"Deutsche Sprache, schwere Sprache", sagt man manchmal. Und ich denke, dass das auch durchaus zutreffend ist. Und das ist wohl auch einer der Gründe, warum sich Deutsch nicht als Weltsprache durchgesetzt hat.
Englisch ist bei Weitem einfacher, aber gleichfalls nicht so präzise, wie man mit der deutschen Sprache sein kann. Das Englische lässt grundsätzlich mehr Spielraum für Interpretationen, was gleichfalls ein Vorteil und ein Nachteil sein kann.
Sprache ist insofern wichtig, als dass es auch ein "geistiges Werkzeug" ist und manchmal zwingende Notwendigkeit, um einen Job zu bekommen.
Kommunikation bzw. Verständnis kann ja ohnehin schon schwierig sein. Wenn dann noch eine Ineffizienz der Sprache bzw. sprachlichen Fähigkeiten hinzukommt, macht es das Ganze nicht unbedingt einfacher.
Wenn es um das Englische geht, so wird ja grundsätzlich zwischen AE (American English) und BE (British English) unterschieden. Aus meiner Sicht ist BE "die Krone" der englischen Sprache, so wie es beispielsweise Mandarin/Hochchinesisch im Chinesischen ist. Es ist für mich nicht zwangsweise weltverändernd, aber wohingegen BE für mich ein Hörgenuss ist, ist AE für mich eher ein nachlässiges und anstrengendes Genuschel.
Als ich das erste Mal mit 16 in New York ankam, fragte ich mich, ob ich in der Schule tatsächlich Englisch gelernt hatte, und was für eine Sprache die dort sprechen. Aber ja, die meisten Menschen würden mein Englisch eher als AE einstufen. Im Übrigen wird im südostasiatischen Raum wohl auf den Philippinen das beste oder gar exzellentes BE gesprochen.