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Mein Leben auf dem Abstellgleis

Ja, ich gehe noch in einen Verein, sofern meine Müdigkeit das zulässt (langer Arbeitstag). Mit gemischtem Erfolg.
Ich weiß auch, dass ich mehr machen müsste. Meine Batterie ist aber nicht mehr die Beste und zu 95% habe ich aufgegeben. Trotzdem wälze ich mich noch jeden Werktag aus dem Bett und mache mich auf für das Pflichtprogramm.
Ich denke, dass ich da eine besondere Erscheinung bin. Andere würden sich dem Suff ergeben oder sich mit Medikamenten oder Drogen wegschießen oder sonstige selbstverletzende Dinge mit sich betreiben. Naja, und ich bin ein unauffälliger Mensch, den man als Idioten und Loser, zumindest als komischen Kauz, belächelt. Bzw. den man offenbar nicht oder nur sehr schwer nachvollziehen kann. Und der einfach nur weitermacht. Total irre. 😀 🙁

Das könnte ich komplett unterschreiben. Ich bin wohl ähnlich wie du gestrickt.

Mein Leben ist auch nur noch ein einziges Pflichtprogramm und eigentlich müsste ich meinen Terminkalender vollstopfen damit ich blos nicht dazu komme kurz zu sitzen.

Pinguin und Vienna, ich kann euch so gut verstehen.
 
Das könnte ich komplett unterschreiben. Ich bin wohl ähnlich wie du gestrickt.

Mein Leben ist auch nur noch ein einziges Pflichtprogramm und eigentlich müsste ich meinen Terminkalender vollstopfen damit ich blos nicht dazu komme kurz zu sitzen.

Pinguin und Vienna, ich kann euch so gut verstehen.

Hallo Penguin und Fleu80,

naja, auch das bedingungslose Herunterziehen des Pflichtprogramms kann eine Art von Selbstverletzung sein.😱 Manchmal bedeutet das "mehr machen" eigentlich weniger von dem zu machen, was man unter "mehr machen" versteht. Sport ist zweifelsohne gut, aber wenn es an irgendeinem Punkt mehr Kraft zieht als gibt, muss man vielleicht eine andere Balance finden.
Nur: es ist beängstigender und schwieriger (und schmerzvoller) innezuhalten und in sich hineinzuhorchen. Ich kann das gut verstehen. Jedesmal wenn ich Yoga mache (ich sollte es viel öfter machen, weil es mir guttut, tue es aber TROTZDEM nur selten😱) merke ich wieviel Traurigkeit und Schmerz in meinem Körper und in meinem "ich" steckt. Vielleicht geht Euch das ja genauso, wenn ihr innehaltet. Das tut weh weil dann alles hochkommt, was einem andere und was man sich selbst angetan hat und wo man wider seine eigene Natur handelt. Vielleicht kommt dann die Stimme raus, die sagt: ich möchte aber eigentlich DAS, und nicht das. Oder: ich will DAS nicht mehr.

Ich denke schon dass das wichtig ist, aber für mich wie für viele andere, die viel Leid erfahren haben, ist es eben auch schmerzhaft und nicht ganz einfach, sich selbst ins Gesicht zu sehen. Es ist sogar schmerzhaft, sich etwas Gutes zu tun. Es ist schmerzhaft, wenn einem andere etwas Gutes tun. Ich bin auch noch längst nicht so weit. Jedesmal wenn ich Geburtstag habe und Geschenke bekomme tut das wahnsinnig weh und ich verbringe fast jeden Geburtstag heulend.🙁 Das ist mal echt bescheuert, oder?
 
Als ich geschrieben habe , nimm es mit Humor , war das ernst gemeint.

Der Humor kann Dir helfen die intrigante Art nicht für voll zu nehmen, was wohl das gesündeste ist, er kann Dir helfen, die eigene Stabilität zu leben, weil die Beeinflussung aufhört, wenn Du Dich abnabelst.

Narzisten sind im Grunde ein unsoziales Völkchen, ich hab mir schon oft überlegt, wie es wohl wäre , wenn man viele davon in einen Käfig sperrte, wahrscheinlich würden alle aneinander vorbeireden, die Sachlagen so verdrehen, bis einer es schafft bei dem anderen einen Knopf zu finden, um ihn zu manipulieren, das wäre sicher lustig, wenn man das aufnähme und als "Versuch" mal starten würde.😀
Das wäre dann das Geiernest , sozusagen....oder Krähentown....

Im alltäglichen Leben ist es anders, da gehen sie sich meist aus dem Weg.

Die Familienbande zu kappen ist nicht ganz so einfach aber im grunde auch nicht wirklich nötig, wenn man sich innerlich abgenabelt hat, die innerliche, emotionale Abnabelung ist aber Notwendigkeit, wenn man daran nicht zugrunde gehen will.

Ja, es wäre schon ein lustiger Versuch, viele Narzisten in einen Käfig zu sperren und zuzugucken, wie jeder versucht, den anderen zu übertönen. Mein Freund und ich witzeln auch oft über die Quirks, die meine Mutter hat, das hilft schon. Umso erschreckender ist es dann, wenn sie mich WIEDER kalt erwischt mit irgendeiner grausamen Scheissaktion.

Ich weiss immer noch nicht was ich tun soll. Sie hat letzte Woche auf dem AB um ein Gespräch gebeten, ich habe aber nicht angerufen, weil ich immer noch so zornig bin und keine Lust auf ein Gespräch habe. Gestern hat sie mir eine SMS geschickt, ich solle mich bitte melden, mit liebe Grüße und so. Ich weiss immer noch nicht ob ich Lust habe mit ihr zu reden. Was soll das bringen? Stück für Stück fallen mir all die scheissaktionen aus meiner Kindheit und danach ein, die sie gebracht hat, und ich glaube wenn ich mit ihr reden müsste, käme das alles hoch und ich würde es ihr um die Ohren knallen und dann würde sie heulen und dann würde mein vater wieder sagen: "Deine Mutter heult sich WEGEN DIR die Augen aus." Und auf eine tränenreiche Versöhnung habe ich auch keinen Bock, ich hab überhaupt keinen Bock auf Nähe mit ihr. :mad: Tut mir alles nur weh. Soll sie doch jemand anderen verrückt machen.
 
Hast Du Deiner Mutter mal einen sachlich-freundlichen Brief geschrieben, in dem Du aufgelistet hast, welche ihrer Aktionen und Äusserungen Dich verletzt haben?

Für unsere Gesundheit ist es unabdingbar, die Realität zu akzeptieren. Das gilt ebenso für Deine Mutter. Das gilt besonders dann, wenn sie (wenn ihr beide) eine gesunde Mutter-Tochter-Beziehung anstrebt.

Durch einen sachlich-freundlichen Ton erleichterst Du Deiner Mutter die Möglichkeit, die Realität nicht zu verdrängen sondern zu akzeptieren. Denn für sie wird es schmerzhaft sein. Real ist nicht nur, wie Deine Mutter es gemeint und gewollt hat, sondern auch wie Du es empfunden hast und was aus ihrer Situation entstanden ist, gehört zu (deiner) Realität. Es gilt das Prinzip von Ursache und Wirkung zu beachten. Ich würde in einem Brief auf die möglichen Unterschiede der Realitätswahrnehmung eingehen. Entscheidend ist jedoch Deine Realitätswahrnehmung. Nur von Deiner Realitätswahrnehmung kannst Du ausgehen. Von was auch sonst?

Ein evt. darauf folgendes Gespräch kann ich mir nur dann - und dann auch positiv - vorstellen, wenn Deine Mutter die Realität akzeptiert. Tut sie das nicht, dann sehe ich auch keine Gesprächsbasis und damit auch keinen Grund für ein Gespräch. Im übrigen hätte ich klare Vorstellungen, wann ein Gespräch stattfinden sollte und aus welchem Grund bzw. mit welchem Gesprächsziel.

"Wenn Du mit mir ein Gespräch führen möchtest, möchte ich den genauen Grund im voraus erfahren. Dann entscheide ich, ob auch ich ein Gespräch möchte."
 
Hast Du Deiner Mutter mal einen sachlich-freundlichen Brief geschrieben, in dem Du aufgelistet hast, welche ihrer Aktionen und Äusserungen Dich verletzt haben?

Für unsere Gesundheit ist es unabdingbar, die Realität zu akzeptieren. Das gilt ebenso für Deine Mutter. Das gilt besonders dann, wenn sie (wenn ihr beide) eine gesunde Mutter-Tochter-Beziehung anstrebt.

Durch einen sachlich-freundlichen Ton erleichterst Du Deiner Mutter die Möglichkeit, die Realität nicht zu verdrängen sondern zu akzeptieren. Denn für sie wird es schmerzhaft sein. Real ist nicht nur, wie Deine Mutter es gemeint und gewollt hat, sondern auch wie Du es empfunden hast und was aus ihrer Situation entstanden ist, gehört zu (deiner) Realität. Es gilt das Prinzip von Ursache und Wirkung zu beachten. Ich würde in einem Brief auf die möglichen Unterschiede der Realitätswahrnehmung eingehen. Entscheidend ist jedoch Deine Realitätswahrnehmung. Nur von Deiner Realitätswahrnehmung kannst Du ausgehen. Von was auch sonst?

Ein evt. darauf folgendes Gespräch kann ich mir nur dann - und dann auch positiv - vorstellen, wenn Deine Mutter die Realität akzeptiert. Tut sie das nicht, dann sehe ich auch keine Gesprächsbasis und damit auch keinen Grund für ein Gespräch. Im übrigen hätte ich klare Vorstellungen, wann ein Gespräch stattfinden sollte und aus welchem Grund bzw. mit welchem Gesprächsziel.

"Wenn Du mit mir ein Gespräch führen möchtest, möchte ich den genauen Grund im voraus erfahren. Dann entscheide ich, ob auch ich ein Gespräch möchte."

Ja, das habe ich auch schon mal überlegt, so etwas per email zu machen. Bis vor kurzem war ich allerdings noch so zornig, dass ich das Gefühl hatte, es macht einfach noch keinen Sinn. Akut bin ich einfach nur müde und versuche mein Leben neu auszurichten.*seufz* Ich weiss halt auch nicht ob auf so einen Brief eine verletzende Retourkutsche zurückkäme. Wahrscheinlich.

Und mit der Realitätswahrnehmung: ich glaube die muss sich bei mir noch festigen, ich bin immer noch so unsicher, dass mich jedes " aber so war das doch gar nicht (gemeint)" oder " weisst Du eigentlich wie sehr ICH darunter leide" von IHR wieder komplett in die Zweifel stürzen und überzeugen würde, dass ICH eigentlich die Böse bin und diejenige, die Schuld an allem ist, an jedem Streit usw. Vielleicht wäre auch aus dem Grund Abstand erstmal nicht schlecht.
 
Ja, die Idee mit der Distanz ist sicherlich gut, solange Du der Situation "Vorwürfe und Falschdarstellung der Mutter" nicht gewachsen bist. Ich kann nur dazu raten, erst dann einen Brief zu schreiben, wenn Du selbst in Dir klar bist und eine schriftliche (negative) Antwort verkraften - weil sachlich zuordnen - kannst.

Es gibt Menschen, die einer Konfrontation ausweichen. Das ist in meinen Augen immer dann vernünftig, wenn man keinen Grund hat, der Konfrontation zur begegnen. Wenn ich mal die Konfrontation suche, dann habe ich auch einen klaren Grund. Streiten um des Streitens willen empfinde ich als negativ.
 
Ja, es wäre schon ein lustiger Versuch, viele Narzisten in einen Käfig zu sperren und zuzugucken, wie jeder versucht, den anderen zu übertönen. Mein Freund und ich witzeln auch oft über die Quirks, die meine Mutter hat, das hilft schon.
Umso erschreckender ist es dann, wenn sie mich WIEDER kalt erwischt mit irgendeiner grausamen Scheissaktion.

Ja , das ist dann blöd , aber das ist eine Einstellungssache, die kennt Deine Knöpfe ganz genau und es ist immer wieder sehr verwunderlich für Dich ( denke ich ) , wenn sie wieder einen gedrückt bekommt und Du wütend wirst. Das sie das tut steht außer Frage, es schwankt , entweder nimmt sie die Opferrolle ein oder sie knallt Dir kalt was vor den Kopf je nach ihrem Gusto.
Was Dir in solchen Momenten helfen kann ist im grunde garnichts, weil Du Dich ihr aussetzt , sozusagen, wenn Du Dich aber ihr nicht mehr aussetzt, weil Du insgeheim die Hoffnung hast sie liebt Dich doch , dann bist Du ja auch wieder die böse, weil Du den Kontakt einstellst. Da hilft wirklich nur eine genaue Analyse. Hört sich jetzt wieder komisch für Dich an , aber ich geb Dir mal den Tip das Telefongespräch wirklich aufzuzeichnen. Bleibe Du sachlich , nett und freundlich, aber distanziere Dein Gefühl, glaube ihr nicht wirklich was sie sagt, sondern betrachte es mal ihrerseits als Versuch, Deine Knöpfe auszuloten. Du merkst dann folgendes

Themensprünge ihrerseits, so als würde sie garnicht darauf eingehen oder verstehen, was Du im Satz vorher gesagt hast.
Standpunktänderung ihrerseits, also von der angeblich liebenden Mutter, zum bestimmenden Gesprächspartner oder von der sachlichen Diskussionsteilnehmerin in die Opferrolle.
Setze Dich mal nach dem Telefonat mit Deinem Mann hin und schreibt Euch mal die Diskussion auf, Satz für Satz, dann erkennst Du, wie sie wirklich tickt.
Wenn Du das erkennst , stellst Du fest, das Du als wichtiger Mensch in ihrer Welt nur dann vorkommst, wenn sie hofft, bei Dir Knöpfe drücken zu können.Du wirst Dich wundern, wie geschickt sie darin ist.

Das geht aber nur , wenn Du objektiv bleibst , nahezu neutral, sozusagen emotional distanziert und sachlich , aber nett und freundlich und dann stellst Du fest , wie sie , wenn sie die Diskussion lenken darf, weil Du nicht auf Konfrontation gehst, sondern auf Deinem sachlichen Standpunkt bleibst, also ihre Knopfdrückversuche fruchtlos bleiben, versucht einen nach dem anderen zu drücken, bis sie Dir irgendwann an den Kopf wirft, daß man mit Dir nicht reden könne, obwohl Du freundlich nett und sachlich auf jedes Thema eingegangen bist, Dich aber eben emotional nicht aufs Glatteis führen läßt und wütend wirst.
Das sollte für Dich genug Beweis sein, das es garnicht darum geht , eine Diskussion zu führen, sondern einzig und allein nur darum geht, ihre Machtposition, für sich erneut auf Deine Kosten zu definieren, wenn nicht widerhole es bei der nächsten Diskussion, zeichne es auf und gehe jeden Satz im einzelnen mal genau mit Deinem Mann durch oder shcreib es für Dich mal auf Papier, so das Du es genau siehst, also klar vor Augen hast.
Die Arbeit wird sich lohnen.




Ich weiss immer noch nicht was ich tun soll.

Beweisführung für Dich selbst herbeiführen, der einzige Tip den ich Dir ernsthaft geben kann.


Sie hat letzte Woche auf dem AB um ein Gespräch gebeten, ich habe aber nicht angerufen, weil ich immer noch so zornig bin und keine Lust auf ein Gespräch habe. Gestern hat sie mir eine SMS geschickt, ich solle mich bitte melden, mit liebe Grüße und so. Ich weiss immer noch nicht ob ich Lust habe mit ihr zu reden. Was soll das bringen?
Wenn Du es unter den richtigen Gesichtspunkten führst, nämlich Dir klarzumachen, wie sie wirklich tickt, bringt das für Dich die Möglichkeit, damit besser umzugehen.
Erstens , wirst Du dann in Zukunft die Knopfdrückversuche besser verstehen.
Zweitens wirst Du auf die Knopfdrückversuche nicht reagieren, sondern erstickst sie im Keim oder wirst ihr zuliebe dann auch mal etwas " aufgebracht " sein, aber nicht wirklich, weil Du dann weißt das dazu kein Anlass besteht.
Drittens festigt das Deinen Standpunkt, weil Du endlich mal einen beziehst, im grunde hast Du sicher schon oft den Spüruch von Deinem Vater gehört , Du weißt doch wie die Mama ist.......oder ?

Dann weißt Du es .



Stück für Stück fallen mir all die scheissaktionen aus meiner Kindheit und danach ein, die sie gebracht hat, und ich glaube wenn ich mit ihr reden müsste, käme das alles hoch und ich würde es ihr um die Ohren knallen und dann würde sie heulen und dann würde mein vater wieder sagen: "Deine Mutter heult sich WEGEN DIR die Augen aus." Und auf eine tränenreiche Versöhnung habe ich auch keinen Bock, ich hab überhaupt keinen Bock auf Nähe mit ihr. :mad: Tut mir alles nur weh. Soll sie doch jemand anderen verrückt machen.

Eben die tränenreiche Versöhnung , wäre ja auch nicht echt, nur von Deiner Seite .

Du solltest Dir aber klarmachen wie sie tickt und dann kannst Du sicher auch den Großmut besitzen , sie so zu akzeptieren , wie sie ist, auch sie hat ihre Gründe dafür , so zu sein wie sie ist, vielleicht war es für sie die einzige Möglichkeit so zu werden, um nicht am Leben zu zerbrechen, das weißt Du nicht.
Irgendwann wird dann einer zu Dir sagen, ich weiß nicht, wie Du das mit Deiner Mutter aushälst, meine macht mich wahnsinnig und dann gibst Du dem denselben Tip.
 
@Zeba

Das ist wirklich ein großartiger Tip mit dem " Telefonat mitschneiden und dann aufschreiben und dann analysieren". Das sollte ich tun.
Nur immer dann wenn ich daran denke dass ich jetzt mal zurückrufen soll, merke ich wieviel Wut ich in mir hab und dann kommt alles hoch. Sachlich-freundlich geht glaube ich gerade nicht bei mir... ist die Frage wann dass dann geht. Im Moment gehts mir besser ohne Telefonat, nur für meinen Vater tut es mir leid.

Ja, meine Mutter hatte bestimmt "Gründe" so zu werden wie sie ist, aber keine Gründe, so zu bleiben und nicht zu reflektieren. Es wäre besser gewesen sie hätte kein Kind bekommen, sie hatte nämlich nie Raum für ein Kind.

Es soll nicht selbstmitleidig klingen, aber ich habe nur gelitten, als Kind habe ich soviel geweint dass es schon augenfällig war, als Teenager war ich magersüchtig, mit 20 das erste Mal in Therapie wegen Suizidgedanken, mit 30 dann sogar lange in der Klinik und lange depressiv und arbeitsunfähig krank. Die Zeit in denen andere ihre Karriere aufbauen und eine Familie gründen habe ich so nicht nutzen können. Mein Leben fühlt sich an als sei es vorbei, bevor es richtig angefangen hat, und ich hab noch 30-40 Jahre vor mir.

Das ist alles so unfair.
Ich bin so wütend auf sie.
:mad:
 
@Zeba

Das ist wirklich ein großartiger Tip mit dem " Telefonat mitschneiden und dann aufschreiben und dann analysieren". Das sollte ich tun.
Nur immer dann wenn ich daran denke dass ich jetzt mal zurückrufen soll, merke ich wieviel Wut ich in mir hab und dann kommt alles hoch. Sachlich-freundlich geht glaube ich gerade nicht bei mir... ist die Frage wann dass dann geht. Im Moment gehts mir besser ohne Telefonat, nur für meinen Vater tut es mir leid.


:mad:


Laß es Dir mal in Ruhe durch den Kopf gehen, mach es nicht alleine , nimm Deinem Mann mit ins Boot, setzt Euch hin, schreibt es auf und das ist der Sack Salz , den ihr fressen müßt, für die Klarheit.

Ich denke er ist dazu bereit , sei Du es auch , wenn Zeit dafür ist.

Ja es ist ungerecht, unfair.

Aber mal ganz ernsthaft gefragt : Wo steht das es fair ist ?

Da suche ich nämlich heute noch nach .....also nach dieser Stelle , die sagt , daß es fair ist, ich hab die noch nicht gefunden , Du ?
 

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