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Die neue Groko

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Zitat Ondina:

Glaube mir die wollen keins von Beidem. Aber die Politiker raffen es nicht.
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Lach. Warum sollich Dir was glauben?Du raffst es doch nicht. Es geht um einen Entwurf.
Dir geht es darum, daß möglichst niemand arbeiten muß. Aber Geld sollls für alle geben. Das sowas aber nicht geht, sollte Dir gerade aus der Vergangenhiet klar sein. Ist es aber scheinbar nicht.
Es geht um Menschen, die - das setze ich als Optimist voraus - wieder arbeiten wollen. Und eine Chance verdienen.
Richtig wäre natürlich das es dafür den Tariflohn geben sollte. Aber auch Mindestlohn ist deutlich mehr wie Hartz 4
 
Menschen konnten Jahrzehnte lang sozialere Parteien wählen. Die logische Konsequenz aus der Hartz 4 Politik wäre nicht rechts sondern links gewesen. Die LINKE hat ja auch im Wahlkampf sehr deutlich gemacht, dass sie sich als Protest und Alternative sehe....

Andreas, theoretisch ist das ja richtig. Aber lies doch noch mal den Artikel von Rose im „Offene grenzen“ Thread.

Die Linke würde soziale Politik machen, und hat sehr wenige, gute Ideen. Bei dem Großteil der Äußerungen muss man aber am Menschenverstand zweifeln. Offene Grenzen für Alle? Oder, ein altes Thema, 28 Stunden Woche für Alle bei vollem Lohnausgleich. Klar, her damit. Aber wenn der IQ über Zimmertemperatur liegt, weiß man wohl, das wird nix.

Daher ist Sie für viele ja auch unwählbar, gute Ideen gehen in dem gnadenlosen Schwachsinn unter. Frau Wagenknecht ist ein Lichtblick, aber Sie allein bringt keine Vernunft in die Partei.

Und, kleiner Nachtrag, bis vor einigen Jahren meinte der Wähler ja auch, ich wähle die SPD und der „Arbeiter“ ist vertreten. Aber seit Hartz passiert ja bis heute wenig. Und Themen wie Mindestlohn etc schreibt der Wähler dann ja, komischerweise, der CDU zu.
 
Die logische Konsequenz aus der Hartz 4 Politik wäre nicht rechts sondern links gewesen. Die LINKE hat ja auch im Wahlkampf sehr deutlich gemacht, dass sie sich als Protest und Alternative sehe.

Das denke ich eigentlich auch. Nur haben es die Linke auf dem Weg wohl irgendwie verkackt.

Anti-Asyl, Anti-Europa und rechtskonservative neoliberale Politik - das ist das Programm der AfD. Und nicht etwa eine sozial gerechtere Welt zu schaffen.

Tja, anscheinend beschäftigt die Menschen aber andere Themen mehr als reine Sozialpolitik?

Ich kann das nachvollziehen. Wenn man lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, kann man sich auch gleich anderen Themen widmen. Die AFD ist also für ihre schlechte Sozialpolitik bekannt? Diesbezüglich bekleckert sich aber ( außer die Linke ) niemand mit Ruhm. Ergo ist es auch ziemliche Zeitverschwendung zu überlegen, ob der eine jetzt noch unsozialer ist als der andere. Ich bitte dich, der Karren hängt im Dreck. Und deine Anmerkungen das es aufgrund der AFD ja noch schlimmer werden würde ist zum einen diskutabel und zum anderen nur eine Randnotiz wert.

Wichtiger sind dann die Punkte, die sich eklatant von anderen Parteien unterscheiden. Zb. Flüchtlingspolitik. Man möchte etwas ändern, nicht rumdümpeln zwischen schlecht und schlechter.
 
Die AfD hat ihren Wahlerfolg unzweifelhaft und vor allem der Flüchtlingswelle zu verdanken.

Da braucht man nicht rein zu interpretieren, dass Menschen die AfD wählen würden weil es ihnen schlecht ginge.

Menschen konnten Jahrzehnte lang sozialere Parteien wählen. Die logische Konsequenz aus der Hartz 4 Politik wäre nicht rechts sondern links gewesen. Die LINKE hat ja auch im Wahlkampf sehr deutlich gemacht, dass sie sich als Protest und Alternative sehe.

Aber schon vor der Flüchtlingskrise als Asyl noch nicht Hauptthema war, hatten sozial Parteien wenig Zustrom. Und jetzt plötzlich soll es so vielen schlecht gehen und die wählen rechts? 🙄

Anti-Asyl, Anti-Europa und rechtskonservative neoliberale Politik - das ist das Programm der AfD. Und nicht etwa eine sozial gerechtere Welt zu schaffen.

Natürlich wird die AfD AUCH von armen Menschen gewählt denen es schlecht geht, weil diese eben auf den Zug aufspringen und sich freuen, dass die AfD etablierte Parteien ärgern kann und Stimmen klaut.

Zu glauben, die AfD wäre aber eine Partei der kleinen Leute, der Armen und eine Stimme gegen die Großen ist vollkommen falsch.



Die Linke war davor drittstärkste Partei im Bundestag. Fakt ist halt dass ärmere Leute tendenziell weniger zur Wahl gehen. Dann kam das mit den Flüchtlingen und dann kamen noch zwei Sachen dazu: Woher haben wir das Geld für die Integration? Es wurde immer gesagt dass für die Rente nicht genug Geld da sei. Dazu kommt die Konkurrenz im Niedriglohnsektor usw. Das sind die Gründe warum einige arme Leute die AFD wählen.

Ich möchte nochmal erwähnen, dass der Begriff Konservativ nicht so eindeutig ist.

Konservativ ist nicht gleich Konservativ.

Auf Wiki wird das gut beschrieben:

kontinental europäischer Konservatismus: nahm in Bezug auf den Staat eine relativ starke Funktion ein, an der sich ein konservatives Ordnungsdenken ausrichtete. Der Staat galt als natürlicher Ort politischer Macht und Entscheidung und hatte auch soziale Verantwortung zu übernehmen

anglo-amerikanischer Konservatismus: spielt dagegen das Individuum eine zentrale positiv bewertete Rolle, das durch nationale Identität und nationale Symbole durch den Ausdruck gemeinsamer Werte und Ziele bestärkt werden soll. Dagegen wird der Staat negativ als die Verkörperung anonymer Macht und Unfreiheit bewertet. Sicherheit sei hier das Resultat individueller Stärke und Durchsetzungsvermögens: individuelle Verantwortung und privatwirtschaftliche Prinzipien werden positiv mit dem Konservatismus verbunden.

Neue Theorien:

Strukturkonservatismus: bezeichnet eine Weltanschauung, die eine politische oder organisatorische Ordnung gegen Kritik verteidigen und die in ihr begründete Verteilung von Macht und Ressourcen vor Veränderung schützen oder auch eine in der Vergangenheit entwickelte idealistische Ordnungsidee bewahren will.

Wertkonservativ: betont bestimmte inhaltliche Positionen wie z.B. die Bedeutung der Menschenwürde, der Treue und gegenseitige Sorge in der Familie oder anderen Tugenden. Um diese Werte zu bewahren, sind Wertkonservative bereit, Strukturen zu verändern, etwa indem durch eine Steuerrechtsreform die Familie gefördert wird.

Ideengeschichtlich versteht man unter Konservativismus eher die Position des Wertkonservatismus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Konservatismus
 
Andreas, theoretisch ist das ja richtig. Aber lies doch noch mal den Artikel von Rose im „Offene grenzen“ Thread.

Die Linke würde soziale Politik machen, und hat sehr wenige, gute Ideen. Bei dem Großteil der Äußerungen muss man aber am Menschenverstand zweifeln. Offene Grenzen für Alle? Oder, ein altes Thema, 28 Stunden Woche für Alle bei vollem Lohnausgleich. Klar, her damit. Aber wenn der IQ über Zimmertemperatur liegt, weiß man wohl, das wird nix

Ich kann verstehen, dass Menschen heute nicht die LINKE Wählen, weil sie gegen mehr Flüchtlinge sind, legitime Meinung.
Aber wie ich zuvor sagte, gab es soziale Misstände und Hartz 4 auch schon vor der Flüchtlingskrise und kaum einer hat deswegen soziale Parteien gewählt.

Deswegen meine ich die Interpretation ist falsch, dass heute plötzlich viele Menschen rechts wählen weil es ihnen schlecht geht.

Parteien wie die AfD sind eher eine Ausprägung weil Leuten dem System misstrauen und eine vermeintliche Alternative suchen. Auf der Suche danach wird manchmal aus den Augen verloren, dass unser System auch unzweifelhaft gutes beinhaltet.
Wenn wir nach Polen schauen, sehen wir beispielsweise wie die Rechten mal eben die Gewaltenteilung abschaffen. In den USA scheint Trump auch mehr Macht zu haben als gut für eine Demokratie und von Russland und Türkei fange ich lieber gar nicht erst an.

Regierungen übrigens denen die AfD zum Sieg gratuliert hat. Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland und die Chefin der französischen Front National, Marine Le Pen, gehörten zu den ersten europäischen Politikern, die dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit warmen Worten zu seiner Wiederwahl gratulierten.

Und das trotz der Gefahr durch russische Hacker, den mutmaßlich von Russland initiierten Gift-Anschlag in Großbritannien, Russlands Unterstützung für Syriens Machthaber Assad oder etwa die Besetzung der Krim.

Ich will in Deutschland keinen Putin, Trump oder Erdogan. Ich will das Grundwerte wie die Gewaltenteilung erhalten bleiben. Ich sehe in der AfD eine Gefahr, weil die Partei scheinbar wenig demokratische Grundwerte hat und Regierungen begrüßt die diese Grundwerte abschafft.
 
Da hast Du Recht Andreas. Ich sehe die AFD aber nicht bei 50%+x um allein regieren zu können (ich weiß, evtl reicht ja auch weniger) und in der Heutigen (!) Form sind Sie halt nicht koalitionsfähig. Momentan können gern noch ein paar Prozente dazukommen, um die anderen Parteien vor sich herzutreiben. Dafür sind Sie gut.
 
Da hast Du Recht Andreas. Ich sehe die AFD aber nicht bei 50%+x um allein regieren zu können (ich weiß, evtl reicht ja auch weniger) und in der Heutigen (!) Form sind Sie halt nicht koalitionsfähig. Momentan können gern noch ein paar Prozente dazukommen, um die anderen Parteien vor sich herzutreiben. Dafür sind Sie gut.

Auch wenn ich viele Schlachten gegen die AfD austrage, gebe ich dir durchaus Recht, dass die AfD ein Mahnmahl für die CDU ist, sich auf konservative Wurzeln zu besinnen. Die Asylpolitik aller Merkel ist eigentlich keine rechtskonservative CDU Politik.

Ich widerspreche dir aber wenn du sagst die AfD sei "ungefährlich" solange sie nicht 50% erreicht.

De fakto sind heute 1/4 (!) aller Stimmen (FDP und AfD) für die Tonne, weil diese Parteien keine Regierung bilden wollen oder können. Das erzwingt fast eine Groko, die aber wieder nur die Meinung verstärkt, es würden immer die selben regieren - was im Ergebnis irgendwie ja dann auch stimmt.

Ein viel wertvollerer Beitrag für unsere Demokratie als das -wie du sagst- vor sich hertreiben, wäre es eine echte Alternative zu bieten statt sich nur so zu nennen. Und das wäre auch ohne den ganzen demokratiefeindlichen Abwasch und der Nazi Wortwahl möglich.

Ich sag's mal ganz direkt: Warum nicht die Petry Partei "Die Blauen" wählen statt AfD?
https://www.merkur.de/politik/petry-erklaert-unterschied-zwischen-afd-und-blauen-zr-8803847.html

Petry hatte immer das Ziel die AfD regierungsfähig zu machen, bekämpfte rechtsradikale Strömungen und war eine Realistin in der Partei.
 
Die AfD hat ihren Wahlerfolg unzweifelhaft und vor allem der Flüchtlingswelle zu verdanken.

Da braucht man nicht rein zu interpretieren, dass Menschen die AfD wählen würden weil es ihnen schlecht ginge.

Menschen konnten Jahrzehnte lang sozialere Parteien wählen. Die logische Konsequenz aus der Hartz 4 Politik wäre nicht rechts sondern links gewesen. Die LINKE hat ja auch im Wahlkampf sehr deutlich gemacht, dass sie sich als Protest und Alternative sehe.

Aber schon vor der Flüchtlingskrise als Asyl noch nicht Hauptthema war, hatten sozial Parteien wenig Zustrom. Und jetzt plötzlich soll es so vielen schlecht gehen und die wählen rechts? 🙄

Anti-Asyl, Anti-Europa und rechtskonservative neoliberale Politik - das ist das Programm der AfD. Und nicht etwa eine sozial gerechtere Welt zu schaffen.

Natürlich wird die AfD AUCH von armen Menschen gewählt denen es schlecht geht, weil diese eben auf den Zug aufspringen und sich freuen, dass die AfD etablierte Parteien ärgern kann und Stimmen klaut.

Zu glauben, die AfD wäre aber eine Partei der kleinen Leute, der Armen und eine Stimme gegen die Großen ist vollkommen falsch.

Der Deutsche ist unzweifelhaft ziemlich Bequem und wahrscheinlich auch Leidensfähig, denn hätte man sowas wie die Agenda 2010 oder nur ein viertel davon das hätte schon ausgereicht in Frankreich eingeführt hätte dort nicht nur der Baum, sondern der ganze Wald gebrannt.

Es hätte wahrscheinlich noch 10 bis 15 Jahre weiterer Sozialabbau bedurft um den Deutschen mal wach zu bekommen, ist vllt. auch eine Mentalitätsfrage keine Ahnung und das haben eben die Flüchtlinge beschleunigt.


Sie haben das sowieso schon volle Fass an Problemen nur noch zum überlaufen gebracht und irgendwann ist der Punkt halt eben mal erreicht die Feststellung musste auch unser Erich machen irgendwas hat die Proteste ausgelöst warum nicht 10 Jahre vorher was war da anders man wird es nie herausfinden Andreas. Fakt ist, die Leute hatten '89 so dermaßen den Kanal voll das eben dann Schluss war.

Und die Linke wurde doch gewählt und bis zur Flüchtlingskrise haben die auch nicht schlecht abgeschnitten, nur leider besteht die Linke nun mal nicht aus Sahra Wagenknecht bei den oftmals verblendeten und verpeilten Vorstellungen der Mitglieder im Hintergrund kann es einem doch nur noch Angst werden.

Die Linke ist so wie sie jetzt aufgestellt ist eben, weil die meisten ihrer Mitglieder solche verpeilten Vorstellungen haben wie z.B. Tor auf für alle und zwar uneingeschränkt in diesen Zeiten nicht wählbar. Das sind komplett verstrahlte Vorstellungen von komplett verpeilten Leuten und wenn das nicht so wäre dann würden sich nicht so viele der AfD zuwenden aber so...

Und ich muss in den Wahlerfolg der AfD nichts rein interpretieren weil mir schon vor 10/15 Jahren klar war das, wenn hier der Messias wieder einmal auftreten sollte wo das dann hinführt.
Wahrscheinlich haben die Menschen auch insgeheim auf so jemanden gewartet kann sein, ich weis es nicht.
 
Zitat Ondina:

Glaube mir die wollen keins von Beidem. Aber die Politiker raffen es nicht.
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Lach. Warum sollich Dir was glauben?Du raffst es doch nicht. Es geht um einen Entwurf.
Dir geht es darum, daß möglichst niemand arbeiten muß. Aber Geld sollls für alle geben. Das sowas aber nicht geht, sollte Dir gerade aus der Vergangenhiet klar sein. Ist es aber scheinbar nicht.
Es geht um Menschen, die - das setze ich als Optimist voraus - wieder arbeiten wollen. Und eine Chance verdienen.
Richtig wäre natürlich das es dafür den Tariflohn geben sollte. Aber auch Mindestlohn ist deutlich mehr wie Hartz 4

Ich glaube hier willst du mir ein Zitat unterschieben.

Aber in einem Punkt kann ich dir trotzdem Recht geben obwohl das Zitat nicht von mir stammt, ich weis was schlechte Politik bewirken kann das habe ich so manchen hier voraus.
 
Da hast Du zwar recht, aber das hätte auch von Dir kommen können. Die "es ist sowieso alles schlecht"-Gruppe denkt ja in etwa gleich.
 
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