An seiner Stelle würde ich mir erst mal einen besser bezahlten Job suchen. Wenn er auf 1.100€ kommt, dann bekommt er bei 40h/Woche minimal mehr als Mindestlohn. Jeder Full-Time-Kellner ohne Abschluss bekommt ähnlich viel Geld, wenn er das Trinkgeld behalten darf sogar einiges mehr. Aber da spielt vermutlich auch der Wohnort eine Rolle.
Das Existenzminimum liegt bei etwa 1.100€. Bei ihm wurde es eventuell heruntergesetzt, weil er keine Miete zahlen muss, sodass er doch Unterhalt leisten muss. Diesen sollte er natürlich bei vorhandenem Job und ohne Mietkosten weiterhin zahlen. Was das Essen und den Lebensunterhalt angeht muss er jetzt eben erst ein mal ordentlich zurückstecken. Kein Auto, billige Lebensmittel, eventuell Handyvertrag kündigen bzw. zumindest Kosten minimieren, ... Aber die Summe seiner Schulden ist schon echt happig. Selbst wenn er jeden Monat 200-300€ zurück zahlen könnte/würde, wäre er erst innerhalb von 3-4 Jahren bei den 10.000€ angelangt. Hat er vielleicht irgendwelche Wertgegenstände, die den Vorgang beschleunigen könnten? Irgendwo hin muss er doch das ganze Geld verschleudert haben?
Um die Schuldenberatung führt kein Weg herum.