Bloodangel´s Cry
Aktives Mitglied
Nicht aufgeben! Eine Bekannte von mir hat 12 Semester studiert (Regelzeit: 7) und hat ziemlich zügig danach einen Job bekommen.
Wenn er sozial nicht so glänzen kann, sollte er es zumindest fachlich tun. Also lernen!
"...wo er möglichst wenig mit anderen zu tun haben muss."
Nein, so funktioniert das nicht. Wir sind nicht mehr in der Schule, wo man sich vom Tagebuch-Dienst drücken kann.
Er muss ins Kalte Wasser. Als Akademiker keine Kontakte knüpfen können, das geht gar nicht.
Was studiert er denn? Oder zumindest welchen Bereich? Recht? Wirtschaft? Sozial? Geisteswissenschaft?
Er bekommt ja keine Noten direkt, wie er meinte, sondern Prozente. Das meiste liege bei ihm zwischen 50-60%. 50% wäre eine 4,0.
Da müsste echt viel passieren, dass er besser wird. Ich bekomme immer wieder mal mit, wie er sich bei seinen Computerkursen abmüht. Er hat sich auch immer wieder mal von Klausuren abgemeldet, von denen er wusste, dass er sie nicht bestehen würde.
Er studiert eine Naturwissenschaft; zumindest liegt seine Fakultät in diesem Gebäudebereich. Allerdings ist sein Fach wohl nicht so gefragt - Zudem sagt er, dass es das Berufsfeld, welches er studiert, so später nicht gebe.
Er ist eben sehr introvertiert. Die einzige Möglichkeit, wie er mal "locker den Mund auf macht" in einer für ihn befremdlichen Situation, ist mithilfe von Alkohol. Ich kann manchmal auch stundenlang neben ihm sitzen, ohne, dass etwas gesprochen wird.
Er hat mal gesagt, das liege auch an den Deutschen an sich; sie seien nicht so offen. Im Ausland verhält er sich wohl anders.