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Spiritualität und Gesellschaft

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Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Ja, das kommt öfter vor. Z.B. in den 10 Geboten.

Wenige Menschen wissen aber, warum das in der Bibel steht: Ursprünglich hatten die Juden mehrere Götter, wie die meisten Nachbarvölker auch. Z.B. den Gott El und die Göttin Aschera.

Der Gott JHW war für's Wetter und für Krieg zuständig. El und Aschera für die Fruchtbarkeit.
Damals war das ein lockerer Zusammenschluss von mehreren nomadisch lebenden Stämmen. Die einzelnen Stämme hatten auch eigene Götter. Wenn man die Bibel aufmerksam liest, findet man noch Relikte dieser Zeit.

Erst später haben die Priester von JHW durchgesetzt, dass nur noch ihrem Gott geopfert werden darf und die anderen Götter "böse" Götter sind.
Das war ein genialer Schachzug, der die Geschichte der nächsten 3000 Jahre ganz deutlich beeinflusst hat.


P.S. Im Spiegel gabs mal einen Artikel über das Thema. In dem war eine freche Formulierung, die mir gut gefallen hat: "Der liebe Gott hat auch mal klein angefangen". ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man merkt auch da, wie sich die Zeiten ändern. Heute gilt "Menschenwürde" als etwas unveräußerliches, was weder verlorengehen kann - nicht mal durch schweres eigenes Fehlverhalten, obwohl es da am ehesten zu akzeptieren wäre - noch deshalb, irgendwie "wiederhergestellt" werden müßte, weder durch irgendeinen Menschen (bzw. dessen Vergebung oder sonstwas) noch irgendeinen Gott.
Auch die "Würde" hat sich somit inzwischen von der Religion abgenabelt.
Würde als menschliche Eigenschaft, weil ein Mensch eben ein Mensch ist und kein Kamel und kein Baum und kein Stuhl.[/QUOT)

Ja, das meinen wir, weil es so gesagt wird. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Je mehr die Gebote Gottes abgeschafft werden, umso mehr verliert der Mensch seine Würde. Wir leben in einer menschenverachtenden Gesellschaft und das wird noch zunehmen. Dieses ganze Forum zeigt diese Problematik auf.
 
Ganz im Gegenteil, die früheren Zeiten waren es, in denen die Menschenwürde mit Füßen getreten wurde, denk zum Beispiel an die jahrtausendelange Praxis der Sklaverei, die unter der beschönigenden Bezeichnung "Leibeigenschaft" auch im europäischen Mittelalter üblich war.
Oder an die ebenso jahrtausendelang übliche Folter als "Mittel der Wahrheitsfindung".
Oder an die Diskriminierung von Frauen, Kindern, Menschen fremder Religion oder anderer Hautfarbe, nur weil sie "anders" waren als die weißen männlichen und "rechtgläubigen" Herren der Schöpfung.
Lauter Sachen, die unserem heutigen (!) Verständnis von Menschenwürde zuwider laufen.

Der biblische Gott hatte noch nix gegen Sklaverei oder die Vernichtung Andersgläubiger. Siehe Bibel, Altes Testament. 🙄
 
Also, das mit einer "Ursünde", "Erbsünde" und einer damit verbundenen "Schuld" sehe ich kritisch, bzw. kann damit nicht wirklich was anfangen. Erinnere in diesem Zusammenhang einfach mal an diesen etwas älteren Faden: Eigene Schuld - fremde Schuld.

~~~

Ich sehe das eher so, dass Menschen mit verschiedenen Anlagen auf die Welt kommen, von denen manche mehr entwickelt bzw. gefördert oder auch gewählt werden.

~~~

Wenn man nun sagt, dass eine bestimmte Religion bzw. Glaube im Gegensatz zu allen anderen die/der einzige richtige sei, dann ist das für mich nicht schlüssig, weil es doch vollkommen zufällig ist, in welche Kultur oder auch Religion man geboren wird?

Die deckt den Menschen in seiner ganzen Unwürdigkeit und Sündenverhaftetheit auf. lSie zeigt wie Nichts an ihm ist, womit er vor Gott bestehen kann. Andererseits deckt sie Gottes Liebe, Geduld und Heilsweg auf. Wäre die Bibel nicht Gottes Wort , bekäme der Mensch eine andere Erlösungsmöglichkeit. Gnade ist ihm verhasst.
 
Ja, das meinen wir, weil es so gesagt wird. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Je mehr die Gebote Gottes abgeschafft werden, umso mehr verliert der Mensch seine Würde. Wir leben in einer menschenverachtenden Gesellschaft und das wird noch zunehmen. Dieses ganze Forum zeigt diese Problematik auf.

Nun, das ist ein recht bereiter Schlag ins Feld.

An welchen Göttern und Menschen liegt das denn?

~~~

Wenn wir alle an die Bibel, Jesus Christus und den entsprechenden Gott glauben, wäre alles besser?
 
Wenn wir alle an die Bibel, Jesus Christus und den entsprechenden Gott glauben, wäre alles besser?
Laß die Bibel samt Gott weg, nimm nur Jesus. Einen jüdischen Schriftgelehrten, der die Religion seiner eigenen Zeit reformieren wollte. Hin zu mehr Menschenfreundlichkeit, keine starren Religionsgesetze mehr, die die Menschen unnötig einschränken. Bergpredigt statt Altes Testament samt rachsüchtigem Gott.

Wenn alle nur daran glauben täten - und nicht nur glauben, sondern danach handeln - ja, dann wäre alles sehr viel besser.
Das schreib ich als überzeugter Atheist.
 
Der andere Atheist stimmt dir zu.

~~~

Man muss das ganze Zeug auf Werthaltigkeit, Effizienz, Produktivität und Gesundheit prüfen.
 
Wenn wir alle an die Bibel, Jesus Christus und den entsprechenden Gott glauben, wäre alles besser?

Ja🙂

Schau mal das Paradebeispiel USA. Nirgends in der entwickelten Welt gibt's mehr christliche Fundis als dort.

- Super Sozialsystem
- Super Bildung
- Wenig Menschen im Gefängnis
- Wenig Militärausgaben
- Wenig Schießereien
- Wenig Armut
- Toller Präsident
 
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