Ich denke, dass ein solcher Nebenjob ihm durchaus helfen würde. Klar, er hat dann weniger Zeit zum Lernen - aber die viele aktuell vorhandene Zeit scheint er ja auch nicht fürs Studium zu nutzen. Dann kann er genauso gut arbeiten gehen.
Ich denke, ihm würden sogar einfache Tätigkeiten wie bei McDonalds Burger braten oder irgendwo Regale einräumen gut tun. Einfach, dass er ein wenig Struktur in den Tag kriegt und auch mal was anderes als den akademischen Elfenbeinturm sieht, einfach mal etwas aus seiner Standardsituation raus kommt. Vielleicht wird er so besser animiert, endlich eine Entscheidung zu treffen. Sprich, das Studium durchziehen oder es tatsächlich abzubrechen.
Bleibt natürlich die Eingangsfrage, wie man einen leeren Lebenslauf aufpeppt. Lügen oder was dazu erfinden würde ich nicht. Ich würde die Hobbys etwas herausheben (gerade dass er gerne reist, er kann ja bei Hobbys "Reisen und fremde Kulturen kennenlernen (z.B. *hier 3 seiner interessantesten Reiseziele hinschreiben*). Vorausgesetzt, er zieht nicht von einer Partyinsel zur nächsten. Falls er ein paar Sprachen spricht -> auch dazu schreiben, und wenn es nur Grundkenntnisse sind.
Ansonsten natürlich auf das Anschreiben setzen. Vielleicht noch etwas einbringen wie dass er zeitlich flexibel ist (da es sich nicht so liest, als würde er Vorlesungen und Tutorien allzu regelmäßig besuchen, kann er - wenn er schon schwänzt - die Zeit ruhig zur Arbeit nutzen).