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Gelöscht 66896
Gast
Gibt es "unbeeinflußte Gläubige" überhaupt? Selbst die Atheisten, zu denen ich gehöre, sind durch Erziehung je nach der in dem Landstrich, in dem sie aufwuchsen, vorherrschenden Religion bzw. jener der Eltern geprägt. Sie hinterfragen gar nicht, ob der Glaube, den sie von Kindesbeinen an kennen und als den einzig wahren und richtigen empfinden, richtig oder falsch für sie ist. Und sie werden auch gar nicht auf die Idee kommen, ihren Glauben zu hinterfragen - glauben heißt vertrauen, aber nicht wissen. Die Beeinflussung geschieht zusätzlich auch durch die Religionsgemeinschaft. Da werden "höllische" Strafen angedroht und "himmlische" Belohnungen versprochen je nach Verhalten. Beides können die Religionsführer nicht garantieren. Aus dem Totenreich kehrte noch niemand zurück um zu berichten, was denn nun stimmt von den Vorstellungen der Gläubigen und was nicht, wobei selbst die Existenz eines Totenreichs nicht bewiesen ist. Viele Grüßeich werfe mich einfach dazwischen ohne konkret auf einen Beitrag zu antworten ist es nicht so, wenn ich an etwas glaube (woran und an wen auch immer) suche ich zuerst für mich die Frage zu beantworten: Warum ich für mich diese Glaubensart entscheide (unabhängig davon, welche Erziehung stattgefunden hat oder ob es ein Massentrend ist) , ich anlysiere und eigne mir diesbezüglich Wissen an und hinterfage in erster Linie auch mich selbst, inwieweit es stimmig ist - erst dann kann ich unbeeinflußt eine Entscheidung treffen. In dem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage, inwieweit bin ich erzieherisch manipulativ vorbelastet und wie stark bin ich, um mich manipulativ in meiner Entscheidung nicht in eine Spur drücken zu lassen. Dieser Selbstfindungsprozess ist sehr unbequem und hart und viele wollen oder können ihn nicht gehen - aus Bequemlichkeit und Konfrontationsangst mit sich selbst. Und an dieser Stelle hängt man sich einfach an einen Zug dran, im Glauben, der Lokführer kennt den richtigen Weg. Ein Aberglaube ohne Aber.......