HalliGalliSuperstar
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Eine schöne Frau anzusehen ohne etwas Sexuelles zu denken oder zu empfinden ist praktisch unmöglich - man kann das nicht abstellen. Das ist ein unendlicher Reiz. Manchmal kommt man sich sexistisch vor und schämt sich dessen, aber es ist und bleibt so.
Das finde ich eine interessante Aussage. Als Mann würde ich natürlich zustimmen, aber ich weiß ja nicht, wie Frauen das sehen. Sagst du das als Hetero-Frau? (Ich möchte nicht indiskret sein, aber das würde deine Aussage erst richtig interessant machen.)
Gibt ja auch Frauen, mit so übertriebenen Muskeln. Das finde ich noch ne Ecke schlimmer.
Kommt drauf an. Google mal Bilder von Cathy de Buono. Die ist auch durchtrainiert, aber nicht so übertrieben. Die hat was Androgynes, wirkt relativ männlich. Das hat irgendwie was. Zumindest für mich.
Es gibt einfach mehr schöne Frauen, als schöne Männer. (...) Man könnte sagen: Die meisten Frauenkörper sind schön. Die meisten Männerkörper sind es nicht.
So empfinde ich es auch. Und ich wollte wissen, ob ich damit allein bin. Offensichtlich nicht. Interessant ist aber, dass irgendwann früher mal Frauen nicht als das schönere Geschlecht galten, sondern das erst irgendwann so kam. Schwer vorstellbar.
Ich finde die Aussage "Frauenkörper sind schöner" als allgemeine Pauschalaussage sexistisch.
Natürlich kann das eine subjektive Meinung sein. (...)
Grundsätzlich ist dieser Satz "Frauenkörper sind eben schöner!" Teil einer Propaganda, der eine sexuelle Ausbeutung und Objektifizierung einer Frau legtimieren soll.
Du kommst mir total gehirngewaschen vor von dieser ganzen abgehobenen, aus den USA importierten Gender-Queer-Feminismus-Ideologie. Man kann über nix mehr diskutieren, ohne dass einem diese realitätsfremden Theorien um die Ohren gehauen werden. Und immer, wirklich immer haben diese Theorien zum Inhalt, dass erstens Frauen die Opfer sind und zweitens alles Mögliche sexistisch sei. Und drittens, dass man seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen darf, weil sie total durch das Patriarchat geprägt sei, stattdessen soll man sich die Welt lieber von Leuten erklären lassen, die mindestens Soziologie, am besten aber Gender Studies studiert haben.
Warum soll es denn nicht so sein, dass ein Geschlecht in einer Sache besser abschneidet? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Weil das nicht gerecht wäre? Meinst du, die Evolution schert sich um Gerechtigkeit?
Die Aussage "Frauenkörper sind schöner" kann eine subjektive Geschmacksäußerung sein. Objektiv könnte sie aber auch richtig sein. Zum Beispiel wenn man das testen würde und rauskäme, dass Menschen, die sich Fotos von Menschen anschauen, die Frauen auf den Fotos im Schnitt als attraktiver als die Männer bewerten, und zwar unabhängig von Kultur, Alter etc. (sowohl bei den Betrachtern als auch bei den Aufgenommenen). Das könnte eine wissenschaftliche Erkenntnis sein: Menschen finden Frauen schöner als Männer, egal wo auf der Welt man vergleicht. Und an dieser Erkenntnis wäre nichts sexistisch, genauso wenig wie an der Erkenntnis, dass Männer im Schnitt eine bessere räumliche Orientierung haben.
Mit Sicherheit kämen du und deine Feministinnen-Freundinnen dann um die Ecke mit "Schuld daran ist nur das Patriarchat, der männliche Blick wurde auch den Frauen aufgezwungen usw.", aber die Frage könnte man ja mit Studien in matriarchalen Gesellschaften klären. Das Nervige ist bloß, dass ihr nicht sagt, "es könnte auch daran liegen, dass ...", sondern dass ihr immer gleich behauptet "es ist so und so, und es ist ungerecht und eine Sauerei und ihr solltet euch schämen".
Richtig: Frauen werden in Werbungen und Pornos objektifiziert und sexualisiert. Der Grund ist aber keineswegs, dass Frauenkörper ja auch "schöner" seien.
Der Grund sind patriachale Strukturen, die Frauen allgemein objektifizieren und Weiblichkeit die Attribute "Sexualität" und "Schönheit" zusprechen wollen.
Woher willst du das denn wissen? Das weisst du doch überhaupt nicht. Ich würde sagen, der Grund ist, dass Männer durch schöne Frauenkörper erregt werden. Die Werbeindustrie macht sich das zunutze und misst zum Beispiel, wie lange jemand hinkuckt oder wann jemand die TV-Werbung wegzappt. Und dann hat man wahrscheinlich rausgefunden, dass Männer eher nicht umschalten, wenn eine sexy Frau drin vorkommt. Und dass Frauen da eher indifferent sind oder auch ganz gern eine schöne Frau sehen. Deshalb sieht man auch auf Zeitschriften-Titeln fast nur Frauen. Glaubst du, das wäre nicht so, wenn die Verlage und Sender nicht entsprechende Erfahrungen gemacht hätten?
Es geht nicht darum, dass jemand dem weiblichen Körper das Attribut "Sexualität" zusprechen will, sondern dass die Natur das gemacht hat. Männer reagieren auf optische weibliche Reize, stärker als umgekehrt Frauen auf männliche. Das ist das, was Psychologen u.a. Forscher immer wieder rausfinden und sagen. Warum kann man das nicht mal so hinnehmen, sondern muss immer wieder damit anfangen, dass irgendjemand schuld daran sei?
Gleichzeitig schließt dieses natürlich alle Frauen aus, die nicht irgendwelchen Schönheitsidealen entsprechen oder dieses nicht wollen oder die sich nicht objektifizieren oder sexualisieren lassen wollen.
Ja, mit einer häßlichen Frau steigert man nicht die Quote, das ist nun mal so. Voll ungerecht, ich weiß.
Dieser Satz deiner Bekannten kann also entweder subjektive Vorliebe sein, wogegen nichts zu sagen wäre oder aber eben auch Teil der Porpaganda-Maschine, die mit dem Mantra:
"Frauen sind nun einmal eben schön und sexy!" es normalisieren will, dass Frauen objektifiziert werden.
Bestimmt war sie Teil einer Propaganda-Maschine, genauso wie die meisten, die sich hier geäußert haben. Schon schlimm, dass die alle nicht merken, dass sie vom Patriarchat gehirngewaschen sind, aber zum Glück haben wir ja dich, die die Dinge wieder zurechtrückt.
Allgemein finde ich aber keinen Körper allein des Körpers wegen attraktiv oder ansprechend, da mir dieses zu oberflächlich erscheint.
Du kannst also kein Foto von einem Körper ansehen und sagen, ob der attraktiv ist oder nicht? Dein Wunsch, gerecht und nicht oberflächlich zu sein, hat dir diese Fähigkeit genommen?
Dieses ist völlig losgelöst von Geschlechternormen und Schönheitsidealen.
Klar. Alles andere wäre ja auch politisch inkorrekt.
Soetwas will eine Gesellschaft aber nicht hören, die Profit aus Obejektifizerung von Körpern zieht.
Manche KÖNNEN es auch einfach nicht mehr hören.