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Sex vor der Ehe aus biblischer Sicht

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Verbote sind menschengemacht. Aus gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen, finanziellen, gewiß auch religiösen Gründen. Auch früher schon gab es Menschen, die in religiöse Texte hineingelesen oder herausinterpretiert haben, was gar nicht drin stand, und das AT ist außerdem nicht der einzige religiöse Text der Juden, es gibt noch andere, den Talmud, die Kabbala etc., die das AT ergänzen. Solange man die nicht auch noch konsultiert, kann man zum Thema ziemlich wenig sagen.

Du darfst das durchaus so sehen, da Du Atheistin bist, was ich lediglich als Feststellung schreibe. Die Fragestellung "inwieweit drückten gesellschaftliche Regeln über das Zusammenleben die Vorstellung Gottes aus?" ist Dir naturgemäß fremd. Es bleibt Dir nur die menschliche Perspektive, bei der Gott keine Rolle spielt.
 
Und immer entscheidet sich die Frage "wie wollen wir denn leben?" an der Grundeinstellung:
a) Ich glaube an Gott und vertraue Ihm.
b) Ich glaube an die Existenz Gottes - aber richte mich nur nach meinen Bedürfnissen
c) ich glaube eh nicht an Gott

Was hat das bitte mit vorehelichem Geschlechtsverkehr zu tun?

Es geht hier schon wieder um die "Wahrheit" der Bibel als Gottes "Wort" (was per se schon unsinnig ist denn die Bibel redet nicht)
 
Irgendwie ist das wirklich out of context.
Die Tatsache gläubig zu sein verbietet einem ja nicht automatisch
GV vor der Eheschließung. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, steht so ein Verbot ja auch nicht in der Bibel.
Und wie sollte man das dann eigentlich in Bezug auf Sexpraktiken sehen, die (jetzt in bioligischer Hinsicht) nicht zur Entjungferung führen? :schulterzucken:
Einvernehmlicher Sex zwischen 2 Menschen ist ja auch nichts Böses und ich glaube die Intention ist bei unverheirateten Sexpartnern auch keine andere wie bei den verheirateten.
 
Was hat das bitte mit vorehelichem Geschlechtsverkehr zu tun?

Es geht hier schon wieder um die "Wahrheit" der Bibel als Gottes "Wort" (was per se schon unsinnig ist denn die Bibel redet nicht)

Wir dürfen nicht übersehen, dass hier nicht Christen mit Christen diskutieren, sondern Nicht-Christen mit Christen.

Wir sprechen über richtig und falsch, gut oder böse. Diese Begriffe werden nach meiner Meinung viel zu sehr aus moralischer Sicht gesehen. Wir können und sollten gut oder böse, richtig oder falsch vor allem von den Fragen aus betrachten: was will ich im Leben, was ist mir wichtig, was ist mein Ziel?

Wenn jemand einen Bergurlaub in der Schweiz plant und kauft ein Ticket nach Hamburg, dann ist das "böse", weil es vom Ziel entfernt.

Wenn er ein Ticket nach Zürich kauft, ist es wieder gut, weil diese Handlung zielführend ist. Gut und böse entscheiden sich also auch immer bezogen auf das Ziel, welches ein Mensch verfolgt.

Es geht um die Grundeinstellung. Je nach Grundeinstellung hat der Mensch den Wunsch, Gott gefällig zu leben oder nicht. Der Mensch möchte bei Gott ankommen - oder nicht. Hat der Mensch nicht den Wunsch, Gott gefällig zu leben, lebt er sich eben zum eigenen Gefallen. Und dann ist auch verständlich, dass er Einstellungen ablehnt, die z.B. seiner Triebbefriedigung entgegen stehen. Es geht dann weniger um moralisches Richtig oder Falsch einer Handlung, sondern um die Frage: Was bringt mich meinem Ziel näher? Die Grundeinstellung verrät, in welcher Richtung der Mensch lebt. Demgemäß trifft er seine Entscheidungen.

Ich möchte einmal bei Gott ankommen. Das ist mein Ziel. Gedanken und Handlungen, die mich davon entfernen, sind böse, unabhängig davon, ob sie moralisch begründet werden könnten.

Alopecia hat kein Ziel oder jedenfalls ein anderes als ich, das hat er genau noch nicht mitgeteilt. Auf Grund seiner anderen, gott-losen Einstellung wird verständlich, dass er auch Vorstellungen von Ehe und Sexualität vertritt und nicht danach fragt, was die Bibel dazu sagt. Dies betrifft natürlich jeden Menschen, der das Ziel, bei Gott ankommen, nicht anvisiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mensch Gottes Existenz für möglich hält (an Gott glaubt) oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie ist das wirklich out of context.
Die Tatsache gläubig zu sein verbietet einem ja nicht automatisch
GV vor der Eheschließung. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, steht so ein Verbot ja auch nicht in der Bibel.
Und wie sollte man das dann eigentlich in Bezug auf Sexpraktiken sehen, die (jetzt in bioligischer Hinsicht) nicht zur Entjungferung führen? :schulterzucken:
Einvernehmlicher Sex zwischen 2 Menschen ist ja auch nichts Böses und ich glaube die Intention ist bei unverheirateten Sexpartnern auch keine andere wie bei den verheirateten.

Gut und Böse werden individuell durchaus unterschiedlich definiert. Fast könnte man sagen: das ist Geschmackssache.

Was böse oder gut ist, richtet sich (auch) nach Deiner Zielvorstellung. Wo willst Du ankommen? Wenn eine möglichst hohe Anzahl guter sexueller Befriedigungserlebnisse zu Deiner Lebens- und Zielvorstellung gehören, dann ist es nur konsequent, wenn Du jede auch nur theoretisch mögliche Behinderung ablehnst. In diesem Sinne könntest Du sogar sagen: Ich bin gut - die Bibel ist böse.
 
G

Ich möchte einmal bei Gott ankommen. Das ist mein Ziel. Gedanken und Handlungen, die mich davon entfernen, sind böse, unabhängig davon, ob sie moralisch begründet werden könnten.
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Das ist doch ein durchaus ehrenwertes Ziel, niemand hier wird dir das absprechen. Wenn du dein Leben danach ausrichtest und damit glücklich bist, ist doch alles in Ordnung-
ABER hör bitte auf ,hier allen dein Ziel als das einzig wahre aufzudrängen.
 
Die allgemeine Erkenntnis von dem, was zum Thema Sex vor der Ehe zu sagen ist, ist Bestandteil sowohl im evangelischen als auch im katholischen Bereich. Darin sind sich beide Seiten einig.

Meine Meinung ist also keine Exklusiv-Meinung, die vom allgemeinen Verständnis der Bibelstellen abweicht.
Siehe auch https://www.focus.de/wissen/mensch/...ra-sexualitaet-im-christentum_id_3807357.html

Kernsatz für Dich: Außereheliche Beziehungen sind im Christentum nicht erlaubt.

Natürlich steht es Dir frei, eine abweichende Meinung zu haben, die keinerlei Begründung in der Bibel findet. Nur eben ist Deine Meinung unbiblisch, womit Du Dich außerhalb der Sexuallehre der kath. und evang. Kirche bewegst.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann meinst Du: Alle Theologen haben Unrecht, nur ich weiß es besser.


Lieber Nordrheiner,

auf dieser Ebene macht für mich eine Diskussion absolut keinen Sinn.

Mir ist die vorgekaute, mehrfach verdaute und auch mehrfach ausgekotzte Meinung anderer Leute komplett egal - Es ging ausschließlich (!) um das, was in schriftform in der Bibel zu finden ist, ohne Interpretation um 10 Ecken oder sonstwas. Offensichtlich war es Hinz und Kunz damals durchaus möglich, klare Ansagen zu machen :

- du sollst nicht töten
- du sollst nicht begehren deines nächsten weib (oder so ähnlich)
- du sollst nicht ehebrechen

und so weiter. Im Bezug auf Sex vor der Ehe gibt es solche Ansagen aber nicht. Ich jedenfalls kenne keine und DU hast es nicht geschafft, mir welche zu liefern.
Was es gibt sind ein paar "Zeitzeugenberichte", die beschreiben, was damals USUS war. Jüngstmöglich verheiraten, ohne die wünsche der beteiligten Personen zu berücksichtigen, mit möglichst optimalem finanziellen Ergebnis. Die Tatsache, dass für eine Nichtjungfrau keine Kohle gelatzt wurde, und daher Sex vor der Ehe eher ungünstig (vor allem für die abgebende Familie) war und so weiter. VERBOTE finde ich hier keine, erst recht keine, die in irgendeinem Zusammenhang mit GOTT oder mit dem Glauben an diesen stehen. Alles vorgenannte fand z.b. genauso im alten Irland statt, zu zeiten, als dort noch mannigfache Götter angebetet wurden, und nicht der eine Wahre. Nichts davon hat irgendwas mit dem glauben oder gott zu tun.

Wenn also irgendwelche Theologen behaupten, Gott wolle, dass es keinen Sex vor der Ehe gäbe, dann dürfen diese das gerne tun, es juckt mich nur weniger als ein Mückenstich im Sommer, nämlich gar nicht. Denn selbst diese werden nicht in der Lage sein mehr zu liefern, als du es hier geschafft hast, davon bin ich überzeugt.

Wovon ich auch überzeugt bin (auch wenn es dazu keine Belege in der Bibel gibt, genausowenig wie es belegte gibt, dass er Sex vor der Ehe verdammt hätte) : Gott hat die damalige Art, "Liebe" zu behandeln, Frauen zu verschachern und gegen ihren Willen zu verheiraten GARANTIERT nicht gut geheissen.
Falls doch ist er ein Gott , mit dem ich rein gar nichts zu tun haben möchte, nämlich kein guter.
 
Nein. Keinen Sex vor der Ehe zu haben ist Bestandteil u.a. der kath. Lehre. Ggf. frage einen kath. Pfarrer vor Ort.
Oh dazu kann ich was sagen, bzw habe ich dazu einige Aussagen von katholischen Pfarrern aus meinem Umfeld.
Hm, wie viele werden das gewesen sein?? keine Ahnung...aber doch einige
Aber da waren Aussagen dabei wie: "Wie lange seid ihr zwei denn schon zusammen? Na das ist aber noch nicht so lange, lasst euch lieber mal Zeit mit dem Heiraten und wohnt erstmal ein paar Jahre zusammen"
"Was? X und Y wohnen noch garnicht zusammen und wollen schon heiraten? Das ist keine gute Idee"

All das und noch viel direkteres habe ich aus dem Mund diverser katholischer Pfarrer vor Ort gehört (und von evangelischen sowieso)
Sind die jetzt alle von ihrem eigenen Glauben abgewichen?
 
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