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ich werfe mich einfach dazwischen ohne konkret auf einen Beitrag zu antworten ist es nicht so, wenn ich an etwas glaube (woran und an wen auch immer) suche ich zuerst für mich die Frage zu beantworten: Warum ich für mich diese Glaubensart entscheide (unabhängig davon, welche Erziehung stattgefunden hat oder ob es ein Massentrend ist) , ich anlysiere und eigne mir diesbezüglich Wissen an und hinterfage in erster Linie auch mich selbst, inwieweit es stimmig ist - erst dann kann ich unbeeinflußt eine Entscheidung treffen. In dem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage, inwieweit bin ich erzieherisch manipulativ vorbelastet und wie stark bin ich, um mich manipulativ in meiner Entscheidung nicht in eine Spur drücken zu lassen. Dieser Selbstfindungsprozess ist sehr unbequem und hart und viele wollen oder können ihn nicht gehen - aus Bequemlichkeit und Konfrontationsangst mit sich selbst. Und an dieser Stelle hängt man sich einfach an einen Zug dran, im Glauben, der Lokführer kennt den richtigen Weg. Ein Aberglaube ohne Aber.......
Gibt es "unbeeinflußte Gläubige" überhaupt? Selbst die Atheisten, zu denen ich gehöre, sind durch Erziehung je nach der in dem Landstrich, in dem sie aufwuchsen, vorherrschenden Religion bzw. jener der Eltern geprägt. Sie hinterfragen gar nicht, ob der Glaube, den sie von Kindesbeinen an kennen und als den einzig wahren und richtigen empfinden, richtig oder falsch für sie ist. Und sie werden auch gar nicht auf die Idee kommen, ihren Glauben zu hinterfragen - glauben heißt vertrauen, aber nicht wissen. Die Beeinflussung geschieht zusätzlich auch durch die Religionsgemeinschaft. Da werden "höllische" Strafen angedroht und "himmlische" Belohnungen versprochen je nach Verhalten. Beides können die Religionsführer nicht garantieren. Aus dem Totenreich kehrte noch niemand zurück um zu berichten, was denn nun stimmt von den Vorstellungen der Gläubigen und was nicht, wobei selbst die Existenz eines Totenreichs nicht bewiesen ist. Viele Grüße
 

Hallo Gelöscht 66896,

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ich werfe mich einfach dazwischen ohne konkret auf einen Beitrag zu antworten

ist es nicht so, wenn ich an etwas glaube (woran und an wen auch immer) suche ich zuerst für mich die Frage zu beantworten: Warum ich für mich diese Glaubensart entscheide (unabhängig davon, welche Erziehung stattgefunden hat oder ob es ein Massentrend ist) , ich anlysiere und eigne mir diesbezüglich Wissen an und hinterfage in erster Linie auch mich selbst, inwieweit es stimmig ist - erst dann kann ich unbeeinflußt eine Entscheidung treffen.

In dem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage, inwieweit bin ich erzieherisch manipulativ vorbelastet und wie stark bin ich, um mich manipulativ in meiner Entscheidung nicht in eine Spur drücken zu lassen.

Dieser Selbstfindungsprozess ist sehr unbequem und hart und viele wollen oder können ihn nicht gehen - aus Bequemlichkeit und Konfrontationsangst mit sich selbst.
Und an dieser Stelle hängt man sich einfach an einen Zug dran, im Glauben, der Lokführer kennt den richtigen Weg.

Ein Aberglaube ohne Aber.......


Also das sehe ich nicht so, unbeeinflusster Mensch wird es nicht geben können, so kann man auch keine unbeeinflusste Entscheidung treffen. Die versch. Beeinflussungen sind es ja gerade, welche uns als Menschen aus machen. Das heißt aber nicht: Beeinflussung = Reaktion. So habe ich schon oft gelesen, das Frauen, welche eine besonders schwierige Kindheit hatten, es in der Erziehung besser machen wollten (als Beispiel), oder das Opfer sich für diese Zusammenhänge im Nachhinein für andere Menschen einsetzen.

Es wird alle Kombinationen geben bzw. diese findbar sein, auch welche die im Glauben nur "hinterhertrotten" (Zitat: "der Lokführer kennt den richtigen Weg").

Bei mir war es so das ich mich kopfüber ins Wasser meines Glaubens stürzte, doch vorher entschied ich, das wenn ich den passenden Grund finden würde, ich das stumpf fallen lasse.

Ich habe schon viele extreme Menschengeschichten vom Glauben gehört, so gab es viele, welche aus den unmöglichsten Situationen frei kamen, zu einem - aus dieser Perspektive: rettenden Glauben. Situationen, von denen man nicht gedacht hätte, das es solche Rettung im Sinne der Wandlung als Option geben könne.

Ich denke im Glauben ist es so, wie wenn man eine Arbeitsstelle beginnt, man betritt neues Umfeld mit neuen Aufgaben. Es wird sich im Laufe zeigen was daran gut ist, was nerft, etc...

Ich habe eine Arbeitsstelle gefunden mit der ich zufrieden bin und diese indessen sehr schätze. Klar gibt es dann auch nicht nur schöne Tage und Leichtigkeit, im Gegenteil, die Verantwortung ist groß, das Arbeitspensum deutlich spürbar und dennoch gehe ich gern arbeiten, sicher nicht jeden Tag und jede Stunde, doch insgesamt kann ich es so sagen. Wenn ich an die Möglichkeiten denke, wie ich es schon erfahren habe und dann abwäge was ich jetzt habe, dann hoffe ich das ich die Arbeitsstelle behalten kann.

Entfällt sie doch aus irgend einem Grunde, oder verändert sich in der Betrachtung, so das man sich nicht mehr wohlfühlt, dann würde ich gehen und irgend wo anders mein Glück versuchen.

Ist doch irgendwo eine schöne Beschreibung, man versucht sein Glück, das ist es doch was den Menschen sicher oft antreibt, nur nicht jeder versteht unter Glück das Gleiche. So sind wir ja auch verschieden... ...jeder nach seinem Maß.

Grüße,
peace
 
Also das sehe ich nicht so, unbeeinflusster Mensch wird es nicht geben können, so kann man auch keine unbeeinflusste Entscheidung treffen.

Dem stimme ich nur bedingt zu, denn oft trifft man Entscheidungen aus sich selbst heraus und lässt keine Manipulation zu (denn das ist ja Grundlage für jede freie Entscheidung) oder/und auch das Bauchgefühl gehört dazu.
Im ersteren Fall spielt das Abwägen und Vorausdenken eine wesentliche Rolle und schließt ein Tunneldenken aus.
 
In dem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage, inwieweit bin ich erzieherisch manipulativ vorbelastet und wie stark bin ich, um mich manipulativ in meiner Entscheidung nicht in eine Spur drücken zu lassen.

Dieser Selbstfindungsprozess ist sehr unbequem und hart und viele wollen oder können ihn nicht gehen - aus Bequemlichkeit und Konfrontationsangst mit sich selbst.
Und an dieser Stelle hängt man sich einfach an einen Zug dran, im Glauben, der Lokführer kennt den richtigen Weg.
Inwieweit könnte ein Schäfchen seine Herde mit Hirten verlassen, um dann orientierungslos und führungslos alleine zu sein? Sowas gibt es eigentlich nicht. Von daher sind sehr viele Menschen zu allerlei Unmenschlichkeiten bereit. Zu hinterfragen und dann "bei sich zu sein", ist (auch) deswegen so schwer, weil es zum Ausschluss aus der Herde führt, was der Verdammung gleich kommt.
 
Also ein Beweis wäre, wenn der Maestro persönlich auftauchen würde. Das wäre über die Öffentlich-Rechtlichen ja sehr gut möglich.
Wollte er nicht mal noch bei "Lebzeiten" kommen? Dann könnte man mit ihm reden und Fragen stellen, warum er alles so schlecht aufgebaut hat. Warum es allein wichtig war, an ihn zu glauben und was er davon hatte. Wo er die ganze Zeit über gesteckt hatte?
Ob er auch nicht andere Planeten mit Lebewesen ausgestattet hat? Ob er jetzt endlich "die Schlange" rehabilitieren will oder welche Apfelsorte damals eine Rolle gespielt hat usw. usw.
 
Ja, anders als alle Gläubigen, glaube ich daran, daß - wenn es ihn gibt, was ich natürlich nicht glaube - der einzigste Beweis wäre, sein persönliches Erscheinen.
Wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, ist das kein Beweis - einfach weil die Lebenden das gar nicht erfahren. Das ist ja Realität.
In einem kannst Du sicher sein: Die Kirchen ( die in Rom ) läßt mit vielen Forschern allen Dingen nachspüren, die ein Beweis sein könnten.
 
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