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40 Stunden? Das soll das Leben für die nächsten 50 Jahre sein?

Das Problem ist, dass Du direkt mit 40 h/Woche angefangen hast. Hättest Du 60 h/Woche gearbeitet, würden Dir die 40h/Woche wie ein Klacks vorkommen.

Vielleicht findest Du ja einen Mann, der dich finanziert. Von Frauen wird sowieso nicht erwartet, dass sie substantiell etwas zum Einkommen beitragen; Männer sind das schon gewohnt, da das oft nicht klappt.
 
Bist du frauenfeindlich oder was?
🙄

Es gibt auch Frauen, die Single sind. Sollen die sich dann aufhängen?

Ja, vielleicht wäre der Sturz nicht ganz so krass gewesen. Aber 60 Stunden. Ich bin eben kein Arzt 😉
 
Die Lösung wäre ein Grundeinkommen für jeden von 1200 Euro, das an eine Arbeitszeit von 15 Stunden pro Woche gekoppelt ist. Wer will kann eben gerne noch mehr arbeiten.
Und wovon träumst Du des Nachts? Für 1200 ackern manche ihre 40 Stunden oder sogar mehr!

Ein Grundeinkommen in dieser Höhe würde niemals kommen, allenfalls auf Höhe des aktuellen Hartz-Satzes, und sogar diese Geldmenge würde in Nullkommanix ihren Wert verlieren, weil als psychologische Reaktion auf das vermeintliche "Geldgeschenk" des Staates sofort die Preissteigerung/Inflation zuschlagen würde.
Hatten wir schon mal, so eine rapide und real nicht gerechtfertigte Preissteigerung, als der Euro eingeführt wurde und die Deutschen anscheinend nicht damit zurecht kamen, daß alles auf einmal (scheinbar!) "nur noch die Hälfte wert" war!
Akzeptabel wäre nur ein Grundeinkommen, das rein aus Sachleistungen besteht und bei den Lebensnotwendigkeiten jedes Menschen ansetzt, sprich garantierter kostenloser Mindestwohnraum (10 m² pro Nase oder dessen Äquivalent in Geld, wenn bereits Wohnung vorhanden ist), Essen (Gemeinschaftskantine/Gutscheine), Kleidung (Kleiderkammer) und ggf. eine medizinische Mindestversorgung.
Ein solches aus Sachleistungen bestehendes Grundeinkommen würde die Teuerung nicht anheizen, da so gut wie gar nicht aus frei verfügbarem Geld bestehend und auch nicht zum Mißbrauch geeignet, da nichts davon "verkäuflich" wäre, wenn es jedem kostenlos zur Verfügung steht - ob es dann jemand auch in Anspruch nehmen möchte oder von sich aus was besseres hat, zu stolz ist davon zu leben, wäre dann die freie Entscheidung von jedem einzelnen.

Aber klar. Jeder der von Grundeinkommen träumt, träumt natürlich von Bargeld auf die Kralle, mit dem er machen kann was er will, sich seine Hobbys finanzieren oder sonstwas. Deshalb sind Sachleistungen "selbstverständlich" nicht akzeptabel. Und deshalb bleibt das Grundeinkommen auch zukünftig ein frommer Traum, weil nämlich auch der Staat kein Interesse daran hat, sich arbeitsunwillige Schmarotzer heranzuziehen, die mit BGE freie Bahn hätten.
 
Und wovon träumst Du des Nachts? Für 1200 ackern manche ihre 40 Stunden oder sogar mehr!

Warum bist du derart aggressiv?

🙄

1200 Euro sind in Angesicht der steigenden Lebensunterhaltungskosten ein Witz.
Zumindest ist das meine Meinung. Du kannst das ja gerne anders sehen.
Ich habe weder teure Hobbys, noch lebe ich in saus und brauß. Ich fahre einen 15 Jahre alten abgewrackten Fiat, der bald auseinander fällt, saufe nicht, rauche nicht, nehme keine Drogen, gehe nicht Party machen, fahre nicht in den Urlaub und trotzdem war es als ich die 1200 Euro verdient habe verdammt knapp. Ich kaufe pro Woche für 30 Euro Lebensmittel, mit Essen für zwischendurch komme ich vielleicht auf 45. Die Miete will auch bezahlt werden. Dann kommen noch die ganzen Versicherungen. Dann geht mal die Waschmaschine kaputt, mal der Staubsauger. Auf den Kühlschrank warte ich schon. Nebenbei zahlt man noch Bafög zurück.

Fitnesstudio, Urlaube sind für mich undenkbar. Ich war vor 9 Jahren zum letzten Mal im Urlaub.

Gegen Sachleistungen hätte ich überhaupt nichts. Mein Kühlschrank muss auch nicht von Bosch oder sonstwas sein. Hauptsache er läuft. Die vin dir aufgeführten Sachleistungen wären für mich also durchause eine Option.

Es wird nicht billiger, sondern immer teurer. Und damit meine ich alles. Krankenversicherung, Lebensmittel, Versicherungen, Miete. Es ist echt der Hammer.

War man als Student früher sicher etwas gescheites zu bekommen, darf man sich heute freuen, dass man eine 20 Stundenstelle bekommt oder mit 40 Stunden am Ende 1200 Euro raus hat, wenn man nicht Jura studiert hat. Der Konkurrenzdruck ist kaum auszuhalten.
Bei Ausbildungen sieht es ähnlich bescheiden aus.

Soll ich dir sagen, was ich machen würde, wenn mir jemand für ein Jahr Geld geben würde, ohne zu arbeiten? Ich würde Urlaub an Nord- oder Ostsee machen (nein, nicht in den USA), würde schreiben, viel lesen, endlich mal ausschlafen, um somit die Chance auf 8 Stunden Schlaf zu haben und endlich mal entspannt im Supermarkt einkaufen, ohne dass ich schauen müsste, dass der Joghurt 5 Cent mehr kostet, als ich ausgeben dürfte und an der Kasse keine Schweißausbrüche kriegen, weil ich nicht weiß, ob es doch mehr wird, als ich ausgeben darf.
Ich rede weder von Urlauben auf St. Tropez, noch vom Fitnessstudio oder dem Golfclub. Davon bin ich nämlich weit weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe in meinem Leben schon von 38 bis 50 Stunden in der Woche gearbeitet und kann jeden verstehen, der einen Arbeitstag mit mehr als 7 oder gar 8 Stunden als ermüdend empfindet.

Kommt natürlich sehr auf die konkreten Arbeitszeiten (im schlimmsten Fall Schicht- und Wochenendsarbeit) und die schwere der Tätigkeit an. Aber selbst in einem Bürojob von 8 bis 16:30 Uhr ist der Tag für viele gelaufen. Hinzu kommt ja, dass man nach der Arbeit erstmal den Heimweg bestreiten muss, auch noch Alltagsverpflichtungen hat (Einkaufen, Putzen, Familie etc) und so oft erst nach 18 Uhr wirklich zur Ruhe kommt.

Ich versuche z.B. regelmäßig zu joggen, aber mach das mal nach 18 Uhr regelmäßig - vor allem wenn`s in der dunklen Jahreszeit kalt und düster ist. Ich sitze manchmal Abends nervös vorm Fernseher und schaue alle 10 Minuten auf die Uhr wie lange ich noch hab.

Teilzeit klingt so schön, aber selbst wenn das finanziell machbar wäre, ist das für die meisten in jungen Jahren keine Option solange man noch beruflich weiter kommen möchte. Als TeilzeitMANN wirst du eh schief angeschaut, als TeilzeitFRAU ohne Kinder aber durchaus auch. Teilzeit kann ich mir nur vorstellen wenn man mindestens 50, besser 60 ist, es finanziell reicht und man überhaupt einen Job hat, der in Teilzeit Sinn macht. Mein ehemaliger Chef hatte die Angewohnheit mich dienstlich bis 0 Uhr Nachts anzurufen :nerv:

Ich glaube aber, dass Zeit nur ein Aspekt von vielen ist. Ich arbeite lieber 40 Stunden in einem guten Job mit netten Kollegen als 30 Stunden in einem Knochenjob und Kollegen, die mich mobben. Insofern möchte ich jeden raten, zu ändern was zu ändern ist. Die Notwendigkeit einer 40 Stundenwoche um finanziell zu überleben kann man beklagen, aber die meisten werden es nicht ändern können.
 
Kommt natürlich sehr auf die konkreten Arbeitszeiten (im schlimmsten Fall Schicht- und Wochenendsarbeit) und die schwere der Tätigkeit an.

Meiner Ansicht nach hängt es sehr stark von der Art der Tätigkeit, der Vielfältigkeit und Abwechslung innerhalb des Jobs und den Arbeitsbedingungen ab, sowie den eigenen Bedürfnissen und Neigungen. Was den einen stark belastet fällt dem anderen leicht und umgekehrt.

Mir persönlich würde es so gehen, dass ich bei einem abwechslungsreichen Job mit Reisetätigkeiten sehr lange durchhalten und lange Arbeitszeiten ertragen könnte, während ich in einem reinen Bürojob mit vergleichsweise abwechslungslosen Aufgaben sehr rasch ermüde und mich ausgelaugt fühle. Umgekehrt kenne ich viele Menschen, denen ein Bürojob ohne Reisetätigkeiten lieber wäre.
 
Es gibt viele Faktoren. Man könnte jetzt auch sagen, Freizeit ist qualitativ höher, kollidiert aber mit dem Faktor Geld. Wobei ich meine Freizeit eh am liebsten allein verbringe und schreibe oder lese und niemand bin, der Golf spielt, nach Amerika reisen muss oder jedes Wochenende Party macht.

20 Stunden sind in meinem Jobzweig keine Option. Da könnte ich mir nicht mal den Wochenendeinkauf leisten und nur Miete und Strom zahlen.

Natürlich spielen da noch andere Faktoren rein.
Sind die Kollegen nett?
Wie wird die Arbeit verteilt und wie anstrengend ist sie?
Ist man eher über oder unterfordert?
Ist man ein Arbeitstier oder ist man keins?
Definiert man sich über Arbeit?

An die Rente denkt ja schon gar keiner mehr. Ich weiß nicht, wie das später werden soll. Ob dann der Kannibalismus ausbricht, oder ob es dann ganz normale Grundsicherung gibt.

Um eine passable Rente zu erhalten, müsste das Einkommen bei weit über 3000 Euro brutto liegen. Das hat aber kaum jemand oder eben nur die Oberschicht.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich jetzt schon Angst vor der Rentenzeit habe, falls ich die erreiche.
Kinder habe ich auch keine und werde sicher auch keine bekommen.
 
Um eine passable Rente zu erhalten, müsste das Einkommen bei weit über 3000 Euro brutto liegen. Das hat aber kaum jemand oder eben nur die Oberschicht.
.

Das kann man sogar ohne Studium bekommen. Wie ich bereits geschrieben habe , kenne ich einige, die als ganz normale Buchhalter arbeiten und bezogen auf eine 20-Studnen-Woche 1.800 Euro brutto verdienen, was dann hochgerechnet auf eine Vollzeitstelle 3.600 Euro wären. Das ist nichts Ungewöhnliches.
 
Kommt mir doch nicht alle mit irgendwelchen fiktiven Buchhalterstellen. Buchhaltung ist heutzutage doch genauso im Aussterben und wird sich auf Dauer nicht mehr lohnen bzw. wird zunehmend ausgerottet wie der Job von Bankern oder Steuerberatern.

Ich weiß nicht wo du die Zahlen her nimmst.

Was sich immer lohnt sind Dienstleistungsberufe direkt am Menschen. Die sind aber beschissen bezahlt.
Altenpfleger, Friseur, Physiotherapeut.

Was hier eben auch nicht bedacht wird, ist die Flexibilität. Ich würde behaupten, es gibt in Deutschland überall gut bezahlte Stellen. Man muss eben nur dafür bereit sein weg zu ziehen.

Ich kenne auch Leute in meinem Job, die in Bayern oder der Schweiz das Dreifache verdienen. Ich wohne aber nicht in der Schweiz und da ich momentan keinen Bock habe umzuziehen, habe ich eben Pech gehabt.

Ich kenne auch Selbstständife, mit Einkommen von 4000 Euro und höher. Da muss man eben Mut und Wissen vorweisen.
 
Das Problem ist eben das liebe Geld. Hätte ich einen reichen Ölscheich und müsste nicht arbeiten,
So einen reichen, arabischen Ölscheich? Da haben doch die Frauen nichts zum Melden.

Was ich hier in den meisten Beiträgen lese, haut mich schlicht um. Ja, wer bitte sehr, soll denn für Eure täglichen Bedürfnisse aufkommen, wenn Ihr so an der Arbeit zweifelt? Soll Euch jeden Morgen das Schicksal oder wer auch immer ein Päckchen Euros auf den Nachttisch packen, damit Ihr gleich im Bett liegen bleiben könnt?
Sehe ich mich in meinem Umfeld um, sehe ich Menschen, die jeden Tag die Regale im Markt füllen, an der Kasse sitzen, für Nachschub sorgen. In der Nähe ist eine Rettungswache, deren Sanitäter dafür sorgen, dass Verletzte, Kranke Hilfe bekommen. Dabei verdienen diese guten Geister auch meistens gerade so viel, dass es zum Leben reicht.
Ich sage nicht: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen, aber irgendwo muss das Futter auch herkommen.
Man muss doch sehen, wer was zum Futter und zur produktiven Arbeit beisteuert. Das sind die "einfachen" Arbeiter, die sich 40 Std. einen abrackern. Und dann gibt es die ganzen, m.M.n. völlig überbezahlten Manager (Boni & Co) und die, die gar nichts beisteuern, sondern rein abschöpfen, was andere erarbeiten, wie Börsenspekulanten usw.. Es wird halt so viel "weggefressen", bzw. parasitär vom System gelebt. So was sollte es eigentlich nicht geben dürfen, aber ist halt Kapitalismus. Und was ermöglicht wird, wird leider auch gemacht. Meiner Meinung nach würden normalerweise 20 Stunden Arbeitszeit pro Woche reichen, wenn nicht die ganzen müßigen und wenig schuldbewussten maßlosen Wegfutterer und Abschöpfer wären.

Natürlich spielen da noch andere Faktoren rein.
Sind die Kollegen nett?
Wie wird die Arbeit verteilt und wie anstrengend ist sie?
Ist man eher über oder unterfordert?
Ist man ein Arbeitstier oder ist man keins?
Definiert man sich über Arbeit?
Ja, und
wie sinnstiftend empfindet man seine Beschäftigung,
wie abwechslungsreich ist diese,
wie viel kann man kreaktiv sein?

Darüber hinaus (leider auch),
wie viel Geltungsbedürfnis sucht jemand zu kompensieren,
wie hoch ist die Anerkennungsucht,
wie viel krankhaften Ehrgeiz oder
übersteigertes Pflichtgefühl bringt jemand mit?

Es macht eine riesen Unterschied, ob man 40 Stunden in der Fabrik an der Werkbank oder am Band steht und monoton die immer wieder gleichen Handgriffe ausführen muss, oder ob man etwas macht, wo man seine Erfüllung finden kann. Einen Job zum rein Geld verdienen, sollte man eigentlich nicht länger als 20-25 Std. ausüben müssen, da sonst der Tag flöten gegangen ist und man sich ausgelaugt fühlt und sich fragen muss, was das mit dem Leben eigentlich soll. Wenn man sich voll und ganz mit seiner Tätigkeit identifizieren kann, dann empfindet man das ja gar nicht mehr so als Arbeit und dann gehen auch 40 Std. weg wie nix.
 
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