Norwegen in globale Aktienfonds einzuzahlen.

Du sprichst Riester an:
Dass klassische Riester funktioniert nicht, weil es nichts mit Aktienfonds zu tun hat. Vielmehr zahlt man bis zur Rente ein, bekommt einige Steuererleichterungen und am Ende ja nachdem wie lange man lebt mehr oder weniger raus als man eingezahlt hat.... Die Riester Versicherer sind gesetzlich verpflichtet das meiste angelegte Geld in Staatsanleihen zu investieren, sodass sich die private Rente in Zeiten der Niedrigzinsphase kaum durch Zinsgewinne erhöht.

Die Fondsgebundene Riester Rente funktioniert dagegen schon deutlich besser. Ist aber im Vergleich zu einem Norwegischen Staatsfonds oder eigener Vermögensverwaltung, beides kostet ca. 0,5% Management, immer noch teuer und unflexibel, aber sinnvoller als z.B. Bausparverträge und Kapitallebensversicherungen.

Man muß ja sowieso lachen, wenn jemand sowas schreibt: Wohlstand für alle.
Wer ist denn mit "Alle" eigentlich gemeit? Die Bekannten von A.900, seine Landsleute, die Deutschen, die Europäer, alle Afrikaner, die Chinesen, die Amerikaner, und der ganze Rest?
Wahrscheinlich und vermutlich nur die Deutschen, nicht wahr?
Wer ein bißchen nachdenkt, dem ist aber klar, daß sowas nicht für alle Menschen gelten kann. Mehr muß man dazu nicht sagen, sonst wird´s zu böse.....

Du hast Marsianer und Kängurus in deiner Aufzählung vergessen 😀

Ansonsten dein Wort in Gottes Ohr. Dafür, dass du immer betonst "nicht mehr dazu sagen zu müssen" schreibst du sehr viele Beiträge 😉
 
Ja, weil einem ( und nicht nur mir ) immer mehr auffällt, was für einen Unsinn Du schreibst.
Beantworte doch mal die Frage: Wer ist mit "Alle" gemeint?
Ist das nicht sowas wie deutsches Herrenmenschen-Denken?
 
Natürlich kann ich mich irren, aber

nach allem was ich über Carsten Maschmeyer mitbekommen habe, gehe ich davon aus, dass es sich um einen geldgeilen Kriminellen handelt(e).

Das geht sogar so weit, dass ich mir sogar keine Filme mehr von seiner bekannten Ehefrau ansehen konnte 🙄.
 
Ja, weil einem ( und nicht nur mir ) immer mehr auffällt, was für einen Unsinn Du schreibst.
Beantworte doch mal die Frage: Wer ist mit "Alle" gemeint?
Ist das nicht sowas wie deutsches Herrenmenschen-Denken?

Was möchtest du denn von mir hören?

Ich stelle eine Idee vor, von der meiner Meinung nach die breite Masse der Menschen in Deutschland profitieren könnte anstatt es nur den obersten 5% zu überlassen.

Und du kritisierst, dass es Menschen auf der Welt gibt, die das nicht können. Welch geniale Feststellung! Ok hören wir also damit auf. Wenn man nur einem Teil der Menschen Brot geben kann, sollte man es gleich lassen! 🙄

Verlassen wir uns einfach auf das Sozialsystem und bauen es aus. Vater Staat wird schon für Gerechtigkeit sorgen, warum also selber sparen oder vorsorgen? Die Zukunft ist ja eh im A**** also, lieber nichts tun!

Auch sehr provokativ von mir die Formulierung "alle" zu nutzen, obgleich es natürlich nie alle sein können. Alle Menschen sollten lesen lernen ist so gesehen auch eine sehr schlechte Formuliere, denn es gibt ja blinde Menschen.

Aber danke für deine netten Beiträge, die uns weiter bringen:

Und es ist auch eine Ansage an die Dummbratzen, die meinen, allein mit Fleiß käme man zum "Wohlstand".

Und vor allem mit den Märchen aufgeräumt.

Deutschland ist eine Insel.

Nochmals meine Bitte an dich: Halte dich aus meinem Thread raus. Mehrheitlich provozierst du hier nur und trägst nicht zur Sachdiskussion bei.
 
Ach, A.900, Du bist auch noch gegen Meinungsfreiheit? Passt Du Dir! Du hast mir nichts zu verbieten!🙂 Allein das Du schon die einfachste Frage nicht beantworten kannst, spricht auch nicht für dich.
 

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