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Moderne versus Naturvölker

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Ich habe in jungen Jahren die "alten" Bauern noch kennengelernt, da war nix mit Yoga oder Ernährungsumstellung. Auch nix mit Gefühlsduseleien in Bezug auf Tiergefühle oder sonstwas. Aber viele Altersbeschwerden oder vorzeitige Sterbefälle. Die Leute sind heute alle entweder auf dem Altenteil oder schon auf dem Friedhof, und viele Höfe wurden aufgegeben, weil die Kinder sich die Mühen mit der Landwirtschaft nicht mehr antun wollten.


Ja, in der alten Generation war wirklich vieles noch anders. Man lebte überwiegend aber auch in einer sehr kleinen Welt und wusste vieles einfach nicht.
Tiergefühle - naja, heute noch immer ein sehr kritisches Thema. Da mahlen die Mühlen einfach extrem langsam. Aber es bewegt sich etwas! Und das finde ich sehr gut.

Im Bekanntenkreis hat erst vor wenigen Jahren eine Hofübernahme stattgefunden, der Jungbauer expandiert und hat die Haltung sehr verbessert. Ich freue mich immer, wenn ich so etwas sehe.
Auch gibt es immer wieder Gesuche junger Menschen, die gerne einen Hof übernehmen würden. Teils mit Erfahrung, teils auf der Suche nach Altbauern, die bereit wären Wissen weiterzugeben und langsam, Stück für Stück, zu übergeben.

Wenige Kilometer weiter entstand ein weiterer Laufstall, auch hier übernimmt der Sohn. Ein Hof wurde auf Bio umgestellt, viele hier spezialisieren sich, finden Nischen, bei Fleischproduktion mit Hofschlachtung, und verkaufen direkt ab Hof. Das sind nur wenige Beispiele von deutlich mehr, die ich kenne.
Wieder ein anderer hat enorm erfolgreich auf artgerechte Pferdehaltung umgestellt und ist weithin bekannt für seine herausragende Futterqualität.

Ein befreundeter Altbauer ist leider vor nicht langer Zeit verstorben; ich kannte ihn als auch im hohen Alter als drahtig und aktiv.
Die andere Seite kenne ich auch. Unwesentlich älter als ich, von Wohlstandserkrankungen geplagt und daher unbeweglicher, als es sein müsste. Eine Ernährungsumstellung könnte da selbst jetzt noch das Wohlbefinden und die Fitness verbessern. Auch das wird es immer geben.
 
Auch nur da, wo normalerweise keiner hin will. 45 Minuten in die Stadt im Umkreis München, da wirst Du kaum Leerstand finden. Draußen auf der Pampa, Landstädtchen wie Weißenburg, Ansbach etc., ist es was anderes, aber da werden auch in den Städten pünktlich um 5 Uhr nachmittags die Gehsteige hochgeklappt. 🙄


Na, es gibt zum Glück ja noch andere Städte als München. 😉
Wir müssen deshalb nicht gleich auf so kleine Städtchen ausweichen, wie du sie nennst.
Ich habe mich, weil ich mich verändern wollte, eine Weile sehr intensiv damit beschäftigt und wäre in mehreren Bundesländern problemlos und ohne lange Suche fündig geworden, was alte, leerstehende, renovierungsbedürftige Häuser angeht, mit und ohne Denkmalschutz. In der Nähe größerer Städte.

Schau zum Beispiel mal im Umkreis von 25, 50 km rund um Stuttgart, Nürnberg, Bremen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Dann gibt es noch Seiten, auf denen tolle Baudenkmale angeboten werden, auch da kann man fündig werden.
Allein wenn man durch Orte fährt, sieht man den Leerstand - werden aber nicht alle zum Kauf angeboten.

Hier habe ich mehrere Großstädte und kleinere Städte, die ich in 20 bis 60 Minuten erreichen kann. Sitze jetzt knapp außerhalb des wachsenden Speckgürtels eines Ballungsraumes, gute Autobahnanbindung. Öffis leider verbesserungswürdig, zum überleben aber ausreichend.
In absoluter Ruhe, mit Garten für Gemüseanbau (könnte, wenn man möchte, eine 4-köpfige Familie sehr gut versorgen, einschließlich Wintergemüse). Nächstes Jahr soll im Garten schon mehr passieren als in diesem Jahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Baudenkmale muß man entweder selber ein fähiger Handwerker sein oder einen dicken Geldbeutel für die Renovierungen haben, denn wenn man das Denkmal verschandelt, hat man die Denkmalschutzbehörde im Nacken. 🙁
 
Na, es gibt zum Glück ja noch andere Städte als München. 😉
Wir müssen deshalb nicht gleich auf so kleine Städtchen ausweichen, wie du sie nennst.
Ich habe mich, weil ich mich verändern wollte, eine Weile sehr intensiv damit beschäftigt und wäre in mehreren Bundesländern problemlos und ohne lange Suche fündig geworden, was alte, leerstehende, renovierungsbedürftige Häuser angeht, mit und ohne Denkmalschutz. In der Nähe größerer Städte.

Schau zum Beispiel mal im Umkreis von 25, 50 km rund um Stuttgart, Nürnberg, Bremen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Dann gibt es noch Seiten, auf denen tolle Baudenkmale angeboten werden, auch da kann man fündig werden.
Allein wenn man durch Orte fährt, sieht man den Leerstand - werden aber nicht alle zum Kauf angeboten.

Hier habe ich mehrere Großstädte und kleinere Städte, die ich in 20 bis 60 Minuten erreichen kann. Sitze jetzt knapp außerhalb des wachsenden Speckgürtels eines Ballungsraumes, gute Autobahnanbindung. Öffis leider verbesserungswürdig, zum überleben aber ausreichend.
In absoluter Ruhe, mit Garten für Gemüseanbau (könnte, wenn man möchte, eine 4-köpfige Familie sehr gut versorgen, einschließlich Wintergemüse). Nächstes Jahr soll im Garten schon mehr passieren als in diesem Jahr.


Also ich wohne im 60 km weg von Stuttgart und da gibt es so gut wie keine leerstehenden Häuser.

Die , die sich nicht verkaufen lassen, sind entweder totaler Schrott, so dass die Sanierung teurer ist als ein Neubau

(Und ein Neubau mit einem Grund von 500 qm , Fertigständerweise, ohne Keller, kostet hier mittlerweile weit über 600.000 Tausend Euro)

oder aber es sind tatsächlich fast abbruchreife, denkmalgeschützte Gebäude, deren Sanierung , aufgrund der komplizierten Vorschriften, so teuer wäre, dass der Besitzer lieber wartet, bis das Ding vollends in sich zusammenfällt, bevor er es renoviert. Dann wird halt gewartet bis das Ding so baufällig ist, bis es nicht mehr zu retten ist und abgerissen werden kann.

Aus gleichem Grund finden diese Häuser auch keine Käufer.

Alles was halbwegs bewohnbar und in Schuss ist, ist schneller weg, als man die Anzeige dafür schalten kann.

Mittlerweile sind sogar Randgemeinden begehrt, in die früher freiwillig kein Mensch gezogen wäre.
 
Schwere harte körperliche Arbeit entspricht dem Menschen, genauso wie mit den Händen zu arbeiten, und sich sein Essen selbst zu erschaffen/zu jagen/anzubauen.


Dazu habe ich noch eine Frage:

Wieviel Routine hast du in täglicher schwerer, harter Arbeit?
6, 7 Tage pro Woche? Über Jahre?
Macht dein Körper das mit?
Gibt es Schwachpunkte zu bedenken?
Längere Ausfälle kann man dich in der Regel ja nicht erlauben.
 
Na, es gibt zum Glück ja noch andere Städte als München. 😉
Wir müssen deshalb nicht gleich auf so kleine Städtchen ausweichen, wie du sie nennst.
Ich habe mich, weil ich mich verändern wollte, eine Weile sehr intensiv damit beschäftigt und wäre in mehreren Bundesländern problemlos und ohne lange Suche fündig geworden, was alte, leerstehende, renovierungsbedürftige Häuser angeht, mit und ohne Denkmalschutz. In der Nähe größerer Städte.

Schau zum Beispiel mal im Umkreis von 25, 50 km rund um Stuttgart, Nürnberg, Bremen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Dann gibt es noch Seiten, auf denen tolle Baudenkmale angeboten werden, auch da kann man fündig werden.
Allein wenn man durch Orte fährt, sieht man den Leerstand - werden aber nicht alle zum Kauf angeboten.

Hier habe ich mehrere Großstädte und kleinere Städte, die ich in 20 bis 60 Minuten erreichen kann. Sitze jetzt knapp außerhalb des wachsenden Speckgürtels eines Ballungsraumes, gute Autobahnanbindung. Öffis leider verbesserungswürdig, zum überleben aber ausreichend.
In absoluter Ruhe, mit Garten für Gemüseanbau (könnte, wenn man möchte, eine 4-köpfige Familie sehr gut versorgen, einschließlich Wintergemüse). Nächstes Jahr soll im Garten schon mehr passieren als in diesem Jahr.


Also ich wohne im 60 km weg von Stuttgart und da gibt es so gut wie keine leerstehenden Häuser.

Die , die sich nicht verkaufen lassen, sind entweder totaler Schrott, so dass die Sanierung teurer ist als ein Neubau

(Und ein Neubau mit einem Grund von 500 qm , Fertigständerweise, ohne Keller, kostet hier mittlerweile weit über 600.000 Tausend Euro)

oder aber es sind tatsächlich fast abbruchreife, denkmalgeschützte Gebäude, deren Sanierung , aufgrund der komplizierten Vorschriften, so teuer wäre, dass der Besitzer lieber wartet, bis das Ding vollends in sich zusammenfällt, bevor er es renoviert.

Aus gleichem Grund finden diese Häuser auch keine Käufer.

Alles was halbwegs bewohnbar und in Schuss ist, ist schneller weg, als man die Anzeige dafür schalten kann.

Mittlerweile sind sogar Randgemeinden begehrt, in die früher freiwillig kein Mensch gezogen wäre.

PS: Was diese denkmalgeschützen Häuser angeht so gibt es teilweise beispielsweise Vorschriften, dass man diese mit dem Gips und der Technik zur Zeit der Erbauung wieder vergipsen muss. Das kann hier im gesamten Umkreis nur ein einziger und demzufolge ist das kein Schnäppchen. Und das ist ja nicht das einzig teure , was man beachten muss.
 
Für Baudenkmale muß man entweder selber ein fähiger Handwerker sein oder einen dicken Geldbeutel für die Renovierungen haben, denn wenn man das Denkmal verschandelt, hat man die Denkmalschutzbehörde im Nacken. 🙁


Wenn man mit dem Gedanken spielt auszusteigen sehe ich handwerkliches Know-how als grundsätzliche Notwendigkeit.
 
Ich auch, und allein daran schon dürfte es bei vielen Möchtegern-Aussteigern scheitern, am handwerklichen Geschick einerseits und am nötigen Wissen andererseits.
 
PS: Was diese denkmalgeschützen Häuser angeht so gibt es teilweise beispielsweise Vorschriften, dass man diese mit dem Gips und der Technik zur Zeit der Erbauung wieder vergipsen muss. Das kann hier im gesamten Umkreis nur ein einziger und demzufolge ist das kein Schnäppchen. Und das ist ja nicht das einzig teure , was man beachten muss.
Oder man denke an das Renovieren von Türen, Fenstern, Erkern oder Dächern, da darf nicht einfach moderner Kunststoff rein, sondern man muß sich passende alte Ersatzteile besorgen oder sie "originalgetreu" nachmachen (lassen). Bei so alten Gebäuden ist man eigentlich ständig am basteln, kaum ist eine Ecke renoviert, macht ein anderes Teil Kummer.
 
Also ich wohne im 60 km weg von Stuttgart und da gibt es so gut wie keine leerstehenden Häuser.

Die , die sich nicht verkaufen lassen, sind entweder totaler Schrott, so dass die Sanierung teurer ist als ein Neubau

(Und ein Neubau mit einem Grund von 500 qm , Fertigständerweise, ohne Keller, kostet hier mittlerweile weit über 600.000 Tausend Euro)

oder aber es sind tatsächlich fast abbruchreife, denkmalgeschützte Gebäude, deren Sanierung , aufgrund der komplizierten Vorschriften, so teuer wäre, dass der Besitzer lieber wartet, bis das Ding vollends in sich zusammenfällt, bevor er es renoviert.

Aus gleichem Grund finden diese Häuser auch keine Käufer.

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PS: Was diese denkmalgeschützen Häuser angeht so gibt es teilweise beispielsweise Vorschriften, dass man diese mit dem Gips und der Technik zur Zeit der Erbauung wieder vergipsen muss. Das kann hier im gesamten Umkreis nur ein einziger und demzufolge ist das kein Schnäppchen. Und das ist ja nicht das einzig teure , was man beachten muss.


Gehe ich im www auf die bekannten Seiten, finde ich auf die Schnelle im Umkreis von 50 km um Stuttgart, über 400 Häuser unter 300.000 Euro. Da sollte doch ein geeignetes dabei sein.

Fachgerechte Sanierung ist nicht jedermans Thema und kann immens teuer werden, vorallem bei Vertrauen auf diverse Berater und wenig eigenes Wissen.
Nicht alle Baustoffe sind untereinander verträglich. Da hilft es am besten, sich selbst richtig in die Materie reinzuknien. Kontakte zu knüpfen; Workshops sind da nicht schlecht. Architekten zu suchen, die sich spezialisiert haben und entsprechende Betriebe empfehlen können.
Und/oder viel selbst zu machen, wenn man im Freundes- und Familienkreis das nötige Know-how hat.
 
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