10 000 euro im Monat? Das ist eher ein Witz.
Die Meisten bei denen es rund läuft kriegen wohl im Schnitt so 2000 Euro.
Und da muss es schon super rund laufen.
10 000 sind wohl eher die Leute in der Branche, die nebenbei noch was anders machen.
Abgesehen davon ist es kein festes Einkommen, mit dem man rechnen kann und man führt keine Rentenbeiträge ab, ist nicht KV versichert.
Ich finde es weit übertrieben das Drehen und Schneiden von solchen Minivideos als Arbeit zu bezeichnen. Das ist fast eine Beleidigung für die Leute, die die Woche 40 Stunden über rackern müssen.
ist nicht böse gemeint, aber du hast von youtube "scheinbar" nicht soviel ahnung.
die
richtig grossen youtuber verdienen deutlich mehr als 10k im monat. auch kleinere (einige hundert tausend abonenten und entsprechend gute viewzahlen) verdienen schon ordentlich, je nach content.
diese leute sind freiberufler, führen rentenbeiträge ab, wenn sie wollen (wie jeder freiberufler muss man das nicht), krankenversichert sind sie natürlich. JEDER in deutschland ist krankenversichert. das ist zwingend. glaub mir, denn ich wollte vor mehreren jahren komplett raus (bin privat). aus der versicherung rauszukommen ist mühsam, alles andere als "geht schon" und hat massive nachteile, wenn man dann doch mal wieder versichert sein möchte (nachzahlung der letzten x jahre). man könnte auch sagen : sie sind genauso "nicht" versichert wie jeder andere freiberufler - weil es eben freiberufler sind, und in deutschland versicherungspflicht besteht... wie kommst du darauf, dass es anders sein könnte?! oder meinst du die paar wenigen beispiele von irgendwelchen freaks, die auswandern und nicht mehr alle tassen im schrank haben? ich dachte es geht um youtuber generell, und für die gilt gesagtes : freiberuf (zumindest, wenn sie davon leben und nicht nen ganz normalen job nebenher haben, wie z.b. der dunkle parabellritter, den ich sehr empfehlen kann)
wieviel arbeit in dem drehen, bearbeiten, schneiden eines AUFWENDIGEN "minivideos" steckst, kannst du dir in deinen kühnsten träumen nicht vorstellen, vermute ich. du kannst davon ausgehen, dass ein GUTES video (qualität, bearbeitung, schnitt, sound usw) pro minute etliche stunden (!) zeit verschlingt. guck dir z.b. mal den youtuber rezo an, wenn du nix zu tun hast. da steckt richtig liebe, arbeit, aufwand drin. manch einer würde sagen : kunst. der hier auch verlinkte tommy (lehrreiche filme) macht sich auch richtig mühe, auch wenn er natürlich aufgrund der abozahlen "eher wenig" damit verdienen wird - bei seinen videos dürfte der arbeitsaufwand pro minute auch bei etlichen stunden liegen.
leider stimmt eines : viele verdienen auch mit schrott. selbst diese leute stecken noch einen gewissen aufwand hinein, der vermutlich über dem liegt, den du dir vorstellst, aber bei denen wundere ich mich auch, warum leute das gucken und so für finanzielles ausgesorgt-sein sorgen. nur : das wundere ich mich auch bei vielen normalen, überbezahlten jobs.
warum es für dich eine beleidigung wäre, wenn youtuber mit ihrer "arbeit" sehr gut verdienen verstehe ich nicht. du hast ja auch die wahl, etwas zu machen, was dort hunderttausende anspricht, und den selben weg einzuschlagen. wenn dir dafür die lust, die zeit, das talent oder der drang nach öffentlichkeit fehlt verstehe ich das sehr gut, aber falls diese dinge vorhanden sind (manchmal gehts auch ohne talent
😀), dann ist es doch ein weg, der so gut oder schlecht ist wie jeder andere, mit entsprechenden nachteilen ebenso. ich hätte keine lust nonstop auf der strasse von irgendwelchen kids erkannt zu werden, oder mein leben ständig auf youtube breittreten zu müssen.