Ich frag mich echt wie man so überheblich sein kann. Nicht jeder Mensch ist gleich, nicht jeder verfügt über die gleichen Ressourcen. Manchmal kommt man in seinem Leben an einen Punkt, an dem man nicht weiterkommt. Ist jetzt auch speziell auf die Formulierung „das Leben selbst in die Hand nehmen“ bezogen. Es klingt einfach sehr schwarz- weiß für mich. Vielleicht sprichst du aus eigener Erfahrung und konntest bisher alles bewältigen, was dir im Leben so begegnet ist. Das ist toll für dich wobei du nicht das Maß aller Dinge bist.
Wenn es nun einer nicht schafft, muss er sich eben Hilfe holen und dann ist das Problem gelöst? Ab zum Psychologen und er ist geheilt? Medikament schlucken und alles ist wieder gut? Und wenn nicht, dann bekommt er eben ganz leicht und unproblematisch Hilfe? Wird nicht schikaniert und muss teilweise durch zig Reifen springen, damit er das bekommt was ihm zusteht? Hat derjenige es einfach nicht genug probiert, es nicht intensiv genug gewollt? Ist er einfach zu schwach, ist es das?
Und wenn er zu schwach ist, hat er es auch nicht verdient zu leben?
Worum geht es hier eigentlich? Dass der arbeitenden Bevölkerung nicht genug Anerkennung und Dankbarkeit von den Harz4- Empfängern entgegengebracht wird? Sind sie nicht unterwürfig genug? Oder sind sie einfach nur die einzig Greifbaren an denen man seinen persönlichen Frust auslassen kann, weil man an die wahren Schmarotzer überhaupt nicht rankommt?
Sind das alles nur faule Au
Vielleicht wäre ein wenig mehr Zurückhaltung beim Schwingen deines Urteilshammers angebracht?
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