Gurken-Gustav
Mitglied
Hallo zusammen, mittlerweile geht mir so manches absolut gegen den Strich ( wie man so schön sagt...). Als junger Mensch fand ich es schon interessant eine oder zwei Fremdsprachen zu lernen. Ebenso interessant sind natürlich auch andere Länder, andere Kulturen, andere Sitten. Alles O.K. Aber seien es grundsätzlich zunächst einmal die USA, unsere Regierung die maßgeblich amerika-hörig geworden ist ( alles wurde irgendwie abgekupfert ) oder generell auch die vollumfängliche EDV, das Internet und ähnlich. Man wird eigentlich immer öfter dazu genötigt sich mit „denglisch“ etc. zu befassen. Seitdem Bill Gates um 1986 mit seinem Windows ins Leben trat hat sich allein im EDV-Segment sehr viel entwickelt. Lese ich verschiedene Prospekte über „Notebooks“ oder „Smartphones“ oder anderes aus vorgenannten Segmenten komme ich wirklich manchmal nicht mehr mit den Bezeichnungen hinterher. Kauft man sich ein neues Auto benötigt man fast schon eine vollständige Grundlagenschulung. Gut, es kommt eines zum anderen...Weiter im Text: In heutiger Zeit im Wirtschaftsleben aktiv zu sein, kommt man leider nicht umhin, Literatur auch in englischer Sprache lesen zu müssen. Die Impulse, die im wesentlichen von Amerikanern erarbeitet wurden..... Originalquellen sind daher ohne Ausnahme auch in englisch verfasst.
Der Beruf ist natürlich ein Teil unseres Alltags. Denglisch gibt es nicht nur in den Chefetagen, sondern ist weit verbreitet. Aber hat sich wirklich etwas geändert? Vor etwa 50 Jahren sagte ein Chef zum Lehrling: 'Bring das mal zur Fakturierung'! Der Lehrling verstand nur Bahnhof, aber kein Latein, fragte sich dennoch durch und wusste ab dann, wo die Fakturierung zu finden war. Im Laufe der Zeit lernte er sogar, was diese Abteilung mit dem völlig unverständlichen Namen überhaupt machte. Heute sagt ein Manager zum Trainee: 'Bringen Sie das mal zum Invoicing'! Der Trainee fragt sich durch und weiß ab dann, wo das Invoicing zu finden war. Wenn es ihn interessiert, schaut er mittels WAP-Handy im Online-Dictionary nach, was Invoicing bedeutet. Wenn nicht, lernt er es im Laufe der Zeit. Und abends in der Pizzeria bittet er trotzdem um die Rechnung und nicht um das Invoice. Merkt Ihr schon etwas ? Sind wir eigentlich immer noch in Deutschland ? Oder müssen wir alle schon so etwas von global sein ? Zunächst scheint doch alles immer interessant zu sein aber letztendlich trifft man doch wieder auf seine Wurzeln zurück.🙄
(Beispiele aus dem Berufsleben - Quelle Michael Allers... )
Der Beruf ist natürlich ein Teil unseres Alltags. Denglisch gibt es nicht nur in den Chefetagen, sondern ist weit verbreitet. Aber hat sich wirklich etwas geändert? Vor etwa 50 Jahren sagte ein Chef zum Lehrling: 'Bring das mal zur Fakturierung'! Der Lehrling verstand nur Bahnhof, aber kein Latein, fragte sich dennoch durch und wusste ab dann, wo die Fakturierung zu finden war. Im Laufe der Zeit lernte er sogar, was diese Abteilung mit dem völlig unverständlichen Namen überhaupt machte. Heute sagt ein Manager zum Trainee: 'Bringen Sie das mal zum Invoicing'! Der Trainee fragt sich durch und weiß ab dann, wo das Invoicing zu finden war. Wenn es ihn interessiert, schaut er mittels WAP-Handy im Online-Dictionary nach, was Invoicing bedeutet. Wenn nicht, lernt er es im Laufe der Zeit. Und abends in der Pizzeria bittet er trotzdem um die Rechnung und nicht um das Invoice. Merkt Ihr schon etwas ? Sind wir eigentlich immer noch in Deutschland ? Oder müssen wir alle schon so etwas von global sein ? Zunächst scheint doch alles immer interessant zu sein aber letztendlich trifft man doch wieder auf seine Wurzeln zurück.🙄
(Beispiele aus dem Berufsleben - Quelle Michael Allers... )
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