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Therapieende verkraften

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 101779
  • Datum Start Datum Start
wenn ihr unbedingt recht haben müsst,
Muß ich nicht.

ich habe ihr meine sicht geschildert, ob sie das so sehen möchte, ob ihr das hilft, ist ihre entscheidung.
Ist doch völlig in Ordnung so.

Andere haben dazu eben auch eine Sicht und ich denke, Deine Antworten haben hervorragend dazu beigetragen, daß diese nun ebenfalls geschildert werden konnte (ich meine das ehrlich und nicht zynisch).

Jetzt kann die TE sich das in Ruhe durchlesen und überlegen, welche Sichtweise ihr am nächsten kommt. Hauptsache, es hilft ihr bei der Problemlösung...
 
Es gibt ja im realen Leben auch immer
wieder Menschen, die sich aus unserem
Leben verabschieden, ohne dass wir uns
richtig verabschieden können. Warum
sollte das in einer therapeutischen Be-
ziehung anders sein? Therapeuten sind
ja auch keine Götter, sondern Menschen.
Und die können irgendwann "genug" ha-
ben, können sterben, wegziehen, den
Beruf aufgeben, an ihre Grenze kommen
etc.

Und die "Nacharbeit" kannst du auch für
dich alleine machen, z. B. nochmal alles
aufschreiben, was dir geholfen hat und
was nicht usw. – dazu muss der Therapeut
ja nicht da sein.

Alles Gute!
Werner[/QUOTE]

Hallo Werner,
ich weiß nicht aus welcher Perspektive du schreibst. Bist du Patient/Klient oder selbst
therapeutisch tätig?

Hast du selbst schon einmal erlebt, von einem Therapeuten eiskalt abserviert zu werden?
Ich denke sehr wohl, dass es in einer therapeutischen Beziehung anders sein sollte, ja muss.
Wenn ich als Patientin in einer mehrjährigen Therapie mit gutem Grund ein Abschlussgespräch
nachfrage, es darauf nicht einmal eine Antwort gibt, dann bleibe ich verzweifelt zurück.
 
ich würde diesem therapeuten einen brief schreiben und ihm sagen, dass ich sein verhalten nicht okay finde und was das mit mir anrichtet. ich würde in dem brief um ein abklärendes gespräch bitten. in seinem job sollte ihm klar sein, er hat es mit menschen zu tun, die bekommen soziale interaktion nicht immer so genial richtig hin und genau daran will man ja arbeiten.

Vielen Dank für deine Worte, ich lese aus deinen Zeilen ein tieferes Verständnis. Der Weg über den
Brief wäre möglich, wobei ich kaum glaube, dass er darauf antworten würde. Und würde mir ein
Gespräch helfen, ja ich glaube schon ein wenig.
Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich finde der Therapeut hätte zumindest der TE mitteilen können, dass er die Therapie abgemeldet hat und ein Abschlussgespräch hätte ich auch profesioneller gefunden, als sich überhaupt nicht mehr zu melden, bzw. auf die Anfragen der TE nicht zu reagieren.

Nein, ein Therapeut muss auch nicht alles hinnehmen, er kann auch selbst die Entscheidung treffen, die Therapie zu beenden, allerdings dann doch bitte offen.

Ich selbst hatte auch mal ein sehr unschönes Therapieende. Letztendlich war es gut, dass die Therapie beendet war, denn sie hatte mir mehr geschadet als gut getan. Wie der Therapeut allerdings das Ende herbei geführt hat, war sehr verletzend und für mich demütigend. Da hatte ich auch eine ganze Weile dran zu knabbern.
 
Ich finde es gut, daß Du Dich seinerzeit bei ihm entschuldigt hast. Mehr konntest Du erst mal nicht tun. Es ist dann aber Sache des Therapeuten, wie er mit dieser Entschuldigung umgeht. Vielleicht hatte er sie ja angenommen und Dir im Herzen auch verziehen, wollte aber nun auch für sich mit der Behandlung abschließen - zumal Du einen Klinikplatz in Aussicht hattest, also nicht draußen im Regen bliebst damit.

Letztlich war es Deine Entscheidung, ihm diese Negativpost zu schicken. Und dann traf er seine, auf Deine Entschuldigung nicht mehr zu reagieren. Damit wurde dieser Abschied nun so, wie er jetzt eben ist.

Ich wünsche Dir die Kraft dazu.

Er hat mich sehr wohl im Regen stehen lassen. Aber das führt zu weit und tut nur weh. Danke für deine Gedanken dazu.
 
ich könnte das nicht so hinnehmen. das wäre für mich ein vertrauensbruch.

melina, ob du das mit oder ohne den therapeuten kannst/möchtest, ist ein anderes thema. aber was dir da passiert ist, kann schon eine ziemliche kränkung und ein großer vertrauensbruch sein und wenn du so empfindest, dann ist die aufarbeitung auch wichtig. vielleicht in der klink, vielleicht wirklich doch noch mal mit dem therapeut über einen brief. für mich persönlich sieht das nicht so aus wie wenn hier ein status quo erreicht ist.

ich würde mich an deiner stelle sehr im stich gelassen fühlen. aber vielleilcht übertrage ich da auch nur meine eigenen erfahrungen. trotzdem, vielleicht helfen dir meine gedanken ja weiter.

Ich würde im Stich gelassen und ich war bereits in der Klinik für einen vierwöchigen Probeaufenthalt,
der Therapeut wusste wieviel Hoffnung ich in die Klinik setze und dass dort ambulante Therapie Voraussetzung ist für stationäre Traumatherapie. Es hat ihn nicht interessiert, er hat mich kurz vor
der Klinik bei der Krankenkasse abgemeldet. Das ist schäbig und verantwortungslos.
 
Hallo,

ich finde der Therapeut hätte zumindest der TE mitteilen können, dass er die Therapie abgemeldet hat und ein Abschlussgespräch hätte ich auch profesioneller gefunden, als sich überhaupt nicht mehr zu melden, bzw. auf die Anfragen der TE nicht zu reagieren.

Nein, ein Therapeut muss auch nicht alles hinnehmen, er kann auch selbst die Entscheidung treffen, die Therapie zu beenden, allerdings dann doch bitte offen.
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Danke für deine offenen Worte. Das könnte exakt so von mir geschrieben sein
 
Seit der letzten Stunde sind drei Monate vergangen und ich hatte dem Thera abends sehr beleidigende Dinge geschrieben. Warum weshalb, ich kann es eh nicht mehr ändern. Habe mich kurze Zeit später entschuldigt per SMS, in der Form wurden auch die ekelhaften Entgleisungen versandt. Zu der Zeit wartete ich auf einen Klinikplatz, paar Wochen vor Klinikaufnahme bat ich um einen Termin indem ich auf den AB sprach. Keine Reaktion. Eine Woche vor Entlassung aus der Klinik sprach ich wieder auf den AB und bat um ein klärendes Gespräch bzw Abschlussgespräch.

Wieder keine Reaktion, er wusste Bescheid wegen Klinik und so, aber es hat ihn wohl nie interessiert.
Meine Frage, wie verkraftet man das? Es gibt/gab noch 23 Stunden, nach der Klinik rief ich bei der Krankenkasse an um einen Therapeutenwechsel zu erfragen, ich erfuhr dass der Therapeut die Therapie
bereits zu Anfang November abgemeldet hat. Schlimm.

Ich würde im Stich gelassen und ich war bereits in der Klinik für einen vierwöchigen Probeaufenthalt,
der Therapeut wusste wieviel Hoffnung ich in die Klinik setze und dass dort ambulante Therapie Voraussetzung ist für stationäre Traumatherapie. Es hat ihn nicht interessiert, er hat mich kurz vor
der Klinik bei der Krankenkasse abgemeldet. Das ist schäbig und verantwortungslos.
Verstehe ich richtig, daß Du irgendwann im Okt/Nov für einen vierwöchigen Probeaufenthalt in dieser Klinik warst und jetzt nicht nochmal für die endgültige Behandlung dort reinkommst, weil Du keinen ambulanten Therapieplatz mehr vorzuweisen hast?

Daß da etwas aus dem Ruder läuft, hatte sich ja nun schon lange vor dem Probeaufenthalt abgezeichnet. Konntest Du die Klinikärzte denn nicht dazu bewegen, Kontakt mit Deinen Ex-Therapeuten aufzunehmen? Wieso hat man Dir dort nicht geholfen, die Sache zu klären, um Deine ambulante Nachsorge sicherzustellen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde im Stich gelassen und ich war bereits in der Klinik für einen vierwöchigen Probeaufenthalt,
der Therapeut wusste wieviel Hoffnung ich in die Klinik setze und dass dort ambulante Therapie Voraussetzung ist für stationäre Traumatherapie. Es hat ihn nicht interessiert, er hat mich kurz vor
der Klinik bei der Krankenkasse abgemeldet. Das ist schäbig und verantwortungslos.

Was für ein A*******. Melde ihn bei der Ärztekammer.
 
Nicht ganz, ich war bis 10. Dezember in der Klinik, wie geplant als Probeaufenthalt. Zu dieser Zeit war ich meines Wissens in einer Therapie. Ich hatte dort auch die Gelegenheit darüber zu sprechen, ohne zu wissen, dass es schon zu Ende ist. Und ja dort ist auch ambulante Therapie Voraussetzung, welchen
Sinn sollte es sonst haben, wenn frau zu Hause ohne Unterstützung ist und nach einer Traumabearbeitung ins Bodenlose fällt. Man hätte mich nach kurzer Zeit wieder aufgenommen, diese
habe ich aus persönlichen Gründen abgelehnt, was hier auch nichts weiter zur Sache tut.
 

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