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youtube als job- wie seht ihr das?

  • Starter*in Starter*in Runalin
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Und da muss es schon super rund laufen.
10 000 sind wohl eher die Leute in der Branche, die nebenbei noch was anders machen.
Abgesehen davon ist es kein festes Einkommen, mit dem man rechnen kann und man führt keine Rentenbeiträge ab, ist nicht KV versichert.
Ich finde es weit übertrieben das Drehen und Schneiden von solchen Minivideos als Arbeit zu bezeichnen. Das ist fast eine Beleidigung für die Leute, die die Woche 40 Stunden über rackern müssen.

Ach so,dachte die sind Arbeitslos..^^
Ob das alles so ist, wie du dir zusammen reimst ?

..und zumindest ist es eine Beschäftigung,die auch Zeit und Arbeit nimmt und wohl auch noch Spaß macht ,..mit ihren Fan`s,die gepflegt werden wollen, für Likes. XD
Manche haben sich die Zeit dafür eben eingerichtet,warum auch nicht,wenn Sie es sich leisten können.

Man muss auch "Jönne" Können ,sofern es keinen Schadet.
Die haben halt andere Lebensweisen/Styles/Möglichkeiten..und?
Leben und Leben lassen ^^ 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Runalin,
Ich kann deinen Standpunkt nachvollziehen, aber die Aussagen von wegen "Das ist ja keine Arbeit/ kein Job" sind engstirnig.

Was ist laut Duden ein Job?

"1.(umgangssprachlich) vorübergehende [einträgliche] Beschäftigung (zum Zweck des Geldverdienens)"

Also, natürlich ist das ein Job. Die Leute machen was, irgendwer guckt sich das gerne an und daher kriegen die Geld dafür.
Und "Arbeit" ist das auch, hier komme ich gar nicht erst mit der Definition, weil die sehr weit gefasst ist und nicht mal was mit Geld verdienen zu tun haben muss. Dass diese Art von Arbeit oft weniger zeitaufwendig, mühsam und einengend ist als ein konventioneller Beruf, will ich nicht bestreiten. Aber nirgends steht geschrieben: "Du bist erst ein richtiger Arbeiter, wenn du soundsoviele Stunden an einer bestimmten Stelle rumstehst/ -sitzt und soundsoviele Tränen pro Tag vergießt."


Abgesehen davon:
1. Die Produktion der meisten professionellen und halbprofessionellen Videos ist aufwendiger als das, was du "
auf Arbeit mit den Kiddies dort als AG nebenbei" machst.
2. Ein Klempner mit derselben Einstellung wie du würde dir vielleicht sagen, dass du auch keine richtige Arbeit machst. Denn du musst auf Arbeit ja gar nicht richtig mit schweren Werkzeugen anpacken und watest gar nicht so oft durch menschliche Ausscheidungen wie er.
Diese Denke finde ich also sogar gefährlich, weil sie einen unendlichen Kreislauf von Argwohn und Klassentrennung aufrechterhält.

___________

Okay. Zum Thema selbst:
Dass die Mainstream-YouTube-Kultur ein schlechtes Vorbild für Kinder sein kann, sehe ich auch so. Die Beauty-Göttinnen und Fortnite-Let's Player broadcasten belanglosen Kram, und wenn sie sich mal irgendwie zu einer Weitergabe von Weisheiten herablassen, sind die immer auf "Folge deinem Traum"-Niveau. Und natürlich war deren Traum dann schon immer, endlich in Vollzeit Videos machen zu können.
Sinnvollere Youtube-Channel exisitieren natürlich auch! Zuhauf sogar.
Aber ich glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass ein Kind, das sich selbstständig und von Freunden motiviert auf der Seite aufhält, sich die lieber anguckt als den erwähnten Mainstream-Kram.



Generell sehe ich es aber nicht so, dass man als tatsächlich erfolgreicher Vollzeit-Youtuber nichts zu seinem Lebenslauf beiträgt. Viele stehen bei Netzwerken und Medienangeboten unter Vertrag. Wer früher irgendeine Form von TV-C-Promi war, macht heute eben Webvideos und Influencer-Marketing. Berufsfelder verschieben sich halt. Und das sollten die Personaler von Medienagenturen wissen.

Wie es mit solchen Fällen in 10 Jahren aussieht? Keine Ahnung. Vielleicht sind in 10 Jahren 80% der heutigen Arbeitsplätze von KIs und Robotern eingenommen worden. Vielleicht gibt es in 10 Jahren sowieso gar keine Rente mehr. Auch keine Ahnung.
😉
Dass die alle auf der Straße landen, glaube ich eher nicht - denn mir fällt keine größere deutsche Internetpräsenz ein, die keine Ausbildung oder Studium gemacht hat. Und von Obdachlosen, die sich von Freunden durchfüttern lassen und dabei Internetvideos drehen, habe ich auch noch nichts gehört. Woher hast du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
10 000 euro im Monat? Das ist eher ein Witz.
Die Meisten bei denen es rund läuft kriegen wohl im Schnitt so 2000 Euro.

Und da muss es schon super rund laufen.
10 000 sind wohl eher die Leute in der Branche, die nebenbei noch was anders machen.
Abgesehen davon ist es kein festes Einkommen, mit dem man rechnen kann und man führt keine Rentenbeiträge ab, ist nicht KV versichert.

Ich finde es weit übertrieben das Drehen und Schneiden von solchen Minivideos als Arbeit zu bezeichnen. Das ist fast eine Beleidigung für die Leute, die die Woche 40 Stunden über rackern müssen.

ist nicht böse gemeint, aber du hast von youtube "scheinbar" nicht soviel ahnung.

die richtig grossen youtuber verdienen deutlich mehr als 10k im monat. auch kleinere (einige hundert tausend abonenten und entsprechend gute viewzahlen) verdienen schon ordentlich, je nach content.

diese leute sind freiberufler, führen rentenbeiträge ab, wenn sie wollen (wie jeder freiberufler muss man das nicht), krankenversichert sind sie natürlich. JEDER in deutschland ist krankenversichert. das ist zwingend. glaub mir, denn ich wollte vor mehreren jahren komplett raus (bin privat). aus der versicherung rauszukommen ist mühsam, alles andere als "geht schon" und hat massive nachteile, wenn man dann doch mal wieder versichert sein möchte (nachzahlung der letzten x jahre). man könnte auch sagen : sie sind genauso "nicht" versichert wie jeder andere freiberufler - weil es eben freiberufler sind, und in deutschland versicherungspflicht besteht... wie kommst du darauf, dass es anders sein könnte?! oder meinst du die paar wenigen beispiele von irgendwelchen freaks, die auswandern und nicht mehr alle tassen im schrank haben? ich dachte es geht um youtuber generell, und für die gilt gesagtes : freiberuf (zumindest, wenn sie davon leben und nicht nen ganz normalen job nebenher haben, wie z.b. der dunkle parabellritter, den ich sehr empfehlen kann)

wieviel arbeit in dem drehen, bearbeiten, schneiden eines AUFWENDIGEN "minivideos" steckst, kannst du dir in deinen kühnsten träumen nicht vorstellen, vermute ich. du kannst davon ausgehen, dass ein GUTES video (qualität, bearbeitung, schnitt, sound usw) pro minute etliche stunden (!) zeit verschlingt. guck dir z.b. mal den youtuber rezo an, wenn du nix zu tun hast. da steckt richtig liebe, arbeit, aufwand drin. manch einer würde sagen : kunst. der hier auch verlinkte tommy (lehrreiche filme) macht sich auch richtig mühe, auch wenn er natürlich aufgrund der abozahlen "eher wenig" damit verdienen wird - bei seinen videos dürfte der arbeitsaufwand pro minute auch bei etlichen stunden liegen.

leider stimmt eines : viele verdienen auch mit schrott. selbst diese leute stecken noch einen gewissen aufwand hinein, der vermutlich über dem liegt, den du dir vorstellst, aber bei denen wundere ich mich auch, warum leute das gucken und so für finanzielles ausgesorgt-sein sorgen. nur : das wundere ich mich auch bei vielen normalen, überbezahlten jobs.


warum es für dich eine beleidigung wäre, wenn youtuber mit ihrer "arbeit" sehr gut verdienen verstehe ich nicht. du hast ja auch die wahl, etwas zu machen, was dort hunderttausende anspricht, und den selben weg einzuschlagen. wenn dir dafür die lust, die zeit, das talent oder der drang nach öffentlichkeit fehlt verstehe ich das sehr gut, aber falls diese dinge vorhanden sind (manchmal gehts auch ohne talent 😀), dann ist es doch ein weg, der so gut oder schlecht ist wie jeder andere, mit entsprechenden nachteilen ebenso. ich hätte keine lust nonstop auf der strasse von irgendwelchen kids erkannt zu werden, oder mein leben ständig auf youtube breittreten zu müssen.
 
ich finde das ja gar nicht mal so schlecht

immer noch besser als jemand der einfach nur einen job macht und sich gar nicht wohlfühlt

oder noch schlimmer die sich krank machen lassen, weil sie gemobbt werden.

Jeder soll das machen, was er will und kann.

Frei zu sein hat schon auch seine Vorteile.

Die überwiegen mehr, als gefangen zu sein in einem system und von früh bis abend zu malochen.
 
Die überwiegen mehr, als gefangen zu sein in einem system und von früh bis abend zu malochen.

Auf die Gefahr hin, dass das zynisch 'rüberkommt: Eigentlich ist 'Freiberufler' ein Euphemismus. Denn letztlich kann man nur die Abhängigkeit wählen - ob man sich jetzt in Abhängigkeit eines Arbeitgebes begibt, oder aber sich als 'Frei'-Berufler in die direkte Abhängigkeit eines Marktes begibt.

Ist eine Typfrage, finde ich.
Nicht jedem Menschen sollte man ein 'frei'-berufliches Dasein empfehlen - umgekehrt ist auch nicht jeder für ein Angestelltenverhaltnis geschaffen.

So lange man das wählen kann, ist ja alles i. O. in der Hinsicht.
 
ich finde schon das es ein richtiger job ist.
und ich denke um ein gutes video hochzuladen dauert es auch.
bin auch dankbar drum.
sei es yogavideos, bauchschmerzen oder tipps bei bewerbungen kann man sich da informieren.
und bei guten videos, da sieht man auch das sich die menschen zeit und mühe geben, dass erkennst du wenn
du schlechte dir anschaust.
der ton muss passen, auch synchron sein, lichteinstellungen usw.
 
Für mich ist das kein Job. Sorry, Leute aber ich sehe das so. Ich hab das sehr oft mit Spielerei verglichen. Hohe Qualität oder nicht. Viele youtuber, die ich sehr hoch einschätze äußern das auch so.

Ich hab selbst schon youtube videos erstellt und die zusammen geschnitten, die auch liefen und ich weiß was ich pro Klick bekommen habe. Ich habs dann irgendwann gelassen, weil ich nicht zur Fraktion gehöre, die sich selbst darstellt.

Eine youtuberin, der ich folge hat auch mal über ihre Finanzen gesprochen. Sie hatte über 50 000 Abonennten und pro Video gut über 20 000 Zugriffe kam im Monat knapp auf 1000 Euro, in Hochzeiten auch mal auf 2000.
10 000 Euro sind schon ganz wenige, die das erreichen und wie gesagt ist das kein regelmäßiges Einkommen. Es gibt ja ups und downs. Einen Monat läufts, den anderen wieder nicht.

Ich bin da mit Gehaltsaussagen echt vorsichtig, denn letztendlich können andere viel erzählen. Ich weiß nur wie viel ich bekommen hab, obwohl es gar nicht mal so schlecht lief und so üppig war es nicht, obwohl es weit über 1000 klicks waren.

Klar, Arbeit kann man jeweils unterschiedlich definieren. Laut Duden ist vieles Arbeit. Auch wenn jemand schwarz auf dem Bau arbeitet und trotzdem führt er keine Steuern ab.
Selbstständigkeit ist nochmal ne andere Sache. Man muss ja alles selbst tragen und ich hab meine Zweifel, dass das viele können. Bei einer youtuberin, die ich persönlich kenne wurde mir gesagt, sie führt das alles nicht ab, hat sich mittlerweile aber ins Ausland abgesetzt.


iese leute sind freiberufler, führen rentenbeiträge ab, wenn sie wollen (wie jeder freiberufler muss man das nicht), krankenversichert sind sie natürlich.

Und woher weißt du bitte, dass sie es auch tun?

Von mir aus soll ja jeder sein Leben gestalten wie er will. Aber ich finde die ganze youtubegeschichte sehr engstirnig gedacht. Seine Arbeit und das Einkommen nur von einer solchen Plattform abhängig zu machen ist schon sehr gewagt. Meine Meinung. Was ist denn in 10 Jahren? Oder wenn man plötzlich der Meinung ist, pro Video nimmt man Geld, um es anzusehen? Das würde kein Mensch mehr schauen.


leider stimmt eine

sorry, aber wer bist du, dass du meinst deine Meinung hier als allgemeingültig aufzustellen? Was maßt du dir da an? Bei meinen Aussagen stimmt nicht nur eins. Meine Aussagen spiegeln meine Meinung wieder. Da kann gar nichts stimmen, denn es sind keine mathematischen Formeln, die falsch oder richtig sind.
 
Mal so gesagt, wenn ich bei mir zuhause die Treppe wische oder das Klo putze dann ist das auch Arbeit und ich bekomme nicht mal was dafür und trotzdem ist es Arbeit.
 
Man kann bezüglich Arbeit unterschiedlicher Auffassung sein und auch die Gegenhypothese aufstellen, dass es deine Pflicht ist, da du nicht mit dreckigem Klo leben willst.

Darüber kann man diskutieren. Ich finde es auch nachvollziehbar, dass andere da eine andere Meinung haben.

Ich hab ja nur geschrieben wie ich es sehe.
Ist für mich völlig okay, wenn du da anderer Meinung bist.
 
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