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40 Stunden? Das soll das Leben für die nächsten 50 Jahre sein?

Was ich komplett ohne Arbeit tun würde?
Ich sehe meine Selbsterfüllung nicht in Arbeit sondern in Leben.
Ich würde die Dinge tun, die mir Spaß machen.
Reisen, schreiben, viel lesen. Aber gewiss nicht 40 Stunden irgendwo sitzen und mir anhören wie schlecht es Anderen geht.

Zur Sicherheit am Arbeitsplatz. Tja, da bin ich wohl im falschen Bereich gelandet. Hier gibts wenn nur sehr rar 40 Stunden Stellen. Meist muss man 2 20 Stundenstellen annehmen, um über die Runden zu kommen.
 
Ich glaube wir sollten davon wegkommen zu verallgemeinern. Es gibt Jobs, da hat man mehr oder weniger Freiheiten.
Das geht ja schon bei der Gleitzeit los.

Leider werden beim Stichwort Arbeit alle Menschen über einen Kamm gejagt. Dabei geht man schon davon aus, dass alle gleich belastbar sind. Dabei ist der eine eben mehr resilient= widerstandsfähig und der andere bricht schon bei 20 Stunden pro Woche zusammen, weil ihm das alles zu viele Reize sind.

Das Problem ist eben das liebe Geld. Hätte ich einen reichen Ölscheich und müsste nicht arbeiten, wäre die Planung eine ganz andere als wenn ich Hartz 4 beziehen würde. Da hätte ich zwar Freizeit, aber kein Geld sie zu verbringen.

Die Lösung wäre ein Grundeinkommen für jeden von 1200 Euro, das an eine Arbeitszeit von 15 Stunden pro Woche gekoppelt ist. Wer will kann eben gerne noch mehr arbeiten.
 
Damit kommt man auch nicht weit.
Das sehe ich auch so.
Als Single in einer kleinen süßen Wohnung, ja, da ist das möglich.
Aber wenn dann vielleicht mal Familie in Planung ist ...

@TE
Ich vermute mal, dass du es nicht kennst, dass die Arbeit wirklich Spaß machen kann. Als ich in der Landwirtschaft gearbeitet habe, war ich so glücklich. Ich hatte einen super Chef (sofern er mir nicht zu nahe gekommen ist), der mir sehr sehr viel Verantwortung übertragen hat (ich hätte mehrere 10.000€ bis zu 100.000€ in den Sand setzen können), aber mich dennoch dahingehend unterstützt hat, wenn ich Probleme hatte. Am Abend gab es dann immer die ein oder andere Feierabendhalbe, dazu noch ein paar Kickerrunden. Ich bin zwar am Ende des Tages nach bis zu 12h (+ ca. 1h Pause) total fertig heim gekommen, aber ich war restlos zufrieden. Die Bezahlung war mir egal. Ich habe es nicht mehr wegen dem Geld gemacht, wie es zu Beginn war. Ich habe es gemacht, weil die Arbeit gleichzeitig auch mein Ausgleich war. Ich habe den ganzen Tag eigentlich nur Dinge gemacht, die mir Spaß machen, die ich danach auch unbezahlt immer wieder mal weiterhin gemacht habe, sofern es gesundheitlich ging.
Ausgehend davon, dass du stabil für den Arbeitsmarkt bist, dann sind 40h/Woche wirklich nicht viel, sofern du bei deiner Arbeit Spaß hast. Aber da musst du wohl den passenden Arbeitgeber und den passenden Job dazu finden. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Daoga,

Von der Möglichkeit sich schlagartig so zu verbessern, daß man komplett aussteigen kann (Lottogewinn) ganz zu schweigen. Will hoffen daß jeder, der hier Frust schiebt, brav seinen Lottoschein abgibt, oder? 😀 Tu ich auch.

Guter Witz!
Ich spar mir, und gewinne damit, den Einsatz.
Ich habe schon einige 40-Stunden-Jobs gemacht, die mir mehr oder weniger Spaß gemacht haben.
Seit einigen Jahren bin ich selbständig, da gibt es keine starren 40 Stunden, es ist mal mehr - mal weniger, dafür habe ich den Erfolg zu einem guten Teil selbst in der Hand und Spaß bei der Arbeit.
Deswegen kann ich mir die sinnlose Hoffnung auf den Lottogewinn sparen.

Gruß
Felix
 
Was ich hier in den meisten Beiträgen lese, haut mich schlicht um. Ja, wer bitte sehr, soll denn für Eure täglichen Bedürfnisse aufkommen, wenn Ihr so an der Arbeit zweifelt? Soll Euch jeden Morgen das Schicksal oder wer auch immer ein Päckchen Euros auf den Nachttisch packen, damit Ihr gleich im Bett liegen bleiben könnt?
Sehe ich mich in meinem Umfeld um, sehe ich Menschen, die jeden Tag die Regale im Markt füllen, an der Kasse sitzen, für Nachschub sorgen. In der Nähe ist eine Rettungswache, deren Sanitäter dafür sorgen, dass Verletzte, Kranke Hilfe bekommen. Dabei verdienen diese guten Geister auch meistens gerade so viel, dass es zum Leben reicht.
Ich sage nicht: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen, aber irgendwo muss das Futter auch herkommen.

Burbacher
 
Die Lösung wäre ein Grundeinkommen für jeden von 1200 Euro, das an eine Arbeitszeit von 15 Stunden pro Woche gekoppelt ist. Wer will kann eben gerne noch mehr arbeiten.

Tolle Sache: die Aerzte haetten dann nur noch 15 Std./Woche Sprechzeiten, Krankenhaeuser? die naechste Moeglichkeit einer dringenden OP ist in 10 Jahren, die Geschaefte nur 15 Std./ Woche geoeffnet, Kindergarten: 15 Std./Woche geoeffnet, Bauern arbeiten nur 15 Std./ Woche........und natuerlich wird nichts teurer......ja, du hast die Loesung gefunden!
 
Tolle Sache: die Aerzte haetten dann nur noch 15 Std./Woche Sprechzeiten, Krankenhaeuser? die naechste Moeglichkeit einer dringenden OP ist in 10 Jahren, die Geschaefte nur 15 Std./ Woche geoeffnet, Kindergarten: 15 Std./Woche geoeffnet, Bauern arbeiten nur 15 Std./ Woche........und natuerlich wird nichts teurer......ja, du hast die Loesung gefunden!

Ich bin durchaus für ein bedingungsloses Grundeinkommen ähnlich dem in der Schweiz, aber auch das muss erarbeitet werden.
 
Sehe ich mich in meinem Umfeld um, sehe
ich Menschen, die jeden Tag die Regale im Markt füllen, an der Kasse sitzen, für Nachschub sorgen.


Ich würde mal sagen, dass sind die Sklaven des Kapitalismus. Manche hinterfragen eben lieber gar nichts. Andere schon.
Tolle Sache: die Aerzte haetten dann nur noch 15 Std./Woche Sprechzeiten, Krankenhaeuser? die naechste Moeglichkeit einer dringenden OP ist in 10 Jahren, die Geschaefte nur 15 Std./ Woche geoeffnet, Kindergarten: 15 Std./Woche geoeffnet, Bauern arbeiten nur 15 Std./ Woche........und natuerlich wird nichts teurer......ja, du hast die Loesung gefunden!

Ich würde behaupten, wir haben genügend Kräfte in Deutschland, dass genau das realisierbar wäre. Da wir aber im Kapitalismus leben, ist das überhaupt nicht so gewollt. Hier geht es nur um Geld, Waffen und Macht. Wenn man das begriffen hat, ist das viel Wert.


Spaß hin oder her. Wenn man am Ende des Monats mit fast gleicher Arbeit nahe am Hartz 4 ist, bringt das auch nichts mehr. Es erinnert mich teilweise an meine gutgläubigen Kommilitonen, die mit ihrem Helfersyndrom denken, dass sie die Welt retten können und sich dann mit 8,50 Euro abspeisen lassen und mit zerstochenen Reifen nach Hause fahren, sich aber einbilden, dass sie dem Gegenüber weiterhelfen konnten.
Ich habe nichts gegen Arbeit, aber man muss auch davon leben können.
Um Spaß geht's doch schon lange nicht mehr. Heute ist man froh, wenn man überhaupt unbefristet Arbeit hat und wenn überhaupt mit 40 Stunden. Denn drunter ist ja gar nichts los.

Wenn ich die Stellenanzeigen nach 5 Jahren Studium anschaue kommt mir das Essen hoch. Befristet für ein Jahr und dann nur 20 Stunden und dann soll man sich auch noch bedanken mit 8,50 Euro bezahlt zu werden.

Ich kenne Leute, die sich seit 2 Jahren von befristeter Stelle zu Stelle hangeln und jedes Mal viel Energie und Mühe rein packen, in der Hoffnung übernommen zu werden und sich mit Grippe und Angina auf Arbeit schleppen und jedes Mal wird der Vertrag nicht verlängert.
 

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