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Die Bahn nervt

Wobei ich Autofahren auch zunehmend haarsträubend finde... mir scheint die Häufigkeit an chaotischen Kamikaze-Überholern, Dränglern und Schleichern zuzunehmen. Dazu kommt die massive Zunahme des Güterverkehrs auf den Straßen. Und all die Baustellen, Umleitungen... Autofahren ist (für mich) weder ein Vergnügen, noch immer erheblich zuverlässiger als Bahnfahren.

Letztlich hat jede Reiseart ihre Probleme und Tücken...

Ja das ist auch so eine Sache unsere Regierung will uns ja animieren weinger mit dem Auto zu fahren und lieber auf dem Fern wie Nahverkehr umzusteigen.
Nur wenn man immer ärger mit den Bahnen, Busse, Strassenbahnen U Bahn hat muss man sich nicht wundern wenn man dann lieber mit dem Auto fährt.
 
Die Monopolstellung der bahn ist in der Tat das größte Problem: Es gibt zwar konkurrenzunternehmen, aber die sind ja keine WIRKLICHE Konkurrenz: Denn die fahren ja meist auf bestimmten Strecken, wo die Bahn dann nicht fährt...und eben umgekehrt. Eine reale Alternative sind die also nicht: Du kannst ja nicht sagen: OK, die Bahn kommt mal wieder nicht, aber in 10 Minuten kommt der nächste xy. Vor allem im Fernzugbereich und in dne S-bahnen.
Eigentlich dürften unternehmen, die ganz klar eine Monopolstellung haben (müssen) und wo es anders nicht geht, nicht privatwirtschaftlich sein. Für meine Begriffe müsste die Bahn staatlich sein. Auf keinen Fall dürfte so ein Unternehmen jedenfalls an die Börse gehen: Denn in dem Moment steht ja nicht mehr der Kunde im Mittelpunkt, sondern der Aktionär. Für meine Begriffe müsste die bahn staatlich sein...ähnlich wie Schulen, also eine Art Behörde. Weil sie ja einfach eine gesellschaftliche Aufgabe hat: Wenn man mal zusammenrechnet, was für ein Volkswirtschaftlicher Schaden jeden Tag durch die Verspätungen entsteht...heiliger Strohsack, das möchte ich garnicht wissen: Wenn zB in Großstädten wie München, Berlin, Hamburg mal wieder der Pendlerverkehr im Ar*** ist und tausende zu spät zur Arbeit kommen...uff: Wer zahlt denn die ausgefallenen Arbeitsstunden? Die bahn ist da fein raus.
Und nur die Bahn darf es sich rausnehmen, eine Leistung zu verkaufen und sie nicht einzuhalten: Kein geericht der Welt würde doch sagen, Du musst den vollen Preis für eine Waschmaschine bezahlen, die aber nur halb funktioniert. Aber bei der bahn nehmen wir das hin?

Und wenn die Bahn nicht in der Lage ist, ihre Mitarbeiter verdammt noch mal gescheit zu bezahlen, so dass die streiken müssen, so wäre es doch eigentlich auch ihre Pflicht, die Kunden zu entschädigen: sie bringen die gekaufte Leistung nicht (der Grund ist UNS doch erstmal egal- das ist nicht das Problem der Kunden) also muss es Entschädigung geben: Wenn in einer Firma die Belegschaft streikt und nicht produziert wird, dann kann die Firma ja nicht trotzdem die Kunden zahlen lassen- für Ware, die sie nicht bekommt.
ich glaube, wenn das mal gerichte klarstellen würden, dass die Bahn im Streikfall die Kunden zu entschädigen hat, dann würden die sich zweimal überlegen, ob sie es überhaupt zu einem Streik kommen lassen. Aber so: Ist der bahn ja wurscht: dann fahren halt keine Züge: Die Kunden haben ihre Tickets ja schon gekauft, die Monatskarten sind bezahlt usw.
DAS regt mich wirklich auf! Die bahn bekommt Sonderrechte, ist aber trotzdem ein privates Unternehmen???
 
Entschädigung gibt es. Zumindest das Fahrtgeld kann man zurück bekommen.

Ich versuche gerade, Honorarausfall ersetzt zu bekommen. Mal sehen.

Nicht den vollen betrag.
Ich habe damals vor 10 jahren ein Bahn Ticket gekauft für über 50€ um nach Heidelberg zu fahren. Ich wurde aber so schwer Krank das ich nicht fahren konnte.
Ich bekam von der bahn gerade 15€ erstattet.
 
Entschädigung gibt es. Zumindest das Fahrtgeld kann man zurück bekommen.

Ich versuche gerade, Honorarausfall ersetzt zu bekommen. Mal sehen.
Naja, die Entschädigungen sind aber im Grunde ein Witz: wie war das gleich noch:....25% des Fahrpreises ab einer Verspätung von einer Stunde? Lächerlich! Wenn Du also 59 Minuten Verspätung hast, gilt das immernoch als voll zu bezahlende Fahrt? Einfach nur eine Unverschämtheit!
Wenn der Zug garnicht fährt kriegt man zumindest beim Streik sein geld zurück, aber ich glaube, im Normalfall (also wenn kein Streik ist) kannst Du das Ticket nicht zurückgeben, sondern musst irgendwie einen anderen Zug nehmen.
Das alles gilt aber nur für den Fernverkehr: Im Nahverkehr und Pendlerverkehr bleibst Du auf deinen gezahlten kosten sitzen: Spartickets (also zB Ländertickets) sind von Entschädigungen ausgenommen, Monatskarten (sowie, Tageskarten, Streifenkarten usw) auch....

Also die Bahn macht da schon ihren Schnitt: Diejenigen, die wirklich eine Entschädigung bekommen können sind echt die wenigsten.
oder Zb der Sbahnverkehr:
Wenn man zB eine Großstadt nimmt- zB München, wo Jeden tag Verspätungen sind und die Leute extrem teure Monatstickets bezahlen- da entschädigt niemand! Und es kann durchaus vorkommen, dass man um von der Arbeit nachhause zu kommen 3-4 mal so lange braucht, wie angekündigt- und das mehrmals die Woche:mad:. Wenn man da jedes mal etwas vom Preis des Monatstickets abziehen würde....dann würden irgendwann alle Münchner umsonst fahren😀
Aber sowas ist ja nicht vorgesehen...

ich finde einfach: Wenn ich eine Leistung nicht erbringen kann, darf ich sie nicht verkaufen!
 
Nicht den vollen betrag.
Ich habe damals vor 10 jahren ein Bahn Ticket gekauft für über 50€ um nach Heidelberg zu fahren. Ich wurde aber so schwer Krank das ich nicht fahren konnte.
Ich bekam von der bahn gerade 15€ erstattet.
Genau: Solche Fälle gibt es ja auch noch: Wo der Kunde aus persönlichen Gründen nicht fahren kann. Da guckt man sowieso in die Röhre!
Kundenorientiertheit sieht definitiv anders aus!
 
Warum wird hier erwartet, dass der Dienstleister das Geld zurück geben muss, wenn der Kunde die Dienstleistung aus Gründen, für die der Dienstleister nichts kann, nicht in Anspruch nimmt?

Bei allen Dingen, die man im Voraus bucht, kann man nur bis zu einer bestimmten Frist von Vertrag unter voller Kostenerstattung zurück treten. Und wenn man Economy-Tarife wählt, häufig gar nicht. Das weiß man aber vorher.

Hier geht es um Streik und da bekommt man seinen vollen Fahrpreis erstattet.
 
https://www.wiwo.de/technologie/for...ans-bahn-auf-die-sekunde-faehrt/20789748.html

Von Japan könnte sich die Deutsche Bahn ne Scheibe abschneiden.
Besonders bemerkenswert finde ich folgendes:
in Japan sei es eben üblich, „sich zunächst einmal zu entschuldigen“, damit die Atomsphäre nicht beeinträchtigt wird und das Leben problemlos weitergehen kann.
Bei uns wirst Du noch recht blöd angeblafft, wenn Du Dich an die Bahnmitarbeiter wendest, den Service anschreibst uä: Dann wirst Du dumm angeredet, verarscht oder gleich ignoriert: Kein Wunder, dass man wenig bis garkein Verständnis mit den Angestellten hat (frei nach dem Motto: Die haben ja auch kein Verständnis mit uns Fahrgästen).
Und ich meine: Wem ist das noch nicht passiert, dass er im Zug unfreundlich oder gar unverschämt vom Personal behandelt wurde.
Auch hier sehe ich die Bahn als Konzern in der Pflicht: da muss einfach mal eine neue Unternehmensphilosophie her!
Würde die bahn ihre Fargäste anständig behandeln, wären wir sicher auch eher bereit, mal eine Verspätung zu verzeihen!
 

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