Findefuchs
Sehr aktives Mitglied
Ich empfinde Trebor89 gar nicht so dramatisch als Chef. Sondern eher so: er lässt mit sich reden, ist auch für Kritik und Ideen offen, versucht den Menschen hinter seinen Mitarbeitern zu sehen - aber er lässt auch nicht mit sich diskutieren, wenn er als Chef Entscheidungen trifft und er will als Chef gesehen werden. So ist das halt. Und so ein Cheftyp wäre mir viel lieber als einer, der null, absolut null mit sich reden lässt, nicht für Kritik und Ideen offen ist, der nicht den Menschen hinter dem Mitarbeiter sieht und der dich schon bei kleinsten Fehlern unter Druck setzt oder rauswirft. Allgemein gesagt trägt ein Chef ja auch mehr Verantwortung. Und ist derjenige, der den Kopf hinhalten muss, wenn es hart auf hart kommt. Also hat ein Chef auch jedes Recht, gewisse Entscheidungen zu fällen und da nicht mit sich reden zu lassen.
Du machst die Arbeitswelt irgendwie zu einem Kriegsschauplatz und dass ein Chef sich DIR beweisen muss. Warum? Es ist nur Arbeit. Irgendwie legst du da mehr rein, als dahinter ist. Und Pardon, deine praktischen Erfahrungen mit der Arbeitswelt dürften nicht besonders ausgeprägt sein? Wenn du nicht passt, wirst du rausgeworfen und durch jemand kompetenteren ersetzt. So einfach ist das. Und da kannst du tausendmal davon sprechen, dass ein Chef sich deinen Respekt verdienen muss. Fakt ist, der Betrieb oder Chef sitzt immer am längeren Hebel.
Wie sieht das eigentlich aus, dass ein Chef "deinen Respekt" bekommt: dass er alles so macht, wie du dir das wünscht? Dass er dir nie widerspricht? Dass er alles zu deinem Vorteil regelt und so entscheidet, dass du gut weg kommst? Dass du machen kannst, was du willst?
Du setzt den Begriff Boreout auch meiner Meinung nach nicht ganz korrekt ein. Es ist Unterforderung. Du glorifizierst es schon zur halben Hochbegabung. Beim Boreout spricht man von einer Unterforderung in dem Ausmaß, dass das Aufgabengebiet nicht fordert in einem Job. Das hat nichts damit zu tun, dass JEDES Aufgabengebiet, das nicht passt, unterfordert. Jemand mit Boreout kann etwas dagegen tun, wenn er einen fordernden Job bekommt. Das hat weniger damit was zu tun, dass dieser Job unbedingt in allen Belangen passen muss und ideal ist. Natürlich sollte ein Job von den Fähigkeiten und Kompetenzen her passen und diese fordern, aber erstmal geht es bei Boreout darum, sich allgemein mehr zu fordern und ein höheres Niveau der Aufgabengebiete zu haben. Boreout ist das Gegenteil von Burnout. Und wenn du nach eigenen Angaben keine besonderen Fähigkeiten hast, wie kannst du dann von Unterforderung schreiben? Man muss irgendwas fördern können und dies passiert meistens nur durch irgendwelche Fähigkeiten und Kompetenzen. Und man kann sich nur unterfordert fühlen, wenn diese Fähigkeiten und Kompetenzen unterfordert sind oder nicht gefordert werden. Und wie soll jemand, der komplett ungelernt ist und wenig bis keine wirkliche Berufserfahrung hat, gleich mit einem höheren Niveau an Aufgabengebieten durchstarten? Darum suchst du dir ja eine Ausbildung, damit du dir überhaupt eine Basis schaffst und was lernst. Du machst es dir irgendwie etwas zu leicht mit deiner Argumentation.
Genauso wie dein ständig geschriebenes "Chef, der nicht mit individuellen Persönlichkeiten klarkommt". Nochmal: Muss ein Chef nicht in dem Ausmaß, wie du es forderst. Dann bleibst du halt arbeitslos und gehst irgendwann in die Grundsicherung über und lebst dein Leben lang am Existenzminimum. Oder wirst dann erst recht so richtig hart gezwungen, irgendeinen Job anzunehmen und wenn du das nicht tust, gibt es Sanktionen, die dir wirklich weh tun. Und hier ist wieder der Punkt, wo du es dir meiner Meinung nach leicht machst: Der Chef soll mit dir als "individuelle Persönlichkeit" klarkommen und dir Zuckerstücke hinwerfen. Er muss sich deiner Meinung nach deinen Respekt verdienen und wenn er nicht so ist, wie du das willst, ist er als Chef bei dir "unten durch". Bloß doof, dass du ersetzbar bist und der Chef in dieser Konstellation immer noch am längeren Hebel sitzt. Du bist aber nicht bereit, ansatzweise von deiner Komfortzone abzuweichen und Kompromisse einzugehen oder dein Sozialverhalten zu überdenken. Warum kannst du denn als Mensch nicht mit "individuellen Persönlichkeiten" klarkommen? Warum wirfst du einem Chef nicht Zuckerstückchen hin? Wie willst du dir den Respekt eines Chefs verdienen?
Warum antwortest du eigentlich nicht auf meine Fragen, was du für einen Chef tun kannst? Was er von dir hat? Was du ihm gibst. Und warum er dich einstellen sollte und niemand anderen.
Du kannst dich gar nicht in dem Ausmaß gegen einen Chef auflehnen und ihn fertig machen, wie du das beschreibst. Denn du kannst schneller abgeschossen werden, als dir lieb ist. Gerade in der Probezeit.
Und letzten Endes ist es trotzdem noch allgemein so: Du bist 30, bzw. über 30 und hast weder eine Ausbildung noch irgendwann länger gearbeitet. Da kannst du noch so viel davon schreiben, was ein Betrieb und Chef alles für dich tun und leisten muss oder dass man sich deinen Respekt verdienen muss und sonst ist man unten durch.
Du machst die Arbeitswelt irgendwie zu einem Kriegsschauplatz und dass ein Chef sich DIR beweisen muss. Warum? Es ist nur Arbeit. Irgendwie legst du da mehr rein, als dahinter ist. Und Pardon, deine praktischen Erfahrungen mit der Arbeitswelt dürften nicht besonders ausgeprägt sein? Wenn du nicht passt, wirst du rausgeworfen und durch jemand kompetenteren ersetzt. So einfach ist das. Und da kannst du tausendmal davon sprechen, dass ein Chef sich deinen Respekt verdienen muss. Fakt ist, der Betrieb oder Chef sitzt immer am längeren Hebel.
Wie sieht das eigentlich aus, dass ein Chef "deinen Respekt" bekommt: dass er alles so macht, wie du dir das wünscht? Dass er dir nie widerspricht? Dass er alles zu deinem Vorteil regelt und so entscheidet, dass du gut weg kommst? Dass du machen kannst, was du willst?
Du setzt den Begriff Boreout auch meiner Meinung nach nicht ganz korrekt ein. Es ist Unterforderung. Du glorifizierst es schon zur halben Hochbegabung. Beim Boreout spricht man von einer Unterforderung in dem Ausmaß, dass das Aufgabengebiet nicht fordert in einem Job. Das hat nichts damit zu tun, dass JEDES Aufgabengebiet, das nicht passt, unterfordert. Jemand mit Boreout kann etwas dagegen tun, wenn er einen fordernden Job bekommt. Das hat weniger damit was zu tun, dass dieser Job unbedingt in allen Belangen passen muss und ideal ist. Natürlich sollte ein Job von den Fähigkeiten und Kompetenzen her passen und diese fordern, aber erstmal geht es bei Boreout darum, sich allgemein mehr zu fordern und ein höheres Niveau der Aufgabengebiete zu haben. Boreout ist das Gegenteil von Burnout. Und wenn du nach eigenen Angaben keine besonderen Fähigkeiten hast, wie kannst du dann von Unterforderung schreiben? Man muss irgendwas fördern können und dies passiert meistens nur durch irgendwelche Fähigkeiten und Kompetenzen. Und man kann sich nur unterfordert fühlen, wenn diese Fähigkeiten und Kompetenzen unterfordert sind oder nicht gefordert werden. Und wie soll jemand, der komplett ungelernt ist und wenig bis keine wirkliche Berufserfahrung hat, gleich mit einem höheren Niveau an Aufgabengebieten durchstarten? Darum suchst du dir ja eine Ausbildung, damit du dir überhaupt eine Basis schaffst und was lernst. Du machst es dir irgendwie etwas zu leicht mit deiner Argumentation.
Genauso wie dein ständig geschriebenes "Chef, der nicht mit individuellen Persönlichkeiten klarkommt". Nochmal: Muss ein Chef nicht in dem Ausmaß, wie du es forderst. Dann bleibst du halt arbeitslos und gehst irgendwann in die Grundsicherung über und lebst dein Leben lang am Existenzminimum. Oder wirst dann erst recht so richtig hart gezwungen, irgendeinen Job anzunehmen und wenn du das nicht tust, gibt es Sanktionen, die dir wirklich weh tun. Und hier ist wieder der Punkt, wo du es dir meiner Meinung nach leicht machst: Der Chef soll mit dir als "individuelle Persönlichkeit" klarkommen und dir Zuckerstücke hinwerfen. Er muss sich deiner Meinung nach deinen Respekt verdienen und wenn er nicht so ist, wie du das willst, ist er als Chef bei dir "unten durch". Bloß doof, dass du ersetzbar bist und der Chef in dieser Konstellation immer noch am längeren Hebel sitzt. Du bist aber nicht bereit, ansatzweise von deiner Komfortzone abzuweichen und Kompromisse einzugehen oder dein Sozialverhalten zu überdenken. Warum kannst du denn als Mensch nicht mit "individuellen Persönlichkeiten" klarkommen? Warum wirfst du einem Chef nicht Zuckerstückchen hin? Wie willst du dir den Respekt eines Chefs verdienen?
Warum antwortest du eigentlich nicht auf meine Fragen, was du für einen Chef tun kannst? Was er von dir hat? Was du ihm gibst. Und warum er dich einstellen sollte und niemand anderen.
Du kannst dich gar nicht in dem Ausmaß gegen einen Chef auflehnen und ihn fertig machen, wie du das beschreibst. Denn du kannst schneller abgeschossen werden, als dir lieb ist. Gerade in der Probezeit.
Und letzten Endes ist es trotzdem noch allgemein so: Du bist 30, bzw. über 30 und hast weder eine Ausbildung noch irgendwann länger gearbeitet. Da kannst du noch so viel davon schreiben, was ein Betrieb und Chef alles für dich tun und leisten muss oder dass man sich deinen Respekt verdienen muss und sonst ist man unten durch.