Die Bibel ist eine bunte Mischung aus Mythen, die entweder von den Israeliten selber produziert oder auch aus älteren Kulturen übernommen und passend zurechtgeschnitzt wurden, und aus historischen Ereignissen, die aber auch mit reichlich Salz genossen werden müssen, weil das überhöhte israelische Selbstbildnis oft nicht mit regionalpolitischen Tatsachen übereinstimmte. Jerusalem etwa, für die Israeliten selber die tollste und schönste Stadt auf der Welt, Zentrum des Universums und so weiter, während die umliegenden Großkulturen, Ägypten, Babylon etc., Jerusalem nur als armseliges kleines Räubernest in einem abgelegenen Teil der Welt sahen, von dem aus ständig Grenzscharmützel und Überfälle auf die Nachbarn erfolgten.
Vor allem der Spiegel hat in den letzten Jahren etliche interessante Artikel zu den "biblischen Zeiten" herausgebracht, die die biblischen Angaben ordentlich auf realistische Größen zusammenstutzen, mit der "Geburt Gottes" (des alttestamentarischen) als Vulkangott, der "berühmte" König David als kleiner Räuberhauptmann und so weiter.
Edit: Vor vielen Jahren schon ist ein Buch "Keine Posaunen vor Jericho" erschienen, auch das ist dazu lesenswert.
Vor allem der Spiegel hat in den letzten Jahren etliche interessante Artikel zu den "biblischen Zeiten" herausgebracht, die die biblischen Angaben ordentlich auf realistische Größen zusammenstutzen, mit der "Geburt Gottes" (des alttestamentarischen) als Vulkangott, der "berühmte" König David als kleiner Räuberhauptmann und so weiter.
Edit: Vor vielen Jahren schon ist ein Buch "Keine Posaunen vor Jericho" erschienen, auch das ist dazu lesenswert.
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