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göttlich

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Leider sind wir von Ungerecht. Der Gerechte kann nur von Gott, nicht die Götter, sondern der eine Schöpfer kommen. Denn er muss vollkommen sein, denn das ist unser Universum. Wäre es nicht vollkommen, dann gäbe es nicht die Stabilität.

Unser Universum ist nicht vollkommen, ganausowenig wie wir Menschen es sind.
Der Glaube an ein vollkommenes Wesen ist ein Kindheitswunschtraum in den Köpfen einer scheinbar weiterentwickelten, gereiften, erwachsenen Generation.
Vollkommenheit soll nur ein Ziel sein, das Streben danach ist der Weg, im Wissen, man wird es nie ereichen.
Schöpfen können wir dabei aus vielen Quellen, die nur einen Schöpfer kennen - den, der gelernt hat, mit den Händen zu schöpfen, im Wissen, das es mehr braucht als zwei Hände, um die letzten Tropfen aufzunehmen.
 

Hallo Erytheia,

schau mal hier: göttlich. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Danke Petra, mein Dank ist nicht ironisch!

Ich finde da, was Du gerade schriebst, auf Anhieb ausschließlich nur Wahrheit darin.


Nur das Deine Universumsperspektive nicht der meinen entspricht. Ich weiß auch nicht mal ob meine vollständige Ansicht irgendwo schon niedergeschrieben steht, das müsste ich in den Endtheorien des Universums überprüfen.

Eigentlich bin ich ganz schön faul... ...man könnte das googeln....
...dann scheint es nicht so wichtig für mich zu sein.


Vollkommenheit ist eine endgültige Perspektive. Ein perfekt geschliffener Diamant, kann es den geben?

Naja, wenn man an das Rasterelektronenmikroskop denkt, dann sicher nicht...


Wenn der Schöpfer zufrieden ist, ist dann Vollkommenheit da? Das ist schwierig...
...ich denke erstmal nein, aber evtl. ist das ein Trugschluss:

Denn das Original kann kein anderer bestimmen...


Dann sind die Ölgemälde vollkommen? Nun, wenn der Maler sagt ja? Hat man das Recht das anzukreiden?
Sicher, man kann seine Meinung haben, nur das ändert nichts am Original und dessen Bestimmung.


Irgendwann habe ich mal irgendwo einen Satz gelesen (mit meinen Worten): "das das künstlerische Werk zu jeder Zeit bereits fertig ist"...


Was bedeutet das? Ich könnte mir vorstellen, wenn man als Künstler mit seiner Tätigkeit aufhört, seis auch verstirbt, das das Werk dadurch seine "vollkommene" (geendete) Ansicht erhält. Auch wenn es nicht so gedacht war...

Die Kleckerburg am Strand sieht echt komisch aus, aber mir gefällt sie genauso unendlich gut - ich werde sie fotografieren und groß Drucken lassen. An der Wand hängt dann ein tolles Bild, man kann die Hände darauf entdecken. Große und kleine und an dem Seitenturm ist der/die Kleine voll draufgelatscht...

...da ist noch mehr drauf zu entdecken, mein liebstes Bild ist es geworden.


Nur Petra, dieses Foto existiert gar nicht, ich habe mir es ausgedacht. Meine Wände sind kahl, doch ein Ölgemälde habe ich. Es hat ein Profi gemalt (Galerie Loy, Bad Rothenfelde), darauf sieht man einen Sonnenuntergang, Strand, viel Wasser und Wellen. An manchen Stellen hat er nicht so detailliert gemalt, aber die Faben sind echt hammer gut.

Ich hätte lieber das Foto aus meiner Phantasie mit der Burg am Strand und die Kinderhände darauf gesehen...



In der Phantasie ist meistens alles schöner als in der Realität. Hast Du Dich mal gefragt warum?

Willst Du die Antwort hören?


Weil man das Böse und Vergängliche weg lässt, bei einer schönen Phantasie. Es existierte einfach nicht darin...



Grüße,
peace
 
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... und deshalb hat der Mensch sich die Götter ausgedacht, weil er es psychisch nicht verkraftet, in einem ungerechten Universum zu leben. Eine mentale Krücke, die solange herhalten muß, bis der Mensch sein Denken weiterentwickelt hat und auch mit Ungerechtigkeiten erwachsen umgehen kann.
... hat Gründe, warum die Religion an Stellenwert verliert, je gerechter eine Gesellschaft ist ...
Wie geht man denn erwachsen mit der Ungerechtigkeit in der Welt um? Zynismus scheint mir zB keine sehr erwachsene Reaktion zu sein .🙄
 
... und deshalb hat der Mensch sich die Götter ausgedacht, weil er es psychisch nicht verkraftet, in einem ungerechten Universum zu leben. Eine mentale Krücke, die solange herhalten muß, bis der Mensch sein Denken weiterentwickelt hat und auch mit Ungerechtigkeiten erwachsen umgehen kann.
... hat Gründe, warum die Religion an Stellenwert verliert, je gerechter eine Gesellschaft ist ...

Danke!!!!!!!!
 
In der Phantasie ist meistens alles schöner als in der Realität. Hast Du Dich mal gefragt warum?

Willst Du die Antwort hören?


Weil man das Böse und Vergängliche weg lässt, bei einer schönen Phantasie. Es existierte einfach nicht darin...



Grüße,
peace

Ja, aber selbst unsere Fantasie ist begrenzt, sie kann nur auf das zurückgreifen, was sie kennt - aber man kann es dort platzieren, wo es individuell dem jeweiligen Seelenzustand entspricht - gepaart mit Wünschen, Ängsten, Träumen und Albträumen der eigenen Vorstellungskraft und/oder Erlebenswelt.

siehe Beispiel......

 
Das Universum ist unser Haus. Kann es ein ungerechtes Haus geben? Wo ist das Haus gerecht? Etwa im Wohnzimmer und auf dem Dach nicht mehr? Der Ziegel, welcher mir auf den Kopf fiel, hätte mich fast umgebracht... ...ein böses, ungerechtes unser Haus, unser Universum? Unser? Gehört es uns weil wir darin erwachen?

Leider sind wir von Ungerecht. Der Gerechte kann nur von Gott, nicht die Götter, sondern der eine Schöpfer kommen. Denn er muss vollkommen sein, denn das ist unser Universum. Wäre es nicht vollkommen, dann gäbe es nicht die Stabilität. Dann würde die Sonne evtl. mit viel Glück mal kurz aufflammen... ...und eine andere sich gar nicht erst bilden.

Ist ein Haus denn gerecht? Ist ein Universum das in seinem allergrößten Teil ein absolut lebensfeindlicher Ort ist gerecht? Sind Schwarze Löcher und Neutronensterne gerecht, wenn die von ihnen produzierten tödlichen Strahlungen auf Planeten treffen und diese - sofern sie bis dahin Leben getragen haben - schlagartig sterilisieren, alles Leben abtöten? Ist die kosmische Hintergrundstrahlung gerecht?
Im Universum zählt ein Begriff "gerecht" nichts. Der ist eine rein menschliche Erfindung und ein hübscher Wunschtraum in einer Welt und einem Universum, wo dieser Begriff keinen Wert hat.
Wert hat er allein im Konsens der Menschen untereinander und selbst da nur beschränkt, so weit die Umgebungsbedingungen Definitionen wie gerecht - ungerecht zulassen.
Ist ein Sturm gerecht, ein Vulkanausbruch, ist die Sonne gerecht? Sind Wüsten oder Meere oder die Luft gerecht?

Nirgendwo dort hat dieser Begriff die geringste Bedeutung.

Unsere Sonne brennt ein paar Milliarden Jahre lang, weil die Naturgesetze - Physik und Chemie - wie sie in unserem Universum gültig sind, das erlauben. In Millionen anderer Universen mit anderen Gesetzen mag es niemals Sonnen geben, oder sie sind vielleicht mit Sonnenmasse bis zum letzten Kubikmeter ausgefüllt. (Theorie des Multiversums) Weiß niemand da bis jetzt niemand über die Grenzen unseres eigenen Universums hinausblicken kann.
 
Wie geht man denn erwachsen mit der Ungerechtigkeit in der Welt um? Zynismus scheint mir zB keine sehr erwachsene Reaktion zu sein .🙄

Da Ungerechtigkeit nur im Umgang der Menschen miteinander ein Faktor ist, kann man nur den Umgang miteinander so verändern daß möglichst wenig Ungerechtigkeit existieren kann. Ganz kann man sie nie auslöschen, weil zu viele Bedingungen dagegen stehen. Ist es z. B. gerecht, daß einer gesund und der andere krank ist? Wohl nicht, oder? Aber wen will man dann dafür verantwortlich machen, Gott oder die Natur oder Eltern die schlechtes Erbgut weitergaben oder den Gesunden oder den Kranken, oder wen oder was?
 
Menschen gehen untereinander auch nur halbwegs gerecht um, weil sich der Mensch eine Gerichtsbarkeit - Strafen - für Fehlverhalten gegeben hat. Ohne diese ging es zu wie bei Hempels unterm Sofa. Mord und Totschlag, Sodom und Gomorrah.
 
Und Gerichtsbarkeit und Strafen wieder sind Konsensentscheidungen der jeweiligen menschlichen Gesellschaft. Todesstrafe ja oder nein für welche Delikte zum Beispiel. Was ist erlaubt, was ist nicht erlaubt, kann durchaus unterschiedlich sein zwischen einer Kultur und der nächste. Ob etwa Ehebruch unter private Angelegenheit fällt oder per Steinigung zu ahnden ist. Jeder Mensch dessen Hirn richtig verdrahtet ist und der halbwegs sozialisiert aufwuchs, hat sowas wie ein angeborenes Gerechtigkeitsempfinden, aber was eine Kultur als gerecht bezeichnet ist schon wieder eine andere Sache.
 
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