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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Ich - und jeder vernünftige Mensch - hofft, dass sich Gerechtigkeit "lohnt" (und es einen Sinn gibt). Lebt sich übrigens auch besser so (als wenn man hoffnungs- und vernunftlos leben würde) 😉.

Dann frage ich mich aber wie ihr euch dann erklärt wenn es leider nicht so eingetroffen ist wie du und dein Gott euch das vorgestellt habt?

Macht man dann beim nächsten mal einfach so weiter oder hat man begriffen das Glaube den Zufall in der täglichen Praxis nicht beeinflusst? Ich meine, was von der Tatsache her ja eigentlich sogar einem Gläubigen einleuchten müsste.
 
Wobei man durchaus auch als unreligiöser Mensch sehr hoffnungs- und vernunftvoll leben kann.

Naja, die Hoffnung ist doch sehr eingeschränkt (man lebt immerhin quasi auf einer Insel umgeben von Chaos, Sinnlosigkeit und Zufall, denen man sich nur eingeschränkt widersetzten kann). Unser kleines Leben würde damit irgendwie in der Luft hängen. Die letzten Fragen bleiben unbeantwortet (ignoriert?!).

Letztendlich scheint mir dadurch der Fall gegeben zu sein, dass man von seiner Vernunft keinen vollumfänglichen Gebrauch macht.
 
Dann frage ich mich aber wie ihr euch dann erklärt wenn es leider nicht so eingetroffen ist wie du und dein Gott euch das vorgestellt habt?

Wird das nicht in vielen Fällen mit "Gottes Wege sind unergründlich" begründet? Man sagt dann meines Wissens, Gott würde schon wissen, was wirklich richtig und gut ist, auch wenn man das jetzt nicht so sehen oder erkennen könne. Und dann gilt auch ein Schicksalsschlag als ein Teil des Plans Gottes.
 
Ich - und jeder vernünftige Mensch - hofft, dass sich Gerechtigkeit "lohnt" (und es einen Sinn gibt). Lebt sich übrigens auch besser so (als wenn man hoffnungs- und vernunftlos leben würde) 😉.

Das Versprechen von "Gerechtigkeit" in irgendeinem besseren Jenseits, wenn sie im Diesseits nicht zu finden ist, gehört auch zu den psychologischen Tricks der Religionen. Menschen lassen sich halt gern hübsche Träume einreden.
Vernünftige Menschen allerdings ... lassen sich nicht so leicht verar***en.
 
Wird das nicht in vielen Fällen mit "Gottes Wege sind unergründlich" begründet?

Richtig. Darauf habe ich gewartet.
Und weil man Gottes Wege nicht kennt, ist man dem gleichen Zufall ausgesetzt wie ein nicht Gläubiger! 😀
Im Gegenteil, der Gläubige ist am Ende sogar enttäuschter. Sein Gott hat es anders gesehen als er selbst. Wie schrecklich. Irgendwas macht man falsch. ^^
 
Wird das nicht in vielen Fällen mit "Gottes Wege sind unergründlich" begründet? Man sagt dann meines Wissens, Gott würde schon wissen, was wirklich richtig und gut ist, auch wenn man das jetzt nicht so sehen oder erkennen könne. Und dann gilt auch ein Schicksalsschlag als ein Teil des Plans Gottes.

Ist doch gut wenn man das so sehen kann.
Der schicksalsschlag trifft einen so und so. Und wenn ich einen Sinn dahinter vermuten kann hilft mir das doch eher als wenn ich ihn sinnlos findem würde.
 
Richtig. Darauf habe ich gewartet.
Und weil man Gottes Wege nicht kennt, ist man dem gleichen Zufall ausgesetzt wie ein nicht Gläubiger! 😀

Ja, so sehe ich das auch. Der Vorteil mag darin bestehen, dass sich ein Gläubiger sagen kann "Gott will es eben so, und er wird schon wissen, auf welche Weise es letztlich gut für mich ist." Das mag vielleicht eine beruhigende Wirkung haben.
 
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