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Hallo _cloudy_,
schau mal hier: Die Hartz-Reformen : Fluch oder Segen ?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Gut, ok dann müssen wir dort die Steuerschlupflöcher stopfen. Grundsätzlich sollte m.E. das gesamte Vermögen (egal ob Firma, Bar, Aktien oder sonstwas) bis auf einen Freibetrag im Erbfall versteuert werden.
Nochmal: Es geht mir vielmehr ums Prinzip, dass man Betriebsvermögen nicht pauschal von einer Erbschaftssteuer ausnehmen sollte.
Du denkst an den kleinen Mittelstand, dessen Existenz vielleicht gefährdet würde, aber was ist mit dem Rest, der die Erbschaftssteuer leicht entrichten könnte, aber es nach Stand heute nicht muss?
Und was hat das jetzt mit Hartz4 zu tun, die vielen letzten Seiten hier?
Oder wäre es Dir lieber, wenn jedes Jahr noch mehr Betriebe dicht machen müssen, das Bauernhofsterben noch stärker um sich greift - gerade bei Bauern sitzt die Kohle nämlich meistens nicht locker, trotz aller Subventionen.
Wieso hängst Du Dich an der Erbschaftssteuer so auf? Die tritt nur bei tatsächlichen Erbfällen oder Überlassungen ein, also ungefähr einmal in jeder Generation. Viel wichtiger sind Gewerbe-, Umsatzsteuern, Grundsteuern, Einkommensteuer (der Besitzer), der Soli, die für die Arbeiter abgeführten Lohn- Kirchensteuern, Arbeitnehmerbeiträge zu allem möglichem Zeug und so weiter, denn diese Beträge fließen alle auf regelmäßiger Basis und das sind Beträge, mit denen der Staat/die Allgemeinheit monatlich rechnen kann, und von denen der Staat/die Allgemeinheit insgesamt viel mehr hat. Ein Firmenbesitzer kann sich ja im Angesicht einer tödlichen Krankheit noch dazu entscheiden, sein ganzes Vermögen noch schnell zu verprassen, so daß seine Firma gleichzeitig mit ihm im Orkus landet, und alle Möchtegern-Erben, Arbeitnehmer und der Staat sowieso in die Röhre gucken.
Darauf liefe es nämlich vermutlich hinaus, wenn man zu sehr an der Erbschaftssteuer-Schraube zu drehen versuchte.
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