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Die neue Groko

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Globalisierung ist wenn der Chinese aus Peking die Post in Oberammergau austrägt.....

Rede doch keinen Blödsinn, nur damit du wieder oben auf schwimmen kannst. Wir befinden uns in einem Globalisierungsprozess. Und die Folgen sehen so aus. Das hast du in deinen anderen Beiträgen hier in diesem Forum selbst schon oft genug gesagt, also bitte, es wäre schön, wenn du nicht jedesmal deine Meinung ändern würdest wenn du merkst das du mal nicht oben auf schwimmst.

P.s. in Zehn, Zwanzig Jahren werden wir die Post beim Chinesen austragen. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau, auch wenn nicht jeder Briefträger/Postbote mehr Beamter ist, kommt die Post dennoch pünktlich an und auch Briefe von Ämtern und Behörden werden pünktlich zugestellt. Das hätte sich vorher auch niemand träumen lassen, natürlich wenn man da gefragt hätte ob man diese denn nicht einsparen könnte wäre garantiert der Einwurf gekommen das dann die Deutsche Post zu Grunde geht.

In der Sache hast du sicher Recht, aber die Schlussfolgerung ist falsch. Ärger mit der Post hat es immer schon gegeben, aber die Staatspost, bei der es kaum noch Beamte gibt, ist immer noch zuverlässiger als die privaten Anbieter. Das liegt sicher nicht an die Beamten, die werden - wie gesagt - auch bei der Post immer weniger, weil es keine hoheitliche Maßnahme ist.

Aber die Privaten setzen auf hohe Einnahmen mit wenig Aufwand. Die Zusteller der PIN AG werden sogar schlechter bezahlt als die Postbediensteten und mussten sogar auf die Straße gehen und gegen Lohnsteigerungen demonstrieren. Da habe ich ja selbst als Beamter mehr Freiheit! 😀

Außerdem ist es eine Milchmädchenrechnung zu glauben, mehr Einzahler in die Kasse würden mehr Einnahmen bringen. In spätestens 40 Jahren stehen wir vor dem gleichen Problem. Spätestens dann werden Haustiere in die Krankenkasse aufgenommen oder die Sozialversicherung abgeschafft werden.

Dass es so viele naive Menschen gibt, die glauben, eine Bürgerversicherung würde alle Probleme lösen, wundert mich immer wieder. Mir als Beamter kann's ja wurscht sein, ich bleibe ja versorgt. So Gott will.
 
In der Sache hast du sicher Recht, aber die Schlussfolgerung ist falsch. Ärger mit der Post hat es immer schon gegeben, aber die Staatspost, bei der es kaum noch Beamte gibt, ist immer noch zuverlässiger als die privaten Anbieter. Das liegt sicher nicht an die Beamten, die werden - wie gesagt - auch bei der Post immer weniger, weil es keine hoheitliche Maßnahme ist.

Aber die Privaten setzen auf hohe Einnahmen mit wenig Aufwand. Die Zusteller der PIN AG werden sogar schlechter bezahlt als die Postbediensteten und mussten sogar auf die Straße gehen und gegen Lohnsteigerungen demonstrieren. Da habe ich ja selbst als Beamter mehr Freiheit! 😀

Außerdem ist es eine Milchmädchenrechnung zu glauben, mehr Einzahler in die Kasse würden mehr Einnahmen bringen. In spätestens 40 Jahren stehen wir vor dem gleichen Problem. Spätestens dann werden Haustiere in die Krankenkasse aufgenommen oder die Sozialversicherung abgeschafft werden.

Dass es so viele naive Menschen gibt, die glauben, eine Bürgerversicherung würde alle Probleme lösen, wundert mich immer wieder. Mir als Beamter kann's ja wurscht sein, ich bleibe ja versorgt. So Gott will.

Nun ja, nichts unter der Sonne hat Bestand, das wusste,...- und musste schon der alte Fugger erleben.😉 Das was bei der Post abgelaufen ist und noch abläuft ist eine zum Himmel stinkende Sauerei, aber sowas werden wir in Zukunft noch des öfteren erleben und erleben es ja schon mit dem unsäglichen Niedriglohnsektor.

Und das was die Postler erleben, erleben doch jede Menge Arbeiter jeden Tag. Die allgemeine Tendenz geht doch hin zur Ausbeuterei zugunsten eines kurzen Gewinnes und das war es dann.

Und wenn das so weiter geht und die Weichen dahin sind gestellt, dann werden wir uns wohl in wohl in 40 Jahren in China als Schuhputzer verdingen müssen, weil Deutschland in Grund und Boden gespart wurde und somit ganz einfach den Anschluss an die Welt verpasst hat, und das verzeiht so ein schnelllebiger Markt voller Konkurrenten nicht mehr die Zeiten sind vorbei.

Und leider bleibt davon auch der Beamte nicht verschont, weil er eben nicht mehr in das auf Gewinnmaximierung ausgelegte Wirtschaftsmodell passt, (was uns dann auch noch zusätzlich zusetzt) er ist einfach zu teuer, die Plätze werden irgendwann entweder mit einheimischen Billiglöhnern, oder mit Billigarbeitern aus irgendwelchen anderen Staaten besetzt. Notfalls ändert man dann einfach die Gesetze wo ist das Problem?!

Dass die Qualität darunter leidet, darauf ist doch gesch*pieeep* Hauptsache das Guthaben auf der Habenseite wächst, das ist alles was interessiert, schau dich doch mal um, die Weichen dafür sind doch schon lange gestellt, brauchst dich doch bloß mal umzuschauen im Ländle.😉😀
 
🙂ondina, was heisst da "leider" wird der Beamte nicht verschont.

Leider werden sie noch lange verschont.

Ich hätte schon längst alle bis auf Gericht und Polizei degradiert, angefangen bei ihrer Pension, dann die KK..

Darf man garnicht weiter drüber nachdenken, na türlich sind viele unfreundlich und faul.
Typisch vom Amt.

Eben weil sie unkündbar sind.
 
https://www.huffingtonpost.de/entry...Social&utm_source=Facebook#Echobox=1538047795

Zitat aus Artikel:

Die frühere Stadtkämmerin Annekathrin Grehling (CDU) nutzte insgesamt 170 Millionen Euro an Steuergeldern der Bürger für internationale Zinswetten. Doch sie verwettete sich – und verlor dadurch 50 Millionen Euro. Das war bereits im Jahr 2005. Doch viel Medienwirbel gab es deshalb nicht.

Das Schlimmste: Es hatte zwar danach eine Anzeige wegen Untreue und Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft gegeben. Doch irgendwann wurden diese eingestellt – und Grehling kam ohne Strafe davon.
Auch dienstrechtliche Konsequenzen musste die Spitzenbeamtin nicht fürchten.

Die Frau musste zwar ihre Arbeit bei der Stadt Hagen aufgeben, dafür erhielt sie einen neuen Job bei der Stadt Aachen.
Zu allem Überdruss wurde sie dort sogar befördert.

Ich will gar nicht wissen, wie viel verschwendete Gelder da noch herumdümpeln und wer alles trotz solcher Machenschaften noch befördert wird. 🙄
 
Ich hätte schon längst alle bis auf Gericht und Polizei degradiert, angefangen bei ihrer Pension, dann die KK..

Absolut ja! Vor allem die Feuerwehr 😀
Die sollte man genau wie die Post "degradieren" und privatisieren. Selbst Schuld wer sich in der Not den Feuerwehreinsatz von 5.000 € dann nicht leisten kann 😉

Darf man garnicht weiter drüber nachdenken, natürlich sind viele unfreundlich und faul.
Typisch vom Amt.

Eben weil sie unkündbar sind.

Richtig! Kündbarkeit macht motivierter und freundlicher.

Sieht man doch! Zum Beispiel an der besagten Post. Die verbeamtete Zustellerin vor 10 Jahren bei mir war soooo unfreundlich und der kündbare Kollege von heute, der nur gebrochen Deutsch spricht und mir das Paket vor die Füße wirft ist sooo freundlich 😀

Echt, du musst nur genug Druck auf Mitarbeiter ausüben, dann wird sowieso alles besser. Mitarbeiter, die sich nicht geschätzt fühlen, arbeiten besser! Logisch!


Jetzt mal im Ernst: Auch wenn es immer wieder gesagt wird - Faktoren wie Kündbarkeit und Gehalt haben oft nur wenig Einfluss auf Mitarbeitermotivation. Das belegen diverse Studien. Die überzeugendste Antwort liefert eine Meta-Analyse von Tim Judge und Kollegen. Die Autoren haben 120 Jahre Forschung einbezogen und insgesamt 92 quantitative Studien ausgewertet. Der gesamte Datensatz bestand aus über 15.000 Personen und 115 Korrelationskoeffizienten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Zusammenhang zwischen Gehalt und Zufriedenheit sehr schwach ist.

Zufriedenheit und Motivation werden nicht so sehr von harten Faktoren wie die Ausgestaltung des Arbeitsvertrages bestimmt, sondern von anderen Faktoren wie:
- flexible Arbeitszeiten
- Vereinbarkeit Beruf und Familie
- Führungsverhalten
- kollegialer Umgang
- Verantwortungsgefühl
- Gerechtigkeit
- Aufstiegschancen
usw.

Ob du kündbar bist oder gut verdienst hast du bestenfalls im Hinterkopf, aber den Kollegen, der dich täglich ärgert, den siehst du jeden Tag.

Der Knaller ist ja, dass 60% der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nicht mal Beamte sind. Man hat also gute Chancen auch auf kündbare Tarifbeschäftigte zu stoßen. Aber egal, stellt dir jemand einen Personalausweis aus und ist dabei unfreundlich, ist sofort im Kopf "fauler, unfreundlicher Beamter. Wäre der kündbar würde der sich anders verhalten".

Ne iss klar 😀
 
https://www.huffingtonpost.de/entry...Social&utm_source=Facebook#Echobox=1538047795

Zitat aus Artikel:

Ich will gar nicht wissen, wie viel verschwendete Gelder da noch herumdümpeln und wer alles trotz solcher Machenschaften noch befördert wird. 🙄

Ich will gar nicht Stellung beziehen, aber Mario Barth scheint nur Teilinformationen preis zu geben und sein Urteil steht von Anfang an fest. Seine Sendung ist keine kritische Betrachtung des Falles sondern er will einfach hohe Einschaltquoten.

Die CDU-Stadtkämmerin Annekathrin Grehling ging mit dem Geld zur Bank, ließ sich beraten und entschied sich für einen "Spread-Ladder-Swap" Fonds der Deutschen Bank. Viel spricht dafür, dass sie und ihr Oberbürgermeister Peter Demnitz von der SPD nicht wussten, was sie taten. Deswegen haben sie sich ja von der Bank beraten lassen.

Die Stadt verklagte daraufhin die Deutsche Bank. Sie sei falsch beraten worden, argumentierte die Stadt. Das erscheint zumindest nicht völlig abwegig, da bei besagten Fonds die Deutsche Bank Wettgegner der Stadt war. Ein Schelm wer nun vermutet die Bank hat die Stadt abgezockt.... 🙄

Obwohl das Gericht die Klage am Ende abwies haben andere Gerichte in vergleichbaren Fällen den Kommunen Recht gegeben. So sah es das Landgericht Frankfurt am Main als erwiesen an, dass die Deutsche Bank ihre Beratungspflicht gegenüber den Pforzheimer Stadtwerken grob verletzt habe, und verurteilte die Bank zum vollen Schadensersatz von vier Millionen Euro plus Zinsen.

Nicht falsch verstehen: Eine Stadtkämmerin hat auch meines Ermessens falsch gehandelt.
Mario Barth berichtet es aber so als hätte die Dame das Geld beim Pferderennen verspielt. Tatsächlich scheint es eher so als habe sie sich ein Bankprodukt aufschwatzen lassen und Schuld trägt meiner Meinung nach die Bank mindestens genauso.

Wie viele Privatanleger haben schon schlimmste Verluste erlitten weil Banken falsch beraten haben? Stichwort "Containerfonds". Und nun hat es eine Stadt erwischt. Die Stadtkämmerin verdient weiß Gott keine Beförderung. Wer wenn nicht ein Kämmerer muss über Anlagen Bescheid wissen. Fakt ist aber auch: Selbst ein Kämmerer ist kein Banker. Ein Kämmerer ist auch ein Mensch und Menschen machen Fehler, nicht immer weil sie total inkompetent sind, sondern weil sie vielleicht den falschen Beratern vertrauen.

Erstaunlich finde ich bei Mario Barth, dass mal wieder nur einer bei ihm Schuld hat: Die Stadt
Über die Bank verliert er kaum ein Wort...
Aber das entspricht dem Stil seiner Show: Halbwahrheiten verbreiten
 
https://www.huffingtonpost.de/entry...Social&utm_source=Facebook#Echobox=1538047795

Zitat aus Artikel:



Ich will gar nicht wissen, wie viel verschwendete Gelder da noch herumdümpeln und wer alles trotz solcher Machenschaften noch befördert wird. 🙄

Und ich will dir gar nicht sagen was solche Nachrichten bei mir für Gedanken auslösen. Und vor allem, wenn man liest wie "Gut" und "Gerecht" doch mal wieder unser Rechtsstaat funktioniert hat :lautlachen: da kann man nur noch im Strahl ko.*pieeep*

Man wäre mit einer x- beliebigen alten Dame, oder dem H.4 Empfänger nicht so Gnädig umgegangen, da hätte man natürlich, selbstverständlich mit der vollen Härte des Gesetzes zugeschlagen.
Ich geh dann mal kübeln:uebel:...
 
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