Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Hättest Du dazu eine Quelle?
Ich habe nämlich was anderes gefunden - leider nicht mehr so aktuell, stammt noch von der Petry:
"Eine Kehrtwende hat die Partei beim Mindestlohn hingelegt. Parteichefin Frauke Petry hatte die gesetzliche Lohnuntergrenze lange als „neosozialistisch“ gegeißelt. In ihrem Programmentwurf begrüßt die AfD den Mindestlohn nun auf einmal, weil er schwache Arbeitnehmer gegenüber starken Arbeitgebern schütze."
https://www.welt.de/politik/deutsch...ative-fuer-Reiche-Wo-die-AfD-sparen-will.html
Naja wenn die AfD von einer Bürgerarbeit mit 1000 € Entlohnung spricht, dann ist das doch de fakto eine Beschäftigung unter Mindestlohn.
https://www.focus.de/finanzen/steue...k-das-will-die-afd-veraendern_id_7558610.html
Dass die AfD nun nach langen hin und her doch eingeknickt ist und für den Mindestlohn ist, ist für mich keinen Pfifferling wert. Die AfD beugt sich nur einem öffentlichen Druck. Hintenrum sägt sie schon am Mindestlohn.
Die AfD verspricht sich z.B. vom Mindestlohn auch, dass die Menschen mit diesem "höheren" Lohn selber ihre Altersvorsorge stemmen könnten. Läuft bei der AfD wie bei jeder neoliberalen Partei immer auf das gleiche raus: Entkopplung von sozialen Systemen wie Hartz 4, Renten- und Krankenversicherung. Jeder für sich selbst.
Es mag ja oft ähnlich klingen was die Parteien sagen, vor allem wenn es medial verzerrt wird, aber es liegen sozial Welten zwischen einer SPD und einer AfD.
Und das ist schon erstaunlich. Die SPD hat viel falsch gemacht und muss sich der Kritik stellen aber die AfD ist bereits in ihrem Plan (!) unsozialer als es der neoliberalste Flügel jeder anderen Partei erträumt.