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Der Sohn meines Lebensgefährten

Er soll also den Kontakt abbrechen, weil du mit dem Kind nicht zurecht kommst und lieber ein gemeinsames willst? Lese ich das hier richtig raus?
Soll das Kind ohne Vater aufwachsen? Weil du genervt bist?
Das Kind hat in ganz jungen Jahren die Familie zerbrechen sehen. Es ist wütend, zwischen den Eltern hin-und hergeschoben zu werden, dafür muss man kein Psychologe sein um das zu erkennen.

Das habe ich in keiner Form geschrieben oder gemeint. Es ist mal wieder schön zu lesen, wie einem die Worte im Munde verdreht werden bzw. sachliche Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden.
Zu deiner Info, ich habe ihn mit Kind kennengelernt und es war für mich überhaupt kein Problem. Des Weiteren habe ich schon mal erwähnt, dass auch genervt ist und ihm die Hände gebunden sind weil die Mutter alles komplett boykottiert und er als Vater darunter leidet zu sehen, wie sein Sohn vernachlässigt wird.



Das sind normale Wörter, die jedes Kind aus dem Kindergarten mitbringt. Diese kindliche Fäkalsprache ist zwar eher was für 4 jährige, aber du sagst ja selbst, dass er entwicklungsverzögert ist. Das verwächst sich wieder.
Wenn dein Junge das nicht gesagt hat - mit diesem Argument wirst du sicher antworten- heisst es noch lange nicht, dass es nicht normal ist.

Bitte nicht voreilige Schlüsse ziehen und anfangen mit Klischees zu argumentieren!
Du hast mal wieder nicht richtig gelesen.
Es kommt immer auf den Zusammenhang an, in dem die Worte verwendet werden. Oder ist es für dich normal, wenn ein Kind vor dir steht und dich "du Kaka" nennt? Ich denke nicht. Außerdem sind Pipikopf und Kakamann, war er daraus machte, sind keine normalen Worte.
Und weißt du was? Mein Sohn hat das auch gesagt! Unglaublich was? Allerdings habe ich ihm erklärt, dass das Schimpfworte sind und man solche nicht benutzt. Mehr wollte ich von der Mutter auch gar nicht.
 
Hallo Khany,

ich hab nicht alle antworten gelesen. Als ich habe aber auch ein Beziehung gehabt, wo der Partner einen 4 jähriger dazu brachte mit Besuch alle 2 Wochen und Unstimmigkeiten zwischen den Eltern. Der Junge ist emotional auch 2-3 Jahre nachgewiesen hinterher.

was soll ich sagen: sein Verhalten wird sich nicht ändern, wennnichts grundlegend im System geändert wird. Und ich schätze, dein Problem ist, dass nicht nur Du sondern auch dein Sohn betroffen ist. Hier war es damals nur ich (da schluckt man mehr).

Also entweder übernimmt der Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Kind lebt bei Euch. Das wird min ein Jahr totales Chaos, dann könnte es laufen.
Oder er reduziert/ bricht den Kontakt ab - das hat im hiesigen Fall das Kind getan, aber so mit 10, als ihm selbst bewusst wurde, wie belastend der ständige Wechsel der Regeln ist. Bzw. Hier spielen noch andere Sachen mit rein, aber das ist für Euch egal.
oder ihr findet ne andere Regelung für die Wochenenden. Bspw. Das nur Vater und Sohn was zusammen machen - dann habt ihr aber kein Familienleben mehr.

Wichtig ist, was will der Vater? Wenn du ihn zu irgendwas überredest und er es später bereut, verzeiht ihr Euch das beide nie.

eine einfache Lösung gibt es leider nicht.

LG
Epmal
 
Hallo Khany,

@ lalelu123

Mein Lebensgefährte versucht sein möglichstes ihn in einen anderen kiga zu bekommen. Es scheitert aber an der Mutter die alles boykottiert.
Er war beim Jugendamt, mit seiner ex zusammen bei der Erziehungsberatung, was überhaupt nichts bringt, da die Werte Dame dort keine Hilfestellung gibt und sich mit schwammigen Antworten aus der Affäre zieht.
Das Kind war im November letzten Jahres beim spz. Seit dem ist nichts passiert außer einmal pro Woche logo, was bei den sprachlichen Defiziten viel zu wenig ist.
Ich weiß auch nicht ob es sinnvoll ist den Sohn deines Partners in einen anderen Kindergarten zu stecken. Wenn das JA schon seine Finger drin hat, wird sicher schon ein Hilfeplan mit dem Kindergarten zusammengestellt worden sein.
Was ich nicht verstehe:Wer ist die Werte Dame? meinst du damit die Ex-Partnerin, warum schreibst du das so. Ich finde deine Bezugnahme und Beschreibungen so anstrengend.
Also die Werte Dame ist nicht die Erziehungsberatungsdame, sondern die Ex, oder doch nicht? Es ist aber auch unlogisch, das die Ex dort Hilfestellung geben soll, also war doch die Erziehungsberatung gemeint. Und was sind das für schwammige Antworten?
Man kann auch zu einem anderen Mitarbeiter wechseln.
spz. soll das Spezialisten bedeuten, deine Sätze werfen nur Fragen auf bei mir. Also im November bei einem Spezialisten für welches Fachgebiet? Und was kam dabei heraus, was wurde gesagt/diagnostiziert?
Einmal die Woche Logotherapie, ist schon einiges, Ärzte gehen sparsam damit um, ist unser Gesundheitssystem dran schuld, leider.
Du kannst ja mit deinem Partner darüber sprechen, das er sich an den Kinderarzt wendet und der Sohn 2x die Woche bekommt. Da wird dann die Ex wieder nicht mitspielen, weil sie 2xmal die Woche los muß, und das wegen dem Baby nicht geht.
Naja, einmal die Woche Logotherapie ist besser als kein mal.


@lalelu123
Die Mutter boykottiert leider alles was mein Lebensgefährte vorschlägt. Er war beim Jugendamt, hat Gespräche bei der Erziehungsberatung mit ihr zusammen - welche absolut sinnlos sind, da die Werte Dame dort keine Hilfestellung gibt und sich mit schwammigen Antworten aus der Affäre zieht-.
Der Junge war im November letzten Jahres beim spz. Dort wurden all jene Sachen diagnostiziert, die mein Lebensgefährte schon seit einem Jahr anspricht.
Passiert ist jedoch nichts, außer das er einmal die Woche logo bekommt. Was aber bei seinen sprachlichen Defiziten viel zu wenig ist.
Wurde eben schon angesprochen von mir.


@pecky-sue
Ich habe ewig probiert einen Draht zu ihm aufzubauen. Habe mir Zeit genommen, Verständnis gezeigt usw.
Das muss ich wohl nicht extra anführen. Sicher, das Kind kann einem nur leid tun. Aber ohne Einsicht der Mutter kann an 2 Tagen innerhalb von zwei Wochen nichts geändert werden.
Das Jahr hat 52 Samstage und Sonntage=26 Samstage und Sonntage für deinen Partner mit seinem Sohn. Na da kann man aber einiges mit machen und auch verändern, wenn der Sohn deines Partners nicht den halben Tag mit Zimmerarrest verbringen muß.


Es ist auch nicht so, dass diese Situation von heute auf morgen entstanden ist. Als ich ihn kennengelernt habe war er ein relativ normaler fast 4 jähriger mit etwas mehr "Hummeln im Hintern" und etwas wenig Erziehung .
Das Verhalten von ihm verschlimmerte sich gravierend als seine Mutter ein zweites Kind bekam (sie ist auch in einer neuen Beziehung). Ab da blieb er quasi stehen. Wie oben schon beschrieben ignoriert und boykottiert die Mutter alles was von Seiten des Vaters kommt.
Also schlussfolgere ich, das du den Sohn deines Partners ca ein Jahr kennst. Ist ja auch nicht so lange um ein Kind zu kennen, besonders wenn man es nur 26 mal im Jahr sieht und davon auch nur ein paar Stunden, wenn er, ich zitiere:"In jedem Fall endet es damit, dass er in sein Zimmer muss. Dort ist er, aufgrund seines Verhaltens, an den Wochenenden ziemlich oft." soviel Zeit im Zimmer verbringen muß.

Natürlich wird ein Kind schwieriger wenn ein Geschwisterchen dazu kommt. Es läuft scheints auch da nicht alles rund, ist fast überall so in Familien, doch das er quasi nach deiner Beschreibung "stehen blieb", deutet es darauf hin das er sich in diesem Gefühl sicher fühlt.
Arme kleine Seele, was er bräuchte wäre ein Papa, bei dem er sich sicher und geborgen und verstanden und angenommen fühlt und nicht abgeschoben ins Kinderzimmer wenn er nicht lieb war.
Sorry, schlechtes Verhalten ist immer ein Zeichen, das ein Kind dringend Zuwendung braucht, sozusagen der letzte Hilferuf. Und spielerisches Umlenken der Verhaltensweisen geht immer bei einem 5 jährigen, wenn man es denn tut.

Schön wäre es, wenn der Kleine seine Besuche bei seinem Papa als ein aufseufzendes "Endlich hab ich meinen Papa für mich und kann mich dort geliebt fühlen", empfinden könnte.
Da kannst du viel unterstützend dazu beitragen.


Deinen Vorschlag mit Spielpark oä haben wir schon ausprobiert. Das einzige was es gebracht hat war ein riesen Theater mit der Mutter, dass er es doch unterlassen soll ein großes
Vergnügungs Wochenende draus zu machen. Er solle bei uns am Alltag teilnehmen und mit ihm was malen oder Fernsehen würde vollkommen ausreichen.
Es ist ja immer noch dem Papa, also deinem Patner, seine Sache wie er die Wochenenden mit seinem Sohn gestaltet. Da hat sich die Ex rauszuhalten, zumal es sich um kindgerechte Unternehmungen mit dem Papa handelt. Er soll seinen Sohn auch nicht im Spielepark absetzen und zuschauen, sondern mit seinem Sohn zusammen spielen und Spaß haben.
Sicher braucht er seinen Vater, aber auf sein Verhalten eingehen in dem man sich dann besonders um ihn kümmert verbessert nicht die Situation und das eigentliche Problem.
Ach so, früher nach Hause bringen geht auch nicht, da die Mutter ihn nicht vor der vereinbarten Zeit zurück nimmt.
Naja auf negatives Verhalten eingehen, streicht dieses ja noch heraus, aber man kann mit Ablenkung und Konzentration auf etwas anderes arbeiten. Vorlesen ist auch schön. Zusammen mit Papa, mit den Star Wars Figuren spielen, ist cool.
Verstecken spielen macht Kindern in dem Alter auch sehr viel Spaß, Strassenkreide malen, Rollerskaten, Fahrradfahren usw.
Ist mir schon klar das dies für deinen Partner anstrengend ist, aber was tut man nicht alles als Papa mit seinem Sohn am Besuchswochenende.🙂
Dann geht es halt nicht mit früher heimbringen, da muß dein Partner halt das Beste, aus der Situation mit seinem Sohn und der noch zu verbleibenden Zeit machen😉 Obwohl es da schon die Möglichkeit gibt, der Mutter(Ex) zu sagen, länger als 16-17.00 Uhr geht nicht Sonntags. Oder wer schreibt das vor?


Nun zum Vater meines Sohnes:
Mein Sohn hat zu seinem Vater keinen Kontakt mehr. Mal eine sporadische WhatsApp, das war es.
Das liegt daran, daß sein Vater ein Alkoholproblem hat und er während der Zeit wo ich noch mit seinem Vater zusammen war, leider zuviel mitbekommen hat was sein Vater mir angetan hat.
Ich denke das sollte als Erklärung genügen oder? 🙂
Ja, danke für deine Beschreibung.
In dieser Situation, sehe ich es ein wenig anders. Naja solange er noch Alkohol trinkt, ist er in der Tat kein Umgang für deinen Sohn, aber das was er dir angetan hat, wovon ich ja keine Details kenne, sollte möglichst aus dem Vater und Sohn Verhältnis rausgehalten werden, wenn das möglich ist.

Alles in allem ist es eine schwierige Situation die noch schwieriger wird, wenn zuviele mit reinmischen.

Liebe Grüße Pecky
 
Zuletzt bearbeitet:
Insgesamt verlaufen die Wochenenden grausam.
Mittlerweile ist es so, dass ich Hassgefühle entwickel. Er kotzt mich einfach nur noch an.. Wenn wieder ein Wochenende ansteht ist bei uns allen(!) die Stimmung im Keller. Niemand hat Lust dazu, keiner freut sich. Auch nicht sein Vater. Es ist wie Magen-Darm-Grippe mit Ankündigung. Mein Lebensgefährte macht diesen Umgang meiner Meinung nach nur mit, weil es von ihm als Vater erwartet wird und er nicht weiß wie er seiner Familie den Abbruch erklären soll. Irgendwann hatten wir mal über ein gemeinsames Kind gesprochen. Er war dem auch nicht abgeneigt, nun ist es aber so das ich keine 30 mehr bin und die Zeit für mich irgendwann vorbei ist. Verhindert wird es durch seinen Sohn und den ganzen Stress den seine Ex anzettelt. Es frustriert mich dieses Kind zu sehen und zu wissen, daß wir das alles niemals gemeinsam haben werden.
Mein Lebensgefährte ist mit der Situation komplett überfordert, versucht es allen recht zu machen und scheitert daran natürlich. Ich weiß nicht wie es hier weiter gehen soll. Hat vielleicht jemand etwas ähnliches erlebt?
Lg
Khany

Hallo,
der Kleine tut mir richtig leid.
Er hat das Zerwürfnis seiner Eltern erlebt, die damit verbundene Trennung etc.
Das ist für ein kleines Kind nicht einfach zu verarbeiten.

Er spürt, angekommen in Eure Familie, daß er nicht erwünscht ist und er keinerlei Chance hat, diesem
Nicht-Erwünscht-Sein zu entkommen. Das er dann so reagiert, wie er reagiert, ist letztendlich ein
Hilfeschrei von ihm. Niemand will ihn von Euch.

Es wäre schon angebracht, daß ihr zwei zur Erziehungsberatungsstelle geht und Euch dort Anregungen etc.
holt, wie ihr dem Kleinen helfen könnt. Er braucht ganz dringend Eure Hilfe.
Er braucht ganz dringend einen Vater, der ihn einfach so liebt, wie er ist und der bereit ist, sich mit
seiner eigenen Überforderung auseinanderzusetzen.

Es bringt nichts, nun dem Kleinen gegenüber Hassgefühle zu entwickeln etc.
Damit ist ihm nicht geholfen und damit ist auch seinem Vater nicht geholfen.

Ihr beide braucht dringend Unterstützung. Seit bereit, Euch damit auseinanderzusetzen und Euch Hilfe
zu holen.

Es ist keine Lösung, die gemeinsamen Wochenenden mit ihm "über sich ergehen" zu lassen und froh zu sein,
ist das Kind wieder weg. Die Problematik als solches bleibt.
Die Mutter des Kindes zeigt keinerlei Einsichten. Darauf nun weiter "herumzureiten" bringt absolut gar nichts.

Konzentriere Dich auf Euer gemeinsames Familienleben und darauf, daß es hier ganz, ganz dringend Unterstützung braucht. Findet gemeinsam einen Weg, die ihr diesem "Übel" begegnen könnt, damit wieder Ruhe und Frieden
einzieht in Euer gemeinsames Familienleben und diese Magen-Darm-Grippe mit Ankündigung sich wandelt in ein Familienleben der gegenseitigen Akzeptanz.

Mit der Mutter des Kindes ist keinerlei Zusammenarbeit möglich. Das ist schwer und schlimm genug.
Wenn nun auch ihr die Zusammenarbeit mit dem Kind aufgrund von Überforderungen verweigert, wird die
Familiensituation mehr und mehr eskalieren und Freundlosigkeit und Frustration werden zunehmen.

Du bist nicht alleine in solch einer Familiensituation. Wende Dich schnellstmöglichst mit dem Vater des Kindes
an eine Erziehungsberatungsstelle und findet dort Lösungsansätze, die ihr gemeinsam mit dem Kleinen
leben könnt. Es wird nicht gelingen, das, was sich in dem Kleinen aufgestaut hat, von heute auf morgen
abzubauen.

Es ist nicht Angelegenheit der Mutter des Kindes sich darin einzumischen, wie der Vater des Kindes seine
Zeit mit ihm verbringt. Sie hat sich aus der gemeinsamen Wochenendgestaltung herauszuhalten.

Man kann sich die Entwicklung seines eigenen Kindes nicht aussuchen. Schon gar nicht kann man sich die
Entwicklung eines Kindes in einer Beziehung aussuchen, in der der Mann ein Kind mit in die Beziehung
hineinbringt.
Die Trennung der Eltern ist für jedes Kind eine große emotionale Belastung.

Konzentriere Dich, sobald die Wochenenden anstehen, auf Euer gemeinsames Familien- und Beziehungs-
leben.

Vielleicht helfen Dir Gespräche bei einer Erziehungsberatungsstelle darüber, was ein kleines Kind benötigt,
um die Trennung der Eltern zu verarbeiten und wie lang solch ein Verarbeitungsprozess andauern kann.

Da ist niemand von Euch beiden, der dieses kleine Wesen, welches emotionale Verletzungen in sich trägt
und diese auf seine ihm eigene Art und Weise verarbeitet, willkommen heißt.
Da ist keine Wärme und keine Geborgenheit zwischen den Zeilen in Deinen Beiträgen zu lesen.

Es ist sehr viel Verständnis für Deine Reaktionen da - jedoch sind sie auf Dauer keine Lösung.

alles Liebe
flower55
 
Er spürt, angekommen in Eure Familie, daß er nicht erwünscht ist und er keinerlei Chance hat, diesem
Nicht-Erwünscht-Sein zu entkommen.

Ich würde gerne wissen wie du auf die Idee kommst, er wäre nicht erwünscht gewesen.
Ich finde das man nicht einfach mal irgendetwas prognostizieren sollte, nur weil die TE mittlerweile diese Situation als unerträglich empfindet. Ich glaube nicht, das er von Anfang nicht willkommen gewesen ist.

Im Gegenteil: Ihre Schilderungen lassen vermuten, dass es in dem Elternhaus der TE angenehmer, ruhiger und freundlicher zugeht als bei dem Jungen zu Hause. Klar, kann auch DAS bei dem Jungen dann Verwirrung auslösen - nur ist das dann doch nicht die Schuld der TE.

Sicherlich muss man Verständnis für die schwierige Situation des Jungen zeigen. Aber dennoch gibt es Schuhe die sollte man sich nicht anziehen. Und es gibt Bereiche, für die sollte man einfach keine Verantwortung übernehmen wenn man merkt das einem die Hände gebunden sind. Und ich finde nicht, dass sie die Erziehungsfehler anderer auf ihre Kappe nehmen sollte nur weil sie selbst auch einen Sohn hat und diesen integriert wissen möchte. Ist ein bißchen zu viel des Guten.
 
Die erwachsenen sollten wissen, was sie (ihren Kindern) (an)tun, wenn sie sich trennen.
Wenn sie sich mit neuen Partnern zusammentun.
Wenn sie patchworkfamilien (wie der name schon sagt) zusammenflicken.
Meine, deine, unsere Kinder.
Dass da niemals ein perfektes, heiles, ganzes sein kann erklärt sich von selbst.
Da sind immer schmerzhafte nähte und Narben.
Aber die erwachsenen müssen auch dafür sorgen, dass alles so gut wie möglich funktioniert.
Dass alle so gut wie möglich miteinander klarkommt.
Dass jeder zu seinem recht kommt. Keiner sich ausgeschlossen, ungeliebt, als fünftes Rad am Wagen fühlen muss.
Man kann doch nicht einen 5jährigen die Fehler seiner Eltern (beider!) ausbaden lassen.
Ihn allein lassen mit seinem schmerz, seiner Wut.
Ihn in sein Zimmer zu schicken mag der einfache weg sein.
Effektiver wäre aber, sich mit ihm ausgiebig zu beschäftigen.
Bei seiner Mutter wird er aufgrund des Babys auch sehr zurückstecken müssen.
Ist klar, dass du, TE, deinen eigenen Sohn bevorzugst und in Schutz nimmst.
Dass der Vater den Kontakt 'nur nicht abbricht, weil er nicht weiss wie er es seiner Familie erklären soll' lässt tief blicken.
Liebt sogar er deinen Sohn (der mit ihm/euch leben darf^^) schon mehr als seinen eigenen?
Weil er einfacher ist?
Und weil er (der vater) jetzt einen braven ersatzsohn hat, wird der freche eigene entsorgt?

Mir fehlt bei dem was du schreibst auch sehr die Empathie.
Das Mitgefühl für einen kleinen 5jährigen jungen.
 
Das habe ich in keiner Form geschrieben oder gemeint. Es ist mal wieder schön zu lesen, wie einem die Worte im Munde verdreht werden bzw. sachliche Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden.
Zu deiner Info, ich habe ihn mit Kind kennengelernt und es war für mich überhaupt kein Problem. Des Weiteren habe ich schon mal erwähnt, dass auch genervt ist und ihm die Hände gebunden sind weil die Mutter alles komplett boykottiert und er als Vater darunter leidet zu sehen, wie sein Sohn vernachlässigt wird.





Bitte nicht voreilige Schlüsse ziehen und anfangen mit Klischees zu argumentieren!
Du hast mal wieder nicht richtig gelesen.
Es kommt immer auf den Zusammenhang an, in dem die Worte verwendet werden. Oder ist es für dich normal, wenn ein Kind vor dir steht und dich "du Kaka" nennt? Ich denke nicht. Außerdem sind Pipikopf und Kakamann, war er daraus machte, sind keine normalen Worte.
Und weißt du was? Mein Sohn hat das auch gesagt! Unglaublich was? Allerdings habe ich ihm erklärt, dass das Schimpfworte sind und man solche nicht benutzt. Mehr wollte ich von der Mutter auch gar nicht.


Ja, es ist total normal. "Du Kaka" ist eher noch das nette. Kindergartenkinder bringen ganz andere Worte mit nach Hause, was denkst du denn. Ich finde wirklich, dass du übertreibst.

Ich verdrehe im übrigen nicht die Worte, ich beschreibe was ich zwischen den Zeilen rauslese. Und da getroffene Hunde bellen scheine ich da einen wunden Punkt getroffen zu haben.
 
Einfach mal drei Fragen an die TE:


1. Magst du den Sohn deines Freundes?

2. Habt ihr Kontakt aufgenommen mit der Mutter?

3. Würdet ihr ggf den Jungen bei euch aufnehmen unter Mithilfe eines Erziehungspädagogen?
 
Unmöglich wie die TE hier angegriffen wird, anstatt hier konstruktive Tipps zu geben. Und dann merkt man bei manchen Antworten, der Betrag von der TE wurde gar nicht richtig gelesen. Ist mir in diesem Forum eh schon öfter aufgefallen.
Ihr zu raten in ihrem Alter und in dieser Situation kein gemeinsames Kind mehr zu bekommen ist zudem auch ganz schön dreist und überflüssig.

Ich schließe mich der Ansicht an, dass ihr euch von der Exfrau jedoch nicht vorschreiben lassen solltet, am Wochenende schöne Ausflüge zu unternehmen.
Du schreibst, ihr habt das bereits mit den Ausflügen schon versucht? Waren da alle gemeinsam dabei? Wenn ja, vielleicht wäre es wirklich sinnvoll wenn Vater und Sohn einige Zeit alleine solche Sachen mal machen. Das wird aber vermutlich dann nicht mit 2 oder 3 mal getan sein, da denke ich sind viele Monate, wenn nicht Jahre notwendig, damit das Kind merkt, es ist dem Vater ernst damit und er kann ihm vertrauen.
Gäbe es die Möglichkeit vielleicht für euch am Wochenende mit ihm einen kinderpsychologen zu besuchen? Die Mutter selber scheint damit ja da etwas überfordert zu sein und kein Interesse zu haben. Dann müsst ihr selber aktiv werden und wohl Initiative zeigen.

Dass du da solche Hassgefühle entwickelst kann ich verstehen, vermutlich würde es mir da auch nicht anders ergehen. Aber denk immer daran, der Kleine ist nicht Schuld daran, wie du weißt. Und ich befürchte, wenn du ihn immer in sein Zimmer schickst, wenn er solche Ausbrüche hat, lässt du ihn mit seinen negativen Gefühlen eher alleine und sie werden dadurch eher noch verstärkt. Sicher, dass er deinen eigenen Sohn würgt und tritt ist wirklich nicht normal. Aber irgendwie musst du, denke ich, einen anderen Weg finden anstatt ihn zu Bestrafung.
 
Ja, es ist total normal. "Du Kaka" ist eher noch das nette. Kindergartenkinder bringen ganz andere Worte mit nach Hause, was denkst du denn. Ich finde wirklich, dass du übertreibst.
.


In dem Alter lachen sie sich wegen "Pups" weg...

Ich sehe die Entwicklung mit Besorgnis. Es scheint doch zwischen den Ex-Eheleuten und der neuen Freundin zu eskalieren und der 5-jährige hängt dazwischen und kriegt das alles ab.

Und wenn du, liebe TE schon Hass auf das Kind hast, solltest du überlegen, wie oft du dich unter vor allem deinen Sohn dem Ganzen aussetzt.
 

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