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Übernachtung des besten Freundes.

Da sehe ich einen gravierenden Unterschied:

Ich würde mich nie in das Freundesleben meines Partners einmischen, weil das SEINE Angelegenheit ist.
(Und Misstrauen hat noch keinen vom Fremdgehen abgehalten - wenn man das möchte, kann man es auch ohne Übernachtung tun. Ich gehe davon aus, dass mein Partner mit mir intim werden möchte und nicht mit anderen, da muss ich nicht durch "Verbote" intervenieren.)

Mein Konto ist jedoch MEINE Angelegenheit. Zumindest in den ersten Monaten fände ich es völlig überzogen, da meine Karte auszuhändigen, zumal ihr euch nur im Rahmen einer Fernbeziehung kennt.
 
Da sehe ich einen gravierenden Unterschied:

Ich würde mich nie in das Freundesleben meines Partners einmischen, weil das SEINE Angelegenheit ist.
(Und Misstrauen hat noch keinen vom Fremdgehen abgehalten - wenn man das möchte, kann man es auch ohne Übernachtung tun. Ich gehe davon aus, dass mein Partner mit mir intim werden möchte und nicht mit anderen, da muss ich nicht durch "Verbote" intervenieren.)

Mein Konto ist jedoch MEINE Angelegenheit. Zumindest in den ersten Monaten fände ich es völlig überzogen, da meine Karte auszuhändigen, zumal ihr euch nur im Rahmen einer Fernbeziehung kennt.

Und das sexleben ist auch deine Angelegenheit 😉 also kein so großer Unterschied.
Und wo gebe ich verbote auf??? So ein Schwachsinn, sorry wenn ich jetzt mal wortstärker werde!!!!
Aber ich habe niemals von verboten Gesprochen oder von Erpressung oder sonst etwas!
Ich habe am Anfang der Beziehung nur die Grundpfeiler für das Gelingen der Beziehung genannt! Und das ist Intimität. Und darunter zählt bei mir das übernachten...
also erzähl mir nicht immer wieder diesen blödsinn von VERBOTEN!

Weil ansonsten können wir es wie schon 10 mal erwähnt mit Sex kuscheln usw gleichsetzen, und es verbote nennen. Genauso das du deine Karte nicht abgeben magst, ein verbot für deinen Partner also.

Für mich hat das übernachten immer noch nichts mit vertrauen zu tun!

Aber das sollte eventuell beim beobachten so langsam rüber gekommen sein!

Genauso kann ich dann ja sagen, dass du deinen Partner nicht einmal ein dein Geld anvertraust, aber verständlich wenn du sie mit jedem x beliebigen schlafen lässt.
 
Und das sexleben ist auch deine Angelegenheit 😉 also kein so großer Unterschied.
Und wo gebe ich verbote auf??? So ein Schwachsinn, sorry wenn ich jetzt mal wortstärker werde!!!!
Aber ich habe niemals von verboten Gesprochen oder von Erpressung oder sonst etwas!
Ich habe am Anfang der Beziehung nur die Grundpfeiler für das Gelingen der Beziehung genannt! Und das ist Intimität. Und darunter zählt bei mir das übernachten...
also erzähl mir nicht immer wieder diesen blödsinn von VERBOTEN!

Weil ansonsten können wir es wie schon 10 mal erwähnt mit Sex kuscheln usw gleichsetzen, und es verbote nennen. Genauso das du deine Karte nicht abgeben magst, ein verbot für deinen Partner also.

Für mich hat das übernachten immer noch nichts mit vertrauen zu tun!

Aber das sollte eventuell beim beobachten so langsam rüber gekommen sein!

Genauso kann ich dann ja sagen, dass du deinen Partner nicht einmal ein dein Geld anvertraust, aber verständlich wenn du sie mit jedem x beliebigen schlafen lässt.

Du verstehst Schroti falsch.

Ich nehme mich mal als Beispiel. Wenn mein Parnter mir sagt, ich darf nicht bei Freunden übernachten, Freunde dürfen nicht bei mir übernachten, ich darf ein kurzen Rock nicht anziehen, etc., weil es u.U. eine Annährung durch Person x kommen könnte, mit welchen ich dann u.U. schlafen könnte, dann ist es ein Verbot und mangelndes Vertrauen in meine Person.
Es wird nicht berücksichtigt, dass ich so etwas u.U. überhaupt nicht machen wollen würde. Da wäre kein Vertrauen und etwas was ich so auch nicht haben möchte.
Mag mich jemand, dann bitte auch richtig. Dazu gehört auch, dass derjenige sieht, was ich für ein Mensch bin. Einer, dem man auch vertrauen kann.

Du Anoton meinst aber etwas vollkommend anderes. Du sagst überhaupt nicht, dass du deiner Freundin nicht vertraust. Tust du ja, immerhin kann sie an dein Konto, darf sich mit ihrem Freund treffen so oft sie will. Du möchtest aber nicht, dass er bei ihr übernachtet, weil das Übernachten was intimes für dich darstellst. Hättest aber überhaupt kein Problem damit, wenn es ein Freund wäre, der hunderte von Kilometer weit weg wohnt, aber bitte nicht, wenn die eigenen Eltern gerade mal um die Ecke wohnen.

Ich teile eure Meinung 100%. Eure Meinungen beziehen sich aber auf unterschiedliche Sachverhalte und haben überhaupt nichts gemeinsam.
 
aloha,

danke für deine antworten wie immer @ saskia

dennoch hast du dannunten geschrieben, dass du mit ehemaligen guten Freundinnen den Kontakt abgebrochen hast, weil Dir die Beziehung wichtiger war. Das wäre für mich halt dann keine Freundschaft mehr. Jemanden, den ich einfach so in die Wüste schicke, kann für mich nur ein Bekannter gewesen sein.

ja, das hast du richtig bemerkt. es handelte sich für mich nicht um richtig gute freunde, sondern eher sich entwickelnde bekanntschaften. ist aber halt auch viele jahre (>12) her, und je älter ich wurde, desto weniger interesse hatte ich daran, mit bekanntschaften meine zeit zu verschwenden.

freunde hatte ich aber immer so wenig wie heute, weil gute freundschaften IMO sehr selten sind.

hier hätte ich den schnitt vielleicht auch nicht so radikal vollzogen wie hier beschrieben, schwer zu sagen, vermutlich hast du auf jedenfall recht.

Also ich bin Mitte 30, aber früher hatte ich deine Einstellung auch. Ich war aber öfter unglücklich verliebt und war tatsächlich mal in Therapie deswegen. Dort wurde mir eigentlich beigebracht, dass diese Vorstellung von Liebe zu Hollywood mäßig sei und ich Liebe als etwas viel zu Großes sehen würde. Im Prinzip sei sie nicht mehr als ein intimes Verhältnis mit einem Kumpel. Früher hatte ich das auch mit dem wichtig sein, aber dies wurde als übertrieben und als eine falsche Vorstellung von Liebe gewertet und auch als Ursache meiner Probleme.



wundert mich nicht. in therapie wird einem z.b. auch gesagt, dass es völlig normal ist, wenn der partner sich z.b. beim sex jemand anderen vorstellt, oder jemand anderen eigentlich interessanter/attraktiver zu finden als "dich selbst", aber der "jemand anderes" will eben keine beziehung. da bin ich dann knallhart und sage : dürfen die therapeuten gerne so sehen, aber ich teile diese meinung nicht. ich würde lieber ganz alleine versauern als mit einem partner mein leben zu verbringen, für den ich nur notnagel bin, weil ein anderer (wunschkandidat) nicht will, und während mit mir sex vollzogen wird, stellt man sich dann nen anderen kerl vor. grausam.


Ich finde das das auch deswegen so interessant, weil ich mich frage, ob das irgendwie regional abhängig ist. Denn bei mir im Umfeld handhabt das jeder so wie ich. Wenn ich aber mal Kontakt zu anderen habe, meistens dann Großstädter, merke ich, dass sie solche Freundschaften, wie ich sie habe, gar nicht kennen und im Extremfall auch alleine dastehen würden, wenn die Partnerschaft scheitert.



mir persönlich wäre es egal, alleine darzustehen, weil ich sehr gut alleine klarkomme, udn auch gar nicht bereit bin, vielen menschen das recht zu geben, in meinem leben eine rolle zu spielen. freundschaft (und damit auch beziehung) bedeutet für mich, dass ich das gegenüber wichtig nehme, und auch bereit bin, rücksicht zu nehmen oder zeit in meinem leben zu geben. diese menschen haben einfluss auf mich, und das recht gönne ich nur ganz wenigen.

mag sein, dass das anderswo ganz anders aussieht, was die arten der freundschaften angeht, aber ich weiss nicht, ob das an großstadt oder nicht liegt, könnte auch einfach an "dem kreis" liegen, in dem man gross geworden ist. personnekreis, nicht kreis im sinn von umgebung/land/stadt

Da scheine ich wirklich die Ausnahme zu sein, denn ich selbst komme schneller über eine Verliebtheit oder Liebe hinweg,wenn ich die Person regelmäßig sehe.


wirklich schwer zu sagen. ich denke, dort gibt es solche und solche. wenn ich mir vorstelle, du würdest eine person, in die du verliebt bist, regelmässig sehen, und diese person macht dir hoffnungen, dann bezweifel ich, dass du schneller drüber hinwegkommen würdest. ohne solche signale kann ich das sogar gut nachvollziehen, denn so wird die person "normal" und steht nicht auf irgendeinem illusorischen sockel. aber möglichweise kann das auch schiefgehen, wenn sich besagte person als noch toller herausstellt als gedacht. schwierig. ich glaube, da gibts kein pauschal verhalten, was richtig oder falsch ist. ungewöhnlich ist deine aussage schon, denke ich und macht dich eher zu einer ausnahme.

und wie hast du den Kontakt beendet? Hast du mit Ihnen gesprochen? Wie gesagt, siehe oben, dann können das für mich auch keine guten Freundinnen gewesen sein. Den Schmerz und das Unverstämdnis, was sie evtl dann hätten, wären Dir einfach egal.Ich finde es schlimm, jemanden so etwas anzutun. Ich kann es ja noch bei Exen nachvollziehen, aber es gibt null Grund einenFreundschaft wegen einer Beziehung zu beenden und ich würde mich als Freundin niemals von einem solchen Schock erholen



hmmm. ich habe den kontakt einfach einschlafen lassen. wie oben erwähnt hast du wohl recht, dass es keine richtig tiefen freundschaften waren, sonst wäre ich dort wohl anders vorgegangen. ehrlich gesagt habe ich aber auch niemals drüber nachgedacht, dass das gegenüber derart verletzt gewesen sein könnte, weil ich da nur von mir selbst ausgegangen bin. hätten besagte personen ihrerseits den kontakt beendet, wäre ich auch nicht verletzt gewesen, weil es für mich völlig normal ist, dass der mensch sich weiterbewegt und mit manchen dann der kontakt keinen sinn mehr ergibt. aber klar, das ist je nach wichtigkeit unterschiedlich, da hast du völlig recht.

mein bester freund hat sich aber bspw zig jahre lang nicht gemeldet (wir haben jetzt wieder kontakt und einen grund gab es für diese jahre funkstille absolut nicht, ausser dass er "vom leben" überfordert war) - und selbst da (und dieser mensch war bzw ist einer meiner allerbesten freunde überhaupt) und selbst da war ich nicht derart verletzt wie du.

mich wundert dann auch nicht, dass du in deine beziehungen eben nicht mit dem gedanken reingehst "ich muss das wichtigste sein" - wenn dich das "nichtvorhanden" dieses statusses zeitgleich dann wohl sehr verletzten würde. ich sehe das ganze rationaler, bin weder so leicht zu verletzten, noch bin ich mir bewusst, dass ich meinerseits es wohl tun könnte.


Leider passiert mir sowas wie mit dem Urlaub öfter. Aber wie gesagt, meine Freunde fanden das auch

vielleicht strahlst du einfach aus, dass du ein unkomplizierter mensch bist, und daher ist die erwartung der leute, dass man mit dir eben auch unkompliziert zusammen "ab" hängen kann.


Ich persönlich würde niemals wollen, dass mein Partner finanziell so abhängig von mir ist und für mich ist es auch in einer Partnerschaft klar, dass man im Urlaub halbe halbe macht oder so.

für mich ist es so, dass der mehr übernimmt, der es sich leisten kann. für mich ist eigentlich jede andere konstellation "künstlich" auf gleichgewicht getrimmt. es gibt dinge, wo in der beziehung ein gleichgewicht vorhanden sein muss IMO, aber ob nun einer von beiden deutlich mehr finanzielle "last" übernimmt, weil er/sie es kann, finde ich komplett irrelevant. für mich z.b. ist selbstverständlich, dass ich mehr zahle, wenn ich dazu in der lage bin und das gegenüber vielleiht das geld nicht so locker sitzen hat.

Warum kann man das nicht? Mein Partner kann jederzeit an mein Konto und wenn sie etwas benötigt oder so, darf sie sich davon gern was holen.
Umgekehrt läuft es bei uns auch so. Ich weiß wo ihre geldreserven liegen und so weiter.
Somit sind wir da auch gleich auf.
Zumindest spreche ich aus meiner Sicht und momentan verdiene ich ein wenig mehr als sie. Aber so wie ich sie kennengelernt habe ist sie andersherum genauso (auch wenn ihr Ex Freund das ziemlich ausgenutzt hatte bei ihr)


das finde ich persönlich extrem krass. vielleicht schon etwas naiv. nach so kurzer zeit würde ich niemanden an mein geld lassen. mehr bezahlen, urlaub, essengehen, ausgehen - gar kein problem. aber "geldreserveverstecke" nennen oder sogar kontovollmacht? hell no.

da ist es nur ne frage der zeit, bis man auf die nase fällt - diese erfahrung hat deine ex dann ja auch schon schmerzhaft machen können bzw müssen

Das heißt dann ja, du vertraust nicht zu 100%.
Aber andersherum sollte ich beim übernachten 100% vertrauen?
Mal so hypothetisch gefragt?
Ich vertrauen wie gesagt, zu 100%, denn ich weiß was für einen Partner ich mir suche 🙂

dann ist es imo nur ne frage der zeit, bis du auf die schnauze fällst - oder du hast einfach unfassbares glück.

selbst der beste menschenkenner kann und wird sich irren, glaube mir, das ist schon ganz anderen passiert. nach ein paar monaten fernbeziehung kann man den anderen gar nicht so gut kennen, dass man blind vertraut. und das muss man, wenn man konto und co freigibt, und auch sonst in jeder hinsicht vertraut.


ich bin auch einer der menschen, denen absolutes vertrauen innerhalb einer beziehung sehr sehr wichtig ist, aber ich würde mir niemals anmassen (obwohl ich sehr gute menschenkenntnis besitze) nach ein paar monaten zu erkennen, ob eine person dieses vertrauen wert ist oder nicht. glaube mir, menschen können einen täuschen, auch dich.

Ich würde mich nie in das Freundesleben meines Partners einmischen, weil das SEINE Angelegenheit ist.
(Und Misstrauen hat noch keinen vom Fremdgehen abgehalten - wenn man das möchte, kann man es auch ohne Übernachtung tun. Ich gehe davon aus, dass mein Partner mit mir intim werden möchte und nicht mit anderen, da muss ich nicht durch "Verbote" intervenieren.)

Mein Konto ist jedoch MEINE Angelegenheit. Zumindest in den ersten Monaten fände ich es völlig überzogen, da meine Karte auszuhändigen, zumal ihr euch nur im Rahmen einer Fernbeziehung kennt.

den zweiten teil sehe ich genauso, vor allem weil man nach kurzer zeit keinen menschen so gut kennen kann, wie es nötig sein sollte, sich finanziell "auszuliefern". beim ersten teil würde ich bedingt zustimmen, mit einer ausnahme : einmischen würde ich mich dann, wenn ich gravierende nachteile durch die situation "durchmachen" muss. z.b. weil freunde viel wichtiger sind als ich selbst, oder weil es IN MEINEN AUGEN unkorrektes verhalten gibt (z.b. zu enger kontakt, küssen, kuscheln usw). da muss man imo reagieren und im zweifel die beziehung beenden.

völlig recht hast du, dass misstrauen niemanden von irgendwas abhält, imgegenteil, oft treibt es die menschen von einem selbst weg, ABER man kann eben auch dinge blöd finden ohne zu misstrauen. um mal ein beispiel zu nennen, was ich selbst nie erlebt habe, aber hier im forum mal thema war : wenn meine partnerin jede zweite nacht mit ihrem besten freund kuschelnd einschläft, dann muss ich nicht misstrauen (und von sex oder ähnlichem ausgehen) und kann das ganze trotzdem komplett unangemessen finden und dies auch klar äussern (lass es oder ich bin weg).


 
Danke für die Ausführungen. Ich verstehe, was du meinst, auch wenn ich persönlich Freundschaften doch anders sehe, aber ich finde es natürlich dennoch interessant, andere Meinungen zu hören und darüber zu philosophieren.

Vielleicht liegt es bei mir auch daran, dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin, vermutlich auch hochsensibel, sodass für mich jeder Mensch, den ich in mein Leben lasse immens wichtig ist und ich leichter verletzbar bin. So denke ich stets daran, was mein Verhalten (z.B. ein Kontaktabbruch) mit dem anderen Menschen machen würde.
 
das finde ich persönlich extrem krass. vielleicht schon etwas naiv. nach so kurzer zeit würde ich niemanden an mein geld lassen. mehr bezahlen, urlaub, essengehen, ausgehen - gar kein problem. aber "geldreserveverstecke" nennen oder sogar kontovollmacht? hell no.

da ist es nur ne frage der zeit, bis man auf die nase fällt - diese erfahrung hat deine ex dann ja auch schon schmerzhaft machen können bzw müssen



dann ist es imo nur ne frage der zeit, bis du auf die schnauze fällst - oder du hast einfach unfassbares glück.

selbst der beste menschenkenner kann und wird sich irren, glaube mir, das ist schon ganz anderen passiert. nach ein paar monaten fernbeziehung kann man den anderen gar nicht so gut kennen, dass man blind vertraut. und das muss man, wenn man konto und co freigibt, und auch sonst in jeder hinsicht vertraut.

Das mag sein, aber sie wird so oder so nicht daran gehen. Sie weiß wo ich zu Hause mein Geld habe und wenn sie möchte kann sie meine Karte haben, aber da weiß ich einfach das sie das von sich aus niemals machen würde.
Umgekehrt ist es genauso.
Vielleicht liegt es auch daran, das mir das liebe Geld nicht soviel bedeutet. Solange mein Hund und ich was zu essen haben, ist alles gut.
Aber ansonsten Kontovollmacht, ist ja noch ein wenig was anderes, sie kann die Karte halt nutzen zum einkaufen usw. ich finde da ist nichts bei. (Aber wie erwähnt, macht sie das eh nicht)

Für andere ist da das Handy und der pin schon wichtiger. Haha, aber auch da hat sie mein Passwort und ich ihres, aber warum sollte ich dabei gehen? Außer zum Musik umstellen. Alles andere würde mich selber dumm aussehen lassen und auch wenn ich eifersüchtig mal sein sollte, bevor ich das Handy durchsuche, muss ich schon mit der Beziehung abgeschlossen haben, weil dann das Vertrauen auf ewig kaputt ist.
 
Ich wiederhole mich nochmal. Wir sehen uns alle 14 Tage, sie und ihr Kumpel alle 2-3 Tage. Sollte der Freund nicht dafür offen sein, die Beziehung zu unterstützen und zu helfen das diese ordentlich läuft? Sind dafür nicht Freunde da?

Ich gebe mal ein Beispiel von meiner besten Freundin.

Sie kommt vorbei und bereitet für mich ein traumhaftes Abendmahl mit aufräumen, schmücken usw. vor. Für wen? mich und meine neue Freundin. Sie würde niemals auf den Gedanken kommen und zu fragen ob sie dann ggf. nebenbei dann zwischen uns sitzen darf und bei uns schlafen kann.

Für mich ist Freundschaft etwas ganz Wesentliches im Leben und das weiß ich gerade deshalb zu schätzen, weil ich auch mal Phasen hatte, wo ich keine Freunde hatte. Freundschaft heißt für mich nicht, dass man sich ab und an mal trifft und etwas miteinander unternimmt oder eben nicht. Sondern es sind Menschen, die einem im Leben begleiten, die für mich da sind und die ich z.B. nachts um drei anrufen könnte, wenn ich mit dem Auto in nen Graben gerutscht wäre. Es sind Menschen die mich kennen und wissen, wie ich ticke und das mögen; die mein Leben mit mir teilen möchten und ihres auch mit mir teilen wollen.


Partnerschaft sehe ich so ähnlich, nur dass noch Verliebtheit dazu kommt. Wenn man eine Partnerschaft eingeht, dann ist man meistens verliebt und sieht den anderen sehr positiv, manchmal zu positiv. Kennt ihr das nicht, dass man sich in jemanden verknallt, weil derjenige so hübsch (im Sinne dem bevorzugten Typ entsprechend) und charmant ist? Aber Verliebtheit hält nicht ewig. Diese Idealisierung des anderen, bei der sich die ganze Welt nur um denjenigen dreht, geht wieder weg – nach ein paar Wochen oder Monaten, aber irgendwann auf jeden Fall. Manche Menschen stellen dann fest, dass der andere doch nicht so ist, wie man es gerne hätte oder es fallen einem die Gegensätze, die man vorher vielleicht als spannend oder reizend angesehen hat, negativ auf. Kann auch sein, aus der Verliebtheit wird eine tiefe Vertrautheit, muss aber nicht. Im Prinzip sollte man, bevor man Verbindlichkeiten eingeht (gemeinsame Wohnung etc.) erstmal warten, bis man nicht mehr vollends verknallt ist. Machen viele nicht und stecken dann in Strukturen fest, die sie irgendwann nicht mehr wollen. Sehe ich total oft in meinem Umfeld, da wird nach 3 Monaten Beziehung schon zusammengezogen und hinterher kommt das böse Erwachen.


Ein platonischer Freund hingegen lernt mich ohne Verliebtheit kennen. Der hat keine rosa Herzchen in den Augen, die ihm den Verstand vernebeln, sondern der erlebt gute wie schlechte Seiten bewusst und entscheidet sich dennoch für mich. Das ist aus meiner Sicht fast wertvoller als eine Beziehung. Vielleicht wäre unsere Welt eine bessere, wenn es Verliebtheit gar nicht gäbe. Es ist ohne Zweifel ein tolles Gefühl, aber sich in unpassende Personen zu verknallen oder einseitig verliebt zu sein, aus Verliebtheit an einer unpassenden Person festzuhalten usw. sind alles keine tollen Dinge. Und dass man sich unglücklich verliebt ist ja auch gar nicht so selten oder? Also wenn ich da an meine Jugend zurückdenke, ich war aller paar Monate in wen Neues verknallt und es ist nie was geworden...


So, nun reden wir hier nicht von Teenager-Verliebtheit, sondern von Beziehungen unter Erwachsenen. Aber da ist es auch manchmal nicht anders. Dieser Wunsch, die wichtigsten Person für jemanden zu sein, immer an erster Stelle zu stehen, die anderen sollen dann gewissermaßen „Platz“ machen...oder jemand schrieb hier idealisierte Vorstellungen wie in einem Hollywoodfilm, von denen man eigentlich weiß, dass sie unrealistisch sind, aber man kann davon nicht ganz ablassen. Das sind für mich auch eher die negativen Seiten. Ich kann es gut verstehen, dass man für einen anderen Menschen die Nummer 1 sein will. Zu wissen, dass man der Wichtigste ist, ist ja auch toll fürs Selbstwertgefühl. Aber unrealistisch ist es schon, denn ich denke, wenn die Verliebtheit vorbei ist, dann rutscht man weg vom Platz Nr. 1 und spätestens wenn ein Kind da ist, wird das für die Frau die Nr. 1 sein, nicht der Partner.


Für mich wäre beispielsweise meine Mutter die wichtigste Person im Leben. Was keineswegs heißt, dass ich mein Leben nach ihr ausrichte. Aber im Herzen wäre sie für mich wichtiger als jeder andere. Das würde ich aber anderen so nicht sagen und es gibt in meinem Leben auch keine Situationen, wo man sich entscheiden müsste.


Man kann sich ja auch fragen, warum man auf diese Exklusivität pocht.
Weil man das eben so macht?
Weil man sich sonst vernachlässigt fühlt?
Weil der andere sonst etwas bekommen könnte, was man selbst will oder mehr davon?
Weil man zu kurz kommen könnte?
Weil man Angst hat, dass der Partner dann eine Person X lieber mag und „weg“ ist, man alleine dasteht?
Usw.


Also warum will man Nr. 1 sein? Ist das realistisch? Oder wird man mit dieser Erwartung nicht nur irgendwann enttäuscht, weil es an der Realität vorbeigeht? Wenn man jemanden teilen würde, wäre das eine Abweichung vom Gewohnten, aber wäre das nur negativ? Und ich meine keine offene Beziehung, ich finde diese Fokussierung auf das Sexuelle schlimm. Ich bin gegen sexuelle Offenheit, weil da können ja auch Krankheiten übertragen werden oder ungewollt Kinder entstehen. Aber beispielsweise wenn es Freunde gibt, mit welchen die Partnerin auch mal kuschelt, ist das schlimm, wenn man dadurch nicht weniger Kuscheleinheiten bekommt?


Ich stelle mir solche Fragen schon manchmal und je älter ich werde, desto mehr tendiere ich dazu, Dinge zuzulassen.
 
Für mich ist Freundschaft etwas ganz Wesentliches im Leben und das weiß ich gerade deshalb zu schätzen, weil ich auch mal Phasen hatte, wo ich keine Freunde hatte. Freundschaft heißt für mich nicht, dass man sich ab und an mal trifft und etwas miteinander unternimmt oder eben nicht. Sondern es sind Menschen, die einem im Leben begleiten, die für mich da sind und die ich z.B. nachts um drei anrufen könnte, wenn ich mit dem Auto in nen Graben gerutscht wäre. Es sind Menschen die mich kennen und wissen, wie ich ticke und das mögen; die mein Leben mit mir teilen möchten und ihres auch mit mir teilen wollen.

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solche Freunde sind aber eher selten, aber wenn freuen sie sich ja bestimmt auch, wenn du in einer Partnerschaft bist und reden diese nicht schlecht, ohne deinen Partner zu kennen, richtig?
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Partnerschaft sehe ich so ähnlich, nur dass noch Verliebtheit dazu kommt. Wenn man eine Partnerschaft eingeht, dann ist man meistens verliebt und sieht den anderen sehr positiv, manchmal zu positiv. Kennt ihr das nicht, dass man sich in jemanden verknallt, weil derjenige so hübsch (im Sinne dem bevorzugten Typ entsprechend) und charmant ist? Aber Verliebtheit hält nicht ewig. Diese Idealisierung des anderen, bei der sich die ganze Welt nur um denjenigen dreht, geht wieder weg – nach ein paar Wochen oder Monaten, aber irgendwann auf jeden Fall. Manche Menschen stellen dann fest, dass der andere doch nicht so ist, wie man es gerne hätte oder es fallen einem die Gegensätze, die man vorher vielleicht als spannend oder reizend angesehen hat, negativ auf. Kann auch sein, aus der Verliebtheit wird eine tiefe Vertrautheit, muss aber nicht. Im Prinzip sollte man, bevor man Verbindlichkeiten eingeht (gemeinsame Wohnung etc.) erstmal warten, bis man nicht mehr vollends verknallt ist. Machen viele nicht und stecken dann in Strukturen fest, die sie irgendwann nicht mehr wollen. Sehe ich total oft in meinem Umfeld, da wird nach 3 Monaten Beziehung schon zusammengezogen und hinterher kommt das böse Erwachen.

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jeder Streit schweißt aber zusammen und nur so kann man Probleme zusammen bewältigen, solange man den Streit klären kann und diesen nicht mit ins Bett nimmt, finde ich kleinere Streits völlig in Ordnung
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Ein platonischer Freund hingegen lernt mich ohne Verliebtheit kennen. Der hat keine rosa Herzchen in den Augen, die ihm den Verstand vernebeln, sondern der erlebt gute wie schlechte Seiten bewusst und entscheidet sich dennoch für mich. Das ist aus meiner Sicht fast wertvoller als eine Beziehung. Vielleicht wäre unsere Welt eine bessere, wenn es Verliebtheit gar nicht gäbe. Es ist ohne Zweifel ein tolles Gefühl, aber sich in unpassende Personen zu verknallen oder einseitig verliebt zu sein, aus Verliebtheit an einer unpassenden Person festzuhalten usw. sind alles keine tollen Dinge. Und dass man sich unglücklich verliebt ist ja auch gar nicht so selten oder? Also wenn ich da an meine Jugend zurückdenke, ich war aller paar Monate in wen Neues verknallt und es ist nie was geworden...

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Genau das ist mein Problem mit den Freunden meiner Freundin.
Diese sind leider alle in sie „verknallt“ oder zumindest waren sie es und sind immernoch hinter ihr her. Somit sind es ja keine rein platonischen Freunde.
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So, nun reden wir hier nicht von Teenager-Verliebtheit, sondern von Beziehungen unter Erwachsenen. Aber da ist es auch manchmal nicht anders. Dieser Wunsch, die wichtigsten Person für jemanden zu sein, immer an erster Stelle zu stehen, die anderen sollen dann gewissermaßen „Platz“ machen...oder jemand schrieb hier idealisierte Vorstellungen wie in einem Hollywoodfilm, von denen man eigentlich weiß, dass sie unrealistisch sind, aber man kann davon nicht ganz ablassen. Das sind für mich auch eher die negativen Seiten. Ich kann es gut verstehen, dass man für einen anderen Menschen die Nummer 1 sein will. Zu wissen, dass man der Wichtigste ist, ist ja auch toll fürs Selbstwertgefühl. Aber unrealistisch ist es schon, denn ich denke, wenn die Verliebtheit vorbei ist, dann rutscht man weg vom Platz Nr. 1 und spätestens wenn ein Kind da ist, wird das für die Frau die Nr. 1 sein, nicht der Partner.

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Ein Kind ist ja ein Teil von deinem Partner, somit ist er ja weiterhin durch das Kind auf Platz 1. und das man mit Kind, dann nicht auf Platz 1 steht, versteht ja bestimmt jeder.
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Für mich wäre beispielsweise meine Mutter die wichtigste Person im Leben. Was keineswegs heißt, dass ich mein Leben nach ihr ausrichte. Aber im Herzen wäre sie für mich wichtiger als jeder andere. Das würde ich aber anderen so nicht sagen und es gibt in meinem Leben auch keine Situationen, wo man sich entscheiden müsste.




Man kann sich ja auch fragen, warum man auf diese Exklusivität pocht.
Weil man das eben so macht?
Weil man sich sonst vernachlässigt fühlt?
Weil der andere sonst etwas bekommen könnte, was man selbst will oder mehr davon?
Weil man zu kurz kommen könnte?
Weil man Angst hat, dass der Partner dann eine Person X lieber mag und „weg“ ist, man alleine dasteht?
Usw.

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Warum ich auf Exklusivität poche, weil ich sonst Bauchschmerzen hätte. Liegt wohl in meiner Person und wenn ich abschalten könnte, würde ich es bestimmt versuchen, aber es geht nicht und somit möchte ich keine Beziehung mit Bauchschmerzen führen.
Und ja auch das man zu kurz kommt!
Und ja auch weil man sich vernachlässigt fühlt.
Und ja, auch weil man es so macht.
(Zudem Punkten wiederhole ich nochmal, fernbeziehung und man sieht sich alle 14 Tage, der Kumpel ist alle 2-3 Tage bei ihr und wohnt fast nebenan. Da wünscht man sich dann schon Zeit für sich und seinen Partner oder nicht? Wenn du es nun verneinst, brauchen wir auch nicht weiter diskutieren 🙂 )
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Also warum will man Nr. 1 sein? Ist das realistisch? Oder wird man mit dieser Erwartung nicht nur irgendwann enttäuscht, weil es an der Realität vorbeigeht? Wenn man jemanden teilen würde, wäre das eine Abweichung vom Gewohnten, aber wäre das nur negativ? Und ich meine keine offene Beziehung, ich finde diese Fokussierung auf das Sexuelle schlimm. Ich bin gegen sexuelle Offenheit, weil da können ja auch Krankheiten übertragen werden oder ungewollt Kinder entstehen. Aber beispielsweise wenn es Freunde gibt, mit welchen die Partnerin auch mal kuschelt, ist das schlimm, wenn man dadurch nicht weniger Kuscheleinheiten bekommt?
———
Absolut!!!! Ich würde sogar schon an die Decke gehen wenn ich höre, das sie mit ihrer besten Freundin kuschelnd im Bett liegen würde. Für sowas wäre ich NIEMALS offen!
Du findest das sexuelle Thema schlimm, aber wie auch mehrmals erwähnt, geht es nicht direkt um das sexuelle wegen Krankheiten usw. sondern um die Intimität.

????
So gesehen hättest du also auch nichts dabei, wenn dein Partner nackt mit einer anderen Dame im Bett liegt und kuschelt?
Nur nackt, kein Sex!
????
———-

Ich stelle mir solche Fragen schon manchmal und je älter ich werde, desto mehr tendiere ich dazu, Dinge zuzulassen.

Ich antworte mal oben wieder 🙂
 
Warum sprichst du immer in Extremen? Wer schreibt denn hier von nackt kuscheln?! Und du kannst das subjektiv gerne so empfinden, aber objektiv ist mit Arm um die Schulter auf dem Sofa sitzen NICHT vergleichbar mit nackt im Bett aneinander schmiegen. Warum immer diese unpassenden Vergleiche?
 
Warum sprichst du immer in Extremen? Wer schreibt denn hier von nackt kuscheln?! Und du kannst das subjektiv gerne so empfinden, aber objektiv ist mit Arm um die Schulter auf dem Sofa sitzen NICHT vergleichbar mit nackt im Bett aneinander schmiegen. Warum immer diese unpassenden Vergleiche?

Warum?
weil wenn ich zu Bett gehe, trage ich meist nur eine boxershorts und meine Freundin meist Unterwäsche.
Wenn also jemand mit im Bett liegt, ist man ja ähnlich gekleidet...

Und es war einfach eine Frage, an den beitragsersteller flowsie. Damit ich weiß, wie sie das sieht.
Warum also unpassend? Es gibt auch viele Menschen, die nackt schlafen gehen.
 

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