Hallo Schokoschnute,
nein meine Tochter ist ein Einzelkind, und wird es auch immer bleiben. Sie war und ist der Nabel der Welt für mich und ihren Vater. Sie wuchs auf mit langen Gesprächen über jede ihrer Sorgen und waren sie auch noch so klein, wir haben immer viel Verständnis und Mitgefühl gezeigt. Es gab für sie nie etwas wo sie um unsere Aufmerksamkeit hätte kämpfen müssen, denn die hatte sie uneingeschränkt.
Dass sie eifersüchtig auf den Hund war, ja das glaube ich wohl, auch wenn es dazu von außen betrachtet wenig Grund gab. Das wenige Mitgefühl dass sie zeigt, ist etwas neues, vor der Sache mit dem Hund hatten wir lange Katzen, zu ihnen war sie immer lieb, als sie klein war, hat sie sogar nicht einmal Blümchen gepflückt weil sie ja dann sterben. Hätte ich gewusst dass es solche Veränderungen gibt, hätte ich den Hund auch nach diesem 3 Jahren betteln nicht angeschafft.
Alle Bemühungen, und wir haben uns sehr bemüht, herauszufinden was mit ihr los ist waren bisher vergebens. Ich versuche auch schon seit Monaten Hilfe für sie zu finden, aber es sind immer nur Wartelisten, keine Chance auf baldige Behandlung.
Dann lass sie auf die Warteliste setzen das ist doch erstmal besser als gar nichts. Und das was du schreibst schockiert mich auch nicht, es hätte mich gewundert wenn es anders, respektive nicht so gewesen wäre.
Einzelkind und immer Mamas sowie Papas Liebling, und der Nabel des ganzen Universums, und jetzt muss sie dieses Universum ( wo sie das doch nie gelernt hat) mit einem anderen Lebewesen teilen.
Das waren schon Ehrlich gesagt meine Gedanken als ich deinen Eingangsbeitrag gelesen habe, denn das liest sich nämlich sehr nach, entschuldige bitte, vollkommen verzogenem Gör.
Deshalb wird es aller höchste Zeit das sie mit deinem Seelnschmerz konfrontiert wird. Und bitte, setz sie auf die Warteliste.:blume:
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