Lasst euch eins gesagt sein: Auslandsstudien sind das Aus für jede Bewerbung.
Ich wollte es anfangs auch nicht glauben, bis jemand aus meiner Familie ein Studium in England absolvierte und das hier überhaupt nicht zählte.
Sie hat sich hier beworben und wie die TE keine Stelle gefunden. Es wurde nicht anerkannt.
Vergesst Bologna. Ich hatte schon Probleme, als ich mir von Uni zu Uni Prüfungsleistungen anrechnen lassen wollte.
Da war die Uni 80 km weit weg und ich habe an Uni B Sachen von Uni A nicht anerkannt bekommen.
Es ist ein Unterschied, die Studienleistungen zwischen verschiedenen Unis anerkannt zu bekommen und Arbeitgeber, die einen mit ausländischem Abschluss einstellen oder nicht.
Zu Zweiterem: in meiner Firma arbeiten ein Drittel der Belegschaft mit einem ausländischen Abschluss. Vorausgesetzt, ein Bewerber bekommt es gebacken, den Abschluss professionell übersetzen zu lassen und, falls notwendig, den Abschluss über anabin.de oder
die ZaB der Kultusministerkonferenz einordnen zu lassen und schon ist alles schick. Die einzigen ausländischen Studiengänge, mit denen man in D große Probleme hat, sind die, die eine staatliche Anerkennung verlangen, also Ärzte, Apotheker, Lehrer, Rechtsanwälte, Notare, mittleres medizinisches und pädagogisches Personal. An der Stelle bitte das Gleichnis Ahnung - Klappe.
Was die Anerkennung von Studienleistungen angeht, argwöhne ich (bei aller nachgewiesener universitärer Bürokratiehörigkeit und Sesselpupserei), dass Uni B eben die Inhalte von Seminar X der Uni A im gewünschten Studiengang nicht in dieser Form in der Studienordnung hat und sie deswegen nicht anerkennt. Das kann man nun doof finden, ist formal aber richtig.