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Hund - immer noch nicht besser, bin ich besessen davon?

Hallo Schokoschnute,

nein meine Tochter ist ein Einzelkind, und wird es auch immer bleiben. Sie war und ist der Nabel der Welt für mich und ihren Vater. Sie wuchs auf mit langen Gesprächen über jede ihrer Sorgen und waren sie auch noch so klein, wir haben immer viel Verständnis und Mitgefühl gezeigt. Es gab für sie nie etwas wo sie um unsere Aufmerksamkeit hätte kämpfen müssen, denn die hatte sie uneingeschränkt.

Dass sie eifersüchtig auf den Hund war, ja das glaube ich wohl, auch wenn es dazu von außen betrachtet wenig Grund gab. Das wenige Mitgefühl dass sie zeigt, ist etwas neues, vor der Sache mit dem Hund hatten wir lange Katzen, zu ihnen war sie immer lieb, als sie klein war, hat sie sogar nicht einmal Blümchen gepflückt weil sie ja dann sterben. Hätte ich gewusst dass es solche Veränderungen gibt, hätte ich den Hund auch nach diesem 3 Jahren betteln nicht angeschafft.

Alle Bemühungen, und wir haben uns sehr bemüht, herauszufinden was mit ihr los ist waren bisher vergebens. Ich versuche auch schon seit Monaten Hilfe für sie zu finden, aber es sind immer nur Wartelisten, keine Chance auf baldige Behandlung.

Dann lass sie auf die Warteliste setzen das ist doch erstmal besser als gar nichts. Und das was du schreibst schockiert mich auch nicht, es hätte mich gewundert wenn es anders, respektive nicht so gewesen wäre.

Einzelkind und immer Mamas sowie Papas Liebling, und der Nabel des ganzen Universums, und jetzt muss sie dieses Universum ( wo sie das doch nie gelernt hat) mit einem anderen Lebewesen teilen.
Das waren schon Ehrlich gesagt meine Gedanken als ich deinen Eingangsbeitrag gelesen habe, denn das liest sich nämlich sehr nach, entschuldige bitte, vollkommen verzogenem Gör.

Deshalb wird es aller höchste Zeit das sie mit deinem Seelnschmerz konfrontiert wird. Und bitte, setz sie auf die Warteliste.:blume:
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht kannst du dir später einen neuen Hund anschaffen....

Ich kann solche extremen Verlustgefühle bei einem Hund gut verstehen....
Auch ich hatte dies als meine Mutter meinen über alles geliebten Hund (als ich Kind war) in ein Tierheim gab....weil sie keine Lust auf einen Hund hatte.
Einen sehr starken Hass hatte ich deshalb auf sie bekommen .
Der Hund war mein ein und alles.

Ich litt jahrzehntelang darunter.
Das wird auch ein Grund sein, weshalb ich jetzt in unserem Haus und Grundstück viele Hunde habe.

Hallo cucaracha,

einfach so ins Tierheim? Ja das ist wirklich schlimm, und es ist mehr als nachvollziehbar dass du deine Mutter hasst. So etwas tut man einem Kind nicht an. Es freut mich sehr für dich, dass du jetzt so viel Freude mit deinen neuen Hunden zu haben scheinst.

Ich weiß nicht, vielleicht werde ich es eines fernen Tages schaffen wieder ein Tier zu haben, aber aktuell sehe ich da für viele viele Jahr keinerlei Perspektive, und kann mir auch nicht vorstellen, dass ich diesen erneuten schmerzlichen Verlust jemals überwinden kann. Danke für deine Antwort und dass du mir Trost spenden wolltest.
 
Dann lass sie auf die Warteliste setzen das ist doch erstmal besser als gar nichts. Und das was du schreibst schockiert mich auch nicht, es hätte mich gewundert wenn es anders, respektive nicht so gewesen wäre.

Einzelkind und immer Mamas sowie Papas Liebling, und der Nabel des ganzen Universums, und jetzt muss sie dieses Universum ( wo sie das doch nie gelernt hat) mit einem anderen Lebewesen teilen.
Das waren schon Ehrlich gesagt meine Gedanken als ich deinen Eingangsbeitrag gelesen habe, denn das liest sich nämlich sehr nach, entschuldige bitte, vollkommen verzogenem Gör.

Deshalb wird es aller höchste Zeit das sie mit deinem Seelnschmerz konfrontiert wird. Und bitte, setz sie auf die Warteliste.:blume:

Hallo Ondina,

oh nein das hast du falsch verstanden, sie IST auf der Warteliste, seit Februar oder März.

Ja es stimmt im Vergleich zu anderen Kindern ist sie recht verzogen, das will ich nicht bestreiten. Ich hatte mir immer vorgenommen eine gute Mutter für sie zu sein, alles richtig zu machen, vielleicht haben wir das übertrieben.

Nun ich habe schon ein oder zwei Mal versucht mit ihr über meinen Schmerz zu sprechen. Sie hat sich entschuldigt aber nicht mehr. Wahrscheinlich hast du Recht und ich sollte ihr die volle Wahrheit darüber sagen, was ich bisher nicht getan habe.
 
Konntest du nicht damals wegen deiner grausamen Mutter zur Polizei und zum Jugendamt gehen ?

Jetzt hast du deinen Hund gerettet und er hat ein glückliches Leben.

Ich wünsche dir ein Leben ohne hundehassende Menschen.
Vielleicht kann sich deine Tochter verändern.
-----------

Dennoch, wäre es mal für dich ratsam das du dir psychologische Hilfe holst, du bist als Kind schwer Traumatisiert wurden, und das musst du unbedingt verarbeiten.
Zitat Ende

Das ist sehr wichtig....

Hallo cucaracha,

nein ich konnte leider nicht zur Polizei oder zum Jugendamt, auch wenn ich es mir oft überlegt habe, gab es da ein Problem. Ich habe noch einen kleinen Bruder, er ist 1 1/2 Jahre jünger als ich. Von klein auf musste ich auf ihn aufpassen, im Gegensatz zu mir, haben meine Eltern ihm nichts großartiges getan was eine Wegnahme hätte veranlassen können. So hatte ich immer Angst, dass wenn ich weg bin, er nicht mitkommt und sie dann alles an ihm auslassen was sie mit mir gemacht haben. Ich bin halt dann sehr früh ausgezogen.

Danke für deine guten Wünsche🙂.

Ja ich weiß, dass ich an diesem Trauma arbeiten muss, aber es fällt mir schwer mich selbst in Therapie zu begeben, da ich mal eine extrem schlimme Erfahrung mit so etwas gemacht habe.

Ich war mal wegen stressbedingter Magenbeschwerden beim Hausarzt und wollte mich krank schreiben lassen. Leider war so eine Vertretung da, die dann lauter dumme Fragen stellte, weil sie gerade nebenbei Psychologie studierte und dachte sie könnte schon alles. Aus irgendeinem Grund sind wir dann auf die Geburt meiner Tochter gekommen, was auch traumatisch war, da erst fast meine Tochter gestorben wäre und später fast ich. Schon nach kurzem auf mich einreden bin ich weinend zusammen gekracht. Seit dem halte ich mich persönlich fern von so etwas, und schicke meine Tochter ganz bestimmt auch nur zu solchen wo ich absolut sicher von Anderen gesagt bekomme, dass es ihnen mehr nützt als schadet.
 
Ich denke @TE deine Tochter sollte wissen wie es dir geht ganz einfach aus dem Grund heraus das sie begreift das ein Lebewesen nun mal kein Gebrauchsgegenstand ist.
Und sag ihr ruhig auch wie du dich fühlst und was du von der ganzen Sache hältst. Ich denke sie ist alt genug um mal langsam Verantwortung in ihrem Leben zu übernehmen, warum solltest du ihr das denn weiterhin abnehmen siehst doch was dabei rum kommt.😉

Boahhh und über deine " Mutter" lass ich mich lieber mal nicht aus sonst darf ich wieder eine Weile im HR Resort residieren.

Dennoch, wäre es mal für dich ratsam das du dir psychologische Hilfe holst, du bist als Kind schwer Traumatisiert wurden, und das musst du unbedingt verarbeiten.

Hallo Ondina,

ja du hast natürlich Recht, sie ist schon alt genug sich ihrer Verantwortung zu stellen und nicht immer alles nachgetragen zu bekommen. Dass der Hund ein Lebewesen ist, nun ich dachte immer, dass ich ihr das nicht beibringen muss, da sie das von den Katzen wissen sollte, immerhin haben die sie seit ihrer Geburt begleitet bis 2013 die letzte gestorben ist. Allgemein, hatte sie immer sehr viel Respekt vor Lebewesen, ich kann nicht begreifen was beim Hund anders war, und sie sagt auch nichts.

Die Therapie, ja die bräuchte ich eigentlich, wenn da nur nicht die schlechten Erfahrungen mit dieser angehenden Psychologin gewesen wären, danach hatte ich mehr Probleme mit dem Trauma (ein anderes) als je zuvor. So ist es nicht leicht sich zu überreden.
 
Hallo Ondina,

oh nein das hast du falsch verstanden, sie IST auf der Warteliste, seit Februar oder März.

Ja es stimmt im Vergleich zu anderen Kindern ist sie recht verzogen, das will ich nicht bestreiten. Ich hatte mir immer vorgenommen eine gute Mutter für sie zu sein, alles richtig zu machen, vielleicht haben wir das übertrieben.

Nun ich habe schon ein oder zwei Mal versucht mit ihr über meinen Schmerz zu sprechen. Sie hat sich entschuldigt aber nicht mehr. Wahrscheinlich hast du Recht und ich sollte ihr die volle Wahrheit darüber sagen, was ich bisher nicht getan habe.

Das ist gut das sie auf der Warteliste ist und auch du brauchst Hilfe. Ja, ich kann dich verstehen, man möchte eine gute Mutter/ Eltern sein, eigentlich will man nur alles richtig machen und die Kinder sollen es mal besser haben als man es selber hatte, das verstehe ich.

Leider ist dann das, was dabei raus kommt so gar nicht dass was wir wollten.:blume:
 
Hallo Schokoschnute,

nein meine Tochter ist ein Einzelkind, und wird es auch immer bleiben. Sie war und ist der Nabel der Welt für mich und ihren Vater. Sie wuchs auf mit langen Gesprächen über jede ihrer Sorgen und waren sie auch noch so klein, wir haben immer viel Verständnis und Mitgefühl gezeigt. Es gab für sie nie etwas wo sie um unsere Aufmerksamkeit hätte kämpfen müssen, denn die hatte sie uneingeschränkt.

Dass sie eifersüchtig auf den Hund war, ja das glaube ich wohl, auch wenn es dazu von außen betrachtet wenig Grund gab. Das wenige Mitgefühl dass sie zeigt, ist etwas neues, vor der Sache mit dem Hund hatten wir lange Katzen, zu ihnen war sie immer lieb, als sie klein war, hat sie sogar nicht einmal Blümchen gepflückt weil sie ja dann sterben. Hätte ich gewusst dass es solche Veränderungen gibt, hätte ich den Hund auch nach diesem 3 Jahren betteln nicht angeschafft.

Alle Bemühungen, und wir haben uns sehr bemüht, herauszufinden was mit ihr los ist waren bisher vergebens. Ich versuche auch schon seit Monaten Hilfe für sie zu finden, aber es sind immer nur Wartelisten, keine Chance auf baldige Behandlung.


Aha...Ok..Schön Danke für deine Erklärungen.Ich habe auch ein Einzelkind^^

Auf deine Tochter hast du sehr geachtet und ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen,etwas was du zuwenig hattest^^
Natürlich musste Sie mit den Hund auf einmal Emotionen teilen lernen,was ihr gar nicht gefiel,weil Sie nicht mit SO Starken GEFÜHLEN deinerseits gerechnet hatte..
Kinder spüren aber auch ohne Worte viel.
Sie wird gespürt haben WAS für eine dolle Bedeutung hinter den Hund steckt und wird nicht Verstanden haben wieso auf einmal der Hund der Bauchnabel der Welt ist.
Auch wenn DU SIe natürlich nicht Vernachlässigt hast.Aber dieses Gespür war ja nicht Verkehrt..Irgendetwas war nicht mehr im Gleichgewicht.

Noch immer glaube ich, du das der Schlüssel für deine Tochter bist..

Du hast etwas ganz schreckliches Erlebt über sehr lange Zeit immer wieder..Das sind emotionale Schocks und ein
Trauma .vielleicht sogar ein Komplexes.
Ich würde Dir auch Raten wie Ondina zu einer Trauma Therapie..Spreche mit deinem Hausarzt darüber,ganz offen..
Es ist Wichtig das er es weiß und Wichtig das Du auch besser abschätzt,das sich so tiefe Wunden so lange Wiederholen bis Sie angeschaut werden.
Deine Tochter wird mehr gespürt haben aber wsste nicht was das ist..
Ich glaube Sie braucht dein Vertrauen um zu Verstehen,das das was Sie fühlte nicht gegen SIE war.
Sie konnte sich deine Verhalten aber nur so erklären..denn, da war ja was anders bei DIR.
Eigene TIERE triggern DICH stark.

Dein KLEINES verletze MÄDCHEN ist immer noch in DIR,..nicht in deiner Tochter.
Deine Tochter hat es nicht erlebt und ist wohl auf.
Das Sie sich selbst an den Hund vergangen hat ,OBWOHL Sie so Tier liebt ist ? Passt doch gar nicht.

Ich kann mir Vorstellen das dieses eigentlich Tierliebe Mädchen,unter ihrer Handlung selber LEIDET und sich nicht Versteht.Aber Sie hat etwas in DIR gespürt..
SIe wird sich nicht erklären können,warum Sie das gemacht hat und beide entfernt ihr euch emotional.
Sie trägt nun eine Schuld in sich,die Sie selbst nicht Versteht,würde SIe aber,..wenn Sie DICH versteht und deine
Geschichte kennt.

Ich denke das es wirklich Wichtig wäre, IHR deine Wunden und Erfahrungen mit den Tieren in deiner Kindheit erzählst,auch mit Tränen..Endlich kann Töchterchen dir auch etwas geben und Trösten.

Die Kinder sind Sensibler wie man denkt..
Abgesehen davon bei so viel Vertrauen was Du ihr schenkst..wird Sie sich auch Klarer und kann sich Erklären,warum Sie das tat und hofft dann,..bestimmt das du ihr Verzeihen kannst.

Man sagt in jeder Krankheit liegt eine Chance. Nicht umsonst passieren Dinge, so wie Sie passieren.

NUN weißt du warum du derart Stark und Verzweifelt reagierst,auf den weiter gegeben Hund.

Gibt deiner Tochter die Möglichkeit mit dir zu Wachsen,und Tröstet euch.
Ich schätze mal,wenn deine Tochter davon früher gewusst hätte,wäre es nicht so weit gekommen.


 
Aha...Ok..Schön Danke für deine Erklärungen.Ich habe auch ein Einzelkind^^

Auf deine Tochter hast du sehr geachtet und ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen,etwas was du zuwenig hattest^^
Natürlich musste Sie mit den Hund auf einmal Emotionen teilen lernen,was ihr gar nicht gefiel,weil Sie nicht mit SO Starken GEFÜHLEN deinerseits gerechnet hatte..
Kinder spüren aber auch ohne Worte viel.
Sie wird gespürt haben WAS für eine dolle Bedeutung hinter den Hund steckt und wird nicht Verstanden haben wieso auf einmal der Hund der Bauchnabel der Welt ist.
Auch wenn DU SIe natürlich nicht Vernachlässigt hast.Aber dieses Gespür war ja nicht Verkehrt..Irgendetwas war nicht mehr im Gleichgewicht.

Noch immer glaube ich, du das der Schlüssel für deine Tochter bist..

Du hast etwas ganz schreckliches Erlebt über sehr lange Zeit immer wieder..Das sind emotionale Schocks und ein
Trauma .vielleicht sogar ein Komplexes.
Ich würde Dir auch Raten wie Ondina zu einer Trauma Therapie..Spreche mit deinem Hausarzt darüber,ganz offen..
Es ist Wichtig das er es weiß und Wichtig das Du auch besser abschätzt,das sich so tiefe Wunden so lange Wiederholen bis Sie angeschaut werden.
Deine Tochter wird mehr gespürt haben aber wsste nicht was das ist..
Ich glaube Sie braucht dein Vertrauen um zu Verstehen,das das was Sie fühlte nicht gegen SIE war.
Sie konnte sich deine Verhalten aber nur so erklären..denn, da war ja was anders bei DIR.
Eigene TIERE triggern DICH stark.

Dein KLEINES verletze MÄDCHEN ist immer noch in DIR,..nicht in deiner Tochter.
Deine Tochter hat es nicht erlebt und ist wohl auf.
Das Sie sich selbst an den Hund vergangen hat ,OBWOHL Sie so Tier liebt ist ? Passt doch gar nicht.

Ich kann mir Vorstellen das dieses eigentlich Tierliebe Mädchen,unter ihrer Handlung selber LEIDET und sich nicht Versteht.Aber Sie hat etwas in DIR gespürt..
SIe wird sich nicht erklären können,warum Sie das gemacht hat und beide entfernt ihr euch emotional.
Sie trägt nun eine Schuld in sich,die Sie selbst nicht Versteht,würde SIe aber,..wenn Sie DICH versteht und deine
Geschichte kennt.

Ich denke das es wirklich Wichtig wäre, IHR deine Wunden und Erfahrungen mit den Tieren in deiner Kindheit erzählst,auch mit Tränen..Endlich kann Töchterchen dir auch etwas geben und Trösten.

Die Kinder sind Sensibler wie man denkt..
Abgesehen davon bei so viel Vertrauen was Du ihr schenkst..wird Sie sich auch Klarer und kann sich Erklären,warum Sie das tat und hofft dann,..bestimmt das du ihr Verzeihen kannst.

Man sagt in jeder Krankheit liegt eine Chance. Nicht umsonst passieren Dinge, so wie Sie passieren.

NUN weißt du warum du derart Stark und Verzweifelt reagierst,auf den weiter gegeben Hund.

Gibt deiner Tochter die Möglichkeit mit dir zu Wachsen,und Tröstet euch.
Ich schätze mal,wenn deine Tochter davon früher gewusst hätte,wäre es nicht so weit gekommen.



Hallo Schokoschnute,

nun ich bin sicher du hast wohl Recht, dass sie gespürt hat, dass da etwas ganz anders ist als sonst.

Verstärkt wurde dass natürlich noch dadurch dass der Hund lange und aufwendig wegen seiner Blasensteine behandelt werden musste (er hat eine starke Stoffwechselstörung die die immer wieder verursacht hat) und trotz sehr starker Medikamente eine Weile sehr gelitten hat (da eine OP nichts gebracht hätte sondern es nur so rausgespült werden konnte). Da muss sie dann erst recht gespürt haben das was nicht stimmt, da mir Leid immer extrem nahe geht bei Tieren.

Vielleicht würde es ihr mit ihren eigenen Gefühlen helfen wenn ich das erkläre, warum es so anders war, aber ist es nicht zu grausam einem 13 Jahre alten Kind solche Dinge zu berichten? Könnte sie nicht auch irgendwie dadurch Schaden nehmen?

Ob ich es vielleicht nur oberflächlich anschneiden sollte, damit es für sie verkraftbar ist?

Nun ich kann mal das Gespräch mit einem Arzt suchen, auch wenn man ja die Therapie wollen muss, und ich nach den bisherigen Erfahrungen da eher Angst davor habe.
 
Hallo Tutzi,
Aber du hast doch Kontakt zu der neuen Familie in der dein früherer Hund lebt, hattest du in deinem anderen Thread geschrieben, hast du diesen Kontakt immer noch?
Wenn ja, finde ich es wichtig, die Realität mit den Fantasien und Gedanken abzugleichen, und den Hund und die Familie mal zu besuchen.
Das löst zwar nur deine akute Sorge um den Hund.
Aber alles der Reihe nach.

Ich finde es sehr erwachsen von dir, das du dich dazu entschieden hast deinen/euren Hund wegzugeben um für seine Sicherheit zu sorgen.
Damit gehst du auch den regelmäßigen Triggern aus dem Weg, und das ist schon besser erst mal.
Aber es gibt noch viel Arbeit bei euch.

Ich habe eine ähnliche Situation vom Prinzip her mit meiner damals 9jä heute 12jä. Tochter hinter mir.
Geholfen hat mir damals die Therapeutin von der Erziehungsberatungsstelle. Sie ist ausgebildet als systhemische Familientherapeutin, und so richtig gut ist sie.
Ein zarter und vorsichtiger Mensch mit viel Wissen.
Erst mal hatten wir 4 oder 5 Gespräche alleine, dann später mit meiner Tochter und als ich Vertrauen zu ihr hatte und meine Tochter auch, hatten die beiden auch mal ein Einzelgespräch.
Die Frau hat mir wirklich gut geholfen.

Vielleicht rufst du mal bei der Erziehungsberatungsstelle bei euch an, erzählst kurz am Telefon grob umrissen, um was es geht und fragst ob sie eine geeignete Therapeutin für euer Problem haben. Ein Versuch ist es wert.

Und bitte, denke dir immer wieder, deine Tochter ist nicht deine Mutter. Sie mag zwar ähnlich Verhaltensweisen an den Tag gelegt haben, aber meiner Ansicht aus anderen Empfindungen heraus.
Das Verhalten aber ist dein Triggerpunkt, und da fängt dann der nötige Abstand um die Situation zu beurteilen und das du dich passend dazu verhälst, an zu verschwimmen.
Kinder habern da eine empfindsame Antenne und dazu stecken sie selbst in ihren eigenen Befangenheiten und Gefühlen fest. Und verhalten sich unbeabsichtigt sowie Mam das grade nicht braucht.


Übrigens würde ich meine Tochter nicht alleine zu einer Psychologin gehen lassen.

Ja die Erziehungsberatungsstelle des Kreises oder eben eine Familienberatungsstelle, die gibt es auch in jeder Stadt, sind dann eher was für euch.


Ich glaube die Einsamkeit die du fühlst, hat mehr mit dem Getriggert sein zu tun, als mit dem Hund. Natürlich fehlt dir der Hund, das möchte ich dir nicht absprechen, jetzt hast du mehr Zeit über deine aufgewühlten Gefühle nachzudenken und das erinnert dich bestimmt an das einsame Kind das dieser Mutter ausgeliefert war. Und das macht hilflos und Hilflosigkeit fühlt sich einsam an.

Du könntest ja mal mit einem Tierheimhund Gassi gehen, vielleicht regelmäßig, vielleicht lenkt dich das etwas ab. Und danach noch einen besuch im Katzenhaus machen. ist nur so ein Gedanke von mir.


Alles Gute Pecky
 
Hallo Ondina,

ja du hast natürlich Recht, sie ist schon alt genug sich ihrer Verantwortung zu stellen und nicht immer alles nachgetragen zu bekommen. Dass der Hund ein Lebewesen ist, nun ich dachte immer, dass ich ihr das nicht beibringen muss, da sie das von den Katzen wissen sollte, immerhin haben die sie seit ihrer Geburt begleitet bis 2013 die letzte gestorben ist. Allgemein, hatte sie immer sehr viel Respekt vor Lebewesen, ich kann nicht begreifen was beim Hund anders war, und sie sagt auch nichts.

Die Therapie, ja die bräuchte ich eigentlich, wenn da nur nicht die schlechten Erfahrungen mit dieser angehenden Psychologin gewesen wären, danach hatte ich mehr Probleme mit dem Trauma (ein anderes) als je zuvor. So ist es nicht leicht sich zu überreden.

Beim Hund war anders weil er sehr viel deiner Aufmerksamkeit bekam. Er bekam das von dir, was aus ihrem Selbstverständnis heraus nur für sie reserviert ist. Durch das teilen was sie ja nun überhaupt nicht kennt hatte sie auch Angst, sie würde deine Aufmerksamkeit verlieren.

Das zeigt das eure Tochter keinen gefestigten Seelischen Unterbau hat, und das muss so weit es noch möglich ist unbedingt nachgeholt werden.
Sie hat nicht verstehen können weil sie es nie gelernt hat, das deine Aufmerksamkeit deine Gefühle teilen, nicht zwangsläufig heißt sie vollkommen zu verlieren.

Das ist ihr, in ihren prägen-sten Jahren leider nicht vermittelt wurden, weil sie eben zu viel gehätschelt wurde verstehst, und diese Erfahrung fehlt ihr jetzt.🙂

Ich denke eine geschulte und erfahrene Psychologin kann dir das besser erklären.🙂
 

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