Die allgemeine Erkenntnis von dem, was zum Thema Sex vor der Ehe zu sagen ist, ist Bestandteil sowohl im evangelischen als auch im katholischen Bereich. Darin sind sich beide Seiten einig.
Meine Meinung ist also keine Exklusiv-Meinung, die vom allgemeinen Verständnis der Bibelstellen abweicht.
Siehe auch
https://www.focus.de/wissen/mensch/...ra-sexualitaet-im-christentum_id_3807357.html
Kernsatz für Dich: Außereheliche Beziehungen sind im Christentum nicht erlaubt.
Natürlich steht es Dir frei, eine abweichende Meinung zu haben, die keinerlei Begründung in der Bibel findet. Nur eben ist Deine Meinung unbiblisch, womit Du Dich außerhalb der Sexuallehre der kath. und evang. Kirche bewegst.
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann meinst Du: Alle Theologen haben Unrecht, nur ich weiß es besser.
Lieber Nordrheiner,
auf dieser Ebene macht für mich eine Diskussion absolut keinen Sinn.
Mir ist die vorgekaute, mehrfach verdaute und auch mehrfach ausgekotzte Meinung anderer Leute komplett egal - Es ging ausschließlich (!) um das, was in schriftform in der Bibel zu finden ist, ohne Interpretation um 10 Ecken oder sonstwas. Offensichtlich war es Hinz und Kunz damals durchaus möglich, klare Ansagen zu machen :
- du sollst nicht töten
- du sollst nicht begehren deines nächsten weib (oder so ähnlich)
- du sollst nicht ehebrechen
und so weiter. Im Bezug auf Sex vor der Ehe gibt es solche Ansagen aber
nicht. Ich jedenfalls kenne keine und DU hast es nicht geschafft, mir welche zu liefern.
Was es gibt sind ein paar "Zeitzeugenberichte", die beschreiben, was damals USUS war. Jüngstmöglich verheiraten, ohne die wünsche der beteiligten Personen zu berücksichtigen, mit möglichst optimalem finanziellen Ergebnis. Die Tatsache, dass für eine Nichtjungfrau keine Kohle gelatzt wurde, und daher Sex vor der Ehe eher ungünstig (vor allem für die abgebende Familie) war und so weiter. VERBOTE finde ich hier keine, erst recht keine, die in irgendeinem Zusammenhang mit GOTT oder mit dem Glauben an diesen stehen. Alles vorgenannte fand z.b. genauso im alten Irland statt, zu zeiten, als dort noch mannigfache Götter angebetet wurden, und nicht der eine Wahre. Nichts davon hat irgendwas mit dem glauben oder gott zu tun.
Wenn also irgendwelche Theologen behaupten, Gott wolle, dass es keinen Sex vor der Ehe gäbe, dann dürfen diese das gerne tun, es juckt mich nur weniger als ein Mückenstich im Sommer, nämlich gar nicht. Denn selbst diese werden nicht in der Lage sein mehr zu liefern, als du es hier geschafft hast, davon bin ich überzeugt.
Wovon ich auch überzeugt bin (auch wenn es dazu keine Belege in der Bibel gibt, genausowenig wie es belegte gibt, dass er Sex vor der Ehe verdammt hätte) : Gott hat die damalige Art, "Liebe" zu behandeln, Frauen zu verschachern und gegen ihren Willen zu verheiraten GARANTIERT nicht gut geheissen.
Falls doch ist er ein Gott , mit dem ich rein gar nichts zu tun haben möchte, nämlich kein guter.